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28 Beiträge Seite 1 von 2

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Reise | PPL in Spanien oder Südeuropa  
12. Mai 2021 15:39 Uhr: Von Vincent Landré 

Guten Tag,

ein Freund und ich möchten gerne unsere PPL machen und wollten fragen, ob jemand eine gute Flugschule in Südeuropa oder Osteuropa empfehlen kann. Wir haben bisher z.B. Spanien oder Griechenland im Sinn. Wir würden gerne im Juli mit dem Kurs beginnen und ihn flott durchziehen.

Liebe Grüße,

Vincent

12. Mai 2021 15:51 Uhr: Von Rolf A. an Vincent Landré

Ich bin mir nicht sicher, ob "flott" und "PPL" (EASA) gemeinsam in einem Satz stehen sollten. Schneller und einfacher wäre es sicherlich, die FAA Theorie zuhause zu machen, 2-3 Wochen Intensivkurs in Arizona buchen, die FAA Lizenz machen und hier umschreiben (Luftrecht und Verhalten in besonderen Fällen plus BZF / AZF).

12. Mai 2021 16:19 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Vincent Landré

Fly in Spain, Jerez, die sind zumindest schon länger am Markt - eigene Erfahrungen habe ich dort nicht

12. Mai 2021 16:20 Uhr: Von Friedhelm Stille an Rolf A.

Die USA (Arizona) Alternative scheint mir zwar auch eher als überzeugendere Alternative. Allerdings würde ich schon 3-4 Wochen vor Ort für die Flugpraxis ansetzen. Allerdings habe ich als FAA Lizenzinhaber keine Erfahrung mit der Ausbildung nach EASA Richtlinien.
Ich denke aber, das bei den aktuellen Vorlaufzeiten für das nötige M1 Visum ein Juli Termin sehr knapp werden könnte.

12. Mai 2021 17:06 Uhr: Von Jens V. an Vincent Landré

Ist ja die Frage, warum Spanien/Südeuropa?

Falls die Motivation wäre Kosten oder Zeit zu sparen gäbe es da sicher noch andere Ideen...

Also das warum wäre sicher interessant

12. Mai 2021 17:24 Uhr: Von Wolff E. an Jens V.
Zumal in Spanien AVGAS deutlich teurer ist....
12. Mai 2021 17:42 Uhr: Von Reinhard Haselwanter an Wolff E.

Aber cool ist es dort auf alle Fälle; Ich war vor gut 20 Jahren mit einem Kumpel dort, um Stunden zu sammeln (aeroclub bahia de Malaga, C172; ob es den noch gibt, und ob die ausbilden, weis ich nicht); Es gab "billige" Airports mit 1.100 Peseten Landegebühren (Jerez, Almeria etc.) und "teure" Airports (Sevilla, Ibiza, Alicante) um 1.600 Peseten...Gutes spanisches Essen gab´s preiswert in jeder Mitarbeiterkantine auf den Flughäfen, zum Fisch essen flog man nach Portimao. Schade, dass Spanien für die GA so unattraktiv geworden ist (Sprit, und wenn man auf EDDH.de die Lande- und sonstigen Gebühren heutzutage für z.B. LEIB hernimmt) ... aber schön war die Zeit !

12. Mai 2021 17:49 Uhr: Von Vincent Landré an Rolf A.

Hallo Rolf, danke für die Rückmeldung. Arizona wäre auch eine Möglichkeit. Wir haben leider nur begrenzt Zeit. Viele Grüße, Vincent

12. Mai 2021 17:50 Uhr: Von Vincent Landré an Bernhard Tenzler

Ich werde das mal googlen. Vielen Dank

12. Mai 2021 17:51 Uhr: Von Vincent Landré an Jens V.

Also der Preis ist uns eher sekundär, aber wir finden die Länder schön und können auch Spanisch sprechen. Osteuropa wäre als Alternative, da wir dort kulturell schöne Erfahrungen gesammelt haben.

12. Mai 2021 18:00 Uhr: Von Wolff E. an Reinhard Haselwanter
Die Zeiten der billigen Landemoeglichkeiten ist es schon länger vorbei . Sobald der Betreiber AENA heißt, wird es teuer, Slot oft zwangsläufig, hohe Parkgebühren. Und der Sprit ist teuer. Und immer eine VAT oder ähnliches zur Hand haben, da oft beim tanken sowas das Tank program will. Meist bei Verkehrsflughaefen a la Valencia oder Alicante bzw Malaga...
12. Mai 2021 19:01 Uhr: Von Christof R. an Vincent Landré

Auf keinen Fall ist die Schule mehr zu empfehlen!!! Die haben Qualität in der Ausbildung mehr und schon sehr viele Behördenprobleme derzeit.

Es wurde ja unter einer österreichischen Lizenz geschult, die wurde entzogen. Das soll schon einiges heißen.

Und Preis-Leistung stimmt überhaupt nicht.

Ich kann dir aber leider alternativ nichts aus Erfahrung anbieten. Nur Österreich, aber das ist dir vermutlich nicht südlich/östlich genug :-)

12. Mai 2021 19:07 Uhr: Von Peter Schneider an Vincent Landré

Mein spanischer Freund Michel ist in Jerez am Anfang seines Rekordfluges gelandet. Dort war er mal Major der spanischen Luftwaffe mit der P3 Orion. Heute ist das eine kommerzielle Flugschule. Für seinen <1500 kg Flieger hat man ihm 2016 € 50 Handling und € 100,- Landegebühren abgeknöpft! Nachzulesen hier.

12. Mai 2021 19:43 Uhr: Von Schauss Walter an Vincent Landré Bewertung: +2.00 [2]
FRANKREICH.. viele Plätze kleine Preise gutes Essen oft keine Landegebühren
12. Mai 2021 20:22 Uhr: Von Michael Söchtig an Schauss Walter
Ich würde auch zumindest hinterfragen ob zu großer Zeitdruck wirklich ein guter Ratgeber ist. Es muss ja nicht mehrere Jahre dauern wie in manchem Verein, aber m.E. schadet es nicht wenn sich die einzelnen Stunden auch erst setzen.

Vor allem wenn man später in ganz anderem Wetter fliegt. Aber das kann natürlich jeder für sich entscheiden.
12. Mai 2021 20:43 Uhr: Von Vincent Landré an Christof R.

Hallo Christof, danke für die Rückmeldung. Welche Schule meinen Sie denn?

12. Mai 2021 20:45 Uhr: Von Vincent Landré an Schauss Walter

Frankreich wäre auch eine gute Möglichkeit. Kennen Sie eine gute Schule?

13. Mai 2021 08:59 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Vincent Landré Bewertung: +1.00 [1]
https://pan-avia.com/
Kroatien. Fliegerisch super!
13. Mai 2021 09:48 Uhr: Von Christof R. an Vincent Landré Bewertung: +1.00 [1]

Fly-in Spain in Jerez

Die sind absolute nicht zu empfehlen - siehe meinen Post oben

15. Mai 2021 13:44 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Vincent Landré Bewertung: +1.00 [1]

Was man bei der Aktion nicht unterschätzen sollte, ist der Theorie-Stoff und die Theorie-Prüfung. Da man den zweiten Teil der praktischen Ausbildung, speziell die Solo-Überland-Flüge, nur mit bestandener Theorieprüfung durchführen kann, ist es zeitlich in 6 Wochen eigentlich nicht machbar, ohne jegliche "Vorarbeiten" einen PPL in einer ausländischen Schule zu erwerben.

Um eine Chance auf 4 Wochen zu haben, muss man vorher die komplette Theorie als Fernlehrgang absolviert haben und dann gleich nach Ankunft bei der Schule die Theorie-Präsenzstunden abreißen und innnerhalb der ersten 2 Wochen die Theorie-Prüfung ablegen.

Und dann sehe ich ein Problem, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die Ausbildung nicht in der geplanten Zeit abgeschlossen werden kann. Dann muss man entweder flexibel um eine Woche verlängern können oder später irgendwann nochmal hin.

Und - falls das der Gedanke war - Urlaub wird das auf keinen Fall, denn nach 3 Sessions pro Tag (damit muss man für einen kompakten Ablauf auch rechnen) ist man ziemlich erschlagen.

16. Mai 2021 16:02 Uhr: Von Patrick Whiskey Echo Yankee an Mich.ael Brün.ing

Mal als Feedback an alle, die den grundsätzlichen Weg (gerade hinsichtlich "flott" durchziehen) kritisch sehen.

Ich kann aus eigener Erfahrung da nur positives berichten. Die Idee, dass sich die Flugstunde "erst setzen" muss, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil bin ich überzeugt, dass die benötigte Gesamtstundenzahl steigt, wenn jeweils viel Zeit zwischen den einzelnen Stunden liegt und man immer wieder neu "reinkommen" muss.

Der Weg, einen EASA PPL in den USA (über UK CAA) zu machen, ist ja so nicht mehr gegeben. Aber vom Prinzip her: Ich habe die Theorie vorab in Eigenregie gemacht - Bücher selbst ausgewählt, gelesen, gelernt, Selbsttests, dann einige Exams in einem Club in UK abgelegt und die restlichen (ich glaube 3) Prüfungen dann in den USA. Kein Präsenztheorieunterricht. Zeit dort 4 1/2 Wochen. 2-3 Wochen halte ich für nicht machbar. Ich hatte tatsächlich die Situation, dass es am Ende aus div. Gründen nicht ganz gepasst hat. War aber auch kein Problem: Praktische Prüfung dann nach Rückkehr an der nächstgelegenen Flugschule hier in der Heimat.

18. Mai 2021 17:29 Uhr: Von Udo Rauch an Wolff E.

Sprit ist zwar in Spanien tatsächlich nicht billig, aber die Landegebühren sind wohl überwiegend gekappt worden, jedenfalls für normale GA. Da sind die meisten AENA Destinationen in Spanien jetzt mit unter 10 Euro dabei, Handling nicht nötig bzw. basic handling inklusive. Mal in die aktuellen Preislisten kucken. Wurde mir auch so vom aeroclub de Madrid weitergegeben.

Grüße

18. Mai 2021 17:42 Uhr: Von Udo Rauch an Patrick Whiskey Echo Yankee

Meine Erfahrung ist, je nach Schüler sind bis 3 Stunden am Tag möglich, darüber ist es Geldverschwendung. Auch dem Lehrer macht es dann keinen Spaß mehr, weil manchmal eben doch am gleichen Tag kein Fortschritt da ist. Es hängt auch davon ab, in welchem Stadium der Ausbildung man ist. Und wie viel der Schüler aufnehmen kann. Gibt da keine ganz pauschale Aussage.

18. Mai 2021 19:57 Uhr: Von Friedhelm Stille an Mich.ael Brün.ing
"Und - falls das der Gedanke war - Urlaub wird das auf keinen Fall, denn nach 3 Sessions pro Tag (damit muss man für einen kompakten Ablauf auch rechnen) ist man ziemlich erschlagen."

Kann ich bestätigen. Hab vor 20 Jahren meinen PPL in den USA gemacht; Theorie vorab hier inbDeutschland, inklusive Prüfung (in Egelsbach bei Arnim Stief). Damals ging das noch.

Praxis dann in den USA. Hatte mir vier Wochen als Zeitraum gesetzt. Nach 10 Tagen und erstem Solo war ich platt und habe die restlichen Wochen einige Staaten als Tourist besucht.

Habe dann noch drei weitere Aufenthalte gebraucht (Erster Solo X/C, zweiter Solo X/C , Checkride)

Insgesamt etwas mehr als 100 Stunden wegen der längeren Pausen zwischen den Urlauben.
War trotzdem eine schöne Zeit.
18. Mai 2021 20:59 Uhr: Von Michael Münch an Vincent Landré

Den Schnell-Durchlauf kann ich aus eigerner Erfahrung nur empfehlen: 1996 selbständige Theorie-Vorbereitung hier in D, dann 5 Wochen Flugschule in FL, alle Theoreiprüfungen in Woche 1 aus dem Weg geräumt. Die praktische Schulung hat sich von Tag zu Tag gesteigert, am Anfang wenig Stunden, am Ende dauernd Fliegen, intensiv. Das war top: so war man auf die Prüfung gut vorbereitet und niemals überfordert.

Ist natürlich Tyfrage: wie viel Selbst-Disziplin und Durhchaltevermögen bringt jemand mit? Manche hatten den Kurs mit Beach-Urlaub inkl fliegen verwechselt - Fehler!

Aber die intensive und 24/7 Einbindung in den Schulbetrieb war super, es ging flott voran und nach 3,4 Wochen war die Prüfung. Danach noch 1,5 Wochen Stunden sammeln. Hat super gepasst und würde ich jedem empfehlen, der sich ausklinken kann und die Vorbereitung konsequent durchzieht.

Zu Fly-in-Spain: ich war dort immer zufrieden, hatte gute Lehrer und alles hat geklapp. Bis vor 3 Jahren hatte ich dort immer meine UK-Lizenz verlängert. Zum aktuellen Stand kann ich allerdings Nichts sagen.

Aeroclub Bahia de malaga wurde in Aerodynamics Malaga umgewandelt, fliegen aktuell vom Flugplatz Velez-Malaga. Professionelle Orga und ich war einige male ein paat Stunden fliegen, keine Schulung. Soweit aber alles gut und Preis-/Leistuung stimmt. Einfach mal dort nachfragen.


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