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29 Beiträge Seite 1 von 2

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15. Oktober 2025 07:19 Uhr: Von Chris _____ an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]
Beitrag vom Autor gelöscht
15. Oktober 2025 10:19 Uhr: Von Bernd M___ an Chris _____

Das LBA blockiert ja nicht - es verzögert es.
Das sind nun mal juristisch zwei völllig unterschiedliche Sachverhalte.
Wer das in einem Topf wirft hat halt juristisch wenig Ahnung von was er redet.
Aber ich bin hier raus - das bringt hier keinen auch nur 1 cm weiter.

15. Oktober 2025 10:39 Uhr: Von Sven Walter an Chris _____ Bewertung: +4.00 [4]

Moin Chris, ich werden den fundamentalen Blödsinn des strafrechtlichen Notstandes nicht aufwerten durch einen Kommentar (das ist so hanebüchen, dass ich nicht mal deine Nachfrage sachlich umfangreich beantworten werden...). Nina Coppik hat dazu Abstractum und Langform hier veröffentlicht. Wenn du einen Strafrechtskommentar zu § 34 StGB konsultieren magst, bitte, dann verschwende deine Lebenszeit so.

Verwaltungsrecht und Staatshaftungsrecht sind die Materien, um die es hier geht.

Ich wollte Horst nicht erst auf eine Recherche zum Paragraph Rechtsbeugung schicken. Da soll er lieber ernsthaft studieren, Zeit hat er ja, beharrlich ist er auch, da werden ihm die dafür bezahlten Fachleute die Grenzen der eigenen Denke aufzeigen.

15. Oktober 2025 10:54 Uhr: Von Manni Fold an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Hast du für "suits" geschrieben?

15. Oktober 2025 11:02 Uhr: Von Sven Walter an Manni Fold

Nein. Trotz teils sehr guter Darsteller (hab nur Ausschnitte gesehen) eine Seifenoper. Und ich kenne die qualitativen Grenzen meiner Schreibe.

15. Oktober 2025 11:07 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

na.....

15. Oktober 2025 14:28 Uhr: Von Chris _____ an Sven Walter Bewertung: +4.00 [4]

@Sven: Horsts Punkt war einfach, kann die EASA eine solche Blockadehaltung nicht irgendwie umgehen. Kann man darauf nicht sachlich antworten? Und wenn man das nicht will, kann man sich den persönlichen Angriff nicht auch einfach sparen?

Und @Bernd: der Unterschied zwischen Blockieren und Verzögern mag dir "juristisch" groß erscheinen, in der Lebenswirklichkeit ist er das nicht. Wärst du betroffen, würdest du das sehr schnell genauso sehen.

Ich vermisse ein gewisses Wohlwollen, oder Gesprächskultur, zwischen uns Foristen. Das war schon mal besser. (War aber auch schon mal schlimmer).

15. Oktober 2025 17:08 Uhr: Von Bernd M___ an Chris _____

Wenn du aufmerksam gelesen hättest, wäre dir nicht entgangen, das ich betroffen war.
5 Monate sinnlos gegrounded und weiter 5 Monate Verzögerung im Transfer.

15. Oktober 2025 22:07 Uhr: Von Sven Walter an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

@Sven: Horsts Punkt war einfach, kann die EASA eine solche Blockadehaltung nicht irgendwie umgehen. Kann man darauf nicht sachlich antworten? Und wenn man das nicht will, kann man sich den persönlichen Angriff nicht auch einfach sparen?

Chris - ich habe nicht auf seinen oberen Eingangsbeitrag geantwortet, sondern sein Pamphlet zum Thema strafrechtlicher Notstand.

Das ist ungefähr so, als ob du mir als Physiker erklären würdest, dass kinetische Energie die Formel m mal g mal h hat. Also: Völliger Humbug. Das ist sachlich. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist sein Beitrag zum Strafecht aber, um im physikalischen Bild zu bleiben, dass Wasser bei ISA bei 35°C kocht.

Sein Anruf bei einem Sachbearbeiter mag das Wasser trüber oder heller machen, das kann gerne jeder für sich bewerten. Der Beitrag zu § 34 StGB in Verbindung mit der VO 1178 ist kompletter Blödsinn. Vollkommen. Ohne andere mögliche Wertung. Wirklich, so wie eine Umkehrkurvendiskussion beim Flameout eines Starfighters 100 Fuß AGL, 3 sek nach dem Start. Bei einer Gleitzahl von 4,5 (das ist jetzt aus dem Kopf).

15. Oktober 2025 23:00 Uhr: Von Willi Fundermann an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Die F104 musste bei Motorausfall mit 18000ft/min (!) sinken, um die notwendige Minimumspeed zu halten. Deshalb war den Luftwaffenpiloten befohlen, bei Enginefailure - egal in welcher Höhe - zwingend auszusteigen. Einmot halt.

15. Oktober 2025 23:34 Uhr: Von Horst Metzig an Sven Walter Bewertung: +0.00 [2]

Wasser kocht auch bei 35 Grad bei entsprechenden Atmosphärendruck. Der intellektuelle Atmosphärendruck im Zusammenhang Medical bei dem LBA L6 ist oberhalb 5000 Meter.

Durch Mittelsleute habe ich meine Rechtstheorie an die ehemalige Justitiarin des LBA weiter leiten lassen. Mal sehen, was die daraus macht. Es ist immerhin eine Idee oberhalb der Flughöhe 5000 Meter, ohne unter Sauerstoffmangel zu leiden.

Meine Gedanken haben sich darauf ausgerichtet, angesichts der Auswüchse des LBA L6 sich nicht weiter an Vorgaben 1178/2011 zu halten, sondern bei einen anderen EASA Mitgliedstaat eine komplett neue flugmedizinische Untersuchung eingeleitet durchzuführen. Das mag zwar nicht den Vorschriften entsprechen bei einer Verweisung/Konsultation, aber wenn das LBA L6 nicht richtig im zeitlichen Rahmen arbeitet, ist es wohl im Rechtsempfinden eines durchschnittlichen Bürgers erlaubt, Sonderwege zu gehen.

Anmerkung, die Flugmedizin soll nicht umgangen werden, aber in einen anderen Staat richten sich die Fliegerärzte an innerstaatlicher Vorgehensweise im Rahmen der EU 1178/2011.

Flugmedizin sollte Flugmedizin bleiben, und nicht einer Art von Behördenbremswirkung unterliegen.

16. Oktober 2025 00:27 Uhr: Von Sven Walter an Horst Metzig Bewertung: +2.00 [2]

a) Hast du Nina Coppiks PDFs komplett gelesen? Einfache Frage, ja oder nein?

b) Deswegen schrieb ich "ISA".

c) Durch Mittelsleute habe ich meine Rechtstheorie an die ehemalige Justitiarin des LBA weiter leiten lassen. Mal sehen, was die daraus macht. Es ist immerhin eine Idee oberhalb der Flughöhe 5000 Meter, ohne unter Sauerstoffmangel zu leiden. Ja was solle die ehemalige Justitiarin des LBA mit dieser "Rechtstheorie" damit machen... hoffentlich Ablage Blau. Oder eine schöne Glosse.

Horst, ich habe hier eine ganze Wand voll spannender Fliegerliteratur. Auch eine mit juristischer Fachliteratur. In keinem einzigen Buch wirst du dort irgendwas zum Thema "de lege lata" finden, aber du kannst Eingaben "de lege ferenda" gerne konstruktiv machen, für Köln & Brüssel. Konstruktiv, nicht als Laie Rechtstheorien neu erfinden, die nix weiter sind als absurde Auslegung von Normen.

Jeder Jurastudent in der 3. Woche des ersten Semesters würde dir das bestätigen. Da wir gerade Mitte Oktober haben, die Thermik eher in Namibia zu finden ist und du dich vielleicht noch irgendwo einschreiben kannst, bitte tue es. Den Ehrgeiz hast du ja offenkundig. Bitte nutze Bücher, keine eigenen kreativen Ableitungen.

16. Oktober 2025 10:42 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter Bewertung: +1.33 [7]

"Horst, ich habe hier eine ganze Wand voll spannender Fliegerliteratur. Auch eine mit juristischer Fachliteratur..."

Offensichtlich ohne Nutzen für andere. Dann sollte man sich zurückhalten, anderen zu diffamieren, die zumindest einen Exkurs wagen, während du alles besser weißt, nur dass weder LBA, noch BMV noch VG Braunschweig von deinem wunderbaren Wissen bisher wussten.

16. Oktober 2025 12:38 Uhr: Von Markus S. an Peter Meier

Typisches Problem beim Sven. Oh waia jetzt ballert er gleich wieder. ;-)

16. Oktober 2025 14:14 Uhr: Von Sven Walter an Peter Meier

Offensichtlich ohne Nutzen für andere. Dann sollte man sich zurückhalten, anderen zu diffamieren, die zumindest einen Exkurs wagen, während du alles besser weißt, nur dass weder LBA, noch BMV noch VG Braunschweig von deinem wunderbaren Wissen bisher wussten.

Gegenfrage: Hast du die über 200 Seiten von Nina Coppik gelesen? Nein? § 34 StGB ein einziges mal durchgelesen? Nein?

Das, was das LBA, das Verkehrsministerium und das VG Braunschweig machen ist skandalös, zum Kotzen, furchtbar. Aber es hat nix mit rechtfertigendem Notstand zu tun, wenn man sich dagegen wehren will. Das ist kein diffamieren, das ist nüchternes Runterbrechen. Frag jede einzelne Volljuristin und jeden einzelnen Volljuristen hier im Forum, wir haben mehrere, auch stille Mitleserinnen und Mitleser. Wir reden hier von den ersten 3 Wochen des Studiums nur stinknormalem Lesen der Vorschrift.

Du kannst es auch konstruktiv-positiv sehen: Horst kann gerne anfangen, die ganze Wand zu lesen. Damit er selbst drauf kommt. Damit er was mit seiner (offenkundig zu?) umfangreichen Freizeit anfängt.

Peter, Markus, lest die 217 (?) Seiten von Nina Coppik. Dann urteilt. Offenbar sind manche Menschen äußerst dünnhäutig, wenn sie wissentlich mit wenig Fakten und ganz viel Haltung und Meinung durchs Leben wandeln.

16. Oktober 2025 14:27 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Sven Walter

Hast du oben nicht geschrieben...ich kenne die qualitativen grenzen meiner schreibe? Da fehlt aber manchmal das svengütesiegel...

16. Oktober 2025 14:40 Uhr: Von Sven Walter an ingo fuhrmeister Bewertung: +2.00 [2]

Wenn du in einem x-beliebigen Forumsbeitrag literarische Güte suchst, haben du und ich wohl unterschiedliche Ansprüche an die Qualität von Literatur. Das hier ist ein Stammtisch, keine Drehbuchfabrik für erfolgreiche Fernsehserien.

16. Oktober 2025 14:46 Uhr: Von Horst Metzig an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Bitte jetzt keine Nebenkriegsschauplätze zum Thema manifestieren. Rechtfertigender Notstand ist von mir falsch gewählt.

Die EASA hat eine Liste aller medical assessor veröffentlicht: https://www.easa.europa.eu/en/domains/aircrew-and-medical/medical hier etwas tiefer Downloads suchen und finden, und dann auf Downloads PDF List of Medical Assessors of NAAs drücken.

In der Rubrik 12 stehen 10 Ärzte, welche für das LBA L6 zuarbeiten. Ich habe mit einigen telefoniert. Deren Aufgabe ist medizinische Empfehlungen an das LBA auszustellen. Bemerkenswert ist, dass zumindest einer dieser 10 Ärzte schon aufgegeben hat, so wurde mir am Telefon gesagt. Aber mit einen dieser 10 ist es mir gelungen, auch wenn ich deren Mittagspause zeitlich etwas verkürzt habe - entschuldigung - Hintergrundinformationen zu erfragen. Antwort, das Luftfahrtbundesamt ist personell unterbesetzt, so deren Erklärung zu diesen langen Wartezeiten bei Verweisungen oder Konsultationen. Meine nächste Frage, dann transferiert dieser Pilot seine Lizenz und das medical einfach in einen anderen EU Staat. Dann müssen die vollständigen flugmedizinischen Akten von dem Luftfahrtbundesamt vorhanden sein und übermittelt werden. Frage, wenn diese Akten aber nicht vollständig sind, egal aus welche Gründe? Meine Antwort, dann muss eben bei dem neuen Lizenzstaat komplett neu flugmedizinisch untersucht werden, wo ist aus ärztlicher Seite das Problem? Aus deren verbalen Reaktion habe ich dann die ersten Unsicherheiten erkannt, bzw. naja, warum soll das auch nicht so gehen?

Darum dreht es sich. Wenn flugmedizinische Akten nicht vollständig für ein Transfer der flugmedizinische Akten vorhanden sind, dann muss eben darauf verzichtet werden und bei dem neuen Lizenzstaat das volle flugmedizinische Untersuchungsprogramm durchgezogen werden. Irgend wo lagern die flugmedizinische Akten, und wenn das LBA personell unterbesetzt ist, und dann diese Unterbesetzung für lange Wartezeiten zu verantworten sind, dann erklärt man der neuen Lizenzbehörde die personelle Unterbesetzung im LBA, und dass man mit der Klasse 1 eine Familie zu ernähren hat. ( so eine Art Rechfertigung der Vorgehensweise. )

Dann wurde ich am Telefon noch aufmerksam gemacht, dass die EU 1178/2011 nicht von der EASA, sondern vom EU Parlament kommt. Viel Vergnügen bei Ihrer Änderung, so deren letzte Worte.

Ein bischen komme ich mir vor wie ein Soldat im Schützengraben, welcher sich aus einen nahezu festbetonierten Stellungskampf Meter um Meter der gegnerischen Front, trotz Kugelhagel, vorarbeitet.

Es gibt ein europäisches flugmedizinisches Archiv. EAMR https://www.easa.europa.eu/en/domains/aircrew-and-medical/medical/european-aero-medical-repository

Dieses Archiv ist das Ergebnis einer gründlichen Analyse der Germanwingabsturz 2015.

16. Oktober 2025 15:24 Uhr: Von Sven Walter an Horst Metzig

Dankeschön, so hat das Substanz.

16. Oktober 2025 15:38 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Horst Metzig

wenn du munition brauchst....lass hören! ich hab noch 2 tos1 und 2 systeme im keller!

16. Oktober 2025 17:23 Uhr: Von Peter Meier an Sven Walter

Ich habe die meisten Seiten des Skripts von Frau Coppik gelesen, wobei das mit der (inzwischen korrigierten) Auffassung von Horst bzgl. "Notstand" i.S.v. §34 StGB nichts zu tun hat, sondern weitgehend mit verwaltungsrechtlichen Fragestellungen sowie der Feststellung, dass die flugmedizinische Verwaltung des LBA das unterste denkbare Ende aller EASA-Staaten darstellt. Da sind wir, so scheint es, alle einer Meinung.

Trotzdem sollte man sich zurückhalten, wenn andere Forumsteilnehmer in ihrem eigenen Namen solche Mails versenden - jeder kann tun was er/sie will und wenn die EASA das nicht ernzunehmen vermag ist es deren Entscheidung, allerdings ist die EASA dringend angeraten, beim Thema L6 endlich massiv einzuschreiten.

18. Oktober 2025 17:33 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Willi Fundermann Bewertung: +2.67 [5]

"Die F104 musste bei Motorausfall mit 18000ft/min (!) sinken, um die notwendige Minimumspeed zu halten"

Bei solchen Zahlen werde ich oft misstrauisch und beginne zu rechnen. Dann hätte die F104 bei Gleitzahl 4,5:1 eine best glide speed von 840 Knoten haben müssen, mehr als Vmo.

Die Wahrheit liegt wohl eher bei 6-7.000 fpm da ein normaler Sinkflug mit idle thrust und 300kts und rund 5.600fpm durchgeführt wird. Die Vfe lag bei 325KIAS.

18. Oktober 2025 18:11 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Flieger Max Loitfelder Bewertung: -1.00 [1]

und die radarantennte sollte zumindest schon auf die landebahn ausgerichtet sein....

19. Oktober 2025 12:02 Uhr: Von Willi Fundermann an Flieger Max Loitfelder Bewertung: -1.00 [1]

Diesen Wert hab ich gesprächsweise von einem Ex F104-Piloten erfahren.

19. Oktober 2025 12:37 Uhr: Von Flieger Max Loitfelder an Willi Fundermann Bewertung: +0.00 [2]

Aber trotzdem würde er in einer Glide speed resultieren die im Überschallbereich liegt.

Das dürfte eher ein falsch gemerkter Wert sein, thrust idle oder null wird die Sinkrate kaum verdreifachen, die Gleitzahl wäre dann auch nicht 4,5 zu 1.


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