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36 Beiträge Seite 1 von 2

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Sonstiges | Flugschule Raum Köln  
15. Juli 2019 13:55 Uhr: Von Jochen Dimpfelmoser 

Ein Freund von mir hat genug von der Autofahrerei und will sich nun der Fliegerei annehmen inkl. einem eigenen Flieger .
Er wohnt im Bereich Köln.
Wer kann eine Empfehlung für Flugschulen in diesem Bereich aussprechen ?
Kein Verein, keine Feld Wald und Wiesen Flugschule.

Es sollte gleich von Anfang an ein guter Standard geflogen werden, Aufbau auf IR ist zwingend.

15. Juli 2019 14:30 Uhr: Von Willi Fundermann an Jochen Dimpfelmoser

Z.B. die Firma "Air Alliance", Hauptsitz in Siegerland, mit Niederlassung u.a. in Bonn Hangelar. Haben ein Komplettprogramm im Angebot, vom PPL über IFR bis ATPL.

Guckst Du hier: https://aa-fc.de/unternehmen/aussenstelle-bonn-hangelar

15. Juli 2019 18:10 Uhr: Von Helmut Franz an Jochen Dimpfelmoser Bewertung: +1.00 [1]

Welche Strecken sollen denn durch ein Privatflugzeug ersetzt werden?

Nur dass Dein Freund nicht enttäuscht ist wenn dann nach viel Geld, Zeit, Anstrengung usw... die Kolben Einmot wegen Wetter am Boden bleiben muss oder wegen Termindruck mit ungutem Gefühl doch geflogen wird.

Du hast ihn sicherlich realistisch aufgeklärt, bloß dieses „ich habe keine Lust mehr auf Stau, kauf mir jetzt einen Flieger“ habe ich schon öfter gehört, und oft funktioniert das bei denen die finanziell die Mittel dazu haben nicht so wie geplant.

Mit Augenmerk auf den soliden Aufbau des Trainings ist ein anderer wichtiger Aspekt jedenfalls schonmal abgedeckt!

15. Juli 2019 21:00 Uhr: Von Jochen Dimpfelmoser an Helmut Franz

Der eigentlich "Beratungstermin" kommt noch :D
Ich habe Ihm schon mal die Möglichkeiten grob umrissen. Von UL bis PPL mit IR.

Er will recht zuverlässig zwischen Köln und Sylt pendeln. Das Kapital ist ein kein Hindernis für Cirrus und Co.

15. Juli 2019 21:26 Uhr: Von Alexis von Croy an Jochen Dimpfelmoser

So einen Kandidaten hatte ich auch vor kurzem: Er (Fußgänger) will den PPL machen, dann eine neuwertige SR22 kaufen und gleich anfangen, VFR quer durch Deutschland zu pendeln ... "IFR dann eventuell später".

Den Leuten ist nicht klar, was sie reden. Ich fliege jetzt seit 26 Jahren und immer wieder fahre ich 4 Stunden Auto zu unserer Firma weil mir das Wetter nicht schmeckt. Mal sind es 25 Knoten Rückenwind auf der Grasbahn (die ich bevorzugt bergauf anfliege), mal zu viele Wolken in 500 Fuß, Nebel, ... oder die Prognose ist zu schlecht, so dass ich am nächsten Tag nicht sicher heim komme ...

Oder die Wetterlage ist so labil, dass ich den Flieger nicht im Freien stehen lassen will (Hagel) ... Es ist zwei Monate her, dass ich nicht unter die (fetten) Wolken gekommen bin ... wieder heimgeflogen und mit dem Auto gefahren ... richtig lohnenswerte und preisgünstige Pendel-Aktion :-)

15. Juli 2019 21:41 Uhr: Von Tobias Schnell an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Den Leuten ist nicht klar, was sie reden

OK, jetzt beiße ich mal an: Was ist auf der Route Köln-Sylt mit einer (Turbo-)SR22 der Showstopper? Alles flach, niedrige MEA's, reihenweise (IFR-)Alternates auf der Strecke, hilfreiche ATC mit gutem Wetterradar...

Hängt natürlich immer ein bisschen vom persönlichen Risikomanagement ab, aber: Im Sommer geht entweder IFR oder zur Not low-level-VFR um die Konvektion herum. Im Winter sollte sich da an "normalen" Tagen mit so einem Flugzeug auch eine eisfreie Höhe finden lassen. Bleibt frontales Wetter im Winter mit hochreichendem "embedded" Zeugs oder below CAT I in EDXW. Aber dann möchte man eh nicht nach Sylt...

Also ich denke, für diese Anwendung kann man eine ziemlich gute Dispatch Reliability hinbekommen. Und es sind halt 1,5 h mit dem Flugzeug vs. 9 h mit dem Auto.

15. Juli 2019 22:14 Uhr: Von Alexis von Croy an Tobias Schnell

Klar geht das fast immer irgendwie. Nur, wie lange braucht man bis man die Kompetenz aufgebaut hat, das auch zu wissen - und v.a. zu wissen WIE es geht?

Ich bin mit der SR22 Somme wie Winter VFR und IFR quer durch Deutschland geflogen ... 2 h in IMC, tief unter der Vereisung ... VFR on top mit IFR Pick-up für den Descent ... aber es hat Jahre gedauert bis ich mir zugetraut habe, das richtige Instrumentarium zu wählen und zu verstehem was geht - und was nicht.

Ist aber auch Typsache. Ich kenne Novizen die Flüge machen, die ich nicht machen würde ... aber umgekehrt fliege ich schon mal in 800 Fuß wo hin wo sie alle zuhasue bleiben. Generell bin ich aber eher sehr sicherheitsorientiert und habe vor allem einen Plan: zero risk. Das macht nicht jeder so.

15. Juli 2019 22:18 Uhr: Von Jochen Dimpfelmoser an Alexis von Croy Bewertung: +5.00 [5]

@Alexis, könntest Du bitte nicht OT werden. Ich suche gute Flugschulen und wollte nicht über die Zuverlässigkeit einer Cirrus bzw Deine fliegerische Kompetenz diskutieren ( was mir auch fern liegt, da ich Dich nicht kenne)

Also BTT Flugschulen.

Bonn Hangelar ok.

Was ist mit RWL, FFL etc ?

15. Juli 2019 22:22 Uhr: Von Tobias Schnell an Alexis von Croy

Nur, wie lange braucht man bis man die Kompetenz aufgebaut hat, das auch zu wissen - und v.a. zu wissen WIE es geht?

Frag' mal Björn. Gegen das, was der mit druckfrischem Schein und seiner 210 so gemacht hat, ist Köln-Sylt mit einer modernen FIKI-Turbo-SR22 ein Sonntagsspaziergang.

Und es gibt tatsächlich Flugschulen, die zeigen das ihren Schülern auch.

15. Juli 2019 22:25 Uhr: Von Alexis von Croy an Jochen Dimpfelmoser

Hallo Jochen,

wo habe ich über die "Zuverlässigkeit meiner Cirrus" geschrieben ?

Ich dachte, dass es auch um das Theme praktikabler Einsatz einer Einmot ging, Sorry, ich wollte mich nicht einmischen.

@Tobias: Not impressed. Erfahrung kann keine Flugschule lehren. Und, ja, es gibt alle möglichen Leute.

15. Juli 2019 22:29 Uhr: Von Jochen Dimpfelmoser an Alexis von Croy

Nein, soweit sind wir beim dem Thema noch lange nicht. Die Frage ist erst mal PPL oder UL.

15. Juli 2019 22:33 Uhr: Von Alexis von Croy an Jochen Dimpfelmoser

Würdest Du es auch so sehen, dass UL ein guter Einstieg wäre? Bei VMC/VFR kann man mit einem guten UL ebenso pendeln wie mit einem sehr viel teureren Flugzeug .. Siehst Du das auch so?

15. Juli 2019 22:40 Uhr: Von Tobias Schnell an Jochen Dimpfelmoser Bewertung: +1.00 [1]

Die Frage ist erst mal PPL oder UL

Diese Frage ist mit

Aufbau auf IR ist zwingend

und vermutlich auch mit

Es sollte gleich von Anfang an ein guter Standard geflogen werden

abschließend beantwortet...

15. Juli 2019 22:50 Uhr: Von Sven Walter an Jochen Dimpfelmoser

Da sein exzellentes Einstiegswerk "Aufstiegt zum Instrumentenflug" direkt neben mir auf dem Nachttisch liegt, warum nicht den Autor mal direkt anhauen? Hab ihn nur auf einer Podiumsdiskussion auf der Aero gesehen, ich war sehr angetan. Wohnt wohl bei D'dorf. 55 € pro Stunde. Keine Ahnung, wo er alles Freelance schult. Aber wenn Kölle - Sylt eh die Hausstrecke werden soll, warum nicht gleich alles beim IR-Lehrer lernen, der auch publiziert?

15. Juli 2019 23:41 Uhr: Von Erik N. an Jochen Dimpfelmoser Bewertung: +1.00 [1]

Zurück zum Thema !!

um die ursprüngliche Frage zu beantworten:

  1. MG Flyers, EDLN Mönchengladbach (PPL + neuerdings IR). www.mg-flyers.de.
  2. TL Aviation, ebenfalls EDLN, PPL / ATPL/ IR ab initio. www.tlaviation.de.

Kann ich beide empfehlen, bei 1. habe ich die PPL gemacht, bei 2. direkt danach das CBIR. Beide haben gute Flugzeuge, kompetente und nette Lehrer, top Standards und das Netzwerk ist gut.

EDLN ist von Köln (erträglich) gut über die A57 und A52 zu erreichen, aber ungeschlagen als Platz zum Lernen und Stationieren eines Flugzeugs. IR Platz, jederzeit anfliegbar, Werftinfrastruktur vor Ort.

Die RWL, ebenfalls EDLN, ist eine Verkehrspilotenschule ab initio, und m.E. weniger gut für Privatpiloten geeignet. Passt nicht so recht in den Ablauf.

Die FFL ist ebenfalls gut, aber im Vergleich zu EDLN ist EDLE aus Köln evtl etwas schwerer zu erreichen.

PS: die Besserwisserei hier bzgl möglicher Motive etc warum jemand es lernen will oder ob es Sinn macht halte ich für ziemlich „Panne“ und übergriffig ;)

16. Juli 2019 08:41 Uhr: Von Helmut Franz an Erik N.

Die Unfallberichte zeigen dass es keine untergriffige Besserwisserei ist. Ich führe meinen Freunden und Bekannten mit ähnlichen Ideen einfach nur ehrlich vor Augen was anderen vor ihnen schon passiert ist.

Jemand der gerade erst mit der Fliegerei anfängt kann komplett unrealistische Vorstellungen davon haben auf was er/sie sich da einlässt.

Ich rede nicht vom Vereins-PPL in der 150er sondern von geschäftlichen Terminen in der Cirrus. Das sind fliegerisch zwei verschiedene Welten.

Für einen frischen PPL IR kann, einen Termin auf Sylt zu erreichen, schnell eine hochrisiko Aktion werden. Sich dessen bewusst zu sein und entsprechende Schritte zu setzen ist wichtig.

16. Juli 2019 08:57 Uhr: Von Philipp Tiemann an Helmut Franz Bewertung: +1.00 [1]

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Ja, viele Pilotenanwärter haben da keine Vorstellungen von den Einschränkungen (und den wahren Kosten) des persönlichen, terminlichen A-B-Fliegens. Auf der anderen Seite ist ein generelles „das geht nicht“ natürlich auch Quatsch. In zwei Jahren kann man da hinkommen. Aber es erfordert viel Einsatz, Geld, Interesse und Intellekt/Talent, um in zwei Jahren da hinzukommen. Das ist wirklich auch viel Charaktersache. Problem ist, dass man vorab nicht weiß, ob man zu dieser Personengruppe gehört.

Was die Flugschule angeht: ich sehe nicht die Notwendigkeit, PPL und IR in derselben Schule zu machen. Warum?

Für den PPL nur IR-Schulen zu betrachten, das schränkt den Kreis schon ziemlich ein.

Bedenke: es gibt viele gute PPL-Schulen/Lehrer. Und es gibt auch viele ATOs, wo die Leute zwar billige Krawatten tragen, man aber als Fußgänger nicht viel übers Fliegen lernt. Und selbst Vereinsflugschulen würde ich nicht grundsätzlich ausschließen; wenn man da an der richtigen Ausbildungsleiter und Lehrer gerät, kann man denke ich evtl. sogar schneller und flexibler zum PPL kommen als bei einer kommerziellen Schule. Allgemein aber gilt: der Grad an Misorganisation und mangelnder Kundenorientierung/Professionalität an den meisten Flugschulen ist gigantisch.

16. Juli 2019 08:58 Uhr: Von Erik N. an Helmut Franz

Es muss aber nicht jedesmal, wenn sich jemand erkundigt, gleich mit den Risiken und unendlichen Gefahren des Fliegens herumgewedelt werden.

Die von mir genannten Flugschulen fliegen während der Ausbildung u.a. gerne zu den Inseln, auch Sylt, so dass man die Gegend und Spezifika kennenlernen kann ( auch per UL, zB aus Grefrath oder Hückelhoven)- und abgesehen von den üblichen Einschränkungen bzgl Wetter etc ist da überhaupt nix „hohes Risiko“. Darf ich fragen woher Du deine Weisheit diesbezüglich nimmst ?

Mal davon ab: es gibt wirklich wenig Strecken, wo die Vorteile des „Selber fliegens“ so eklatant herausstechen wie die zu den norddeutschen Inseln, insbesondere Sylt. Hindenburgdamm, Fähren, Verkehrsinfarkt nach/von Hamburg,..... ich fliege von EDLN regelmäßig mal Sonntags zum Baden nach Juist oder Sylt, 1-1,5h, ist mit dem Auto nicht unter 6-7h zu machen, Tagestrips fallen aus.

Man kann das sehr gut machen !

16. Juli 2019 09:03 Uhr: Von Helmut Franz an Erik N.

Frischer PPL, wichtiger/dringender Geschäftstermin irgendwo, Cirrus gerade erst frisch ausgeliefert. Zwei Geschäftspartner freuen sich schon auf den Flug. Ab gehts...

Die Rede ist von „zuverlässig Pendeln“. Das ist ein anderer Anwendungsfall als ein UL Ausflug am Wochenende. Ich sehe nirgends dass ich mit „unendlichen Gefahren“ des Fliegens herumwedel.

Philipp hat es sehr gut auf den Punkt gebracht. Ist alles möglich, am Ende ist es auch Charaktersache.

16. Juli 2019 09:10 Uhr: Von Helmut Franz an Philipp Tiemann

Danke für diesen Beitrag! Stimme Dir zu.

16. Juli 2019 09:11 Uhr: Von Achim H. an Helmut Franz Bewertung: +3.00 [3]

Wenn man etwas machen will mit dem Flugschein, würde ich die großen Verkehrsfliegerschulen eher meiden. Die bilden im Wesentlichen angestellte Piloten aus, was ein gänzlich anderes Profil ist. Lieber mit jemandem schulen, der in der 172 vom Nordkap nach Afrika geflogen ist.

An den großen Schulen sind viele impotentente Urologen unterwegs...

16. Juli 2019 09:16 Uhr: Von Erik N. an Helmut Franz

Helmut das mit dem „wichtigen“ Termin gilt für jeden Piloten und jeder lernt das auch, dass fliegen eben manchmal nicht geht. Aber das ist doch kein Grund es nicht zu lernen ?

16. Juli 2019 09:18 Uhr: Von Helmut Franz an Erik N.

Ich bin der Erste der mit Begeisterung dazu rät fliegen zu lernen :)

16. Juli 2019 09:30 Uhr: Von Laro Kreuznach an Erik N.

Ich kenne alle drei von Erik genannten Schulen und kann mich ihm nur anschließen.

Wenn die Strecke von Köln nach EDLN akzeptabel ist, dann lohnt auch ein Blick nach EDLF (Grefrath), wo die Flugschule Followme ansässig ist (https://www.flugschule-followme.com/). Ein Vorteil dort ist, dass man Theorie und Praxis gleichzeitig anfangen kann, was ich sowohl pädagogisch als auch zeitmäßig einen großen Vorteil finde. Auf dem kleinen Grasplatz hat man viel kürzere Wege, so dass die ein paar Minuten längere Fahrtzeit schnell ausgeglichen ist.

Es zu lernen würde ich jedem empfehlen, der Lust darauf hat. Es macht sicher Sinn, frühzeitig auch realistisches Erwartungsmanagement zu betreiben - als Sichtflieger (und wohl auch noch als IR-Flieger) beisst man schon häufig in die Tischkante, weil es doch nicht klappt. Umso mehr freut man sich dann, wenn alles zusammenpasst und man sicher fliegen kann. Ich kenne aber keinen, der wegen dieser Schwierigkeiten den Schritt in die Luft bereut hätte.

16. Juli 2019 09:38 Uhr: Von Alexis von Croy an Erik N.

@Erik

ich halte es für absolut seriös, vor den Gefahrennzu warnen. Das liegt u.a. daran, dass ich mehr als 20 Leute persönlich kannte, die im Flugzeug ums Leben kamen.

Ansonsten stimme ich Philipp komplett zu. Bei mit hat es länger gedauert als „zwei Jahre“, aber das kann an mir gelegen haben.


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