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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Explorationsflug Leserreise 2011  
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Funkaufzeichnung / Textnachricht aus dem Cockpit

Leserreise: Tag 1

Aufbruch nach Afrika

Der Explorationsflug zur Leserreise 2011 nach Afrika hat begonnen, wenn auch ein wenig schleppend. Unsere Cheyenne war am Samstag erst von der Fly-and-Help-Weltreise nach Siegerland zurückgekehrt, aber so ganz ohne Zuspruch wollte Max dann doch nicht gleich wieder nach Afrika aufbrechen. Der künstliche Horizont und Flight Director zeigte sich trotz kürzlicher Wartung in den USA von dem nasskalten Novemberwetter in Deutschland wenig begeistert und zeigte nur noch schleppend und zitternd an. Die Entscheidung: Jetzt noch machen lassen, bevor aus dem Problem womöglich mitten in Afrika ein Versagen wird. Das Team von Avionik Straubing kümmerte sich schnell und wie immer kompetent um den KCI-310 und am Nachmittag konnten wir den Flug in Richtung Jordanien fortsetzen.   [weiter]
8. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 2

Viele Flugzeuge kamen nach Larnaca, nicht alle kamen wieder weg ...

Ein unfreiwilliger Stopp in Larnaca auf Zypern wird zur GA-Gruselstory. Der Flugplatz ist präzise so aufgebaut, dass er für Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt nahezu unbenutzbar ist. Eine Reihe von höchst unterschiedlichen Handlingagenten (wir haben fast alle kennengelernt) helfen dann gegen reichlich Bares die Infrastruktur zu überwinden. Der Stopp in Larnaca war notwendig geworden, da unsere Permissions (Überflug-Genehmigungen) durch Libanon und Syrien nicht akzeptiert wurden. Der Tag endete jedoch ausgesprochen nett und angenehm in Jeddah!   [weiter]
9. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 3

Zügiger Flug nach Afrika und Traum-Approach über den Kilimanjaro

Erst beim Abflug im Hellen heute Morgen erkannten wir wie riesig der Flughafen Jeddah eigentlich ist. Es folgte ein reibungsloser Flug das Rote Meer hinab nach Dschibuti. Dort konnten wir einen sehr flotten und komplett unkomplizierten Fuelstopp erleben, ein gutes Zeichen für die Leserreise im März. Quer über Äthopien und Kenia führte das zweite Leg des Tages über den Äquator nach Tanzania, wo wir auf dem Kilimanjaro-Airport landeten und einen Traum-Anflug entlang des Kilimanjaro erlebten. Auch hier: Keine Probleme, sehr nette Leute und zügige Abfertigung. Morgen werden wir das für die Gruppe vorgesehene Hotel in der Serengeti begutachten und dann weiter nach Kigali fliegen. Hier einige Bilder der letzten 24 Stunden.   [weiter]

10. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 4

Unproblematisches Fliegen und ein sehr erfolgreicher Tag in der Serengeti

Nach der beeindruckenden Landung gestern am Kilimanjaro (HTJK) präsentiert sich Tanzania als ausgesprochen freundlich und komplett unproblematisches Land zum Fliegen. 36 Dollar Landegebühr lassen wir in HTJK und brechen am Morgen zu einem kurzen Flug quer über die Serengeti zum Busch-Strip von Seronera (HTSN) auf. Dort wollen wir landen um den Buschflugplatz auf seine Eignung für die Leserreisen-Gruppe hin zu prüfen. Außerdem checken wir, ob die von uns für die Gruppe reservierte Bilila-Kempinski-Lodge hält was sie verspricht. Wir erleben einen rundherum erfolgreichen Tag und eine traumhafte Fahrt quer durch die überreiche Tierwelt der Serengeti.   [weiter]

11. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 5

Ruanda: Überraschend in jeder Hinsicht

Nach dem ultrakurzen aber erfolgreichen Besuch in der Serengeti flog das Explorationsteam von Pilot und Flugzeug am Donnerstag Abend weiter nach Kigali. Beim Stichwort Ruanda haben wohl die meisten Leser den Völkermord des Jahres 1994 im Kopf und das ging uns nicht anders. Auf Anraten mehrerer Kenner des Landes hatten wir uns jedoch entschieden das kleine zentralafrikanische Land zumindest in die Explorationsreise aufzunehmen. Ruanda bietet nämlich eine einmalige Erfahrung: Im Volcano National Park ist es möglich unter kundiger Führung frei lebende Berg-Gorillas praktisch aus nächster Nähe zu beobachten. Wie nah "nächste Nähe" in diesem Fall sein würde, davon waren wir sehr überrascht. Dies sollte jedoch nicht die einzige Überraschung hier sein.   [weiter]
13. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 4

Fotostrecke: Gorillas

Am Freitag besuchte das Explorationsteam Ruanda. Während Arnim Stief in Kigali Hotels checkte, prüften Simon Sulzbach und Jan Brill die Transport- und Unterbringungsmöglichkeiten im drei Stunden entfernten Volcano-National-Park. Natürlich durfte da auch ein Besuch bei den Gorillas nicht fehlen. Wir wollten ja schließlich wissen ob das Gorilla-Erlebnis die Kosten und Mühen wert sind. Entscheiden Sie selbst: Hier einige der Bilder von dem rund vier Stunden langen Trip durch den tiefen Urwald.   [weiter]

13. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 6 und 7

Erkundung in Botswana

Nach einem CB-reichen Flug am Samstag von Kigali über Ndola (Zambia) nach Maun (Botswana), begann am Samstag-Nachmittag und am Sonntag die Erkundung des Okawango-Deltas für die Leserreise. Die Gegend ist ein Paradis für Flieger! GA-Flugzeuge sind hier nicht nur geduldet, sie sind essentieller Bestandteil der Infrastruktur in dieser ansonsten unzugänglichen Gegend. Maun ist ein einwandfreier und komplett unkomplizierter GA-Platz. Das Delta ist vom Massentourismus verschont geblieben, dies bedeutet jedoch auch deutlich mehr Arbeit bei der Vorbereitung der Reise. Heike Schweigert vom Kalahari Flying Club hilft uns freundlicherweise weiter, fliegt uns mit einer Busch-tauglichen 172er herum und stellt die nötigen lokalen Kontakte her. In 500 ft über das Delta zu fliegen ist ein wunderschönes Fliegererlebnis, das wir der Gruppe in jedem Fall ermöglichen wollen.   [weiter]

14. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 8

Buschfliegen in Botswana - Elefanten, Büffel und unendlich viele Vögel

Unsere Recherchen für die Leserreise 2011 hatten in Botswana etwas mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht. Das lag vor allem an logistischen Gegebenheiten: Die diversen Camps im Delta sind eigentlich nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Telefone gibt es in den Camps nur sehr eingeschränkt, jeder Besuch muss vorab arrangiert werden. Mit Heike Schweigert vom Kalahari Flying Club haben wir die optimale Führerin für diese Region. Mehrmals fliegen wir mit der 172er des Clubs zu den entlegenen Busch-Pisten, um Lodges und Camps zu besichtigen. Wir erhalten dabei wertvolle Einblicke in diese Art der Fliegerei.   [weiter]
15. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 9

Quer durch Südafrika

Nach der späten Landung und dem Security-Theater bei der Einreise gestern in Kapstadt hiess es heute Morgen auf nach Stellenbosch, der Wein-Region Südafrikas. Signature, die am Vorabend nicht gerade geglänzt hatten verbessern sich am Morgen nachhaltig und bieten nun den gewohnt guten Service. Den Flug zum eigentlich nur 11 NM entfernten Flugplatz Stellenbosch (FASH) verlängerten wir durch eine ausführliche Runde um den berühmten Tafelberg und natürlich das Kap der Guten Hoffnung. Fliegen in Südafrika ist wirklich rundherum entspannt, Jetfuel und Avgas sind günstig und ATC ausgezeichnet. Wir besichtigen das für die Leserreise reservierte Weingut-Hotel in Stellenbosch und machen uns bald darauf auf den Weg nach Johannesburg, wo wir Arnim Stief absetzen, der mit der Linie wegen des Jobs wieder nach Hause muss. Zu zweit fliegen wir dann noch eine knappe Stunde weiter auf den Flughafen Krüger Intl., der der Leserreise im März als Absprungpunkt nach Madagaskar und Mauritius dienen wird. Bislang macht Fliegen in Afrika einfach nur Spass. Keine unserer Befürchtungen zu Preisen oder Infrastruktur fand sich auch nur ansatzweise bestätigt.   [weiter]

16. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 10

Madagascar - Ferieninsel mit Handaufhalten

Madagascar wird ein wichtiger Stopp auf der Leserreise werden, denn dort müssen wir auf dem Weg von und nach Mauritius auftanken. Um Kosten zu sparen haben wir uns den Weg ins unproblematische Mauritius auf der Vorbereitungsreise gespart, die beiden Fuelstopps in Madagascar wollten wir aber in jedem Fall prüfen. Die Infrastruktur der Flugplätze Toliary (FMST) im Süden und Nosy-Be (FMNN) im Norden ist gut, Avgas ist reichlich verfügbar und die Gebühren mit 1,74 Dollar (ein Dollar vierundsiebzig!) für eine Cheyenne nicht unbedingt übermäßig. Allerdings: Zum ersten mal auf der Reise mussten wir bei Zoll und Grenzpolizei Schmiergeld hinterlassen. Nicht viel, aber irritierend.   [weiter]
18. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 11

Fotostrecke: Zanzibar

Zanzibar wird den Schlusspunkt der Leserreise 2011 bilden. Die teilautonome und lebhafte Stadt ist ein deutlicher Kontrast zu den Natur-Destinationen der Reise. In Stone-Town, der historischen Innenstadt Zanzibars, tobt das Leben: friedlich, bunt und abwechslungsreich. Zahlreiche schöne Hotels überblicken den Hafen. Traditionell sind die Gästezimmer in den oberen Stockwerken gelegen, hier weht eine erfrischende Brise vom Meer her. Unten ist Markt oder einfach Stadtleben. Wir erkunden verschiedene Hotels und versuchen uns einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Hier einige Eindrücke in Bildern.   [weiter]

19. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 12 und 13

Northbound: Kenia, Addis Abeda, Khartoum und Luxor

Der Flughafen von Addis Abeda in Kombination mit schwerer Durchfallerkrankung kann einem schon etwas den Tag vermiesen. Andere als problematisch bekannte Flugplätze erweisen sich hingegen als problemlos. Kurz nach dem Abflug in Zanzibar wird der Autor trotz Vorsicht bei der Auswahl der Speisen doch noch von der lokalen Bakterienvielfalt der Region eingeholt. Die Details wollen wir dem Leser selbstverständlich nicht zumuten, es sei lediglich gesagt, dass sich der resultierende Rhythmus ganz und gar nicht mit den Erfordernissen eines Flugs quer durch Nordost-Afrika verträgt. Nachdem wir auf dem Hinweg schnell und in bis zu 1.000 NM langen Legs via Jeddah und Dschibuti direkt zum Kilimanjaro geeilt waren, wollen wir auf dem Rückweg nach Europa weitere Stopps auskundschaften um der Leserreise die einfachste und angenehmste Anreise in die Serengeti zu ermöglichen. Wir fliegen also zunächst von Zanzibar nach Eldoret in Kenia.   [weiter]
20. November 2010, Jan Brill


Leserreise: Tag 14

Rückkehr über den Flughafen am Ende des Universums

Eine kurze Begutachtung des durch den ägyptischen Tankwart angetöteten Nose-Gear-Kabelbaums ergab am nächsten Morgen, dass ein Weiterflug möglich ist. Unser Handling-Agent brachte uns zügig durch die Bürokratie in Luxor und verlangte mit 600 Dollar inklusive aller Gebühren einen zumindest erträglichen Preis. In einem knapp dreieinhalb Stunden langen Flug überflogen wir zunächst Ägypten, die Pyramieden, Kairo und dann das Mittelmeer und legten den letzen Übernachtungsstopp dieser Explorationsreise in Fethiye (LTBS) an der türkischen Ägäis ein. Dort erlebten wir den Flughafen am Ende des Universums.   [weiter]
22. November 2010, Jan Brill


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