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56 Beiträge Seite 1 von 3

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21. April 2021 18:28 Uhr: Von Sven Walter an Achim H.

Meines Erachtens liegt die Zukunftschance der GA in grüner Technologie als Vorreiter für die kommerzielle Luftfahrt. Die ganzen Beharrer werden mit ihrer uralten Technologie zusammen untergehen.

Ich denke auch, dass wir hier eine Steilvorlagen mitnehmen müssen. 1 - 2 Elektrodoppelsitzer an jedem Platz, gerade den stadtnahen Plätzen, werden bei der vernünftigen Mitte die Akzeptanz noch erhöhen. Wenn dann in der Fläche der Unternehmer mit seinem Joby-Heli elektrisch mit 60 dB abgeholt wird, dezentrale Verbindungen verbessert werden und die nächste Generation Cirrus mit Brennstoffzelle fliegt, rettet das noch unsere bekanntlich unverwüstlichen Oldtimer.

Insofern ist der Vorschlag für Elektroanschlüsse und Trainer zum Einstieg goldrichtig. Die Schweizer und Franzosen machen es auch gerade.

Und was fliegen dann diese ganzen neu, günstig ausgebildeten Piloten, wenn sie mal auf Strecke wollen? Erstmal unsere Lycosaurier, wenn sie auf Strecke gehen.

Und vielleicht, falls Lilium mit den Mantelstromtaxis doch Erfolg haben sollte, vielleicht hilft es sogar bei der GA um München herum. Um Kleinplätze offen zu halten, beispielsweise.

21. April 2021 18:52 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter
Die genannten 3 Ziele unterschreibe ivh auch.
Der Weg der Grünen ist der der Verbote.
Andere Parteien oder Länder setuen da auf Innovation statt auf Ideologie.
Ich bin für Letzteres.

@Friedhelm: Da bin ich ja völlig bei dir. Leider aber versagt gerade die FDP da bislang auf ganzer Linie. Man könnte ja mit Lenkungssteuern und Marktdesign Vorgaben machen. Sie versteht das aber leider eher so dass man möglichst gar keine Vorgaben macht.

Man könnte die Grünen auch an ihrer völligen Ignoranz gegenüber gewachsenen Industriestrukturen und Blue Collar Arbeitern angreifen. Das Zerstören existierender Strukturen allein ist ja noch keine Lösung, und mit "Wir sind hier wir sind laut weil ihr unsere Zukunft klaut" Slogans von FFF kann man auch keine Computer Rechenzentren betreiben die man für das Teilen der Insta Story der Demo aber benötigt.

Ein Tempolimit braucht man auch nicht um den Autoverkehr zu elektrifiizieren. Und Veggieday ebenfalls nicht - ein tatenloses Wegschauen vor der Fleischindustrie aber auch nicht.

Einen wirklichen Fahrplan wie man klimaneutral werden will habe ich von den anderen Parteien aber leider noch nicht gelesen. Auch bei Kleinigkeiten wie Radverkehrsförderung und Co. zeichnen sich andere Parteien leider nicht oft mit Lösungen aus.

Ich fände es tatsächlich gut wenn man für Radverkehrsförderung, Energiewende und Co. nicht mehr Grün wählen müsste weil die anderen Parteien oft nichts anzubieten haben.

Ich bin übrigens wahrlich kein Grünen-Fan.
21. April 2021 20:19 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Sven Walter

Wo kommt der Strom her? Ernstgemeinte Frage. Österreich hat viele Pumpspeicher Kraftwerke mit Bergseen ("Naturbatterien"). Das ist toll. Ich beziehe zuhause nur Ökostrom aus dem Berg-Stausee. Mein Stromanbieter lässt morgens das Wasser ab und liefert mir Ökostrom. Nachts, wenn der Strom in Europa billig ist, kauft er den Atomstrom (wenigstens CO2 frei) auf und pumpt damit das Wasser wieder rauf...

Da könnten wir ja gleich unser Atomkraftwerk in Betrieb nehmen und die Finger (Bagger) von den Bergwelten lassen?

21. April 2021 20:28 Uhr: Von Achim H. an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +2.00 [2]

Patrick, die Diskussion pro/contra Elektro-Batterie-Antrieb ist vorbei, die Sache ist entschieden, jede Diskussion ist nur noch Rückzugsgefecht.

In der Fliegerei und im Schwerlastverkehr hat die Brennstoffzelle mit Wasserstoff eine Chance.

Wenn wir argumentieren "die paar Flieger", "das bisschen verbleites AVGAS" haben wir keine Zukunft. Embrace the future wie der Ami so schön sagt.

21. April 2021 20:31 Uhr: Von Markus S. an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +4.00 [4]

Wenn ich Batterie, Auto und Umweltschutz höre wird mir einfach übel und ich denke dann nur an Ideologie aber nicht an ein durchdachtes Konzept. Wenn man sich wohl fühlen will, mag man das toll finden,.... kann man zur Zeit auch sexy verkaufen aber mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat das nichts und gar nichts zu tun. Bis zur Größe Fahrrad noch okay, max. Smart aber alles darüber hinaus ist reine Ideologie! Wenn dann hat Wasserstoff und die gebundene Form LOHC eine wahre Zukunft, die man in jedem Verbrenner einsetzen könnte auch in unseren Lycos, die übrigens immer noch State-of-the-Art sind was Zuverlässigkeit angeht.

21. April 2021 20:38 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Achim H.

Kann sein, ich bin für Fortschritt, nur trotzdem alles hinterfragen ;)

21. April 2021 20:55 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll. Nicht für normale PKWs. Es kommt halt schlussendlich auf die Endenergie beim Vortrieb an. Da macht ein Smart oder Twizy zwar am allermeisten Sinn, schon heute, aber der Rest wird sich jetzt vergleichsweise gleichmäßig ausbreiten. Einfach weil die Technik sinnvoll und deutlich nachhaltiger als der Verbrennungsmotor ist. Ganz nüchern ideologiefrei betrachtet.

21. April 2021 20:58 Uhr: Von Sven Walter an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +2.00 [2]

PV und Wind, aufgrund unserer Verhältnisse.

Das technische Problem ist gelöst, das politische nicht. Wir müssen massiv ausbauen, konstant, über 30 Jahre.

Wir müssen jetzt nur unsere Flugplatzinfrastruktur hinüberretten, damit eben überregulierende Ideologen sich da nicht verbeißen können. Da hilft uns die Halsstarrigkeit alter PS-Füße aber nicht bei.

Angenommen, ein großer Firmenparkplatz ist überdacht mit PV und bietet tagsüber Gratisladung für Smart, Tesla oder e-Porsche an. Alle außer dem Außendienst fahren im Schnitt 30 km am Tag. Das deckt der Firmenparkplatz ab. Man muss nur die Anreize richtig setzen.

21. April 2021 21:09 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll.

Falscher Ansatz Eure Ehren! Die Wandlungsverluste entstehen bereits bei der Schaffung einer neuen Fahrzeuggeneration. Wieviel km Gesamtfahrleistung kommt man wohl mit einem Elektro Auto? Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus...

Mehr Informationen über LOHC

https://futurefuels.blog/in-der-praxis/wasserstoff-speichern-mit-lohc/

https://www.helmholtz.de/transfer/aktuelles/unsere-lohc-technologie-kann-ein-wichtiges-puzzleteil-im-zukuenftigen-erneuerbaren-energiesystem-sein/

21. April 2021 22:05 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Der "graue Rucksack" ist lange bekannt. Wenn es nur danach ginge, würden wir unsere PKWs so kaufen und fahren wie unsere Flugzeuge. Machen wir aber nicht.

Würdest du heute deinem Kind empfehlen, ein Autohaus zu eröffnen? Natürlich nicht - Direktabsatz wird das Autohaus mehr und mehr verdrängen. Die Werkstätten werden deutlich weniger zu tun bekommen, einfach bauartbedingt. Deutlich weniger Verschleiß.

Die energetische Amortisation fällt massiv zugunsten des E-Antriebs aus. Was auch nur logisch ist. Und auch bei besseren Speichermöglichkeiten (die ich begrüße!) hast du immer noch viel größere Verluste bei der Umwandlung, das ist ganz elementare Physik.

Selbstverständlich brauchen wir grünen Wasserstoff - für die Nischen, wo er unverzichtbar ist. Für PtG (das ist in der Tat keine Nische sondern ein großer Block). Für Langstreckenfliegerei. Als Grundstoff der chemischen Industrie. Für Stahl. Heizen und Mobilität ist die Messe gelesen, das wird größtenteils elektrisch erfolgen.

Wir hätten vor 30 Jahren gleichmäßiger, konstanter und nüchterner anfangen müssen. Jetzt wird es leider deutlich dringlicher.

22. April 2021 15:46 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

https://www.youtube.com/watch?v=f7MzFfuNOtY

Falls du dir die Wandlungsverluste mal graphisch nett untermalt angucken willst. Der graue Rucksack kommt nur einmal am Anfang. Und -wenn der Stahl mittels EE indirekt erzeugt wird, wird der ökologische Fußabdruck nochmals massiv verringert. Musks Gigafactory in der Wüste von Nevada ist da das beste Beispiel für.

Wirkungsgrad BEV: 75%. Wirkungsgrad Brennstoffzelle: 34%. Letzteres geht auf 20 - 25% runter, wenn das H2 nicht vor Ort produziert wird.

Übersicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft#Wirkungsgrade_in_einer_Wasserstoffwirtschaft

23. April 2021 07:12 Uhr: Von Stefan Jaudas an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Tja, die drei genannten Ziele unterschreibe ich teilweise.

1. Energiewende

Durchaus. Die Fossilen werden nicht ewig halten. Nur, ein echtes Konzept wie das funktionieren soll, haben die Grünen so wenig wie unsere aktuelle Regierung. Jede Menge Aktionismus und Schwerpunktaktionen per Brechstange - aber ein langfristiges Gesamtkonzept? Und die Grünen sind da genauso NIMBYg wie alle anderen auch. WKA ja, aber nicht in meinem Landkreis - pfui, "Vogelhäcksler", "Infraschall", "Diskoeffekt", "Verspargelung", usw., usw. Solar ja, aber bitte in Afrika weil da mehr die Sonne scheint. Wasserkraft ja - aber ja rein gar nichhts dafür tun - zudem die Zahl und Höhe der Berge dafür bei uns eh eher begrenzt ist. Und ja gleich gar keine Stromtransportinfrastruktur.

2. Elektromobilität

Eine Schimäre. Das einseitige Festlegen auf Elektro über alles, über alles auf der Welt wird zu nichts führen. Zudem das mit den Batterien auch nicht so toll ist. Zumindest nicht für die Leute, die da z.B. an den Salzseen wohnen wo das Lithium her kommt. Aber das ist ja ganz woanders ganz weit weg.

3. Klimaneutralität.

Siehe 1. - keinerlei Konzept vorhanden. Nur eines kann man sagen: Wenn wir vormachen, wie man es nicht macht, dann wird es uns auch keiner nachmachen.

Und nicht zu vergessen:

4. Abschaffung der individuellen Mobilität, bedingungslose und unbegrenzte Förderung des öffentlichen Verkehrs

Warum das nicht funktionieren wird, darüber könnte man ganze Romane schreiben. Eisenbahnromantik wird da im 21. Jahrhundert nicht weiterhelfen. Die Grünen sind halt im Kern eine Partei der gutbürgerlichen Großstädter. Kleinstadt und Land sind für die etwas, wo man in den Urlaub hinfährt, oder bei einem Städtetrip.

Und dann wird eben wirklich versucht, das über Verbote zu "regeln" - wenn einem nichts weiter einfällt, dann verbietet man halt etwas.

Innovation? Gerne. Aber da sind wir noch weit weg von markfähigen Alternativen. In jeder Hinsicht.

Man könnte die Grünen auch an ihrer völligen Ignoranz gegenüber gewachsenen Industriestrukturen und Blue Collar Arbeitern angreifen. Das Zerstören existierender Strukturen allein ist ja noch keine Lösung, und mit "Wir sind hier wir sind laut weil ihr unsere Zukunft klaut" Slogans von FFF kann man auch keine Computer Rechenzentren betreiben die man für das Teilen der Insta Story der Demo aber benötigt.

Tja, eben diese Kids werden sich wundern, wenn sie dann in 10 Jahren keine netten Jobs bei all unseren produzierenden Mittelständlern mehr finden.

Beim Tempolimit bin ich jetzt völlig enntspannt. 130 auf Autobahnen würde jetzt wirkliich niemandem wehtun. Außer vielleicht ein paar Eidgenossen auf der A81.

Veggieday braucht niemand, stimmt.

Die Zukunft liegt im Fesselflug. Flugplätze werden rund, und in der Mitte ist eine Steckdose für das stromführende Fesselkabel.

23. April 2021 07:33 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter

Kleiner Einwand,

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll. Nicht für normale PKWs. Es kommt halt schlussendlich auf die Endenergie beim Vortrieb an. Da macht ein Smart oder Twizy zwar am allermeisten Sinn, schon heute, aber der Rest wird sich jetzt vergleichsweise gleichmäßig ausbreiten. Einfach weil die Technik sinnvoll und deutlich nachhaltiger als der Verbrennungsmotor ist. Ganz nüchern ideologiefrei betrachtet.

wieso eigentlich muss alles Elektro sein, mit der Brechstange? Wir wissen nicht, welche Technologie(n) sich am Ende durchsetzen werden. Wir wissen nicht, was noch alles erfunden und entwickelt werden wird. Wieso also alles auf ein einziges Pferd setzen, das schon über 100 Jahre hinterherhinkt, und alle anderen Pferde erschießen, denen es ganz hervorragend geht?

Brennstoffzellen in Autos? Daran wird auch schon über 25 Jahre geforscht. Dieses Pferd sieht ziemliich tot aus.

Am Ende wird es ein Mix der Energieformen und Antriebsarten werden. Und sich da die besten Pfeile selber aus dem Köcher zu nehmen und ohne jede Not mutwillig zu zerbrechen, wäre ausgesprochen dähmlich. Ach so, wir reden ja von den Grünen ...

23. April 2021 08:28 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [3]

"Am Ende wird es ein Mix der Energieformen und Antriebsarten werden. Und sich da die besten Pfeile selber aus dem Köcher zu nehmen und ohne jede Not mutwillig zu zerbrechen, wäre ausgesprochen dähmlich. Ach so, wir reden ja von den Grünen ..."

Na dann fang doch bitte mal mit deinem Beitrag zwei Stellen höher an. Der strotzt vor Unkenntnis. Die Dekarbonisierung ist jetzt von MPI, Fraunhofer und anderen mehrfach und immer wieder nachjustiert durchgerechnet worden, die PDFs kannst du dir runterladen, die technischen wie physikalischen Grundlagen sind alle bekannt. Wir haben wirklich nur noch ein ambitioniertes, langfristiges, überfälliges Programm abzuarbeiten. Schritt für Schritt, Terawatt für Terawatt, Gigawattstunde für Gigawattstunde.

Die passende Technik ergibt sich aus dem Anwendungsfall, nicht aus der Partei, die sich mal endlich damit auseinandergesetzt hat.

Altmaier schafft 180 Seiten Lobbyrecht bei der EEG-Novelle, während die Grünen unter dem Physiklehrer Fell mit 12 Seiten auskamen. Die Interessenlage hat hier nix mit persönlicher Bereicherung eines grünen Abgeordneten vor 20 Jahren zu tun.

Gabriel schützt Kohle - wer mal die Demos aus den 90ern im Kopf noch hat, wo alle Spitzen-SPDler feurige Reden vor Kumpels hielten, die mit "Glück Auf!" endeten, erkennt den Zusammenhang. Moorburg wurde in HH jetzt nur für 5 Jahre oder so betrieben. Für die Planung sollte man einen Vorstand eigentlich wegen Untreue anzeigen, in den Nullerjahren war doch absehbar, wohin die Reise geht. 3 mia € fehlinvestiert.

Wir haben durch die Einspeisevergütung quasi den Startschuss zur Rettung des Planeten gegeben, aber Schwarz-Gelb und Schwarz-Rot haben zwischen 2009 und 2021 unfassbar viel falsch gemacht. Die PV-Elemente kommen jetzt aus China, die europäischen WKA-Hersteller könnten auch besser dastehen, die Schwellenwerte bei der PV wurden hier bereits beklagt, obwohl wir willige Investoren haben. Dazu ist es viel zu bürokratisiert, anstelle anmelde- und gewerbefrei eine Einnahme-Überschussrechnung für Kleinanwender einzuführen, wird es allen erschwert.

Das ist Politikversagen. Ich freue mich auf Baerbock nicht wirklich, ich halte sie nicht für kanzlerinnentauglich, aber bei der Performance von RotSchwarzGelb...

E-Antriebe sind für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst passend. Ganz nüchtern durchgerechnet.

23. April 2021 08:48 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +3.00 [3]

2. Elektromobilität

Eine Schimäre. Das einseitige Festlegen auf Elektro über alles, über alles auf der Welt wird zu nichts führen. Zudem das mit den Batterien auch nicht so toll ist. Zumindest nicht für die Leute, die da z.B. an den Salzseen wohnen wo das Lithium her kommt. Aber das ist ja ganz woanders ganz weit weg.

A) auch an den Salzseen könnte man die Verdunstung in echten Treibhäusern machen, das Kondensat dann wieder einleiten oder nutzen. Wird aus Geldgründen bislang nicht gemacht. Die Lösung ist aber vorhanden. Ach ja, ich bin auf einem Ferryflug schonmal mit einer Cherokee über Alberta geflogen, was meinst du, wie die Ölsandabbaugegenden so aussehen? Piper Alpha, Amoco Cadiz, Exxon Valdez, Nigerdelta und Deepwater Horizon sagen dir auch was? Niemand kann ernsthaft verlangen, in Laubhütten zu ziehen. Aber Häuser besser zu isolieren, PV auf alle Dächer, Heizen per Wärmepumpe (also auch Strom...), PV über alle Firmenparkplätze sind alles Ingenieurs- und Bauhandwerkerleistungen , die uns 60 - 80 mia per anno ersparen, die wir bislang an überwiegend Kleptokratien für fossile Energie bezahlen.

Ach ja, wo ist nochmal das Zinsniveau?

Wenn es sich energetisch und finanziell binnen 8 - 12 Jahren rechnet, wäre es geradezu bescheuert, das nicht auf breiter Front auszurollen.

Und nicht zu vergessen:

4. Abschaffung der individuellen Mobilität, bedingungslose und unbegrenzte Förderung des öffentlichen Verkehrs

Warum das nicht funktionieren wird, darüber könnte man ganze Romane schreiben. Eisenbahnromantik wird da im 21. Jahrhundert nicht weiterhelfen. Die Grünen sind halt im Kern eine Partei der gutbürgerlichen Großstädter. Kleinstadt und Land sind für die etwas, wo man in den Urlaub hinfährt, oder bei einem Städtetrip.

Klar, und den Stau machen immer nur die anderen... vergleich mal Brüssel und Kopenhagen: Autos sind toll, aber ab einem gewissen Punkt in unseren mittelalterlichen Stadtkernen Opfer des eigenen Erfolges. Der Stau sind nämlich nicht die anderen, sondern wir alle.

Was sind die Lösungen? In Tokio mehr U-Bahnen, in La Paz Seilbahnen, in Phoenix baut man Straßenbahnen (die ist phantastisch! Und ich hätte nie damit in der Wüste dort gerechnet), und bei uns macht das in allen flachen Großstädten sehr viel Sinn. Macht die Straße auch freier für die anderen.

Geht nicht um Abschaffung, sondern Staubeseitigung. Auf dem Land macht der PKW mit Solar vom Parkplatz des Arbeitgebers am meisten Sinn. In einer dichtbesiedelten Stadt oft Bus und Bahn, Fahrrad ist meist noch schneller. Aber doof bei Regen. Ist halt so.

Und auf 300 - 1200 km gibt's nix Geileres und Flotteres als GA. Gerne ohne Flugleiter, mit RNAV-Approaches, Tanken per Kreditkarte oder Landegebühr per App. Einfach vernunftgesteuert. In jedem Verkehrssektor.

23. April 2021 09:40 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter

Na,

Na dann fang doch bitte mal mit deinem Beitrag zwei Stellen höher an. Der strotzt vor Unkenntnis. Die Dekarbonisierung ist jetzt von MPI, Fraunhofer und anderen mehrfach und immer wieder nachjustiert durchgerechnet worden, die PDFs kannst du dir runterladen, die technischen wie physikalischen Grundlagen sind alle bekannt. Wir haben wirklich nur noch ein ambitioniertes, langfristiges, überfälliges Programm abzuarbeiten. Schritt für Schritt, Terawatt für Terawatt, Gigawattstunde für Gigawattstunde.

Danke für die Blumen.

Aber schön, dass da allerhand Institute da irgendwelche Berechnungen machen. Nur leider sind das eben noch lange keine langfristigen Konzepte, welche von der Politik implementiert worden wären.

Es mag ja sein, dass die "die technischen wie physikalischen Grundlagen alle bekannt" sind. Nur ändert das noch lange nichhts am Fehlen von Gesamtkonzepten oder dass diese technischen wie physikalischen Grundlagen auch nur ansatzweise in zuverlässige und nachhaltige Alltagstechnologien umgesetzt wären. Weit gefehlt.Da werden reichlich ungelegte Eier ausgebrütet von Hühnern, die selber erst schlüpfen müssten.

Von wirtschaftlich ganz zu schweigen. Und Wirtschaflichkeit ist eben auch wichtig. Die besten "grüne" Technologie nutzt nichts, wenn die kWh dann 30 Cent kosten würde. Und im Rest von Ezropa dann 10 bis 20 Cent. Ach so, kostet schon 30 Cent ...

Die passende Technik ergibt sich aus dem Anwendungsfall, nicht aus der Partei, die sich mal endlich damit auseinandergesetzt hat.

Nur dass gewisse Parteien ganz genau zu wissen scheinen, was denn die alleinseeligmachende Technik für alle Anwendungsfälle ist und sein wird, bis in alle Ewigkeit, Amen.

Das PV-Desaster gut und schön. Aber wieso sollte das bei Rot-Grün besser gewesen sein? Das fällt alles unter die gleiche Rubrik unter "steuerliche Förderung". Schiffbau- und Schiffahrtsförderung, Filmförderung, und dann eben Solarförderung, alles German Stupid Money.

Das ist Politikversagen. Ich freue mich auf Baerbock nicht wirklich, ich halte sie nicht für kanzlerinnentauglich, aber bei der Performance von RotSchwarzGelb.

Auch wenn ich einen großen Teil der grünen Ideologie nicht mag und deren Politik weitgehend für zukunfts- und innovationsfeindlich halte, Annalena könnte da durchaus überraschen. Das mit dem "nicht kanzlertauglich" hat man seinerzeit auch mal von einer gewissen Angela gesagt.Man wird nicht Kanzlerkandidat (generischer Maskulin, meinetwegen auch Kanzlerkandidat+pause+In) einer Partei ohne einen gewissen Biss.

E-Antriebe sind für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst passend. Ganz nüchtern durchgerechnet.

Das bestreitet ja erst mal niemand. Aber es ist eben

  1. nicht das ökologische Win.-Win-Win als das es immer gehypt wird, und auch
  2. nicht die allein seelig- und ökomachende Lösung.

Hätte ich die Kohle und die Möglichkeit, ich würde zusehen, dass ich mich energetisch so weit als möglich autark machen würde. Weil, die Versorgungssicherheit wird nicht besser werden.

23. April 2021 10:04 Uhr: Von Achim H. an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

Hätte ich die Kohle und die Möglichkeit, ich würde zusehen, dass ich mich energetisch so weit als möglich autark machen würde.

Du willst Dein eigenes Kohlekraftwerk bauen?

23. April 2021 10:06 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

A) auch an den Salzseen könnte man die Verdunstung in echten Treibhäusern machen, das Kondensat dann wieder einleiten oder nutzen. Wird aus Geldgründen bislang nicht gemacht. ...

Tja, eben. Tut man nicht. Wobei das mit dem Kondensieren in der Wüste meist recht schwierig ist. Egal, wie viel man kühlt. Energieintensiv wäre es auch. Und das Wasser findet ja auch nicht in den Untergrund zurück wo es herkommt. Und wenn man es tun würde, würde das die Kostenrechnung der E-Mobilität gleich negativ bbeeinflussen. Da sind die E-Fans selber in einem gewissen Zielkonflikt gefangen.

Ach ja, ich bin auf einem Ferryflug schonmal mit einer Cherokee über Alberta geflogen, was meinst du, wie die Ölsandabbaugegenden so aussehen? Piper Alpha, Amoco Cadiz, Exxon Valdez, Nigerdelta und Deepwater Horizon sagen dir auch was?

Schon klar. Aber eben auch Whataboutism. Ich sage ja nicht, dass mit den klassischen Methoden alles toll wäre. Ich sage nur, dass die "neuen" Methoden eben noch lange nicht soweit sind, das heute oder morgen zu ersetzen. Technisch nicht, und was Gesamtkonzepte angeht schon gleich zweimal nicht.

Eine Minilak FES SL, AS34, oder sowas in der Art, das wäre ein Traum. Aber bis es eine B797voltaic oder A391regenergy geben wird, da ist noch ein weiter Weg.

Ach ja, wo ist nochmal das Zinsniveau? Wenn es sich energetisch und finanziell binnen 8 - 12 Jahren rechnet, wäre es geradezu bescheuert, das nicht auf breiter Front auszurollen.

Das hören wir seit über 20 Jahren über WK und PV ... und kaum laufen die Förderungen aus, fängt das Wehklagen der Betreiber an. Von daher kann ich das mit dem "sich lohnen" einfach nicht mehr ernst nehmen. Da verhalten sich die EE-Betreiber im Prinzip genau wie die KKW- Betreiber oder die Kohlebetreiber. Nur dass der Kohlepfennig seinerzeit noch richtig billig war im Vergleich.

23. April 2021 10:11 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

Aber schön, dass da allerhand Institute da irgendwelche Berechnungen machen. Nur leider sind das eben noch lange keine langfristigen Konzepte, welche von der Politik implementiert worden wären.

Doch, exakt das sind diese, Modellierungen mit Kostenansätzen, die nachadjustiert werden, je nachdem, wie sich die Preise bei großindustrieller Fertigung und den Rohstoffpreisen so entwickeln; und dass sie noch nicht implementiert wurden liegt halt auch daran, dass der öffentliche Druck fehlte oder zu gering war. Und der mangelnde öffentliche Druck hängt halt auch an der mangelnden Erkenntnis. Genau darüber sprechen wir hier. Die Konzepte sind in den Wahlprogrammen unterscheiden sich diesbezüglich erheblich. Und bei allen Defiziten der Grünen (Tempolimit finde ich überflüssig), was die Energiewende angeht, sind sie deutlich qualifizierter als SchwarzGelbRotBlaun.

Es mag ja sein, dass die "die technischen wie physikalischen Grundlagen alle bekannt" sind. Nur ändert das noch lange nichhts am Fehlen von Gesamtkonzepten oder dass diese technischen wie physikalischen Grundlagen auch nur ansatzweise in zuverlässige und nachhaltige Alltagstechnologien umgesetzt wären. Weit gefehlt.Da werden reichlich ungelegte Eier ausgebrütet von Hühnern, die selber erst schlüpfen müssten.

Nein, wir haben die gesamten Konzepte dafür. Offshorewind: Differenzkontrakte. Onshore: Ausbauen, H3 oder H5, paar HGÜs dazu, die Leitungen im Ausbau sind eh erstmal Kohlekraftwerksumgehungsleitungen. Speicherung PtG, im Gasnetz lassen sich heute schon 350 (!) TWh speichern. Wärmepumpen für die Heizungen, nach und nach. PV gen Süden oder teils gen Osten und Westen für die Tageslastkurve. Tagesspeicher: Primär Batterien. Sektorkopplung: Guck dir das Küstenkraftkwerk Kiel an, da haste Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärmetunnel unter der Förde durch, 20 Gasmotoren aus München dorthin geliefert, einen großen Tank mit Tauchsieder für Stromüberschüsse etc., von zwei auf drei Gaskavernen ausgebaut, alles heutiger Stand der Technik.

Dänemark hat einen KWK-Anteil von 50%, die haben es halt richtig gemacht in den 90ern. Alles publiziert und bekannt, aber wir hatten ja Monopole der EVUs.

Also, nur weil du selbst da noch nicht im Detail durchgestiegen bist, wird deine Aussage nicht richtiger.

Von wirtschaftlich ganz zu schweigen. Und Wirtschaflichkeit ist eben auch wichtig. Die besten "grüne" Technologie nutzt nichts, wenn die kWh dann 30 Cent kosten würde. Und im Rest von Ezropa dann 10 bis 20 Cent. Ach so, kostet schon 30 Cent ...

Wir können einfach die Strom- und Märchensteuer beim Strom abschaffen und auf den CO2-Preis umlegen. Lenkungseffekt. Die Auktionspreise bei Differenzverträgen und PV hast du gesehen? Ist halt ohne Kosten für Betriebsstoffe, "die Sonne schickt keine Rechnung". Speicher brauch man natürlich. Für den Tagesgang, und saisonal. Saisonal derzeit durch fossiles Erdgas, später durch PtG. Ach ja, mit Speicherung liegen die Preise dann bei 12 - 15 cents. Ist also eine regulatorische Frage, keine des Wettbewerbs. Bei den Kohlekraftwerken etc. hast du nur die externen Kosten nicht eingepreist. Würde der Mittelstand bei uns alle Fabrikdächer und Parkplätze mit PV vollknallen, hätten sie einen großen Teil des Tagesbedarfs gedeckt.

Die passende Technik ergibt sich aus dem Anwendungsfall, nicht aus der Partei, die sich mal endlich damit auseinandergesetzt hat.
Nur dass gewisse Parteien ganz genau zu wissen scheinen, was denn die alleinseeligmachende Technik für alle Anwendungsfälle ist und sein wird, bis in alle Ewigkeit, Amen.

Wenn man auf Ökologie, Ökonomie und Physik dabei guckt, sind das indes derzeit die Grünen. Nachjustieren in 8 - 25 Jahren kann man immer noch. Aber aus terrestrischer Zerfallswärme werden wir unseren Endenergiebedarf nicht decken können. Ganz nüchterne Bewertung unserer Topographie etc.

Das PV-Desaster gut und schön. Aber wieso sollte das bei Rot-Grün besser gewesen sein? Das fällt alles unter die gleiche Rubrik unter "steuerliche Förderung". Schiffbau- und Schiffahrtsförderung, Filmförderung, und dann eben Solarförderung, alles German Stupid Money.

Ich sprach nur von EE. Bitte kein Whataboutism. (der Investorenschutz hat mir übrigens anteilig meinen CPL bezahlt, steuerspargierige Zahnarztpaare kenne ich jetzt so einige aus dem Medienfonds...).

Auch wenn ich einen großen Teil der grünen Ideologie nicht mag und deren Politik weitgehend für zukunfts- und innovationsfeindlich halte, Annalena könnte da durchaus überraschen. Das mit dem "nicht kanzlertauglich" hat man seinerzeit auch mal von einer gewissen Angela gesagt.Man wird nicht Kanzlerkandidat (generischer Maskulin, meinetwegen auch Kanzlerkandidat+pause+In) einer Partei ohne einen gewissen Biss.

Merkel finde ich auch sehr mittelmäßig, bin froh, wenn sie endlich weg ist.

E-Antriebe sind für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst passend. Ganz nüchtern durchgerechnet.
Das bestreitet ja erst mal niemand. Aber es ist eben nicht das ökologische Win.-Win-Win als das es immer gehypt wird, und auch
nicht die allein seelig- und ökomachende Lösung.

Nein, aber für gut 90% der Anwendungen. Auf den Endenergiebedarf gesehen werden 777 et al weiterhin Kohlenwasserstoffe umsetzen. Pendlerautos hingegen ergeben mit BEV mit Abstand am meisten Sinn.

Hätte ich die Kohle und die Möglichkeit, ich würde zusehen, dass ich mich energetisch so weit als möglich autark machen würde. Weil, die Versorgungssicherheit wird nicht besser werden.

Vom Balkonkraftwerk bis zur PV mit Hausbatterie stehen dir alle Wege offen ;-).

23. April 2021 10:30 Uhr: Von Stefan Jaudas an Achim H.

Nö. Solar aufs Dach, jede Menge Akkus in die Gartenlaube, multivalente Heizung in den Keller, und neben der Laube eine Campingsteckdose (aber eher Richtung 32-64 A) an die man einen Benzingenerator anstöpseln kann, wenn alle anderen Stricke reißen sollten.

Wäre nicht billig, und auch nicht effizient, aber halt ein Hobby wenn man das Geld dazu hätte.

23. April 2021 12:02 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Tja, eben. Tut man nicht. Wobei das mit dem Kondensieren in der Wüste meist recht schwierig ist. Egal, wie viel man kühlt. Energieintensiv wäre es auch. Und das Wasser findet ja auch nicht in den Untergrund zurück wo es herkommt. Und wenn man es tun würde, würde das die Kostenrechnung der E-Mobilität gleich negativ bbeeinflussen. Da sind die E-Fans selber in einem gewissen Zielkonflikt gefangen.

Nachts ist es verdammt kalt, das kondensiert da weg. Lieferkettenethik kann man auch von uns aus durchsetzen. Machen die Autohersteller jetzt ja bereits mehr und mehr. Wasser versickert übrigens hervorragend, wenn man es wieder einleitet. Die Menge Lithium bei BEV ist erstaunlich gering. Google mal, ich war überrascht. Hat übrigens bei Laptops und Mobiltelefonen bislang noch niemanden gestört. Woher wohl dieser Wertungswiderspruch kommt... Der Zielkonflikt wird primär von denkresistenten Dinosauriern gesteuert, die die Verpestung von Innenstädten noch nie reflektiert haben. Ich übertreibe nur leicht.

Ach ja, ich bin auf einem Ferryflug schonmal mit einer Cherokee über Alberta geflogen, was meinst du, wie die Ölsandabbaugegenden so aussehen? Piper Alpha, Amoco Cadiz, Exxon Valdez, Nigerdelta und Deepwater Horizon sagen dir auch was?
Schon klar. Aber eben auch Whataboutism. Ich sage ja nicht, dass mit den klassischen Methoden alles toll wäre. Ich sage nur, dass die "neuen" Methoden eben noch lange nicht soweit sind, das heute oder morgen zu ersetzen. Technisch nicht, und was Gesamtkonzepte angeht schon gleich zweimal nicht.

Nein, ganz nüchternes Nebeneinanderstellen der Alternativen. Die E-Fahrzeuge kannste viel länger betreiben mit Windenergie, die wir quasi vor der Haustür ernten, oder überm Firmenparkplatz, und wo das Verteilnetz jetzt schon da ist. Sprit muss von der Raffinerie immer zur Tanke gefahren werden. Und vorher aus der halben Welt geholt werden. Das kann man sich für einen Großteil der Anwendungen sparen. Du irrst, Technik und Konzepte sind schon komplett da.

Eine Minilak FES SL, AS34, oder sowas in der Art, das wäre ein Traum. Aber bis es eine B797voltaic oder A391regenergy geben wird, da ist noch ein weiter Weg.

Tja dann kauf einen FES, teil es dir mit drei anderen, los geht's. Und dass wir die Passagiermaschinen deutlich nach den PKW haben werden in den Reichweiten jenseits 1000 km, ist bauartbedingt logisch. Mit Wasserstoff geht da so einiges, Klaus Schulte berichtet ja nicht umsonst in fast jedem Heft vom Stand der Forschung und Anwendung.

Das hören wir seit über 20 Jahren über WK und PV ... und kaum laufen die Förderungen aus, fängt das Wehklagen der Betreiber an. Von daher kann ich das mit dem "sich lohnen" einfach nicht mehr ernst nehmen. Da verhalten sich die EE-Betreiber im Prinzip genau wie die KKW- Betreiber oder die Kohlebetreiber. Nur dass der Kohlepfennig seinerzeit noch richtig billig war im Vergleich.

Falsch, hätten die Emissionen den Preis, der externe Kosten mit einbezieht, müsste man keinen Cent an Förderung reinstecken. Solange wir das nicht machen, ist es eine hochregulierte Industrie. Du würdest auch kein Eisenbahnunternehmen als Bahnkonkurrenten gründen, wenn du keinen diskriminierungsfreien Zugang zum Bahnnetz hättest. Hier werden EVUs protegiert, die die Marktwirtschaft aushebeln. Und KKW sowie Kohle haben erheblichen Konkurrentenschutz oder Vorteile wie Haftungsbegrenzungen nutzen können. Wir subventionieren immer noch fossile Energie.

Daher kann ich in toto deine Kritik nicht ernstnehmen. Das System ist aber künstlich so komplex gestaltet worden, dass das Durchdringen einm zugegebenermaßen nicht leicht gemacht wird.

23. April 2021 18:07 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Das EEG war die weltweit erfolgreichste Anschubfinanzierung die es jemals gegeben hat. Weltweit kopiert, und seit 2005 waren die Grünen nicht mehr in der Regierung, die danach getroffenen Entscheidungen waren also oftmals nicht ihre Verantwortung.

Dass Anlagen von 2000 die jetzt aus der Förderung fallen oftmals wieder abgebaut werden liegt auch am technischen Fortschritt. 2000 war man bei Solar und Wind noch lange nicht so weit wie 15 Jahre später.

Der Wind schickt keine Rechnung, der Getriebewart und der Monteur mit der Ölkanne aber sehr wohl. Und wenn der regulatorische Rahmen dann noch (künstlich) so kompliziert ist dass es sich nicht lohnt, dann muss man sich nicht wundern.

Was fehlt, ist ein wirklicher Masterplan. Man hat mit dem EEG damals gut begonnen, aber 2008 immer noch neue Kohlekraftwerke gebaut. Die neuesten davon stehen jetzt still, während die alten abgeschriebenen Anlagen noch weiterlaufen. Ich vermisse da wirklich eine Lösung von allen Parteien. Das "alles sofort abschalten" ist genauso wenig eine Lösung wie eine FDP, die am Ende nur noch Lob von der IGBCE für ihre Energiepoltik bekam. Ein wirkliches Umdenken habe ich da aber noch nicht erkannt, während bei den Energieversorgern selbst man schon 5 Jahre weiter ist.

24. April 2021 06:32 Uhr: Von Stefan Jaudas an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Mit Verlaub,

Das EEG war die weltweit erfolgreichste Anschubfinanzierung die es jemals gegeben hat. Weltweit kopiert, und seit 2005 waren die Grünen nicht mehr in der Regierung, die danach getroffenen Entscheidungen waren also oftmals nicht ihre Verantwortung.

Dass Anlagen von 2000 die jetzt aus der Förderung fallen oftmals wieder abgebaut werden liegt auch am technischen Fortschritt. 2000 war man bei Solar und Wind noch lange nicht so weit wie 15 Jahre später.

Wenn das 20 Jahre (!) dauert mit der Förderung, dann war das keine "Anschub"finanzierung.

Wenn nach dem Auslaufen dieser 20 Jahre "Anschub"finanzierung sich das "plötzlich" nicht mehr lohnt, dann war das nie eine "Anschub"finanzierung.

Wenn dadurch die Strompreise zu den höchsten der Welt werden, dann war das auch keine "Anschub"finanzierung.

Real betrachtet funktioniert das bei uns ja nur, weil wir bei Dunkelflaute auf die konventionellen Kraftwerke im Rest Europas zurückgreifen können.

Wer genau in der Welt hat das EEG kopiert?

Der Wind schickt keine Rechnung, der Getriebewart und der Monteur mit der Ölkanne aber sehr wohl. Und wenn der regulatorische Rahmen dann noch (künstlich) so kompliziert ist dass es sich nicht lohnt, dann muss man sich nicht wundern.

Auch konventionelle Kraftwerke müssen gewartet werden. Wenn da Wart und Monteur nicht mit einkalkuliert waren, was waren das dann für Kostenkalkulationen?

Wo ist der regulatorische Rahmen für 20 Jahre alte Anlagen "kompliziert"?

Was fehlt, ist ein wirklicher Masterplan.

Das unterschreibe ich allerdings sofort. Angefangen damit, wie denn die überschüssige erneuerbare Energie gespeichert werden soll. Energie, die wir zwar bezahlen, aber die nie realisiert wird. Wer hat sie nicht schon gesehen, die WKA-Parks, der Wind weht, und nur ein Rad dreht sich zur Messung der theoretischen Energiemenge, die hätte geerntet werden können, wenn denn der Bedarf gerade da gewesen wäre, die aber trotzdem vergütet und vom Endvverbraucher bezahlt wird. Und wenn ich mir da den Jahresnutzungsgrad anschaue ...

Man hat mit dem EEG damals gut begonnen, aber 2008 immer noch neue Kohlekraftwerke gebaut. Die neuesten davon stehen jetzt still, während die alten abgeschriebenen Anlagen noch weiterlaufen. Ich vermisse da wirklich eine Lösung von allen Parteien. Das "alles sofort abschalten" ist genauso wenig eine Lösung wie eine FDP, die am Ende nur noch Lob von der IGBCE für ihre Energiepoltik bekam. Ein wirkliches Umdenken habe ich da aber noch nicht erkannt, während bei den Energieversorgern selbst man schon 5 Jahre weiter ist.

Ach, den konventionellen Krafftwerken wird jetzt die Schuld zugeschoben, dass die Randbedingungen von der Politik einfach geändert wurden?

Und vorsicht, im Gegensatz zu den ganzen NIMBYs habe ich nichts gegen WKAs. "Vogelhäcksler" sind ein Mythos der NIMBYs. Ich habe noch nie so viele Rotmilane gesehen wie seit es WKAs gibt. Usw. ... Das ist eine sehr demokratische Art der Stromversorgung. Jeder kann sehen wo der Strom herkommt. Im Gegensatz zu den "konventionellen" Kraftwerken, die meist ganz weit weg ganz woanders stehen ... Ich habe auch nichts gegen neue Stromleitungen. Ganz im Gegenteil. Ich habe nur etwas dagegen, dass die gleichen NIMBYs, die zwar "sauberen" Strom wollen, aber nichts dafür bezahlen, und keine WKAs in der eigenen Nachbarschaft, diese Stromtrassen für noch mehr Geld unter die Erde zwingen und um 20 Jahre verzögern. Bis dann im Südlink das erste Mal Strom fließt, muss man den wahrscheinlich altersbedingt neu machen ...

Ich habe aber etwas dagegen, wie diese angebliche "Energiewende" umgesetzt wird - eben völlig konzeptlos. Aber wir werden Eines mit Sicherheit schaffen: Der Welt zeigen, wie man eine "Energiewende" nicht hinbekommt.

24. April 2021 07:45 Uhr: Von Dominic L_________ an Stefan Jaudas Bewertung: +7.67 [8]

Dass die erneuerbaren Quellen immer noch subventioniert werden müssen, liegt doch schlicht daran, dass die Konkurrenz auch immer noch subventioniert wird. Diese Subventionierung besteht doch in so vielen Dingen. Wenn Uran immer noch in "Sklaven" und Kinderarbeit abgebaut wird, muss dafür zwar der deutsche Bürger nicht direkt sein Geldsäckel öffnen, aber keine Sorge: Igrendwo bezahlt schon jemand dafür. Keiner kann seinen Flieger fliegen, ohne eine Haftplicht abzuschließen - man könnte ja jemandem auf den Kopf fallen. Absolut richtig ist das. Genauso, wie man natürlich eine Stadt und alle Häuser und alle gesundheitlichen Schäden ersetzen müsste, wenn mal ein Atomkraftwerk in die Luift geht. Dafür sind die Betreiber natürlich versichert... Oder doch nicht? Auch die Lagerung von Atommüll für ein paar Millionen Jahre wird im Moment zumindest nicht 100% durch Rücklagen gesichert. Ich würde eher mal so von 0,00001% ausgehen. Aber der Rest kommt sicher noch. Oder die Gesellschaft bezahlt es eben.

Bei der Kohle gibt es manche Kraftwerke, bei denen vergessen wird, das Quecksilber wieder einzusammeln (ca. 100% meines Wissens). Das müsste auf den Preis leider noch aufgeschlagen werden. Auch müssten auf den ehemaligen Geläden meines Erachtens nicht nur der oberste Meter Erdreich abgetragen werden, damit man darauf wieder bauen kann, sondern auch alle anderen Meter. Ich bin sicher, dafür werden auch schon Rücklagen gebildet, die demnächst in den Preis einfließen und dann könnte der auch ein bisschen steigen. Oder vielleicht sind das alles Beispiele, wo die Gesellschaft stillschweigend alle Augen zudrücken muss, was definitiv eine Subventionierung ist. Und natürlich müsste jedes Kohlekraftwerk noch zwei weitere Kohlekraftwerke dabei haben, die den Strom für die Anlage produzieren, die das CO2 wieder aus der Luft holt...

Natürlich muss man fairerweise auch sagen, dass wir dieses System auch bei den Solarzellen schon fortsetzen. Selbstverständlich werden die auch wieder mit erheblicher Ausbeutung produziert, denn dafür ist China schließlich da - um die tollen deutschen Standards in Sachen Umwelt- und Arbeits- und Sozialstandards wieder zu umgehen. Auch daran muss man arbeiten und hier Jobs in der Solarproduktion schaffen und gleichzeitig auch an Recyclingsystemen arbeiten, damit das Ganze wirklich nachhaltig ist.

Aber Fakt ist trotzdem: Eine Solarzelle erwirtschaftet in relativ kurzer Zeit tatsächlich die Energie, die für ihre Produktion benötigt wurde, und dann kommt netto was raus. Und alles was man in China bauen kann, kann man hier genauso gut bauen. Das Delta ist einfach nur die Ausbeutung von Menschen, oder woras soll das sonst bitte sehr resultieren? Wenn man damit aufhört, kann man mal über realistische Preise für alles Mögliche reden - auch für's iPhone.

Dieser Beitrag kann leichte Offtopic-Anteile enthalten. Es tut mir Leid.

24. April 2021 09:34 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

Wenn das 20 Jahre (!) dauert mit der Förderung, dann war das keine "Anschub"finanzierung.

Doch, weil das degressive Raten für alle Neuanlagen waren und extrem langlebige Investitionsprodukte. Das rollende Material der Bahn hält ja auch länger als eine Waschmaschine, und unsere GA-Maschinen viermal so lange wie unsere Autos.

Erst durch Skaleneffekte entstand eine massive Kostenreduktion, übrigens deutlich besser als von allen prognostiziert.

Wenn nach dem Auslaufen dieser 20 Jahre "Anschub"finanzierung sich das "plötzlich" nicht mehr lohnt, dann war das nie eine "Anschub"finanzierung.

Es sind Garantiepreise über einen langen Zeitraum, ansonsten hätte man staatliche Garantieabnahmen für die Hersteller machen müssen. Kommt aufs Gleiche raus. Ach ja, wie lange laufen Kohlekraftwerke und AKWs? Googel mal, wieviel wir in Nuklearforschung gesteckt haben seit dem Atomminister Strauß.

Wenn dadurch die Strompreise zu den höchsten der Welt werden, dann war das auch keine "Anschub"finanzierung.

Guck dir mal die Zusammensetzung des Preises an. Es über eine Umlage zu machen war brilliant, weil sie dadurch nicht von fiskalischen Stimmungen wechselnder Finanzminister abhängig war. Jetzt müsste man nur noch kontinuierlich Preise, die die Wahrheit sagen, bei der Umweltverschmutzung einführen, dann kannst du nochmal viel stärker deregulieren. Der Strom subventioniert die Rentenbeiträge - was für ein Schwachsinn.

Real betrachtet funktioniert das bei uns ja nur, weil wir bei Dunkelflaute auf die konventionellen Kraftwerke im Rest Europas zurückgreifen können.

Vor allen Dingen auf die eigenen. Die TWh des Gasnetzes hatte ich dir bereits genannt. Lieber 2 - 7 Wochen pro Jahr im Winter die Erdgasspeicher leerfeuern, als 365 Tage im Jahr Millionen Tonnen fossilem Dreck in die Atmosphäre zu jagen. Da halte ich lieber die Jobs im Lande bei Wind & PV, als saudische Paläste oder russische Luxusdatschen einer Oligarchie zu finanzieren.

Wer genau in der Welt hat das EEG kopiert?

Guck mal selbst nach, das prägt die Gedächtnisstruktur.

Der Wind schickt keine Rechnung, der Getriebewart und der Monteur mit der Ölkanne aber sehr wohl. Und wenn der regulatorische Rahmen dann noch (künstlich) so kompliziert ist dass es sich nicht lohnt, dann muss man sich nicht wundern.
Auch konventionelle Kraftwerke müssen gewartet werden. Wenn da Wart und Monteur nicht mit einkalkuliert waren, was waren das dann für Kostenkalkulationen?

Eben, schlecht reguliert von Altmaiers Verhinderern. Merkel versagt hier seit 2005. Mal mit Rösler, mal mit Gabriel, mal mit Scholz.

Wo ist der regulatorische Rahmen für 20 Jahre alte Anlagen "kompliziert"?

Nimm mal die Schwellenwerte für den Ausbau von PV, was auf Hausdächern und Gewerbeparkplätzen mal komplett widerstandslos von der Nachbarschaft hingenommen wird. Einziger Zweck ist es, PV auszubremsen. Von der Gewerbeanmeldung für Privatleute mal ganz abgesehen, statt einfach die Zähler verplombt vor und zurücklaufen zu lassen, unkompliziert. Ach ja, die Höhenregelung, was Söder so behauptet und was er bei sich im Bundesland entscheidet, ist so verlogen wie er halt sein Fähnchen nach dem Winde richtet.

Was fehlt, ist ein wirklicher Masterplan.
Das unterschreibe ich allerdings sofort. Angefangen damit, wie denn die überschüssige erneuerbare Energie gespeichert werden soll. Energie, die wir zwar bezahlen, aber die nie realisiert wird. Wer hat sie nicht schon gesehen, die WKA-Parks, der Wind weht, und nur ein Rad dreht sich zur Messung der theoretischen Energiemenge, die hätte geerntet werden können, wenn denn der Bedarf gerade da gewesen wäre, die aber trotzdem vergütet und vom Endvverbraucher bezahlt wird. Und wenn ich mir da den Jahresnutzungsgrad anschaue ...

Elektrolyse. PtG. Und mal wieder ein schlechtes regulatorisches Umfeld: Der Kohlestrom verstopft bauartbedingt die Leistung, weil die Braunkohlekraftwerke je nach Baujahr fast gar nicht abgeregelt werden können, und Steinkohlekraftwerke das auch nicht so gerne mögen. Wie schnell man Gasturbinen der Lastfolge anpassen kann, ist uns Fliegern ja am allerbesten bekannt. Wir brauchen also ergänzende Gaskraftwerke. Nicht Kohle.

Im übrigen sind die Überschüsse wenige Prozent, aber das hast du wohl bislang nur nachgeplappert, statt dir mal die Fakten anzusehen.

"In Deutschland werden jedes Jahr rund 0,5 Prozent der gesamten erzeugten Strommenge abgeregelt. ", und https://de.statista.com/statistik/daten/studie/665177/umfrage/menge-des-abgeregelten-windstroms-in-deutschland/#:~:text=Die%20Statistik%20zeigt%20die%20Entwicklung,die%20Netzstabilit%C3%A4t%20gew%C3%A4hrleisten%20zu%20k%C3%B6nnen.

Ach, den konventionellen Krafftwerken wird jetzt die Schuld zugeschoben, dass die Randbedingungen von der Politik einfach geändert wurden?

Wenn Konzerne die noch bauen in den Nullerjahren oder Zehnerjahren, dann haben sie auf ganz dünnem Fundament gebaut und geplant. Die Skalierungen für EE waren ständig publiziert. Aber bei den investierten Summen hat man sich halt zulange auf Lobbyarbeit verlassen. Wie die GroKo nach der letzten Umfrage das Flattern bekommen hat, sieht man gerade an Altmaiers hektischen Veränderungen. Was zeigt - Druck funktioniert. Lobbyarbeit immer weniger. Das Problem sind ja auch nicht die Gaskraftwerke und Spitzenlastkraftwerke, sondern der ganze andere alte unflexible Rotz, welcher voll abgeschrieben eben mit geringen Grenzkosten Strom anbieten kann.

Ich habe aber etwas dagegen, wie diese angebliche "Energiewende" umgesetzt wird - eben völlig konzeptlos. Aber wir werden Eines mit Sicherheit schaffen: Der Welt zeigen, wie man eine "Energiewende" nicht hinbekommt.

Die Konzepte sind ja da. Du hast sie nur noch nicht erfasst. Viel Spaß bei der Recherche.

Salopp gesagt: PV tagsüber extrem dezentral, Wind, so wie wir Flieger ihn von Windy et al kennen, die Lücken werden durch Spitzenlast (geht auch aus Biomasse übrigens, wird derzeit nur nicht so vergütet) geschlossen, die Kapazität dafür muss für die Dunkelflaute recht hoch sein. Was du derzeit hast, sind Rückzuggefechte der Unternehmen, die Dinos im Bestand haben, und recht clever Lobbyarbeit machen. Gepaart mit verantwortungslosen, kinderlosen Spitzenpolitikern, die den Tellerrand einer Legislaturperiode nicht überblicken wollen (Merkel, Altmaier, Lindner, Scholz).


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