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27. September 2022 13:14 Uhr: Von Markus Engelbrecht an Mark J.

Servus

denke mal, dass sich die Grundlage für die Zuständigkeit aus der LuftPersV ergibt....was jetzt konkret bei einem Umzug notwendig ist (falls überhaupt festgelegt), steht dort allerdings nicht....



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27. September 2022 13:33 Uhr: Von Sven Walter an Markus Engelbrecht
Wenn alle privaten Lizenzen von einem Beliehenen wie dem DAeC o.ä. erteilt und überwacht würden, wäre das deutlich günstiger, Flitter und einheitlicher handzuhaben. TÜV-Plaketten gibt es ja auch nicht vom Amt selbst.

Aber welcher Verkehrsminister wollte da schon entbürokratisieren...
27. September 2022 14:10 Uhr: Von Holger Kutz an Sven Walter Bewertung: +1.00 [3]
Was dabei raus kommt wenn beliehene z.B. Luftfahrzeuge zulassen, konnte man bei den ULs sehen, die vom Luftsportgeräteböro des DAEC zugelassen wurden. Da wurden Luftsortgeräte zugelassen, die nur Einsitzig geflogen werden konnten, weil das Leergewicht schon zu hoch war.
Einige Prüfer haben das ganze mit gefälschten Wägeberichten unterstützt.

Und Boing ist auch so ein Fall, wo man die FAA von vorne bis hinten belogen hat und sich selber die entsprechenden Urkunden ausgestellt hat.

In beiden Fällen hängen Menschenleben davon ab. Da sollte die Unabhängigkeit schon sichergestellt sein.
27. September 2022 14:46 Uhr: Von Sven Walter an Holger Kutz
Dir ist schon klar, welcher Vorgang komplexer ist?

War aber kalt, dass da jemand Bedenkenträger ist. Bei den englischen Segelfliegern ist es viel schneller, viel günstiger und viel unbürokratischer.

Geht alles.
27. September 2022 15:32 Uhr: Von Sven Walter an Holger Kutz

"Einige Prüfer haben das ganze mit gefälschten Wägeberichten unterstützt."

Da haben wir scharfe Schwerter im Strafrecht und berufsrechtliche Möglichkeiten.

Und Boing ist auch so ein Fall, wo man die FAA von vorne bis hinten belogen hat und sich selber die entsprechenden Urkunden ausgestellt hat.

Nicht im Ansatz vergleichbar mit ein paar Segel- oder Motorfluglizenzen, wo die Prüfer schlicht Daumen rauf oder runter sagen.

In beiden Fällen hängen Menschenleben davon ab. Da sollte die Unabhängigkeit schon sichergestellt sein."

Der Verband und die Prüfer sind davon unabhängig, wenn die Gebühr immer die gleiche ist und den Aufwand angemessen vergütet. Wieviele TÜV-Prüfer vergeben die Plaketten freigiebig, na? Sind deutsche PKW permanent mit gebrochenen Achsen u nterwegs? Lass mal die Kirche im Dorf und vergleich es realistisch. Wie amtlich sind Tauch- und Segelscheine um die ganze Welt?

27. September 2022 16:58 Uhr: Von Holger Kutz an Sven Walter
Das hat mit Kirche im Dorf nichts zu tun. Menschen neigen dazu sich zu korrumpieren.

Wenn schon bei komplexen und überaus Wichtigen Dingen, wie Flugzeugzulassung gelogen und gemauschelt wird, dann wird es bei, nach Deiner Ansicht, Nebensächlichkeit wie eine Lizenz Verlängerung erst Recht zu Mauscheleien kommen, weil die Hemmschwelle niedriger ist.
27. September 2022 20:15 Uhr: Von Johannes K. an Holger Kutz Bewertung: +3.00 [3]
Lizenzverlängerungen macht der FI vor Ort, die Behörde ist nicht involviert, wird nur informiert. Da könnte man mauscheln, bis sich die Balken biegen. Das macht aber kein FI, aus gutem Grund. Niemand hat Lust, Lizenz oder ZÜP aufs Spiel zu setzen.
27. September 2022 20:36 Uhr: Von Thomas R. an Johannes K. Bewertung: +4.00 [4]

Es gibt seit EASA / PART-FCL keine Lizenzverlängerungen mehr. Die Lizenzen sind unbegrenzt gültig. Wenn selbst FIs wie Du diesen Blödsinn ständig wiederholen, wird das nie aus den Köpfen verschwinden.

27. September 2022 21:06 Uhr: Von Sven Walter an Thomas R. Bewertung: +1.00 [1]

Das war umgangssprachlich und jeder von uns hat's kapiert... oder müssen wir untereinander jetzt das Wesen der Klassenberechtigungen erläutern?

27. September 2022 21:07 Uhr: Von Sven Walter an Holger Kutz

Nein, weil der Missbrauch sanktioniert ist. Der erst-recht-Schluss ist zwar zulässig, aber jeder Beliehene, der deine Rostmühle aus dem Verkehr zieht oder weiterfahren lässt nach einam ganz ordinären Prüfprogramm, belegt bei Millionen dt. Kfz Jahr für Jahr was sinnvoller ist.

Hast du mal deinen TÜV, deine DEKRA, deinen freien Prüfer mit den Kfz-Zulassungsämtern hinsichtlich Effizienz und Wartezeiten verglichen? Na?

In England hab ich (aus dem Kopf heraus, ist eine Weile her) für die Segelfluglizenz ein Drittel des PPL SEP/ TMG bezahlt, und ging viel schneller. Prüfer waren jeweils in beiden Sektionen hochanständig. Warum auch nicht, liegt ja an mir, meine Fähigkeiten angemessen zu dokumentieren. Die Prüfer in EASA-Land und FAA-Land kamen mir bislang auch nicht korrupt vor. Auditiert werden die auch. Der Verband stellt dann halt nur eine Scheckkarte oder einen Lappen aus. Geht alles. Wenn man nicht meint, dass das dt. Kfz-Prüfungswesen von Korruption durchsetzt ist...

27. September 2022 21:29 Uhr: Von Thomas R. an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Das war umgangssprachlich und jeder von uns hat's kapiert... oder müssen wir untereinander jetzt das Wesen der Klassenberechtigungen erläutern?

Glaub mir, das hat nicht jeder kapiert...

27. September 2022 21:59 Uhr: Von Holger Kutz an Sven Walter
Ja sicher. Bankraub ist auch Sanktioniert.
Hat das jemals einen Bankräuber mit Geldnot davon abgehalten?
Überall wo jemand durch illegales Handeln einen Vorteil hat, wird sich auch jemand finden der ihm diesen Vorteil verschafft.
28. September 2022 00:37 Uhr: Von Sven Walter an Holger Kutz Bewertung: +5.00 [5]

Und du hast deinen Sparstrumpf in der Matraze und wohnst in einem Atombunker, schon klar.

Na, wievielen TÜV-Werkstätten oder Prüfern wird jährlich die Lizenz entzogen? Wieviele PKWs fallen trotz TÜV durch das Raster?

Was für eine Paranoia. Wie uns Überbürokratisierung schadet, scheinst du noch nicht erfasst zu haben.

28. September 2022 08:16 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Im kleinen mag das mittlerweile so sein. Aber was ist denn hier passiert?

Tödliche Schlammlawine: TÜV Süd nach Katastrophe in Brasilien in München vor Gericht

https://youtu.be/Tix3B5FfKxk

28. September 2022 09:28 Uhr: Von F. S. an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Es gibt schon einen fundamentalen Unterschied zwischen TÜV/DEKRA einerseits und der Situation im UL-Bereich andererseits.

Die Prüforganisation für KfZ ist ja nicht ADAC oder AvD, sondern eben neutrale Prüfinstitute, die kein Interesse daran haben, dass möglichst viele Autos auf der Strasse sind. Bei ULs sind es die Interessenvertretungen der UL-Piloten und Hersteller, welche die Aufsichtsaufgaben selber wahrnehmen.

Ich sage nicht, dass das deswegen ein unhaltbarer Zustand ist - aber die Interessenverstrickungen sind schon andere, als beim Auto.
Das gibt es übrigens nicht nur bei ULs. Sondern auch in anderen Bereichen der Luftfahrt. Es ist in einigen komerziellen Flugbetrieben durchaus üblich, dass die Prüfer, die den angestellten Piloten die Berechtigungen verlängern, abhängig Beschäftigte des gleichen Unternehmens sind.

29. September 2022 10:15 Uhr: Von Sven Walter an F. S.

Es gibt schon einen fundamentalen Unterschied zwischen TÜV/DEKRA einerseits und der Situation im UL-Bereich andererseits.

Die Prüforganisation für KfZ ist ja nicht ADAC oder AvD, sondern eben neutrale Prüfinstitute, die kein Interesse daran haben, dass möglichst viele Autos auf der Strasse sind. Bei ULs sind es die Interessenvertretungen der UL-Piloten und Hersteller, welche die Aufsichtsaufgaben selber wahrnehmen.

Genaues Lesen hilft: Ich sprach von der Lizenzvergabe, nicht der Zertifizierung. Dass die bei der Zertifizierung von Fluggerät absurde MTOM-Angaben zertifizieren lassen durch Experten, geht gar nicht. Aber wer welchen Checkflug bestanden hat und dafür eine Plastikkarte rauszugeben lässt sich ganz anders kontrollieren. Nimm die FAA-Prüfer, das sind überwiegend eben auch nicht die Behördenmitarbeiter, sondern Freiberufler. Nimm die dt. Fahrprüfer, auch das sind keine Beamte mit Pensionszusage.

Ich sage nicht, dass das deswegen ein unhaltbarer Zustand ist - aber die Interessenverstrickungen sind schon andere, als beim Auto.

Ach ja, Flug"fahrer"scheine sind ja sowas Besonderes... nach 5 Tagen Kompaktkurs fliegen 90% der 14-Jährigen solo Segelflugzeig, einen FAA PPL in 17 Tagen zu packen ist sehr gut machbar, aber Luftfahrt ist ja sowas Besonderes.. Nein. Es kann zwar nicht jeder, aber aber fast jeder mit ein wenig Biss, räumlichen Denken und koordinativen Minimalanforderungen.

Das gibt es übrigens nicht nur bei ULs. Sondern auch in anderen Bereichen der Luftfahrt. Es ist in einigen komerziellen Flugbetrieben durchaus üblich, dass die Prüfer, die den angestellten Piloten die Berechtigungen verlängern, abhängig Beschäftigte des gleichen Unternehmens sind.

Ja, und die dürfen dann mWn auch nicht mehr als 25% des Unterrichts gegeben haben. Ich vermute aber mal, dass wir ganz andere Sicherheitsfragen in der Luftfahrt haben als minimale potentielle Interessenkonflikte.

Scheint dich ja nicht mal zu stören, dass hier Sand im Getriebe ist. Das ginge administrativ viel schlanker.

29. September 2022 13:43 Uhr: Von Malte Höltken an Sven Walter

Nimm die FAA-Prüfer, das sind überwiegend eben auch nicht die Behördenmitarbeiter, sondern Freiberufler.

Die sind aber ein schlechtes Argument um für eine Kostensenkung zu werben. Prüfungsflug in D und Ausstellung der Lizenz kostet doch so in Größenordnung unter150€ zusammen. Der DPE alleine kostet zwischen 350 und 1000 USD pro Prüfung (https://www.aopa.org/training-and-safety/flight-schools/flight-school-business/newsletter/2018/march/19/checkride-price-tags).

29. September 2022 15:03 Uhr: Von Sven Walter an Malte Höltken
Das war aber nicht Holgers Punkt. Erwähnt habe ich beide. Mehr Prüfer, geringere Gebühren.
29. September 2022 15:13 Uhr: Von Malte Höltken an Sven Walter

Nee, aber Deiner bezüglich der Lizenzvergabe durch den DAeC.

29. September 2022 15:51 Uhr: Von Sven Walter an Malte Höltken
Ist halt immer eine Frage, wie man es macht. Nicht das ob.

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