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Sonstiges | PPL Ausbildung: Theorie  
28. September 2022 13:52 Uhr: Von Georg Stellen 

Hallo in die Runde,

ich möchte gerne demnächst eine PPL-A Ausbildung bei einem Verein starten. Ich suche zwar noch nach dem passenden Verein, möchte mich aber schon im Vorfeld schlau machen.
Besonders Informationen über die theoretische Ausbildung zu finden, finde ich als totaler Einsteiger (also Fußgänger habe ich gelernt) echt schwer.
Schon die Bezeichnungen sind verwirrend z.b. EASA-PPL, ECQB-PPL, PPL Fragenkatalog (DAeC), ICAO
Welchen PPL macht man hier in Deutschland oder ist das immer EASA-PPL (ich würde mir einen Verein in Bayern suchen).

Wie kann man sich dann am besten auf die Theorie im Allgemeinen und dann für die Prüfung vorbereiten. Ist ein Selbststudium mit Büchern z.B. Advanced PPL möglich und wie weise ich dann 100h Theorieausbildung nach? Die meisten der Vereine machen selbst keine Theorieausbildung, zumindest geht das meistens aus den Webseiten hervor.
Es gibt ja dann auch als Prüfungsvorbereitung noch einen umfangreichen Fragekatalog, den man sich besorgen kann. Sind das immer die selben Fragen für einen PPL (bezieht sich auf oben, da ich nicht weiß, ob es unterschiede gibt)?

Viele Grüße
Georg

28. September 2022 14:00 Uhr: Von Michael Söchtig an Georg Stellen

Hallo,

erst einmal herzlich willkommen. Kauf Dir am besten als erstes mal das Buch "Motorflug Kompakt" von Kassera, das ist zwar nicht jedermanns Sache, aber ein guter Einstieg und kann man gut lesen.

Ansonsten gehe ich davon aus dass der Verein einen Kurs anbietet. Bei uns im Verein gab es zwei Kurse:

1. Kurs für das Sprechfunkzeugnis / BZF. Der Kurs ist tatsächlich mehr als nur sprechen, da man in diesem Kurs schon einiges über Navigation, Wetter, Sprechfunk und Luftraumstruktur erfahren hat.

2. Der reguläre Kurs.

Bei Youtube gibt es auch einige gute Videos, da kann man eine Menge kostenlos mit lernen. Generell ist die Theorie aber wirklich keine Raketenwissenschaft.

Für das Lernen der Prüfungsfragen gibt es eine gute App für das BZF, die Fragen gibt es bei der Bundesnetzagentur, und für die sonstigen Prüfungsfragen habe ich damals die App Büffeln.net verwendet.

28. September 2022 14:07 Uhr: Von Georg Stellen an Michael Söchtig

Hallo Michael,

boah, das ging ja schnell mit einer Antwort. Ein Verein den ich angeschrieben habe bietet jedenfalls den normalen Theorieteil nicht an. Da soll man in der Tat ein Selbststudium oder Fernlehrgang machen.

Wie sieht es denn mit der generellen Frage zu PPL aus. Ist das immer ein EASA-PPL oder gibt es da Unterschiede?

28. September 2022 14:20 Uhr: Von Name steht im Profil an Georg Stellen

Wo in Bayern bist du denn? Wenn in der Nähe von München habe ich einen Tipp. Fliegerverein München. Einfach dort anrufen und du bekommst die richtigen Antworten. Theorie findet in München statt, geflogen wird in Augsburg und/oder Landshut. www.fliegerverein.eu

Das ganze Abkürzungs Gedöns wird sich schnell erklären. Kann am Anfang verwirrend sein, löst sich aber.

28. September 2022 14:23 Uhr: Von Johannes K. an Georg Stellen
Es gibt nur noch einen PPL, das ist der EASA-PPL. Alles andere ist mittlerweile abgelaufen und Schnee von gestern.

Die Theorie besteht aus einem verpflichtenden Kurs und einer Prüfung. Nur Selbststudium geht also nicht. Jede Flugschule ist frei darin, nur Theorie, nur Praxis oder beides anzubieten. Am Schluss brauchst du natürlich beides, kannst das aber problemlos auf 2 Schulen splitten.

Falls keine Schule vor Ort einen Kurs anbietet, kannst du den online machen, zb bei CAT. Aber Obacht: 8 Stunden Theorie müssen vor Ort sein. Das macht dann Klassischerweise die Schule, bei der du auch Praxis machst.

Mein Tipp: Such dir erst eine Schule für die Praxis. Bis du wirklich fliegst, gehen eh nochmal 3 Monate ins Land wegen Papierkram, ZÜP usw. Die Praxisschule kann dir dann auch eine Empfehlung geben, wie du die Theorie angehst.

Die Themen der Theorie werden übrigens wesentlich greifbarer, wenn man ein paar Mal im Cockpit gesessen ist.
28. September 2022 17:07 Uhr: Von Rolf A. an Johannes K. Bewertung: +1.00 [3]

Oder alternativ in die USA gehen, den Schein in Arizona oder Texas (NICHT Florida, wegen des unzuverlässigen Wetters) in 2-3 Wochen für 60% des Preises in DE machen, dann in Europa mit Theorie im Selbststudium umschreiben lassen. Das spart Zeit und Geld und das Delta im Preis finanziert den USA Urlaub. In den USA geht die Theorie problemlos im Selbststudium (bis hoch zum CPL). In DE musst Du realistisch mit 12-15k EUR rechnen und das schlechte Wetter beschleunigt den Prozess nicht wirklich.

Ich hab den Weg nicht bereut und dazu auch einen längeren Post geschrieben (ganzer Thread unter https://www.pilotundflugzeug.de/forum/2016,08,27,09,5414964 im Kontext).

28. September 2022 19:27 Uhr: Von Lui ____ an Rolf A.
… wobei jetzt der EUR in den USA auch nix mehr kann…
28. September 2022 20:01 Uhr: Von Philipp Tiemann an Lui ____ Bewertung: +3.00 [3]

In der Tat. Und die Inflation ist in USA auch noch höher als hier. C172 (was kleineres gibt es dort ja meistens gar nicht) geht dort vielerorts mittlerweile fast in Richtung 200 Dollar (pro Hobbs-Stunde!), Fluglehrer Richtung 100 Dollar (von handshake bis handshake!). Heißt: das Fliegen alleine kostet in der Realität schon MEHR als hier, Landegebühren hin oder her. Und dann kommen noch die ganzen weiteren Kosten hinzu. Plus Umschreibung. Nee, PPL oder IR in USA, das empfehle ich, außer in ganz bestimmten Konstellationen, keinem mehr, auch nicht bei besserem Wechselkurs als dem aktuellen. Lieber den PPL hier machen und danach dann in Ruhe und ohne Stress mal rüber und den fliegerischen Horizont über die deutsche Welt hinaus erweitern.

Wie man in der aktuellen Ausgabe lesen kann: hierzulande PPL auf brandneuer Bristell mit Top-Avonik: 120€/h. Fluglehrer 25€/h. Und das im hochpreisigen Rhein-Main Gebiet… so sieht‘s aus.

Wobei das alles hier off-topic ist, glaube ich.

28. September 2022 22:04 Uhr: Von Horst Metzig an Philipp Tiemann

Warum immer Amerika? Bitte, fragt mal bei der polnischen Flugschule LOT an: https://lotflightacademy.pl/en/trainings/ppla/

29. September 2022 08:24 Uhr: Von Georg Stellen an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]
Danke für die vielen Rückmeldungen und hilfreichen Antworten.
Ich such mir jetzt erst den richtigen Verein und lese das Buch Motorflug kompakt.
Mir persönlich geht es auch nicht darum, dass ich den Pilotenschein schnell bekomme, sondern einen Einstieg finde. Es sind einfach zu viele Informationen, die mir nicht klar waren

Danke nochmals an alle.
29. September 2022 09:29 Uhr: Von Michael Söchtig an Georg Stellen Bewertung: +3.00 [3]

Es gibt auch ein paar Fragen die man sich stellen sollte:

1. Wann kannst Du? Ich konnte vor Corona überwiegend nur am Wochenende schulen, erst danach war ich regelmäßig im Homeoffice in Platznähe und konnte dann zumindest auch ab 17 Uhr, Freitags ab 16 Uhr (was von März bis Oktober noch funktioniert hat). Dadurch wurde das Zeitfenster wann ich Zeit hatte relativ klein.

2. Als Folgefrage von 1. - Wann kann dein Lehrer? Wir haben bei uns im Verein viele Lehrer, die eher unter der Woche geschult haben - es gibt aber auch andere Vereine, bei denen die meisten Lehrer fast nur am Wochenende können. In einer Flugschule hat man dieses Problem nicht, das hat dann aber auch ein Preisschild. Vom Niveau her unterscheiden sich m.E. Verein und Flugschule nicht unbedingt, es hängt immer vom Lehrer ab.

3. Hat der Verein oder die Vereinsmaschine ein Lärmschutzthema? Bei manchen Plätzen und Flugzeugen sind Platzrunden am Sonntag gar nicht möglich, entweder weil der Verein es nicht möchte, oder weil teilweise die Landeplatz-Lärmschutzverordnung greift. Mit modernen Rotax-Fliegern hat man das Problem nicht, aber schon bei den meisten Cessna 172 ist man leider nur bei erhöhtem Lärm, nicht erhöhtem Lärmschutz.

4. Hast Du es eilig? Durch 1. 2. und 3. hat es bei mir am Ende von November 2018 bis August 2022 gedauert. Lag bei uns aber auch an Corona.

5. Willst Du später chartern oder hast Du schon einen eigenen Flieger in Aussicht? Ich bin reiner Charterer auf unseren Vereinsmaschinen. Dadurch dass ich nur auf den Vereinsmaschinen geflogen bin war ich nach Scheinausstellung bei uns aber auch sofort freigeschaltet. Es hilft wenn man nach dem Scheinerhalt auch gleich einen Flieger verfügbar hat mit dem man weiter üben kann.

29. September 2022 15:24 Uhr: Von F. S. an Rolf A.

für 60% des Preises in DE machen

Könntest Du diese 60% mal mit einer realistischen Preiskalkulation illustrieren?

29. September 2022 18:22 Uhr: Von Rolf A. an F. S. Bewertung: +3.00 [3]

erst mal besten Dank für die rote 1 - immer gut, wenn man persönliche Erfahrungsberichte negativ bewertet

Die 12 - 15k in DE habe ich mit dem Eigentümer einer großen DE Flugschule abgeschätzt. Mein PPL hat mich knapp 6.000 USD gekostet. Das sind persönliche Erfahrungswerte. Das geht natürlich nur dann, wenn man eine gewisse Affinität zu den USA und dem FAA System hat und nicht alles westlich der Kanaren verteufelt ;)

29. September 2022 19:02 Uhr: Von Malte Höltken an Rolf A. Bewertung: +6.00 [6]

Webseiten Stand heute.

Texas Flying School: https://www.txflight.com/private-pilot-lessons-houston-texas/

Enrollment Fee Alien Students: USD 595

Ground School Course: USD 495

40h Cessna/Piper: USD 5320

40h instructor: USD 2400

DPE: USD 600

Summe: ca. 9500 USD zzgl. Flüge, Visum, Medical, Umschreibung auf EASA, Kost, Logis.

Vereinigung Aktiver Piloten e.V. https://www.vap-flightschool.com/en/ausbildung/ppla-2/

Theorie, Vereinsbeitrag, 15h 7GCBC, 15h C152, 15h PA28: ca. €8500

Prüfungsgebühr, Landegebühren, Landebier ca. €1000

Summe: ca. €9500

Schule für Privatpiloten: https://www.flugschule-mainz.eu/beispielrechnung-fuer-ppl/

Medical, Theorie, Sprechfunk, Material, 45h C150, Landegebühren, Prüfungsgebühren: ca. €10410

Ardex: https://www.flugschule-ardex.de/download/aktuelle-preisliste

Verwaltung EUR 200

Theoriefernkurs EUR 399

Präsenz EUR 380

45h Flugausbildung: EUR 8100

Nebenkosten, Prüfung, Landebier: ca. EUR 1000

Summe: ca. EUR 10100

Ibex: https://ibex.aero/en/ppla-super-deal/#:~:text=Package%20price%20is%2019%2C020%20PLN,%2C%20fuel%2C%20airport%20fees).

Paket PPL(A) ca. 5000€ incl. USt.

FNA flight academy: https://www.fnaviation.pl/ppl-private-pilot-license/

Package €7550

Airwin: https://airwin.pt/en/pilot-courses/ppla/

Paket ca. €10800

29. September 2022 19:52 Uhr: Von Tim Walter an Malte Höltken
Obacht. In den meisten Flugschulen gibt es den variablen Treibstoff-Zuschlag.
29. September 2022 22:33 Uhr: Von F. S. an Tim Walter

Selbst wenn man das berücksichtigt ist der Weg über die USA mit Flug, Hotel, Mietwagen, ... bei einem Dollarkurs von 1:1 immer noch eher teuerer, als in Deutschland und sicher nicht wie behauptet wurde 40% billiger.

29. September 2022 22:52 Uhr: Von Ingo Schmittner an Malte Höltken

Interessante Aufstellung der Kosten.
Was mich auf folgende Frage bringt: was verdienen eigentlich aktuell PPL FIs in .de ungefähr?

29. September 2022 23:21 Uhr: Von Tim Walter an F. S. Bewertung: +1.00 [1]
Achso, ja das wollte ich auch nicht in Frage stellen. Da stimme ich dir vollkommen zu. Das war eher ein losgelöstes Kommentar das allgemein gilt :)
29. September 2022 23:43 Uhr: Von Patrick Leanhard an Rolf A. Bewertung: +1.00 [1]
Philipp hats gut auf den Punkt gebracht.
Ich war diesen Sommer drüben und trotz mentaler Vorbereitung: die Preise waren wirklich krass.
Inlandsflug 45 Minuten im CRJ 500 USD (soviel wie der Flug VIE-ORD). Hotels durchwegs 300 USD/Nacht. Mietwagen 200 USD/Tag.
Bei 8 USD/GAL oder tlw. auch mehr für Avgas + der hohen Nachfrage an Flugzeugen/Fluglehrern muss man wirklich scharf rechnen ob sich das lohnt.
29. September 2022 23:47 Uhr: Von Patrick Leanhard an Ingo Schmittner
EU/DE ist ein vollkommen anderer Markt. Die im Thread genannten 25€/h sind kein Einzelfall. Ich kenne in Europa niemanden der als FI für PPL Grundschulung gut davon leben kann.
30. September 2022 07:25 Uhr: Von Alfred Obermaier an Patrick Leanhard

Die Welt hat sich verändert. Rolf A. hat seine Erfahrung erzählt, nur das war vor vielleicht 6 Jahren. Das ist heute nicht mehr wiederholbar.

PPL-A erfordert einen finanziellen Aufwand von ungefähr 10K€, Malte H. hat das sehr eindrucksvoll dargestellt. Auch unsere Flugschule in Augsburg offeriert solche Zahlen.

Die Entlohnung der FI ist sehr unterschiedlich, während FI im Verein fast unentgeltlich unterrichten, sind die genannten 25€/h kein auskömmliches Einkommen. Geht man von max 1000 h aus, die ein FI fliegen darf, dann sind von diesen 25 K € Brutto im Jahr alle Kosten vom FI zu tragen, das geht sich nicht aus für einen Fulltime Job. Der FI kann also das nur im Nebenjob machen um finanziell über die Runden zu kommen.

Das Invest für eine FI Ausbildung (PPLA) liegt bei fast 20 K €. Das genannte FI Honorar ist ungeeignet um das Investment in kurzer Zeit wieder einzunehmen.
ATPL/CPL(IR) Inhaber haben ein geringeres Investment, nachdem CPL Theorie bereits vorhanden ist. Perspektive für diesen Personenkreis sind dann FI Aktivitäten für IR / MEP, etc mit einem deutlich höherem Stundenhonorar.
ME gibt’s auf absehbare Zeit keinen FI für Anfängerschulung im Hauptberuf.
30. September 2022 08:13 Uhr: Von Michael Söchtig an Alfred Obermaier Bewertung: +1.00 [1]

Bei uns im Verein machen es die Leute auch überwiegend als Hobby (man kann fliegen und muss dafür nicht mal was bezahlen, und Nervenkitzel gibts bei Kandidaten wie mir gratis dazu ;) ), oder als Überzeugungstäter (unser Examiner und Kapitän einer großen Airline, allgemein bekannt als Mr. Centerline...).

Dann wird es von manchen auch als Sprungbrett verwendet - ein FI von uns war Copilot einer Airline und hatte Coronabedingt seinen Job verloren. Durch seine FI Tätigkeit bei uns hat er während Corona Flugstunden gesammelt, was ihm sehr geholfen hat sofort danach wieder anfangen zu können (allerdings mit der Folge, dass er jetzt kaum noch Zeit zum Schulen hat). Vom Schulen wurde er dann aber definitiv auch nicht "reich", sondern das diente eher anderen Zwecken.

Hauptberuflich würde ich das niemandem empfehlen. Bei großen Flugschulen die wirklich ein sehr straffes Programm haben sieht das vielleicht anders aus. Aber bei uns ist es ein Hobby. Die genannten Kosten von 10-12k kann ich aber auch bestätigen, auch im Verein. LAPL ist günstiger, würde ich aber keinem empfehlen, der als Fußgänger anfängt.

Grundsätzlich finde ich es sehr wichtig dass man mit mehreren Lehrern fliegt, aber einen "Hauptlehrer" hat der einen während der Ausbildung begleitet. Nicht jeder kommt mit jedem zurecht, ds muss halt passen.

30. September 2022 08:41 Uhr: Von Mike G. an Philipp Tiemann Bewertung: +2.00 [2]

Hierzu will ich anmerken, dass sich 25€ pro Stunde für einen Fluglehrer in der Nähe der Sittenwidrigkeit befinden. Sicherlich gibt es zahlreiche Lufthansa Pensionäre & Co, welchen die Vergütung egal ist. Für junge Fluglehrer sind das bei aller menschlichen Symphatie jedoch Streikbrecher. Welcher Fahrlehrer arbeitet für diesen Stundensatz?

30. September 2022 08:58 Uhr: Von Tobias Schnell an Mike G. Bewertung: +3.00 [3]

Hierzu will ich anmerken, dass sich 25€ pro Stunde für einen Fluglehrer in der Nähe der Sittenwidrigkeit befinden. [...]. Für junge Fluglehrer sind das bei aller menschlichen Symphatie jedoch Streikbrecher. Welcher Fahrlehrer arbeitet für diesen Stundensatz?

25 € pro Stunde sind bei einem Vollzeitjob ca. 4.000 € brutto im Monat. Ich könnte mir vorstellen, dass das für angestellte Fahrlehrer eher am oberen Ende des Spektrums ist.

Das Problem für FI's ist nicht der Stundenlohn, sondern die fehlenden Optionen, diese Tätigkeit als Angestellter in Vollzeit ausüben zu können.

30. September 2022 09:31 Uhr: Von Michael Söchtig an Tobias Schnell Bewertung: +1.00 [1]
Hängt ja auch vom Abrechnungsmodell ab. Wenn von Händeschütteln bei der Vorbesprechung bis Händeschütteln nach dem Debriefing abgerechnet wird ist das was anderes als wenn nur die Flugzeit zählt.

Unser Verein hat ein Pauschalmodell. Da kostet die praktische Ausbildung eine fixe Summe egal wie lang es dauert, unsere Flugstundenpreise sind identisch für Charterer und Schüler. Aber das funktioniert natürlich nur wenn es kein kommerzielles Modell ist.

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