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28. Oktober 2024: Von Alfred Obermeier an Tobias Schnell

zu diesem Thema ist ein Blick in die Approach Chart von LSZS aufschlußreif.
Bei Temperaturen deutlich unter ISA darf der descent wegen des Kollisionsrisikos mit den Bergen erst später begonnen werden. Die Faustformel 0,4%/1C würde hier zum Desaster führen.
Only my 2 cents.

28. Oktober 2024: Von Jirka L. an Alfred Obermeier

Aber nur bei Baro VNAV. Oder?

28. Oktober 2024: Von F. S. an Alfred Obermeier Bewertung: +1.00 [1]

Der Sinkflug beginnt ja bei einem vertikal geführten Anflug immer erst bei der entsprechenden vertikalen Führung - und die ist unabhängig von der Temperatur.

Die Frage bezog sich ja darauf, was man macht, wenn man an dem Fix an dem man laut Anflugkarte die vertikale Führung anschneiden sollte, laut Anzeige noch unterhalb davon ist. Hier geht es (primär) nicht um Hindernissfreiheit (denn die ist auch bei niedrigeren Temperaturen stets gewährleistet so lange auf dem Anflugblatt nicht explizit etwas anderes vermerkt ist), sondern darum, ab wann man denken sollte/muss: "Hier läuft etwas grundsätzlich schief, ich muss durchstarten und rausfinden, was falsch ist".

Die genannte Fausformel dient also nicht einer Umrechnung einer zu fliegenden Höhe, sondern der Frage, ab wann einem etwas zu Recht komisch vorkommen sollte.

28. Oktober 2024: Von Flieger Max Loitfelder an F. S.

Wenn die vertikale Führung durch barometrische Systeme passiert ist diese selbstverständlich von der Temperatur abhängig. Bei Abweichungen unter ISA ist daher nicht nur eine barometrische MDA/DA zu korrigieren sondern auch der approach angle und in hindernisreicher Topographie auch die Höhen von initial/intermediate/final approach.

Die ATC in Innsbruck beispielsweise ist davon nicht überrascht sondern korrigiert diese teilweise selbständig.

28. Oktober 2024: Von Andreas KuNovemberZi an Alfred Obermeier Bewertung: +1.00 [1]

"zu diesem Thema ist ein Blick in die Approach Chart von LSZS aufschlußreif.
Bei Temperaturen deutlich unter ISA darf der descent wegen des Kollisionsrisikos mit den Bergen erst später begonnen werden. Die Faustformel 0,4%/1C würde hier zum Desaster führen."

Warum sollte dies in LSZS zum Desaster führen? Wo steht da etwas im Approach Chart, dass man Altitudes hier anders korrigieren sollte und die Fixes verschieben sollte?
Die Temperaturkorrektor mit 0,4 % / 1°C ist immer (leicht konservativ) korrekt, außer bei tiefen Plätzen und mehr als 40 °C Abweichung zu ISA (siehe ICAO 8168).

Zur Vereinfachung hat LSZS die Korrekturwerte in einer Tabelle für alle wichtigen Altitudes zusammengefasst (die ich gerade vom iPad aus nicht hochladen kann, internal server error; Tabelle befindet sich in Jeppesen 10-1P1).

Beispiel für IAF RONAG für AD Temp -15 °C:
Korrektur laut Tabelle: + 591 ft;
Faustformel: 0,4 % * (ISA +4 °C - aktuell (-15 °C)) * (14.000 ft - 5.600 ft) = + 638 ft.

(AD -30 °C im obigen Beispiel ergibt Tabelle +1060 ft, 0,4 %-Regel: +1142 ft.)

Wo siehst Du das Desaster?


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