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Luftrecht und Behörden | TIP-L - EASA PPL zu FAA PPL  
12. Juli 2022 11:04 Uhr: Von Marc Wagner 

Hallo,

ich bin seit einigen Monaten im Besitz einer EASA PPL(A)-Lizenz. Ich wuerde gerne mit dem Verfahren aus dem TIP-L zusaetzlich einen FAA PPL(A) erlangen. Ich habe keine sonstigen Ratings usw. (kein IR, kein Nachtflug). Habe ich das Verfahren richtig verstanden?

  1. Letter of Authentification in IACRA beantragen
    (Habe ich bereits)
  2. FAA Medical Class 3 erforderlich
    (Habe einen Termin bei einem deutschen FAA AME)
  3. Flight Review - Man braucht ein FR um "Current" zu sein
    (Wuerde ich gerne demnaechst bei einem FAA FI hier in Deutschland machen)

    Das sollten die Dinge sein, die man in Deutschland erledigen kann, korrekt? Dann Reise in die USA und folgendes:
  4. PEP Theoriepruefung bei einem Testing-Center ablegen
  5. IACRA Lizenzantrag stellen
  6. Termin mit FAA Examiner machen. Dieser sollte dann noch einmal alle Unterlagen checken und die Lizenz ausstellen?

Habe ich etwas vergessen? TSA oder Visa sollte ja nicht erforderlich sein.
Kann Schritt 6 auch ohne Examiner, also bei einem FSDO erfolgen?
Wenn Examiner, wie kommt man da am Besten an einen Termin (ich lese immer, die sind alle stark ausgebucht usw.).

Habe leider in der ganzen FAA Geschichte noch ziemlich wenig Erfahrung.

Vielen Dank
Marc

12. Juli 2022 12:06 Uhr: Von Dominik Münsterer an Marc Wagner
Hi,
was beabsichtigst du mit der FAA PPL?
Vielleicht wäre ein 61.75 certificate der viel einfachere Weg, wenn es Dir lediglich um das private Fliegen geht?
12. Juli 2022 13:41 Uhr: Von Marc Wagner an Dominik Münsterer

61.75 war die "einfache" Validation, oder?

Ich will in 1-2-3 Jahren oder so gerne mal einen Fliegerurlaub dort machen. Das sollte als auch so ausreichen.

Allerdings sind die Unterschiede da doch jetzt nicht mehr so gross, oder? Medical, Flight Review braucht man da auch. Einen Termin mit einem Examiner auch (wobei das ja anscheinend noch hier geht).

Anders waere doch quasi nur dieser kurze Theorietest da (PEP), oder uebersehe ich etwas?

Dann haette ich quasi auch so eine von Deutschland unabhaengige Lizenz.

Edit: Ok, Medical ist wohl nicht erforderlich.

12. Juli 2022 13:44 Uhr: Von Achim H. an Marc Wagner

Ein FAA Medical benötigt man für die Validierung nicht. Es gab eine Zeit, da war es aufgrund mangelnder Kooperation durch das LBA notwendig für die Validierung aber nicht mehr nach Erhalt der Validierung. Mittlerweile spielt das LBA wieder mit.

Die eigenständige FAA-Lizenz hat Vorteile, allerdings wesentlich weniger seit man als EU-Resident auch eine EASA-Lizenz benötigt.

12. Juli 2022 13:45 Uhr: Von Philipp Tiemann an Marc Wagner

"Unabhängig" aber eben nicht für Flüge in Europa, denn hier benötigt man als EU-Resident ja auf jeden Fall auch eine EASA-Lizenz um zu fliegen.

Und das Thema Medical ist nicht zu verkennen. Bei 61.75 brauchst du kein separates FAA-Medical, bei eigenständiger Lizenz schon. Selbst wenn du das Glück hast, dass "dein" hiesiger Fliegerarzt auch FAA-Arzt ist, dann wird er dir wahrscheinlich jedes Mal 100-200 Euro extra abknöpfen für das zweite Stück Papier. Wahrscheinlicher ist aber, dass du dann für das FAA-Medical jedes Mal zu einem anderen Arzt zockeln musst als für dein EASA-Medical, was auf Dauer ein PITA ist. Natürlich könntest du das FAA-Medical, solange du nicht in USA (oder hierzulande N-regs) fliegen willst, auch ruhen lassen und es nur bei Bedarf aktivieren, aber das könnte auch wieder Schweirigkeiten mit sich bringen.

Daher würde ich mir erstmal die 61.75er holen. Danach kann man sich immer noch eine eigenständige FAA-Lizenz besorgen; die 61.75er bleibt dann bestehen.

12. Juli 2022 14:50 Uhr: Von Dominik Münsterer an Marc Wagner
Dann hast du im Prinzip genau die gleichen Anforderungen wie ich auch.
Ich war im März in den USA und habe die 61.75 validation machen lassen.
Der Prozess ist super einfach auch online im IACRA Portal anzustoßen.
Die FAA fordert daraufhin beim LBA eine Bestätigung an, dass dein Medical gültig ist. Das Schreiben benötigst du gemeinsam mit deinem Reisepass, PPL, Medical sowie dem 61.75 Antrag (separater Antrag auch im IACRA auszufüllen mit deinen PIC Stunden usw)
Der DPE stellt dir dann auch in Temporary Airman Certificate aus und du bekommst die eigentliche blaue Karte nach Hause gesendet.
Die FISDO’s machen die Validation leider nicht mehr. Ich kann dir im südkalifornischen Raum ein paar DPEs empfehlen, die das nach wie vor machen. Kosten ca $100-$200.

Das 61.75 ist zumindest für mich der viel bessere Weg um unter FAA regeln fliegen zu können, weil ich nur eine Lizenz und Medical aufrecht erhalten muss. FAA current musst du jedoch zum Fliegen immer sein, unabhängig ob FAA PPL oder 61.75 cert.
12. Juli 2022 20:00 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Marc Wagner

Für die vollständige US Lizenz müsstest Du noch die Vorraussetzungen für die NFQ besitzen oder erwerben.

12. Juli 2022 20:07 Uhr: Von Tobias Schnell an Bernhard Tenzler

Für die vollständige US Lizenz müsstest Du noch die Vorraussetzungen für die NFQ besitzen oder erwerben

Das ist nicht nötig. Die Lizenz bekommt ggf. den Eintrag "Night flying prohibited"

1. Oktober 2022 22:06 Uhr: Von Marc Wagner an Dominik Münsterer Bewertung: +1.00 [1]

Die FISDO’s machen die Validation leider nicht mehr. Ich kann dir im südkalifornischen Raum ein paar DPEs empfehlen, die das nach wie vor machen. Kosten ca $100-$200.

Ich wurde gebeten das jetzt nicht voll öffentlich zu teilen, aber es gibt mindestens ein FSDO, welches Validations via Zoom Videokonferenz gemacht. Ich habe jetzt ohne USA-Besuch kostenlos (zumindest weiß ich von keinen Kosten) eine validierte US-Lizenz.

Wer Details wissen will, gerne eine PM schreiben :)


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