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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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23. August 2021 16:17 Uhr: Von Winfried Weiss an Chris Schu Bewertung: +1.00 [1]

Haben uns am 11.08. auf einem IFR-Ausbildungsflug auch geärgert. Der freundliche und hilfsbereite Streckenlotse teilte uns kurz vor dem letzten waypoint mit, dass Westerland einen IFR-Approach ablehne. Er bot an, nochmal beim TWR nachzufragen. Kurz darauf die Info: Wenn wir unbedingt wollen, wäre das möglich, koste aber 500,- Euro. Wir verzichteten, also direkt vor dem Final runter aus IMC, Umweg über die VFR-Einflugstrecke und über Funk mitgehört wie die vor uns fliegende SEP ebenfalls eine Ablehnung bekam und der nachfolgende Jet die Freigabe für das ILS bekam.

23. August 2021 16:40 Uhr: Von Michael Söchtig an Winfried Weiss

Kann man über solche Praktiken nicht eine Beschwerde direkt an das LBA richten?

23. August 2021 16:44 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Winfried Weiss

Interessant; das deckt sich in etwa mit meiner Efahrung; die Airliner kommen trotzdem.

Die Begründung für die exorbitanten Strafgebühren außerhalb der neuen, reduzierten Zeit war/ist, daß extra dafür ein Lotse (vom Festland?) kommen müsse.

Ob die Airliner eine separate Absprache haben? Aber da müsste ja auch jemand extra kommen. Schwer vorstellbar , daß die "gewerblichen" zähneknirschend einfach die gebühr zahlen und trotzdem fliegen.

23. August 2021 17:49 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Nicolas Nickisch

Schwer vorstellbar , daß die "gewerblichen" zähneknirschend einfach die gebühr zahlen und trotzdem fliegen.

500€ ist nebensächlich für einen Airbus, auch für Light Jets kein Hinderungsgrund. An gern genommenen Jet-Set-Zielen (Mallorca, Ibiza, Malaga, Nizza, etc.) liegen die Gesamtgebühren einschl. Handling auch meist schon über 700 Euro in der kleinsten Jet-Kategorie.

23. August 2021 17:55 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Mich.ael Brün.ing

Man muss sich einfach eingestehen, dass die kleine GA für den Flugplatz dem Rucksack-Tourist für die Nobelgastronomie entspricht. Die will derjenige einfach nicht in seiner erlesenen Kundschaft haben, da sie verhältnismäßig viel Aufwand bei relativ wenig Umsatz macht. Das ist belegbar und somit wirtschaftlich nachvollziehbar. Der Flugplatz ist hier unter Umständen sogar ein Ausführungsgehilfe des "Tourismus-Managements" auf Sylt.

Mir gefällt das auch nicht, ist aber ein bittere Wahrheit.

23. August 2021 18:10 Uhr: Von Juergen Baumgart an Mich.ael Brün.ing Bewertung: +3.00 [3]

..es ist zwar etwas teurer, dafür ist man unter sich.... :-)

https://www.youtube.com/watch?v=Acq4odTvLQs

23. August 2021 20:24 Uhr: Von Tobias Schnell an Mich.ael Brün.ing Bewertung: +16.00 [16]

Die will derjenige einfach nicht in seiner erlesenen Kundschaft haben, da sie verhältnismäßig viel Aufwand bei relativ wenig Umsatz macht

Wenn die Flugplätze es richtig anstellen würden und der Klein-GA den Service angedeihen ließen, den sie in der Regel benötigt (= nämlich gar keinen), dann ginge jeder Euro Landegebühr direkt ins Betriebsergebnis. Und so lange nicht irgendwelche Ressourcen (also z.B. Parkflächen) so knapp sind, dass man sie besser an zahlungskräftigere Kundschaft als an SEP's verkauft, sehe ich betriebswirtschaftlich keinen Grund für einen Flugplatz so zu agieren, wie Sylt es tut.

Und zum Thema "Rucksacktouristen": Selbst in einer vermeintlichen Nobel-Destination wie Sylt dürfte der übliche IFR-SEP-Flieger noch über eine überdurchschnittlich hohe Kaufkraft verglichen mit der Grundgesamtheit aller Touristen dort verfügen.

23. August 2021 21:40 Uhr: Von Christian Vohl an Winfried Weiss Bewertung: +1.00 [1]

Der Jet, der die Freigabe für den ILS bekommen hat, hat IFR PPR beantragt und zahlt die in der Entgeldordnung festgelegten PPR Gebühren. Die Passagiere erwarten von den Piloten einen sicheren und professionellen Flugablauf.
Die können ja dann eben nicht mal dann nach Wyk abdrehen.

Auch diese Nutzer ächzen unter den hohen Kosten, die dort verlangt werden.
Unter dem Vorwand "Covid 19 Sonderöffnungszeiten" wurde hier kräftig abgezockt.


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