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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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29. September 2022 23:47 Uhr: Von Pat Lean hard! an Ingo Schmittner
EU/DE ist ein vollkommen anderer Markt. Die im Thread genannten 25€/h sind kein Einzelfall. Ich kenne in Europa niemanden der als FI für PPL Grundschulung gut davon leben kann.
30. September 2022 07:25 Uhr: Von Alfred Obermaier an Pat Lean hard!

Die Welt hat sich verändert. Rolf A. hat seine Erfahrung erzählt, nur das war vor vielleicht 6 Jahren. Das ist heute nicht mehr wiederholbar.

PPL-A erfordert einen finanziellen Aufwand von ungefähr 10K€, Malte H. hat das sehr eindrucksvoll dargestellt. Auch unsere Flugschule in Augsburg offeriert solche Zahlen.

Die Entlohnung der FI ist sehr unterschiedlich, während FI im Verein fast unentgeltlich unterrichten, sind die genannten 25€/h kein auskömmliches Einkommen. Geht man von max 1000 h aus, die ein FI fliegen darf, dann sind von diesen 25 K € Brutto im Jahr alle Kosten vom FI zu tragen, das geht sich nicht aus für einen Fulltime Job. Der FI kann also das nur im Nebenjob machen um finanziell über die Runden zu kommen.

Das Invest für eine FI Ausbildung (PPLA) liegt bei fast 20 K €. Das genannte FI Honorar ist ungeeignet um das Investment in kurzer Zeit wieder einzunehmen.
ATPL/CPL(IR) Inhaber haben ein geringeres Investment, nachdem CPL Theorie bereits vorhanden ist. Perspektive für diesen Personenkreis sind dann FI Aktivitäten für IR / MEP, etc mit einem deutlich höherem Stundenhonorar.
ME gibt’s auf absehbare Zeit keinen FI für Anfängerschulung im Hauptberuf.
30. September 2022 08:13 Uhr: Von Michael Söchtig an Alfred Obermaier Bewertung: +1.00 [1]

Bei uns im Verein machen es die Leute auch überwiegend als Hobby (man kann fliegen und muss dafür nicht mal was bezahlen, und Nervenkitzel gibts bei Kandidaten wie mir gratis dazu ;) ), oder als Überzeugungstäter (unser Examiner und Kapitän einer großen Airline, allgemein bekannt als Mr. Centerline...).

Dann wird es von manchen auch als Sprungbrett verwendet - ein FI von uns war Copilot einer Airline und hatte Coronabedingt seinen Job verloren. Durch seine FI Tätigkeit bei uns hat er während Corona Flugstunden gesammelt, was ihm sehr geholfen hat sofort danach wieder anfangen zu können (allerdings mit der Folge, dass er jetzt kaum noch Zeit zum Schulen hat). Vom Schulen wurde er dann aber definitiv auch nicht "reich", sondern das diente eher anderen Zwecken.

Hauptberuflich würde ich das niemandem empfehlen. Bei großen Flugschulen die wirklich ein sehr straffes Programm haben sieht das vielleicht anders aus. Aber bei uns ist es ein Hobby. Die genannten Kosten von 10-12k kann ich aber auch bestätigen, auch im Verein. LAPL ist günstiger, würde ich aber keinem empfehlen, der als Fußgänger anfängt.

Grundsätzlich finde ich es sehr wichtig dass man mit mehreren Lehrern fliegt, aber einen "Hauptlehrer" hat der einen während der Ausbildung begleitet. Nicht jeder kommt mit jedem zurecht, ds muss halt passen.


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