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Das neue Heft erscheint am 4. August
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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16. Juli 2019: Von Helmut Franz an Erik N.

Die Unfallberichte zeigen dass es keine untergriffige Besserwisserei ist. Ich führe meinen Freunden und Bekannten mit ähnlichen Ideen einfach nur ehrlich vor Augen was anderen vor ihnen schon passiert ist.

Jemand der gerade erst mit der Fliegerei anfängt kann komplett unrealistische Vorstellungen davon haben auf was er/sie sich da einlässt.

Ich rede nicht vom Vereins-PPL in der 150er sondern von geschäftlichen Terminen in der Cirrus. Das sind fliegerisch zwei verschiedene Welten.

Für einen frischen PPL IR kann, einen Termin auf Sylt zu erreichen, schnell eine hochrisiko Aktion werden. Sich dessen bewusst zu sein und entsprechende Schritte zu setzen ist wichtig.

16. Juli 2019: Von Philipp Tiemann an Helmut Franz Bewertung: +1.00 [1]

Die Wahrheit liegt wie immer in der Mitte. Ja, viele Pilotenanwärter haben da keine Vorstellungen von den Einschränkungen (und den wahren Kosten) des persönlichen, terminlichen A-B-Fliegens. Auf der anderen Seite ist ein generelles „das geht nicht“ natürlich auch Quatsch. In zwei Jahren kann man da hinkommen. Aber es erfordert viel Einsatz, Geld, Interesse und Intellekt/Talent, um in zwei Jahren da hinzukommen. Das ist wirklich auch viel Charaktersache. Problem ist, dass man vorab nicht weiß, ob man zu dieser Personengruppe gehört.

Was die Flugschule angeht: ich sehe nicht die Notwendigkeit, PPL und IR in derselben Schule zu machen. Warum?

Für den PPL nur IR-Schulen zu betrachten, das schränkt den Kreis schon ziemlich ein.

Bedenke: es gibt viele gute PPL-Schulen/Lehrer. Und es gibt auch viele ATOs, wo die Leute zwar billige Krawatten tragen, man aber als Fußgänger nicht viel übers Fliegen lernt. Und selbst Vereinsflugschulen würde ich nicht grundsätzlich ausschließen; wenn man da an der richtigen Ausbildungsleiter und Lehrer gerät, kann man denke ich evtl. sogar schneller und flexibler zum PPL kommen als bei einer kommerziellen Schule. Allgemein aber gilt: der Grad an Misorganisation und mangelnder Kundenorientierung/Professionalität an den meisten Flugschulen ist gigantisch.

16. Juli 2019: Von Erik N. an Helmut Franz

Es muss aber nicht jedesmal, wenn sich jemand erkundigt, gleich mit den Risiken und unendlichen Gefahren des Fliegens herumgewedelt werden.

Die von mir genannten Flugschulen fliegen während der Ausbildung u.a. gerne zu den Inseln, auch Sylt, so dass man die Gegend und Spezifika kennenlernen kann ( auch per UL, zB aus Grefrath oder Hückelhoven)- und abgesehen von den üblichen Einschränkungen bzgl Wetter etc ist da überhaupt nix „hohes Risiko“. Darf ich fragen woher Du deine Weisheit diesbezüglich nimmst ?

Mal davon ab: es gibt wirklich wenig Strecken, wo die Vorteile des „Selber fliegens“ so eklatant herausstechen wie die zu den norddeutschen Inseln, insbesondere Sylt. Hindenburgdamm, Fähren, Verkehrsinfarkt nach/von Hamburg,..... ich fliege von EDLN regelmäßig mal Sonntags zum Baden nach Juist oder Sylt, 1-1,5h, ist mit dem Auto nicht unter 6-7h zu machen, Tagestrips fallen aus.

Man kann das sehr gut machen !

16. Juli 2019: Von Helmut Franz an Erik N.

Frischer PPL, wichtiger/dringender Geschäftstermin irgendwo, Cirrus gerade erst frisch ausgeliefert. Zwei Geschäftspartner freuen sich schon auf den Flug. Ab gehts...

Die Rede ist von „zuverlässig Pendeln“. Das ist ein anderer Anwendungsfall als ein UL Ausflug am Wochenende. Ich sehe nirgends dass ich mit „unendlichen Gefahren“ des Fliegens herumwedel.

Philipp hat es sehr gut auf den Punkt gebracht. Ist alles möglich, am Ende ist es auch Charaktersache.

16. Juli 2019: Von Helmut Franz an Philipp Tiemann

Danke für diesen Beitrag! Stimme Dir zu.

16. Juli 2019: Von Achim H. an Helmut Franz Bewertung: +3.00 [3]

Wenn man etwas machen will mit dem Flugschein, würde ich die großen Verkehrsfliegerschulen eher meiden. Die bilden im Wesentlichen angestellte Piloten aus, was ein gänzlich anderes Profil ist. Lieber mit jemandem schulen, der in der 172 vom Nordkap nach Afrika geflogen ist.

An den großen Schulen sind viele impotentente Urologen unterwegs...

16. Juli 2019: Von Erik N. an Helmut Franz

Helmut das mit dem „wichtigen“ Termin gilt für jeden Piloten und jeder lernt das auch, dass fliegen eben manchmal nicht geht. Aber das ist doch kein Grund es nicht zu lernen ?

16. Juli 2019: Von Helmut Franz an Erik N.

Ich bin der Erste der mit Begeisterung dazu rät fliegen zu lernen :)

16. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Erik N.

@Erik

ich halte es für absolut seriös, vor den Gefahrennzu warnen. Das liegt u.a. daran, dass ich mehr als 20 Leute persönlich kannte, die im Flugzeug ums Leben kamen.

Ansonsten stimme ich Philipp komplett zu. Bei mit hat es länger gedauert als „zwei Jahre“, aber das kann an mir gelegen haben.

16. Juli 2019: Von Erik N. an Alexis von Croy Bewertung: +7.00 [7]

Alexis - die Frage war nach Flugschulen, sie wurde mittlerweile beantwortet.

16. Juli 2019: Von Tobias Schnell an Alexis von Croy Bewertung: +4.00 [4]

Bei mit hat es länger gedauert als „zwei Jahre“, aber das kann an mir gelegen haben

Das hat sogar ganz sicher an Dir gelegen, aber vermutlich nicht an mangelnden Fähigkeiten, sondern an fehlendem oder falschem Training. Ich kenne einige sehr kompetente IFR-Piloten, die innerhalb kurzer Zeit vom Fußgänger auf ein verdammt gutes Level gekommen sind. Die haben sich aber ganz bewußt das Training und die Mentoren ausgesucht, die zu ihren Zielen passen und ja: Sie haben sich auch sukzessive und kontrolliert an die (ihre) Grenzen herangetastet.

Wenn man Konzertpianist werden möchte, sollte man sich auch nicht allzu lange mit der Blockflöte aufhalten.

und habe vor allem einen Plan: zero risk

Das funktioniert in Bezug auf Fliegerei nur mit "zuhause bleiben". Fliegen ist permanentes "risk management".

Mein Plan lautet: Immer einen Plan B haben.

16. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Tobias Schnell

Über die Qualität meines Trainings weißt Du: 0 (zero).

Ich bin der Meinung, dass ich sogar sehr hochwertiges Flugtraining hatte - und habe.

Wenn ich "zero risk" schreibe dann meine ich, Du ahnst es, Null überflüssiges und sinnloses Risiko. Dass das Leben im Allgemeinen gefährlich ist und Fliegen mit Gefahren verbunden ist – wußte ich schon.

16. Juli 2019: Von Tobias Schnell an Alexis von Croy

Über die Qualität meines Trainings weißt Du: 0

Deswegen schrieb ich "vermutlich".

Ich fürchte aber trotzdem, dass wir in diesem Punkt auch mit 10 weiteren Postings nicht zusammenkommen werden und lasse Dir hiermit deshalb offiziell das letzte Wort. Nur eines noch: Nichts liegt mir ferner als Deine fliegerischen Fähigkeiten einzuschätzen oder gar zu bewerten.

16. Juli 2019: Von Alexis von Croy an Tobias Schnell

Kein Problem, Tobias – ich akzeptiere Deine Auffassung als erfahrener Fluglehrer gern, und ich weiß, dass viele Deine Meinung teilen.

Ich hatte zu diesen Themen schon immer andere Vorstellungen und Idee, aber das soll nicht Dein Problem sein!


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