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Luftrecht und Behörden | Klassenberechtigung auf UK Lizenz verlängern  
27. November 2020 09:13 Uhr: Von Christian Weidner 

Folgende Situation:

Pilot mit UK PPL möchte seine Klassenberechtigung SEP(land) verlängern. Lebt und fliegt in Deutschland. Starts und Flugstunden innerhalb der letzten 12 Monate vor Ablauf sind ausreichend vorhanden.

Es findet ein Auffrischungsflug mit nicht UK FI statt, dann sind alle Bedingungen zur Verlängerung des SEP(land) erfüllt.

Frage:

Wie läuft das mit der Dokumentation ab? Darf das CAA Formular für die Verlängerung von dem FI unterschrieben werden, oder muss das ein Examiner machen? Und wenn ja, muss der dann ein UK Examiner oder von der CAA ermächtigter Examiner sein? (dann könnte er ja eigentlich gleich den Handeintrag machen)

Gibt es aus eurer Erfahrung weitere Fehlerquellen, die man beachten sollte?

Aus dem Examiners Differences Document werde ich im Falle UK nicht so richtig schlau, und aus den Erklärungen der UK CAA auf dem Formular auch nicht.

Vielen Dank!

27. November 2020 10:21 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Christian Weidner

Mit UK Lizenz meinst Du eine

European Union / EASA Lizenz ausgestellt durch die UK CAA?

27. November 2020 13:38 Uhr: Von Christian Weidner an Patrick „Lean-Hard!“

Ja genau.

27. November 2020 13:43 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Christian Weidner Bewertung: +1.00 [1]

Revalidation by experience

If you are revalidating your SEP by experience and are flying in a European Member State, please note that a Certificate of Revalidation held on a licence issued by the UK cannot be signed by a non-UK EASA examiner.

SEP revalidation by experience can be signed in a UK issued licence by an examiner holding a valid UK issued Part-FCL examiner certificate or a Flight Instructor with the privileges of FCL.945.

27. November 2020 21:07 Uhr: Von Christian Weidner an Patrick „Lean-Hard!“

Genau hier wird es für mich unklar: (da wo es fett markiert ist)

"SEP revalidation by experience can be signed in a UK issued licence by an examiner holding a valid UK issued Part-FCL examiner certificate or a Flight Instructor with the privileges of FCL.945."

Da steht ja nichts davon, dass der FI genau so wie der Examiner ein UK issued certificate benötigt.

Wie sieht da die Realität aus? Wenn mehr Zeit wäre, würden wir es einfach ausprobieren, also NON UK EASA FI zeichnet das Formular nach erfolgtem Auffrischungsflug ab und schickt es nach UK zur CAA.

27. November 2020 21:58 Uhr: Von Tim Harris an Christian Weidner Bewertung: +1.00 [1]

FCL.945 Obligations for instructors
Upon completion of the training flight for the revalidation of an SEP or TMG class rating in accordance
with FCL.740.A (b)(1) and only in the event of fulfilment of all the other revalidation criteria required
by FCL.740.A (b)(1) the instructor shall endorse the applicant's licence with the new expiry date of the rating or certificate, if specifically authorised for that purpose by the competent authority responsible for the applicant's licence.

So, der Lehrer braucht die Freigabe der Behörde des "Schülers" um den Eintrag zu machen. Hat dieser die Freigabe der CAA? Wenn ja, dann kann er, wenn nein, dann nicht. Das muss natürlich vorher geklärt werden.

Keine Ahnung ob die CAA "fremde" FI für sowas authorisiert. Müsste eigentlich im Differences Dokument stehen.

Einfach mal Anfragen.

27. November 2020 22:04 Uhr: Von Bernhard Tenzler an Christian Weidner

Ich habe in der Vergangenheit SEP Ratings in UK ausgestellten Lizenzen verlängert, zurückkam da nie etwas. Nach den genannten Quellen gibt es auch keinen Grund dafür.

28. November 2020 07:28 Uhr: Von Michael Münch an Tim Harris

Ich hatte die gleiche Situation vor einigen Jahren, da musste der deutsche FI sich bei der CAA dafür registrieren und anerkennen lassen, dass er UK EASA Lizenzen verlängern darf. Das war dem FI dann zu lästig, offenbar war es länger zurück möglich, das ohne Registrierung zu tun.

ich habe dann einen UK Examiner in meiner Näher gefunden und der hat die Papiere ausgestellt.

Die Frage dürfte aber in 5 Wochen irrelevant werden, da die UK CAA dann endgültig nicht mehr Member of EASA ist und alle UK Lizenzen dann nur noch nationale Lizenzen sind und nicht mehr zum Fliegen (und verlängern) im EASA Raum taugen, außer man fliegt nur UK-registrierte Flugzeuge.

28. November 2020 18:06 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Christian Weidner

Meine erste Anlaufstelle für solche Fragen wäre das "Examiners Differences Document" der EASA, hier erhältlich:

https://www.easa.europa.eu/sites/default/files/dfu/Examiner%20Differences%20Document_version_2020Q4.pdf

Darin steht in der Tabelle unten in Spalte "Licence proficiency check Class or type rating,IR" auf Seite 111:

Licence endorsement permitted when specifically authorised by the UK CAA.

Und ein Stück darunter:

4.2 Licence endorsement procedures

The specific authorisation required by ARA.FCL.200(c) before endorsing a pilot licence for revalidation or renewal is given when the UK CAA is advised of the planned skill test in accordance with Information Notice IN-2014/114.

Also ich lese das so: Für einen Handeintrag ist eine Freigabe erforderlich. Die wird aber wohl (stillschweigend) erteilt, wenn eine Voranmeldung des Proficiency Checks bei der CAA erfolgt.

28. November 2020 19:39 Uhr: Von Guido Frey an Christian Weidner

https://publicapps.caa.co.uk/docs/33/Standards%20Document%2014%20v7_Nov%202014.pdf

Nach Part 6 des CAA Handbooks verstehe ich es so, dass ein FI zwar den Übungsflug machen und dessen sicheren Abschluss im Logbook(!) bestätigen darf, die eigentliche Verlängerung der Lizenz jedoch durch einen Examiner zu erfolgen hat (ohne dass der Examiner nochmals einen Flug mit dem Kandidaten gemacht haben muss). just my two cents...

28. November 2020 21:20 Uhr: Von Artus an Guido Frey

Genauso wie Guido es beschrieben hat wurde mein UK CAA SEP(A) im letzten April verlängert. Einfach in den verschiedenen internationalen Foren freundlich fragen und es wird geholfen. Eine Spende oder eine Aufmerksamkeit werden nicht erwartet, aber zumindest letzteres ist sicher sehr willkommen.

30. November 2020 21:16 Uhr: Von Juergen B. an Artus

Bei mir lief es bis 2018 wie von den Vorschreibern ausgeführt völlig problemlos. Bei einer Rückfrage (mein SEP-Ablauf fiel in die Corona-Verlängerungs-Regel, musste aber zum einheitlichen Endtermin 22.11.20 "ganz normal" verlängert werden) erhielt ich von der CAA auf meine individuelle Nachfrage folgende Antwort-Mail:

Dear Mr Boden

Thank you for your email.

I can confirm, as detailed in the training Com, the UK CAA are unable to accept SEP revalidation by experience where the raining flight and licence is to be signed up by a non -UK instructor with the FCL.945 privileges or a non UK examiner. When a rating is being revalidated by a non UK examiner, we are only able to accept revalidation if a proficiency check is completed. This can be completed with a non Uk Part FCL examiner.

Kind Regards,

Das heisst, von mir wurde ein Proficiency Check verlangt, den ein non-UK examiner machen konnte. Nach Einreichung der Unterlagen und Zahlung der Gebühr erhielt ich vor ein paar Tagen meine neu ausgestellte Lizenz mit dem neuen Ablaufdatum.

Bitte fragt mich nicht, warum die UK CAA jetzt dieses Procedere durchzieht. Ich persönlich führe es zurück auf eine tit-for-tat-Diplomatie wegen des Brexit.

Das in der Mail referenzierte Dokument 'TrainingCom' habe ich angehängt, da nicht ganz einfach zu finden. Es wurde allerdings per Newsletter verschickt.

Im Übrigen gelten bis 30.04.21 noch andere Revalidation Requirements, sofern die Mindestvoraussetzungen (Stunden, Landungen, Trainingsflug) wegen Corona-Beschränkungen nicht wie üblich absolviert werden können, vgl. ORS4No. 1418.

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