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Flugzeugkauf | Haltergemeinschaft C-180 Wasserflugzeug Alaska  
3. Dezember 2014: Von Daniel Boden  Bewertung: +1.00 [1]

Ich plane den Aufbau einer Haltergemeinschaft für ein Wasserflugzeug das am Lake Hood in Anchorage, AK stationiert werden soll und bin auf der Suche nach weiteren Gleichgesinnten die sich daran beteiligen wollen.

Ideal wären 8-10 Anteilseigner. Die Einlage pro Person würde je nach Kaufpreis ca. 6000 EUR betragen und die jährlichen Unterhaltungskosten ( Maintenance, Versicherung, Hangar) von ca. 2500-3000 EUR/Jahr würden dann auf die Flugstunden umgelegt werden. Bei 50 Std im Jahr wären das 50- 60 EUR/ Std. pluss ca. 50 EUR fuel was einen Stundenpreis von ca. 100 EUR ergibt. Das normale Chartern von Wasserflugzeugen ist in Alaska sonst nicht möglich.So wären auch längere Trips, beispielsweise durch die Inside Passage möglich. Remote Cabins können einfach und kostengünstig im Internet gebucht werden.


In der Mitternachtssonne in 500ft durch die atemberaubende Landschaft Alaskas zu fliegen gehört mit zum Schönsten was man als Pilot erleben kann.

Blaue Fjorde, weisse Gletscher, Bären beim Lachsfischen zu beobachten und landen zu können wo immer man möchte, das ist eine fliegerische Freiheit, die man sonst so kaum noch findet. Hinzu kommt dass es in den USA noch finanzierbar ist privat zu fliegen, da sowohl Fuel als auch sonstige operative Kosten wesentlich günstiger sind als hier in Europa.


Das ideale Flugzeug wäre eine C-180, eine Legende der Buschfliegerei in Alaska, die das beste Verhältnis aus Performance, Payload und Kosten bietet. Die Preise liegen bei 50-80.000 USD. Sie bietet 3 Passagieren und Pilot Platz, bzw. 400kg payload.

Ich fliege mehrere Versionen der C-180 selbst und kann bestätigen dass das Flugzeug sehr zuverlässig, ausgewogen und für diesen Zweck ideal ist.


Als Lizenz reicht eine FAA Private Licence mit Seaplane Rating aus. Das Rating kann vor Ort extern für ca. 2000 USD erworben werden. Auf dem eigenen Flugzeug dann dementsprechend günstiger.

Alternativ kann das Seaplane Rating auch mit mir in Europa durchgeführt, und die EASA Lizenz dann validiert werden. Das Training umfasst 8 Flugstunden. Die Kosten für den Unterricht und Fluglehrer würde ich für Mitglieder der Haltergemeinschaft kostenlos anbieten.


Um Kauf, Maintenance und sonstige Details der Haltung würde ich mich kümmern.


Es heisst dass Flugstunden in einem Wasserflugzeug nicht von der Gesamtlebenszeit abgezogen werden. Nach vielen Jahren Wasserfliegerei in Norwegen und Kanada kann ich nur bestätigen dass man sehr leicht Gefahr läuft dieser wundervollen Art der Fliegerei zu verfallen. Sie ist anspruchsvoll und beglückend zugleich und in diesem Konzept auch leicht realisierbar.

Ich kann euch versprechen dass auch euch der Virus packen wird, wenn ihr das erste Mal mit Sonnenbrille und Angel im Gepäck in die Wildnis Alaskas starten werdet.


Zur Inspiration hier 3 links:


https://www.youtube.com/watch?v=0SgvJYb1Bek

https://vimeo.com/79908357

https://vimeo.com/47654939


Für Rückfragen:


Daniel Boden

E-mail: daniel@scandinavianskies.net

Telefon: 0176-64262683


4. Dezember 2014: Von Flieger Max L.oitfelder an Daniel Boden
Nur aus Neugier: Jährliche Unterhaltskosten inkl. Alles 2500-3000.- ist pro Person gemeint (x10)?
4. Dezember 2014: Von Wolfgang Oestreich an Flieger Max L.oitfelder
Nein gesamt und wird dann auf die Flugstunde umgelegt. Steht auch so da.
Diese Kosten ergeben ein Uplift von 50-60€/h. Klingt fair.
4. Dezember 2014: Von Hofrat Jürgen Hinrichs an Wolfgang Oestreich

Moin,

Insgesamt 50 Std/Jahr für 8-10 Halter? Plausibler klingt da 50h/Jahr pro Halter, was man, wenn man nicht in Alaska wohnt, natürlich auch erstmal jedes Jahr hinkriegen muss....

Sonst eine spannende Idee.

Grüße

4. Dezember 2014: Von Lutz D. an Hofrat Jürgen Hinrichs
Dann passen aber die 2500-3000€ pro Jahr inkl Maintenance sicher nicht mehr.
4. Dezember 2014: Von Hofrat Jürgen Hinrichs an Lutz D.
Fragen über Fragen....
4. Dezember 2014: Von Lothar Ka an Hofrat Jürgen Hinrichs
meine Spekulation:
insgesamt ca 25.000 $/a Fixkosten für Wartung, Versicherung etc
bei 10 Gesellschaftern kann jeder 50 h/a fliegen
jeder trägt 2.500 $/a Fixkosten, die pro Flugstunde 50 $/h ausmachen, zzgl 50 $/h für fuel...

hört sich interessant an, aber in Alaska so weit im Norden sind die fliegerisch interessanten Sommermonate knapp, bei 25 Wochen/a bedeutet dies pro Gesellschafter 2 Wochen/a, der Rest für Wartung etc....
in den 2 Wochen die 50 h unterzubringen kann stressig werden....

und trotzdem interessant für jemanden, der gerne regelmäßig seinen Urlaub in Alaska verbringen will...
4. Dezember 2014: Von Wolfgang Oestreich an Lothar Ka
Über die oben gemachten Zahlen muss man wirklich nochmal gehen. Zwar ist Alaska Fliegerland, aber nur 3.000€ für alle Fixkosten halte ich für sehr ambitioniert.
Eher wohl so: 200 $/€ pro Monat Hangar = 2.400, Maintenance = 2.500 (wenig geflogen, aber die üblichen "Überrraschungen", Versicherung = 3000 (10 Piloten, unterschieldicher Level, alle wenig Seaplane Praxis)
alles eher mehr.
Sind 8.000/ Jahr oder 160 pro Stunde. Dollar oder Euro fast egal. wenn 10 Leute in ihren zwei Wochen dann 5-10 Stunden fliegen, ist das machbar und kostentechnisch immer noch ok. Nur das Wetter muss, wie schon richtig bemerkt, mitspielen.
4. Dezember 2014: Von Lothar Ka an Wolfgang Oestreich
Ach ja, USVersicherungen.....

Da muss schon eine gewisse Anzahl Flugstunden im seaplane vorliegen, bevor man Solo und versichert fliegen darf
In der Praxis bedeutet dies, erst mal etliche Stunden mit qualifiziertem safety Pilot nach dem Rating fliegen, ehe man Solo los darf
4. Dezember 2014: Von Ingo Wolf an Daniel Boden
... klasse Sache das! Ich bin 2012 im Sommer mit einer C180 Float von Whitehorse aus (Yukon) ins Kluane Glacier-Gebietgeflogen, ein grandioser Tagesausflug, es war vielleicht der allerschönste Flug meines Lebens!

Natürlich saß ich 'nur' auf dem rechten Sitz, hatte aber von Deutschland aus alles organisiert und durfte selber fliegen und auch selber (unter Anleitung) auf einem völlig ruhigen und wunderschön remote gelegenen See landen. Alles easy, die Kiste geht halt runter wie ein Stein wegen der großen Schwimmer, das hat man aber schnell im Griff. Dann gings an eine kleine Insel, da gabs Picknick, später dann wieder zurück nach Whitehorse. Das alles in einem Gebiet mit 6000ern, die ewig schneebeckt sind, absolut einsamen Landschaften, gigantischen Gletschern, reißend Flüssen und stillen Seen.

So eine Tour - noch besser natürlich mit dem eigenen Flieger - kann man jedem nur empfehlen. Alaska ist in jeder Hinsicht ein perfektes 'Flying Country', wettermäßig im Sommer erstaunlich stabil.
4. Dezember 2014: Von Flieger Max L.oitfelder an Wolfgang Oestreich
Dass es so dasteht konnte ich lesen, ich kann es nur nicht glauben ;-)

"Fair" klingt es tatsächtlich, aber nicht realistisch: Mein UL hat allein an Hangarierung schon fast soviel gekostet..
7. Dezember 2014: Von Daniel Boden an Flieger Max L.oitfelder
Die jährlichen Unterhaltskosten basieren auf tatsächlichen Zahlen von zwei Bekannten die seit mehreren Jahren ein Wasserflugzeug in Anchorage besitzen. Hinzu kommen noch Rücklagen für Motor und Propeller und ein aktuelles Versicherungsangebot für die Haltergemeinschaft sobald die Piloten und ihre Flugerfahrung feststehen.
Ich persönlich habe 6000 Stunden Gesamtflugerfahrung und etwas über 300 Std Wasserflug. Auf ähnlicher Grundlage sind momentan die Versicherungskosten kalkuliert.
Natürlich hängen die Maintenancekosten davon ab was dann bei Jahresnachprüfung etc tatsächlich anfällt.
Insofern gibt es noch einige Variablen. Der Preis für Avgas liegt in Alaska bei ca. 1-1.5 EUR/liter bzw. Autobenzin 70-90 cent/liter ( für den mogasfähigen 0-470 der Cessna 180). 50 EUR /Std sollten somit realistisch sein.

Ich habe die Kosten konservativ auf 50 Std/Jahr pro Jahr verteilt. Falls dann am Ende 100 oder 200 Std geflogen werden um so besser.
Der Sinn mit der Haltergemeinschaft ist ja dass die Kosten auf möglichst vielen Schultern verteilt werden damit man es auch rechtfertigen kann ein Flugzeug 2-3 mal im Jahr zu fliegen. Das ist es aber definitiv wert.
Um in Übung zu bleiben haben wir auch eine C-180 in Norwegen die auch solo gechartert werden kann. Allerdings für 230 EUR/Std.

Evtl. kann man das Flugzeug im Winter auch auf Ski setzen wenn gewünscht. Das eröffnet dann nochmal einen ganz neuen fliegerischen Horizont.
8. Dezember 2014: Von Thore L. an Daniel Boden
Passt grad nicht in mein Leben, Daniel. Ansonsten wäre ich da SOFORT dabei. Super Idee, gute Umsetzung!
8. Dezember 2014: Von Flieger Max L.oitfelder an Daniel Boden
Na wenn es tatsächlich so günstig ist dann frißt mich der Neid..
11. Dezember 2014: Von Sebastian Grimm an Flieger Max L.oitfelder
Off-Topic...hat jemand eine 180 in D zufällig? EDFE und Umgebung? Das würde mich sehr reizen!

Dank und Gruß

Sebastian
11. Dezember 2014: Von Malte Höltken an Sebastian Grimm
Ich habe gesehen, daß in EDLP mit einer C180 oder einer C185 abgesetzt wurde. Nicht gerade soo nah an EDFE, aber auch nicht die Welt. Und in EDLT steht eine C185, wenn ich mich nicht irre.
11. Dezember 2014: Von Hofrat Jürgen Hinrichs an Malte Höltken
Moin,

die Maschine in EDLP ist eine C180, betrieben vom FSC Bielefeld. Die wirken dort alle sehr normal und nett, wenn man mal beiseite lässt, dass sie gerne aus einem funktionierenden Flugzeug springen (sorry Lutz, konnte ich mir nicht verkneifen!).

Ich würde einfach mal fragen, ob es eine Gelegenheit gibt.

Viele Grüße


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