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7. August 2011: Von M Schnell an Stefan Kondorffer
Das tief Fliegen wird ua. bei der Starrenabwehr in Österreich profimässig von PPLlern gemacht...vorraussetzungen sind hoch gesteckt, aber die Unfallrate 0 zeigt, Fliegen ist mehr als "Go-to"
8. August 2011: Von Dr. Christoph Schenk an 
Unter 500 ft zu fliegen ist nicht nur in Deutschland verboten. Ich weiß nicht, woher der Irrglaube kommt, in USA wäre das grundsätzlich erlaubt. Wenn die Oma nicht gerade alleine im Wald lebt, geht das auch in USA nicht. Siehe FAR:

Sec. 91.119 — Minimum safe altitudes: General. Except when necessary for takeoff or landing, no person may operate an aircraft below the following altitudes:

(a) Anywhere. An altitude allowing, if a power unit fails, an emergency landing without undue hazard to persons or property on the surface.

(b) Over congested areas. Over any congested area of a city, town, or settlement, or over any open air assembly of persons, an altitude of 1,000 feet above the highest obstacle within a horizontal radius of 2,000 feet of the aircraft.

(c) Over other than congested areas. An altitude of 500 feet above the surface, except over open water or sparsely populated areas. In those cases, the aircraft may not be operated closer than 500 feet to any person, vessel, vehicle, or structure.


8. August 2011: Von reiner jäger an Dr. Christoph Schenk

ich verstehe diese ganze Diskussion nicht. Es ist verboten, es ist unnötig Lebensgefährlich (vor allem auch auch für Aussenstehende) also ist das Verbot gerechtfertigt.

Wenn das Agrarflieger machen ist das OK, deren Maschinen sind crashsicherer, es finder wohl vorher eine Prüfung des Feldes statt und nicht zu vergessen: da sieht jeder den Sinn und Zweck ein und es leidet nicht der Ruf der Selbstflieger, die ohnehin den Ruf von zu reichen, flachgeistigen, rücksichtslosen Draufgängern mit Imponiersucht haben.

Ich bin mir sicher, ich kann auch mit 150 durch die Stadt fahren, vielleicht sogar mit ein paar Bieren zuviel drin....oder bei Nebel auf der Autobahn. Alles mit einigermaßen guten Chancen daß nichts passiert. Aber die Chancen sind doch für jeden halbwegs zurechnungsfähigen trotzdem zu schlecht um daß er es probiert.

Dummerweise passiert sowas trotzdem immer wieder. Ruft deswegen jamand danach, daß Fahrschulen sowas trainieren sollten....für den Fall der Fälle?

9. August 2011: Von Flieger Max L.oitfelder an M Schnell
"Unfallrate 0" DER war gut, noch besser als "crashsicherer". ;-)
9. August 2011: Von Max Sutter an Flieger Max L.oitfelder
Ja dachte ich doch auch. Ich war des Öfteren am Neudsiedlersee, und da sprach man von relativ hohen Unfallraten der "Starfighters". Da die österreichische Luftwaffe diesen Typ nie hatte, mussten damit also die Piper J-3 gemeint sein, welche in zehn bis zwanzig ft GND über den Rebstöcken gekurvt sind. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Agierenden ein recht intensives Training war, täglich ein paar Flugstunden auf diese Weise abzureißen. In Deutschland, klar, da hatten die Starfighters auch eine hohe Unfallrate, aber das war dann aus anderen Gründen.

9. August 2011: Von Michael Stock an Stefan Kondorffer

Tiefflug richtig zu lernen halte ich für sehr sinnvoll. Die Fähigkeit, ein Flugzeug in Bodennähe sauber zu manövrieren, kann man aber in großer Höhe nicht üben, weil der visuelle Eindruck fehlt.


Ich behaupte, eine Vielzahl von Piloten (und Pilotinnen ;-) kann in 30m über Grund aus mentalen Gründen gar keine Kurve mit 45 Grad Schräglage fliegen, auch wenn dies mal erforderlich sein sollte. Da wird aus Angst vor dem Hängewinkel in Bodennähe das Flugzeug instinktiv mit dem Seitenruder herumgedrückt, mit dem Querruder dagegengehalten und die Nase etwas höher genommen. Jetzt noch eine kleine nervöse Fußreaktion, und das Flugzeug macht etwas wirklich Komisches, woraufhin die BFS wieder einen Unfallbericht schreiben darf. Wie wir den BFS-Berichten entnehmen können, gibt es das Ganze allerdings auch schon in 200m Höhe, zum Beispiel beim Einkurven ins Endteil oder auch nach einem Motorausfall.


Das Fliegen und Kurven in Bodennähe hat erst einmal nichts mit Testosteron zu tun, sondern sollte aus Sicherheitsgründen beherrscht werden. Das wäre dann nicht nur eine Verwandtenbesuchskurvenunfallvermeidungsstrategie, sondern in jeder Hinsicht ein Sicherheitsgewinn.


9. August 2011: Von M Schnell an Michael Stock

manchmal soll es ja auch vorkommen das nicht das Flugzeug tiefer geht, sondern das Gelände einfach ansteigt...Nun vonwegen Unfallquote: Vogelschlag ist wohl Berufsrisiko. Hier ging es um Unfall durch pilotenfehler bzw. wegen "wildem Gefliege".Da ist zumindest mir mir keiner bekannt.

Ich kann ansonsten nur nochmal sagen, das es immer Situationen gibt die mit "normal" nichts mehr zu tun haben, oft sind diese auch nicht selbstverschuldet. Da frag ich dann ganz klar: ist MEHR KÖNNEN", als gerade aus Fliegen und einen Autopiloten bedienen dann falsch?? Ich hatte Berufsbedingt schon mehrere Situationen wo ich froh war gute Lehrer und eine weiterreichende Ausbildung gehabt zu haben. Denn tief geht auch Legal: Ausnahmegenehmigung zum unterschreiten der Mindestsicherheitshöhe und/oder Aussenlandeerlaubnis zu Ausbildungszwecken. Mein Fluglehrer sagte immer wenn Du 150% vom soll erreichts und mit der Zeit 50% vergisst. Kannst immer noch mehr als wenn du auf 100% gehst und dann 50% vergisst und er hatte recht...

16. August 2011: Von Alexander Stöhr an M Schnell
mein fluglehrer machte mit mir die stadard-trudelübung. die bewältigte ich ohne probleme. war ja geübt. und dann sagte er zu mir, mach mal die augen zu und erst dann auf, wenn ich es dir sage. gefühlt zog er hoch in den high speed stall und legte die maschine in ein trudeln mit horizontaler ausichtung. war schon klasse zu sehen, wieviel zeit man verliert, dem vorbeieilendem horizont zur orientierung nachzujagen. argument. man verliert nie absichtlich die kontrolle, also muss man lernen aus situationen herauszukommen, die nicht von vornherein geplant oder genau abgesprochen waren.

und jetzt kann sabine meine scherben wieder aufkehren... =)
16. August 2011: Von Stefan Kondorffer an Alexander Stöhr
War das im Starfighter? Google nochmal high speed stall.
17. August 2011: Von Alexander Stöhr an Stefan Kondorffer
richtig! wir nannten den "accelerated stall" so, weil er bedingt durch die lasten beim manövrieren bei "höherer" geschwindigkeit eintrat als zur jeweiligen flugmasse im geradeausflug passend . am gefährlichsten ist es an der winde, da das passende "seat of the pants" feeling nicht passte. hatte mir keine mühe gemacht, den deutschen fachbegriff herauszusuchen, sorry.
17. August 2011: Von Stefan Kondorffer an Alexander Stöhr
Wusste, was Du meinst, hatte nur ;) vergessen.
18. August 2011: Von M Schnell an Stefan Kondorffer
ich such hier dauernd den "gefällt mir" Button-)
23. August 2011: Von Alexander Stöhr an Stefan Kondorffer
no offense taken =)

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