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Das neue Heft erscheint am 30. März
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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2. Oktober 2017: Von Lutz D. an Dr. Thomas Kretzschmar Bewertung: +3.00 [3]

Aber dass das LBA keine lückenlosen Auskünfte über die Krankenakte geben kann ist in ganz großem Maße ein Verdienst des PuF und anderer rechtsliebenden Organisationen wie AOPA, Fliegerarztverband, DAeC, die das Bemühen des LBA an die Untersuchungsdaten zu kommen mit Hilfe des Datenschutzbeauftragten immer wieder blockiert haben.

Mit Verlaub, das ist grober Unfug. Den man auch andauernd von Behörden lesen kann, die keine Ahnung haben, als was Datenschutz gedacht ist - als Abwehrrecht des Bürgers gegen den Staat. In dem Moment, in dem ich die Behörde ermächtige, meine Daten weiterzugeben, wird das Datenschutzargument nur noch von denjenigen geführt, die das Prinzip nicht verstanden haben.

2. Oktober 2017: Von Dr. Thomas Kretzschmar an Lutz D.

Unfug? So ist es aber in der Praxis.

Der geschriebene Einwand ist reine Theorie.

Bei den anderen Luftfahrtbehörden kommen die Daten an, und deswegen funktioniert es da.

Bei der FAA sind immer alle Daten zur Behörde gegangen. Jedenfalls in den 17 Jahren meiner Tätigkeit. Ich denke, bei den meisten, wenn nicht allen Behörden Europas auch. Nur eben nicht beim LBA.

Den Datenschützern und den Pilotenverbänden und PuF sei es gedankt.

Nun sind Tatsachen geschaffen, die den Pilotenen unangenehm sind, wenn sie ausflaggen wollen.

Daran sollte man denken, wenn man das LBA angreift. Es gibt genügend andere Punkte zu kritisieren.

4. Oktober 2017: Von Chris _____ an Lutz D. Bewertung: +1.00 [1]

Halb dazu passend:

Wenn man eine Benachrichtigungskarte für ein Nachnahmepaket bekommt und bei der Post/DHL anruft und den Absender wissen will, um evtl. Betrug auszuschließen: "das dürfen wir Ihnen aus Datenschutzgründen nicht sagen". Aber das Telefonat mitschneiden geht natürlich... und der Paketbote zeigt einem auch den Absenderaufkleber, bevor man zahlt.

Datenschutz- und andere Gesetze werden oft angeführt, um Quatsch-Vorschriften zu entschuldigen. Oder Unfähigkeit.

Anderes Beispiel: im öffentlichen (!) Schwimmbad darf man sein eigenes Kind nicht mehr fotografieren. Begründung: "Recht am eigenen Bild" der anderen Badegäste sei gefährdet. Dabei betrifft dieses Recht nur die Veröffentlichung - etwa auf Facebook - nicht das Anfertigen von Bildern vom eigenen Kind, was im öffentlichen Raum ohne weiteres möglich ist. (und der Staat überwacht massenhaft mit Videokameras und schert sich dabei einen Dreck um Grundrechte).

Wird wirklich Zeit, dass die Normalbürger in der Schule etwas Recht lernen, um solche Verschaukeleien zu erkennen.

4. Oktober 2017: Von Tee Jay an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

Naja meines Wissens unterliegen "öffentliche" Räume wie z.B. ein Schwimmbad aber auch entsprechenden Satzungen, Gebührenordnungen und letztendlich auch dem "Hausrecht" wenn z.B. ein privater Betreiber oder Pächter das Ganze betreibt.


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