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30 Beiträge Seite 1 von 2

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20. November 2020 19:17 Uhr: Von Tobias Schnell an Michael Stock

Genauso ist es

Lese ich anders. Nach meinem Verständnis wird bei der Ausstellung der Lizenz auf Basis dieses Abkommens das "English Proficient" der FAA in ein ICAO-Level 4 (EASA) umgewandelt bzw. umgekehrt bei EASA --> FAA. In der EASA-Lizenz unterliegt der Eintrag aber den bekannten Verlängerungsbedingungen aus FCL.055 (c). Das Heranziehen des Spracheintrags in der einen für die Nutzung der anderen Lizenz halte ich nicht für statthaft.

20. November 2020 19:49 Uhr: Von airworx Aviation an Tobias Schnell

Das Problem war ja seit jeher schon, das man, wenn man 2 vollständige Lizenzen hatte/hat zweimal den Eintrag "englisch proficient" hatte - einmal ohne Verlängerungsvermerk (FAA) und einmal mit (EASA).

Seit 2014 war schon immer meine Argumentation so, das wenn man aufgrund der beiden Lizenzen berechtigt war (also auch FAA current) ein Flugzeug zu fliegen, es Unsinn ist, die LP Verlängerung zu machen.

Es hat halt noch nie jemand drauf an kommen lassen und es ist nie (gerichtlich) geklärt worden; was bestimmt interessant wäre.

lg

20. November 2020 20:44 Uhr: Von Kilo Papa an airworx Aviation

Meine Antwort hat jetzt nichts mit FAA-EASA zu tun, sondern soll nur mal die verschiedenen Formen des Umgangs beleuchten. Ich habe keine FAA Lizenz oder Validation, nur EASA ATPL.

Für meinen VN ATPL musste ich eine (kleine) Theorieprüfung schreiben sowie einen Simcheck, eingetragen wurden dann die relevanten Berechtigungen aus der deutschen Lizenz inkl. englischer Sprachbefähigung. Zusätzlich nachweisen musste ich dafür nix. Dafür haben sie uns beim Medical einmal durch den Fleischwolf gedreht... Als Nachweis, dass meine deutsche Lizenz kein Fake ist genügte ein einfacher Verification Letter vom LBA.

Hong-Kong ATPL erforderte Simcheck plus umfangreicher Theorieprüfung, zusätzlich natürlich eine (nicht allzu schwere) Englischprüfung. Das Medical hingegen war ein Kinderspiel. Dafür musste ich tonnenweise Papier anschleppen zur fortlaufenden Flugerfahrung, Nachweise über die Theorie in D, Rating Bescheinigungen etc.

Wenn ich das von euch lese, was zur FAA Lizenz zu erledigen ist, so erscheint mir das nicht als schikanenhafte Hürde.

21. November 2020 10:00 Uhr: Von airworx Aviation an Kilo Papa

Hallo guten Morgen,

ich glaube das ist was völlig anderes.

Stell dir mal einfach vor du hast in USA den PPL, den CPL dann IR und dann auch noch den CPL (H) gemacht. Das sind ja schon ein paar Orals und Checks usw.

hast dann eine FAA Lizenz mit Englisch Proficient, und dann kommen sie dauernd mit dem schwachsinnigen LPC daher mit der fadenscheinigen Begründung das da ja kein Ablaufdatum drauf ist ?!

Das IST eine Hürde... mindestens mal ein mehr oder weniger großer Aufwand.

(Bitte jetzt nicht wieder die Diskussionen über Sinn, Art und Weise, die Chinesen haben alle L6, ist doch gar nicht so schlimm)

Man hätte es auch einfach anerkennen können, nein MÜSSEN, wenn die FAA Lizenz current ist.

lg

21. November 2020 10:41 Uhr: Von Tobias Schnell an airworx Aviation

Seit 2014 war schon immer meine Argumentation so, das wenn man aufgrund der beiden Lizenzen berechtigt war (also auch FAA current) ein Flugzeug zu fliegen, es Unsinn ist, die LP Verlängerung zu machen

Eigentlich ganz einfach. Die LP muss (genauso wie ein Typerating, IR usw.) in diejenige Lizenz eingetragen und gültig sein, die man heranzieht, um den jeweiligen Flug durchzuführen. Wenn das die FAA-Lizenz ist - alles fein.

Wenn die aber nicht ausreicht (fehlende Berechtigung, EASA-reg in Europa, N-reg Flug außerhalb des Ausstellerstaates der Lizenz, ...), muss der Spracheintrag in der EASA-Lizenz stehen. Man kann sich nicht mit einer Kombination aus mehreren Lizenzen legitimieren.

21. November 2020 11:36 Uhr: Von Malte Höltken an airworx Aviation Bewertung: +2.00 [2]

hast dann eine FAA Lizenz mit Englisch Proficient, und dann kommen sie dauernd mit dem schwachsinnigen LPC daher mit der fadenscheinigen Begründung das da ja kein Ablaufdatum drauf ist ?!

Das liegt daran, daß die FAA nicht willens ist (bzw. war, meine Erfahrung mit der Anerkennung der FAA Lizenz eines Schülers ist schon 4 Jahre her), LVL 6 gemäß ICAO Standards zu bescheinigen. Den deutschen Behörden hätte ein einfacher Confirmation Letter genügt. Noch besser wäre natürlich, wenn die FAA es nach über 15 Jahren endlich schaffen würde nicht "English proficient" sondern "ICAO Lvl 6 english" auf die Lizenzen zu drucken.

Aber so wie es derzeit gehandhabt wird hat keine Behörde irgendeine Grundlage, compliance zu ICAO LVL6 auszustellen.

21. November 2020 12:43 Uhr: Von Willi Fundermann an airworx Aviation

"Man hätte es auch einfach anerkennen können, nein MÜSSEN, wenn die FAA Lizenz current ist."

Das Thema wurde hier schon diskutiert. Die Sprachprüfung wird von der ICAO gefordert und zum Erwerb eines "Levels" ist eine von ihr genau geregelte Prüfung - bei Level 4 und 5 eben auch Wiederholgsprüfungen - erforderlich. Die Amis tragen einfach "English Proficient" ein, ohne jede Prüfung. Bei mir wurde das von der FAA schon 1988 eingetragen, ohne dass jemand von denen mit mir auch nur mal gesprochen hätte; soweit ich noch erinnere, ging das damals einfach auf Basis meines AZF. Daher wird dieser Eintrag der FAA m.W. auch von niemandem als Ersatz für ein ICAO-Sprach-Level anerkannt.

"...hast dann eine FAA Lizenz mit Englisch Proficient, und dann kommen sie dauernd mit dem schwachsinnigen LPC daher mit der fadenscheinigen Begründung das da ja kein Ablaufdatum drauf ist ?!"

Wer kommt "dauernd" mit dieser "fadenscheinigen Begründung"? Das fehlende Ablaufdatum spielt für die Anerkennung überhaupt keine Rolle, bei Level 6 gibt es ja auch keines. Wenn die Amis sich nicht an die Vorgaben der ICAO halten - was ja des öfteren vorkommt - darf sich niemand wundern, das ihr "English Proficient"-Eintrag niemanden sonst interessiert.

@ Malte: "Noch besser wäre natürlich, wenn die FAA es nach über 15 Jahren endlich schaffen würde nicht "English proficient" sondern "ICAO Lvl 6 english" auf die Lizenzen zu drucken."

Nur "aufdrucken" würde auch nicht reichen. Ich vermute, dass die ICAO auf der von ihr geregelten, formellen Prüfung bestehen würde.

21. November 2020 13:24 Uhr: Von airworx Aviation an Malte Höltken

Hallo :-)

es geht ja nicht um LVL 6 - würde doch reichen den LVL 4 anzuerkennen wenn FAA Lizenz current ist.

21. November 2020 13:27 Uhr: Von airworx Aviation an Willi Fundermann

Hallo

die tragen nix ein "ohne jede Prüfung" ! du hast ja wohl ein Oral gemacht bei den ganzen checkflügen ..und wenn das richtig durchgeführt wird dann ist das mal etwas schwieriger als die Verlängerung hier ..

also ich lass ja wirklich von jedem die Meinung gelten - aber durchlesen sollte man schon auf was man antwortet.

;-)

21. November 2020 13:30 Uhr: Von Willi Fundermann an airworx Aviation

Nee, ich hab ne "Validation" mit dem Eintrag bekommen - ohne jede Prüfung.

"...also ich lass ja wirklich von jedem die Meinung gelten - aber durchlesen sollte man schon auf was man antwortet."

Sehr schön, sehe ich genau so.

21. November 2020 13:47 Uhr: Von airworx Aviation an Willi Fundermann

Es ging ja eben nicht um Validationen......

21. November 2020 14:04 Uhr: Von Willi Fundermann an airworx Aviation Bewertung: +1.00 [1]

"Es ging ja eben nicht um Validationen......"

Doch, bereits im zweiten Beitrag gestern (von Thomas 12:29 LT):

"Sehr interessant für Level 4 holder mit FAA validation: 2.11"

Erst lesen, kann tatsächlich helfen.

21. November 2020 14:52 Uhr: Von Erik N. an airworx Aviation Bewertung: +1.00 [1]

einfach Level 6 machen, dann ist das Thema abgehakt.

21. November 2020 15:59 Uhr: Von airworx Aviation an Willi Fundermann

der klügere gibt nach

du hast recht !

21. November 2020 16:59 Uhr: Von Achim Ö. an airworx Aviation

Hat er wirklich, auch meine Frage wurde explizit durch den Terminus "FAA validation" getriggert. Mittlerweile denke ich, dass der Originalschreiber etwas anderes gemeint als ich verstanden hatte.

21. November 2020 20:24 Uhr: Von airworx Aviation an Achim Ö.

Hallo Achim,

der Originalschreiber schon.

Er hat jedoch mir geantwortet - und ICH hatte etwas anderes gemeint - er hat halt nicht alles gelesen ;-)

Siehst ja wie dann die Schlaumeier wieder ums Eck kommen mit "klugen" Antworten und andere müssen

dann halt einfach Recht haben :-)))

ich klink mich dann immer aus bevor das unerfreulich wird und in Rechthaberei ausartet wie so oft.

lg

22. November 2020 06:57 Uhr: Von Stefan Jaudas an airworx Aviation

(Bitte jetzt nicht wieder die Diskussionen über Sinn, Art und Weise, die Chinesen haben alle L6, ist doch gar nicht so schlimm)

Naja, da gibts ja inziwschen reichlich Videos auf Youtube, wie da der L6 dann klingt ...

Da fragt man sich dann schon, wie da am deutschen Wesen irgendwas genesen soll ...

22. November 2020 07:53 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an airworx Aviation Bewertung: +2.00 [2]

"...bevor es in Rechthaberei ausartet"

Die Entscheidung kommt um ein paar DEINER Beiträge zu spät ;-)

22. November 2020 13:13 Uhr: Von Erik N. an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Bitte nichts gegen den staatlich geprüften sechsten Level.

Trotz vieler Jahre in internationalen, ausschließlichen englisch sprechenden Teams in USA und England nagten mich immer letzte Zweifel.

Gottseidank wurden diese dann in einem Flugschulsprechzimmer bei Essen ausgeräumt.

26. November 2020 08:10 Uhr: Von Rolf A. an Erik N.

Bedeutet das eigentlich auch, dass bei zwei eigenständigen Lizenzen der jährliche EASA IR Check durch den deutschen Prüfer als Biannual im US Flugbuch eingetragen werden kann? Das wäre in der Praxis mal eine echte Erleichterung

26. November 2020 08:33 Uhr: Von Tobias Schnell an Rolf A.

Nein, das ist m.E. weiterhin nicht möglich.

26. November 2020 09:48 Uhr: Von Wolff E. an Tobias Schnell

Du musst dir einen Prüfer suchen, der in beiden Systemen "zu Hause" ist, das ist dann mit einem Flug "erschlagen".

26. November 2020 10:19 Uhr: Von Peter Schneider an airworx Aviation

Seh ich auch so, aber vom umgekehrten Weg her.

Die bisherigen Voraussetzungen zur Conversion der EASA PPL in FAA PPL halte ich aber trotzdem noch für sinnvoll. Da ist mir der Spracheintrag ohne Level wurscht. Spannend und interessant war dabei das gründlichere Erlernen von Theorie und Praxis mit Prüfern und Prüfungen in der Sprachumgebung.

Eine Lösung, die periodische Level-Schikane in der EASA-Lizenz loszuwerden ist, dass man Level 6 erringt. Gross ist (war) diese Hürde nicht. Ich glaube erst recht nicht für diejenigen, die FAA->EASA konvertieren wollen.

Könnte mir vorstellen, dass 'english proficient' aus gutem Grund nicht weiter von der FAA differenziert wird. Mich würde interessieren, wieviele von den FAA-PPL-Lizenzinhabern (ich meine die US-Amerikaner) tatsächlich eine Level 6 Prüfung schaffen würden...

26. November 2020 18:26 Uhr: Von airworx Aviation an Peter Schneider

:-) ich sollte vielleicht noch einmal präzisieren was ich meinte ... evt. hab ich mich nicht klar genug ausgedrückt

Ich hab sowohl FAA CPL/IR (keine ! Validierung) als auch EASA CPL - in beiden ist ja jetzt irgend ein Sprach-Eintrag drin - EASA mit Ablaufdatum und FAA eben ohne.

Mein Unmut war - nein, IST : obwohl man eine Lizenz hat die current ist (FAA) mit Spracheintrag (nur ohne Ablauf) muss man trotzdem die L-Verlängerungen machen (EASA).

DARIN sehe ich keinen Sinn, da es ja eine ICAO Forderung war und beides ICAO Lizenzen sind. Zumal jetzt ja auch nochh BASA in Kraft getreten ist.

und : ja ich weiss das L6 das Problem endgültig lösen würde - ich war aber nur in Texas :-) nicht in Oxford. Und: ich bin auch nicht so gut wie so manche hier :-))))

lg

26. November 2020 22:37 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an airworx Aviation Bewertung: +1.00 [1]

  1. die Frage nach dem "Sinn" ist bei so manchen Regelungen (in- und außerhalb der Luftfahrt) in der Tat "sinn"los, manchmal lohnt es auch einfach nicht, danach zu fragen; sondern einfach zu machen...
  2. soo schwierig ist ein Level 6 nun auch wieder nicht - ich vermute, dass auch die meisten Texaner eine Level-6-Prüfung bestehen würden (zumal wenn deren Prüfer aus Texas käme ;-)
  3. andererseits: alle 4 (!) Jahre eine Level-4-Wiederholungsprüfung abzulegen, ist ja nun auch kein ernsthaftes Hexenwerk; ggf. mit einem Checkflug/Übungsflug verbinden, sofern der FI/FE auch Sprachprüfer ist.
    Ü
    ber die Sprachprüferorganisation des DAeC (in Verbindung mit der AOPA) gibt es eine ganze Menge Sprachprüfer, die das auch für überschaubare Gebühr machen.
    siehe: https://www.daec-lto.de/


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