Login: 
Passwort: 
Neuanmeldung 
Passwort vergessen



Das neue Heft erscheint am 1. Mai
Fliegen ohne Flugleiter – wir warten auf ...
Eindrücke von der AERO 2024
Notlandung: Diesmal in echt!
Kontamination von Kraftstoffsystemen
Kölner Handling-Agenten scheitern mit Klage
Unfall: Verunglücktes Änderungsmanagement
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
Sortieren nach:  Datum - neue zuerst |  Datum - alte zuerst |  Bewertung

218 Beiträge Seite 1 von 9

 1 2 3 4 5 6 7 8 
 

25. Januar 2022: Von Jens V. an Horst Metzig

Magst du den Wortlaut teilen was konkret du denen mitgeteilt hast?

25. Januar 2022: Von Horst Metzig an Jens V. Bewertung: +2.00 [2]

https://dserver.bundestag.de/btd/19/120/1912091.pdf

Ich habe die Bundestagsabgeordnete Frau Anja Troff Schaffarzyk von SPD und Herrn Jürgen Lenders von der FDP angeschrieben. Beide betreuen Luftfahrt als Berichterstatter im Bundestag.

Im wesentlichen habe ich mitgeteilt, dass Piloten bei einer Krankheit oft Monate bis zu einen Jahr warten müssen, bis über das Konsultationsverfahren eine Entscheidung getroffen wird. Das liegt zum grössten Teil auch daran, dass bei einer Krankheit auch der Fliegerarzt im AeMC zu Fachärzte weiterleiten muss, meist extern. Wieder neuen Termin, warten, usw. Wenn alle Ergebnisse zusammen gekommen sind, muss der ( in Deutschland ) Verwaltungsmediziner im LBA entscheiden, also wieder Monate.

Warum muss immer dann ein Gutachten erstellt werden? Wenn ein Facharzt eine gründliche Untersuchung durchführt, bekommt man doch auch das gleiche Ergebnis? Mehr als Untertsuchen geht nicht, ein Gutachten hat immer den Klang eines verwaltungsrechtlichen Verfahren.

Mein Vorschlag war, das eine Bundestagsdelegation das AeMC in Prag besucht, und sich alles anschaut. Wie sind die Anläufe dort?

In mein Medical hat zweimal der oberste tschechische Verwaltungsmediziner unterschrieben. Bei wem hatte früher Dr. med, Kirklies jemals das Medical unterschrieben?

Ich schreibe aus persönlicher Erfahrung, in Deutschland lehnen fast alle Fliegerärzte meinen Untersuchungsfall ab. Für diejenigen, welche mich annehmen würden, erfolgt ein riesiger Verwaltungsaufwand. Das möchte ich keinen deutschen Fliegerarzt so ohne weiteres zumuten und antun.

Ich habe mich mit etwa 100 anderen deutschen Freizeitpiloten entschlossen, eine tschechische Pilotenlizenz in Tschechien zu erwerben. Die Flugmedizin ist genau so gut wie in Deutschland, nur die Entscheidungswege sind kürzer, effektiver und für alle wirtschaftlicher. Das liegt aber nicht an den Fliegerärzten, sondern an der Organisation. Es macht einen Unterschied, wenn im Gebäude eines Fliegerarztes alle Fachärzte dort arbeiten. Der Fliegerarzt schreibt einen Laufzettel, beispielsweise zum Augenarzt, Neurologen, Hals Nasen Ohrenarzt, usw. Der untersucht den Piloten, und kommt zu ein Ergebnis, das er den Fliegerarzt mitteilt.

Wenn der oberste Verwaltungsmediziner dann auch in diesen Gerbäudekomplex seinen Dienstsitz hat, setzt er sich zusamen mit den Fachärzten, den Fliegerarzt, und konsultiert an den Untersuchungsvormittag. Das ist der Unterschied zwischen dem AeMC Prag und deutschen AeMC.

Für Berufspiloten hängt oft die Existenz davon ab, wie schnell eine Konsultation erfolgt.

Zusammenfassend habe ich den Verkehrspolitiker vorgeschlagen, die Chariete in Berlin zu ein AeMC aufzuwerten, mit Verwaltungssitz Flugmedizin des LBA im Gebäude der Chariete. Die Chariete weis noch nichts von meiner Idee an die Politik.

Die Chariete hat alle Facharztfakultäten im Gebäude.

25. Januar 2022: Von Sebastian S. an Horst Metzig Bewertung: +2.00 [2]

...Charité !....

25. Januar 2022: Von Dr. Thomas Kretzschmar an Horst Metzig

Schlechter hätte ich es auch nicht formulieren können. Aber so lieben wir ihn ja, den Flieger Metzig....

25. Januar 2022: Von Sven Walter an Horst Metzig

Kann ich aus Gatwick nur bestätigen. Alles in einem Hause hält die Kompetenz am höchsten und die Entscheidung erfolgt am schnellsten. Zentral als ein Standort braucht man es ja auch nur für die Zweifelsfälle, allen 18-jährigen ATPL-Aspiranten, die Omas Häuschen unabhängig von der Konjunkturlage des Arbeitsmarktes verpfänden, haben ja auch meist keine Probleme, ihr Zeugnis Klasse 1 zu erhalten.

Gut gemacht, Horst. Wobei es mE nicht Berlin sein müsste, aber eine LBA-Außenstelle mit einem einzigen Mediziner, der im BMVI oder der Charité rein physisch sitzt, wäre ja ein Miniaufwand. Und immer besser als die unhaltbaren Zustände bei Teilen des LBA.

26. Januar 2022: Von Horst Metzig an Sven Walter

Nur eine Bitte, schreibt an die Bundestagsabgeordneten im Verkehrsausschuss, Berichterstatter für Luftfahrt. Ich möchte nicht alleine da stehen, wer immer anschreibt.

Ich habe die Bundestagsabgeordnete Frau Anja Troff Schaffarzyk von SPD und Herrn Jürgen Lenders von der FDP

angeschrieben. Die FDP möchte ohnehin die deutsche Bürokratie abbauen.

26. Januar 2022: Von Sven Walter an Horst Metzig
Lutz, was macht man am besten bei der neuen Koordinatorin der Luft- und Raumfahrt? Um Elektroanschlüsse für die Pampa bitten?
26. Januar 2022: Von Dr. Thomas Kretzschmar an Horst Metzig Bewertung: +3.00 [3]

Wer glaubt denn hier, dass sich in Deutschland die Bürokratie abbauen lässt? Das wäre ja, als wenn man einen bösartigen Tumor mit Globuli bekämpft.

26. Januar 2022: Von Sven Walter an Dr. Thomas Kretzschmar
An muss halt Onkologen ins passende öffentliche Amt wählen :-((((
1. Februar 2022: Von Horst Metzig an Dr. Thomas Kretzschmar Bewertung: +1.00 [1]

Ich darf meine Hände nicht in den Schoss legen, und in diversen Foren ständig über das LBA Flugmedizin schimpfen.

Auch einige Landesluftfahrtbehörden sind mit der Arbeitsweise des LBA Flugmedizin nicht einverstanden. Heute sagte mir ein Behördenmitarbeiter einer Landesluftfahrtbehörde, dass im Referat L 6 Flugmedizin des LBA eine Frau Yvonne Christine Dams in beruflicher qualifikation Befähigung zum Richteramt versucht, dieses Referat wieder in ordnung zu bringen. Dieser Herr kennt auch das AeMC in Prag, und bestätigte meine Feststellung, dass in Prag die Verwaltungswege alle in einem Haus liegen, also im AeMC arbeitet auch der oberste Flugmediziner. Die Entscheidungswege sind deutlich kürzer als in Deutschland. So können flugmedizinische Konsultationen teilweise mit Fachärzten aller Fakultäten schon an dem einen Untersuchungsvormittag zentral durchgeführt werden. Dieser Vorgang dauert in Deutschland bei Berufspiloten etwas kürzer gegenüber Privatpiloten, aber immer noch teilweise Monate.

Eine Befähigung zum Richteramt bedeutet Volljurist/in. Diese Stelle hatte ursprünglich Herr Dr.med. Kirklies inne, welcher umständehalber von einer Medizinerin abgelöst wurde. Diese Medizinerin ist nach telefonischer Aussage dieses Behördenmitarbeiters im Ruhestand, so dass jetzt eine Juristin versucht, dieses Referat Flugmedizin in ordnung zu bringen. Also, wenn bereits Referatsleiter bei einer Landesluftfahrtbehörde von Unordnung im Referat Flugmedizin des LBA spricht, dann kommt diesen Umstand bereits ein hoher Stellenwert zu.

Das war für mich ein Anlass, dieser Dame mit der Befähigung zum Richteramt einen E Mail Brief zu schreiben. Ich habe mein Schreiben damit begonnen, dass ich in der Arbeitsweise eines Juristen und eines Arzt einen gemeinsamen Zusammenhang erkenne, die Subsumierung. Ein Rechtsanwalt wird eine Rechtsnorm auf einen Lebenssachverhalt zuordnen = Subsumierung.

Ein Arzt wird eine menschliche Verhaltensweise einen medizinischen Befund nach der ICD Verschlüsselung zuordnen.

Der Arzt als auch der Rechtsanwalt müssen zuordnen. Problematisch wird es erst dann, wenn eine menschliche Verhaltensweise, körperliche Beschwerden, mehrere unklare Diagnosen zulassen. Bestes Beispiel ist der Fall Rainer Stammberger: www.lufthansakapitain.de/

Anmerkung: wenn dieser Link nicht verfügbar, sollte das https:// herausgenommen werden, dann enter Taste drücken

In der Rechtswissenschaft ist das nicht anders, beispielsweise während die Staatsanwaltschaft auf Mord plädiert, plädiert der Strafverteidiger auf Freispruch. Anders ausgedrückt, ob flugmedizinisch unbedingt eine Krankheit vorliegt, welche eine flugmedizinische Konsultation erfordert, hängt oft von dem Fliegerarzt ab, oder dem Ärzteteam, welche gemeinsam über einen Bewerber beraten. Die Vorschrift aus der EU 1178/2011 gilt in allen Mitgliedstaaten, Unterschiede kann es aber in der ärztlichen Bewertung geben. Das ist wie in der Rechtswissenschaft.

Ich habe vorgeschlagen, das ein deutsches AeMC in ein Gesundheitszentrum integriert wird, wo alle Facharztfakultäten bei Fliegertauglichkeitsuntersuchungen an einen Untersuchungsvormattag für die Bewerber um eine Fliegertauglichkeit je nach medizinischen Bedarf zugänglich sind. Wenn dann, so mein Vorschlag, der oberste Flugmediziner Deutschlands nicht im Büro des LBA sitzt, sondern in seinen weissen Ärztekittel in diesen AeMC tätig ist, dann haben wir kurze Entscheidungswege bei flugmedizinische Konsultationen. Dieses Schreiben habe ich auch an die Berichterstatter für Luftfahrt im Bundestag weitergeleitet. Ich habe geschrieben, eine deutsche Abordnung aus dem Bundestag soll das AeMC in Prag besuchen, um sich dort die flugmedizinische Organisation anzusehen, um daraus zu lernen und Veränderungen im LBA herbei zu führen.



1 / 1

Buch1--JEPG.jpg

11. Februar 2022: Von Robert Wenz an Horst Metzig
Frau Dams hat vormals das Referat L4 geleitet. Ob das ein Indikator für erfolgreiche Führung ist, mag jeder für sich selber entscheiden, der jemals
mit dem Referat L4 unter ihrer Führung zu tun gehabt hat.
17. Februar 2022: Von Tomasz Soroczynski an Robert Wenz

hat LBA zur Zemindestens einen Medical Assessor zur Verfügung? Part-MED definiert diese Stelle wie folgt:

AMC1 ARA.MED.120 Medical assessors
EXPERIENCE AND KNOWLEDGE
Medical assessors should:
(a) have considerable experience of aero-medical practice and have undertaken a minimum of 200 class 1 medical examinations or equivalent; and
(b) maintain their medical professional competence in aviation medicine. The following should count towards maintaining medical professional competence:
(1) undertaking regular refresher training;
(2) participating in international aviation medicine conferences;
(3) undertaking research activities, including publication of results of the research.

Dies bedeutet insbesondere, dass die medizinischen Entscheidungen von dem oben genannten Medical Assesor getroffen werden sollten, auf keinen fall von den Sachsmitarbeitern ohne medizinischen Hintergrund.

17. Februar 2022: Von Horst Metzig an Tomasz Soroczynski Bewertung: +0.00 [4]

Es wird Forschung betrieben: https://www.flugmed.org/wissenschaft-und-forschung/forschungsprojekte.html

Allerdings sind diese Forschungsprojekte auf Berufspiloten und Verkehrsflugzeuge ausgelegt.

Mir ist es gelungen, eine technische Universität Fachbereich Medizininformatik für mein Forschungsgebiet Stressmessung im Segerlflugzeugcockpit zu gewinnen. Mit der Messung der Herzratenvariabilität kann Stress abgeleitet werden. Daraus möchte ich bei unterschiedlichsten Probanden ein fliegerisches Verhaltensmuster dokumentieren. Herzratenvariabilität kann mit einen einkanal RKG Gerät mit Brustgurt gemessen und auch aufgezeichnet werden. Zeitgleich wird mit einer Cockpit Videoaufzeichnung ein Verhaltensmuster in Abhängigkeit des stressaufkommens dokumentiert und später wissenschaftlich ausgewertet.

Die Ergebnisse sollen in ein massgeschneidertes Pilotentraining einfliessen. Speziell in der Freizeitfliegerei müssen andere Massstäbe aus der Forschung und im Training angewendet werden.

22. Februar 2022: Von Tomasz Soroczynski an Tomasz Soroczynski

Kann jemand meine ursprüngliche Frage zu den Medical Assessors bei LBA beantworten?

22. Februar 2022: Von TH0MAS N02N an Tomasz Soroczynski

Kann ich nicht.

Die medizinischen Entscheidungen werden aber von Ärztinnen getroffen. Deren Erfahrung und Expertise kenne ich nicht.

Die Nachricht daß Dein Medical sofort einzusenden und ungültig ist kommt vom Sachbearbeiter.

22. Februar 2022: Von Tomasz Soroczynski an TH0MAS N02N

Ich kann beweisen, dass die medizinischen Entscheidungen bei der LBA von den Mitarbeitern ohne medizinischen Hintergrund (einschließlich der Anatomie) getroffen werden. Sie stellen auch Diagnosen, was nach meinem Wissen in Deutschland illegal ist. Und zwar, laut Part-Med die Entscheidung kann nur vom "Medical Assessor of the Medical Authority" (definiert im AMC1 ARA.MED.120) getroffen werden.

23. Februar 2022: Von Chris _____ an Tomasz Soroczynski Bewertung: +1.00 [1]

Ist ja stark. Aber passt.

23. Februar 2022: Von Horst Metzig an Tomasz Soroczynski

Ich würde diese Beweiskette zur EASA senden mit Bitte um Erledigung. Ansprechperson ist der Arzt janis.vegers@easa.europa.eu.

https://www.easa.europa.eu/sites/default/files/dfu/ATCO%20MED%20WS%20Agenda_v%204_27-05-2015.pdf

23. Februar 2022: Von Tomasz Soroczynski an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Ich habe schon EASA gefragt, ob die Begutachtungen durchgeführt laut JAR-FCL3 auch laut Part-Med respektiert werden müssen. Es war am Ende Juli, bis jetzt habe ich keine Antwort empfangen.

Bei mir handelt es sich um eine Krankheit von vor genau 30 (!) Jahren, die eine Operation und dann 5 Jahre Kontrolle erfordert hat. Statistisch hat diese Krankheit in 95% keine Nachfolgen. Seit 2003 bin in flugtaglich (Class 2), die ehemelige Krankheit war während meiner ersten flugmedizinischen Untersuchung (laut JAR-FCL3) beurteilt, das ist dokumentiert. Aber natürlich nicht beim LBA, wegen Lizenz Transfer und so weit.

Im letzten Jahr war ich plötzlich nach meiner letzten Untersuchung 2 Monate untauglich, am Ende (aber ich musste eine Frau von LBA ein wenig über die menschliche Anatomie unterrichten) habe ich Medicals mit TML12 bekommen. Die Diagnose: aktiver Krebs! Laut auflagen nach der konsultation kann Ich jederzeit Rezidiven oder Metastasen haben. Das ist natürlich Bullshit, aber ich muss weiter mit LBA (und inkompetente Flugärztin) kämpfen.

23. Februar 2022: Von F. S. an Tomasz Soroczynski

"Ich kann beweisen, dass die medizinischen Entscheidungen bei der LBA von den Mitarbeitern ohne medizinischen Hintergrund (einschließlich der Anatomie) getroffen werden."

"aber ich muss weiter mit LBA (und inkompetente Flugärztin) kämpfen."

Was denn jetzt? Eine Flugärztin oder LBA-Mitarbeiter ohne medizinischen Hintergrund?

23. Februar 2022: Von Horst Metzig an F. S.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Alles hängt letztendlich vom Geldbeutel ab, wie gut ist dieser mit Risikokapital gefüllt?

1) Einen Fachanwalt mit Erfahrung im Luftfahrtrecht. Besser zwei oder drei beauftragen, welche in einer Gemeinschaft den Fall bearbeiten.

2) Billiger, eigentlich kostenlos, die Berichterstatter für Luftfahrt im Bundestag den Fall vorstellen. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen danken höflich, sind aber mit solchen Fällen völlig überlastet, mir schrieben sie, ich soll die nicht mehr anschreiben.

3) Die deutsche Pilotenlizenz beispielsweise nach Tschechien ausflaggen. Dann im flugmedizinischen Zentrum in Prag vorstellig werden.

4) Auf die 120 kg Leichtflugzeugklasse wechseln, hier wird kein flugmedizinischer Nachweis verlangt.

Jetzt kommt es auf das Lebensalter, die zu erwartende Lebenszeit und die allgemeine Fittness und Durchsetzungsvermögen an.

Jeder von mir vorgeschlagener Weg hat Vorteile und Nachteile.

Vieles scheitert am Geld. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann würde ich mehrere Rechtsanwälte dem LBA auf den Hals schicken. Eigentlich auch dem Bundesverkehrsministerium.

Welche Auswirkung hat das Krebsleiden auf die Handlungsfähigkeitder Rechte der Klasse 2? Muss man Medikamente nehmen?

Ich würde mal in EU 1178/2011 schauen:



1 / 1

MED.B.090-JEPG.jpg

23. Februar 2022: Von Horst Metzig an Tomasz Soroczynski

Ich habe falsch adressiert, fälschlicherweise an F.S.

Mit der zeitlichen Beschränkung auf 12 Monate kann man eigentlich zufrieden sein.

Man kann sich eine Zweitmeinung eines anderen Fliegerarzt einholen.



1 / 1

MED.B.090-JEPG.jpg

24. Februar 2022: Von Tomasz Soroczynski an Horst Metzig

Noch einmal: Es handelt sich um eine Kinderkrankheit, die keinerlei Konsequenzen hat. Die Behandlung (oder 5 Jahre lange Kontrolle nach der Operation, diese Kontrole hat nichts zu tun mit Onkologen gehabt) wurde vor 25 Jahren beendet. Die Dokumentation ist nicht mehr vorhanden, da es meines Wissens nach keine Aufbewahrungspflicht seitens des Krankenhauses für mehr als 10 Jahre gab, ich hatte nur einen Entlassungsbrief .Vor 18 Jahren wurde ich als uneingeschränkt flugtauglich beurteilt, die damalige Erkrankung wurde bei AeMC nach JAR-FCL3 (mit Zusatzuntersuchung) beurteilt. Das ist dokumentiert. In der Tat bin ich gesünder als viele Menschen in meinem Alter.

In Deutschland wurde ich viermal untersucht, einmal sogar von einem Arzt, wer laut pilotundflugzeug.de nicht besonders beliebt ist. Immer ohne Probleme.

Letztes Jahr war ich bei einer neuen Fliegerärztin (wegen sehr langer Wartezeiten auf den Termin bei AeMC Filderstadt), die reintheoretisch sehr freundlich war (dann habe ich mich kennengelernt, dass Sie eine Militärärztin war), dann aber eine Konsultation beim LBA verlangte, ohne auch nur einen relevanten Paragraphen zu nennen. Zu diesem Zeitpunkt begann das Horror: die Frauen vom LBA verlangten neue Unterlagen, die ich nicht vorlegen kann. Am Ende habe ich TML12 bekommen mit der Auflagen mit der Bemerkung, dass ich jederzeit Rezidiven oder Metastasen haben kann. Die Frauen beim Referat L6 sollten mit Nobel in der Medizin gepriesen werden!

Laut meinem Anwalt ist alles rechtswidrig (aus rechtlicher und medizinischer Sicht), aber es ist sehr schwierig, Fortschritte zu erzielen, weil z.B. das LBA nicht auf die Briefe antwortet.

Die Kosten zurzeit: Rechtsanwalt: 1500EUR (davon 1/6 wurde von RS Versicherung erstattet), zusätzliche Untersuchung: 220 EUR, übersetzung eines alten Befundes: 60 EUR.

24. Februar 2022: Von Horst Metzig an Tomasz Soroczynski

Es ist inzwischen auch in Prag bekannt, dass die Organisationsstruktur Flugmedizin im LBA eine Katastrophe ist. Ich habe das bei meiner letzten Untersuchung in Prag angesprochen, eine tschechische Fliegerärztin bestätigte meine Aussage mit den Worten, das wissen wir alle. Diese Ärztin hat einmal in Deutschland Piloten untersucht.

Ich habe mir erlaubt, aus diesen öffentlichen Forum Deine Mitteilung direkt an den Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin von der FDP und Susane Menge von der SPD zu übermitteln. Ich betrachte Deine Erfahrung inzwischen als für die allgemeine Luftfahrt bedeutend.

Meine Ratschläge zu geben sind natürlich immer nicht einfach. Eine Möglichkeit wäre, sich bei dem flugmedizinischen Zentrum in Prag auf Fliegertrauglichkeit untersuchen zu lassen. Im Vorfeld sind telefonisch, schriftlich die Zustände im LBA mitteilen, in Prag ist das allgemein auch bekannt. Ohne tschechische Pilotenlizenz können die tschechischen Fliegerärzte auch nur so untersuchen, wie es die Norm EU 1178/2011 vorgibt. Wenn Du untauglich bist, auch angeben, aber die Situation schildern. Verlieren kannst Du nicht viel.

Dann könnte man als eine Art flugmerdizinische Zweitmeinung bei dem LBA vorstellig zu werden, oder dafür Sorge tragen, eine tschechische Pilotenlizenz anzustreben.

Hier die Adresse: https://www.ulz.cz/en

Im allgemeinen wird auch englisch gesprochen.

24. Februar 2022: Von Dr. Thomas Kretzschmar an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Falsch.

Nicht Zweitüberprüfung mit Zweitmeinung verwechseln.

Zweitüberprüfung geht über Behörde,

Zweitmeinungen kann man sich soviele einholen, bis man total verunsichert ist.


218 Beiträge Seite 1 von 9

 1 2 3 4 5 6 7 8 
 

Home
Impressum
© 2004-2024 Airwork Press GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Airwork Press GmbH. Die Nutzung des Pilot und Flugzeug Internet-Forums unterliegt den allgemeinen Nutzungsbedingungen (hier). Es gelten unsere Datenschutzerklärung unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hier). Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA) Hub Version 14.22.03
Zur mobilen Ansicht wechseln
Seitenanfang