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Probier es einfach aus - am Boden. Die oben genannten NW sind dosisabhãngig. Es kommt auf Dein Körpergewicht, mechanische Belastung der Stelle und Dauer des Aufklebens an. Die NW spürst Du und die Akkomodation kannst Du ja leicht selbst prüfen. Manche spüren überhaupt keine Nebenwirkungen und manche fühlen sich damit doch erheblich unwohl und würden nicht fliegen. Und wenn du möchtest, gehst Du mit diesen Erfahrungen zu deinem Fliegerarzt und stellst ihm die Forumsfrage.
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Alles was Du gesagt hast gilt genauso für Alkohol.
Und deswegen ist es auch bei Alkohol ein genauso "sinnvoller" Vorschlag, einfach auszuprobieren, bis zu welcher Menge man sich noch flugtauglich fühlt und dann damit zu fliegen.
Die Antwort auf die Frage ist total einfach: Unter Einfluss dieses Mittels ist man fluguntauglich. Das steht sogar auf der Patienteninformation: "Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird."
Die Tatsache, dass es gerüchteweise Segelflieger gibt, die damit fliegen, ist genauso hilfreich, wie dass es gerüchteweise Segelflieger gibt, die am zweiten Tag des Fluglagers mit signifikant Restalkohol im Blut fliegen. Das ändert an der Flugtauglichkeit damit gar nix.
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das problem bei seefahrt und fliegen ist halt der visuelle 90 grad winkel!
wenn ein mensch aufrecht steht, so hat die seh-achse 90 grad zum boden.
beim fliegen und auf dem öl-tanker wechselt dieser winkel ständig und der
menschl. gleichgewichtssinn kommt mit optikreferenz und lageprüfung über
das vestibularsystem etwas aus dem takt und sendet korrektursignale. gehen
diese korrektursignale über eine gewisse amplitude = mir wird schlecht...
da muß ein evolutions-sw-update her...geht nicht anders...
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Eine mir sehr einleuchtende Theorie des evolutionären Ursprungs ist, dass ein Auseinanderfallen der Sinneseindrücke vermutlich auf eine Vergiftung durch Nahrung hindeutet, daher hat sich die Reaktion des Übergebens in dieser Situation entwickelt.
Die Schwelle ist bei jedem anders aber am Ende trifft es jeden.
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"Alles was Du gesagt hast gilt genauso für Alkohol."
Sorry, nicht alles, was hinkt, ist eine passende Analogie. Es stimmt, dass unter Scopalamin Gedächtnisleistung und Realtionszeiten bei visuellen Aufgaben bei Versuchsbedingungen beeinträchtigt sind. Zwar bei Pflastern weniger, aber dennoch. Es gibt da eine Studie, dass sinngemäss im Simulator Seekadetten zwar messbar schlechtere Reaktiosnparameter hatten, aber die Schiffsführung eher besser war. Bei Fliegern ist das mit Sicherheit so: ein mit starker Übelkeit kämpfender Pilot fliegt massiv schlechter als ein nicht Beeinträchtigter - und massiv schlechter als jemand mit Pflaster. Beim Fragesteller wissen wir es nicht. Flugschüler/Probleme Anfang der Saison/Probleme immer. Aber Reisekrankheit bessert sich im allgemeinen mit Gewöhnung. Dann hilft Scopolamin über die ersten Dutzend Stunden.
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Das leuchtet medizinisch natürlich ein, bis 0,2 oder 0,3 Promill ist man ja auch stimulierter, und Fliegerschokolade und Pervitin hat nicht nur Menschen wie Heinrich Böll vermutlich das Leben verlängert.
Nur - solange das nicht freigegeben ist oder eine kontrollierte Versuchsreihe ist, wäre mir meine Lizenz zu wertvoll, es im Schadensfall mit einem Richter zu diskutieren.
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Dann gibst dem richter halt auch pervitin,
dann wirds er schon richten.
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Interessanter Input, danke. Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe, ist, dass nicht über den Trigger diskutiert wird. Thomas hatte ja schon einen Versuch unternommen. Wer eine Laktose-Intoleranz hat, meidet Milchprodukte, wer kein Metal mag, geht nicht nach Wacken, wer keinen Analsex mag, sucht sich passende Partner*innen. Niemand aus den Beispielen würde mit Medikamente das Unmögliche möglich machen. Ok, sagen wir fast niemand.
Also wenn ich beim Fliegen kotzen müsste (damit mein ich nicht FI-Tätigkeit mit Unbegabten), würd ichs halt bleiben lassen. Also so hat man das in den 1990ern gemacht, als ich noch Segelflieger war und ULs noch ULs waren. Also man muss ja nicht das Fliegen aufgeben. Mehr Masse (ich mein das Flugzeug) und weniger Kurven (ich mein die Operation) reduzieren das Problem deutlich. Als FO im Segelflugzeug ist mir auch manchmal schlecht geworden, im CJ3 ist das kein Thema mehr. Außerdem gibt es da so ein neckisches Seitenfach fürs Brioche.
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Dann passt der Vergleich doch perfekt. Auch beim Alkohol gibt es durchaus Menschen, die mit 0,5-1 Promille Alkohol im Blut nachweislich ein Auto besser führen, als nüchtern.
Und wie beim Alkohol ist daraus der Schluss auch nicht, dass man diesen Menschen erlauben sollte, vor dem Fahren/Fliegen zu saufen, sondern, dass sie besser auch nüchtern nicht fliegen/fahren sollten.
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@FS: Wenn Du 0,5-1 Promille ins Spiel bringst, ist Dir an einer Diskussion zum Erkenntnisgewinnung nicht gelegen.
Ich bin nicht durch die Studien gekrochen und Alkohol und Scopolamin wirken unterschiedlich, aber: ich spüre es, wenn ich 0,2l Bier getrunken habe. Das sind bei mir ca 0,11 Promille in der Stunde danach. Aus meiner Erinnerung an die Zeit als Flugschüler vor 30 Jahren - und ich habe so genau wie möglich drauf geachtet - hatte ich damals nicht das Gefühl, im Kopf (stärker als eh schon ...) eingeschränkt zu sein, wenn ich Scopolamin-Pflaster genommen hatte. Ich hatte die Packung dann nicht aufgebraucht, weil es nach 3-4 Pflastern ohne ging.
@Joachim P: ich bin so ein Fall: ich habe mich absolut zuverlässig jedes Mal beim Fliegen übergeben. Als Achtjähriger mit Linie, in jedem Ferienflieger, mit meinem Vater in der Cessna, beim Schnupperflug der AKAflieg. Irgendwann habe ich mir gesagt, " jetzt bin ich 32 und Arzt, jetzt gehorcht mein Körper mir!". Nach einemSchnupperflug im Falken habe ich mich grün im Gesicht 2 Stunden an die Hangarwand gesetzt und meine Freundin war heilfroh, weil sie sicher war, ich würde nie fliegen. Am nächsten Tag stand ich wieder auf dem Platz, noch einen Schnupperflug und dann noch einen und dann noch einen und dann ging es.
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Ich finde auch, man sollte erstmal alles verbieten und dann sehr selektiv wieder erlauben.
Wo kämen wir denn hin, wenn jeder selbst entscheiden dürfte?
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entscheidungen fällt die partei! und die partei hat immer recht!
hört selbst!
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die partei hat immer recht!
Erstens hat die Partei schon lange nicht mehr immer recht sondern F.S.,
zweitens würde ich mich bei solchen Fragen nicht mehr mit diesem Forum aufhalten, in dem der Scheffbescheidwisser mit dem Fachmann, dem Arzt, streitet und wo dann der Laie mal wieder raten darf, was nun passt.
Stattdessen sollte man sich gleich an eine KI wenden. Vorausgesetzt natürlich, man verfügt über die entsprechende Medienkompetenz das Ding richtig zu bedienen.
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