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Luftrecht und Behörden | EDMA clsd  
5. Juni 2024 13:52 Uhr: Von Alfred Obermaier 

Wegen Hochwasser bedingter Schäden ist der Flugplatz Augsburg seit dem 01.06.2024 bis auf weiteres geschlossen. schlimm genug. Es dürften hohe Sachschäden an den abgestellten Flugzrugen, den Gebäuden und den Einrichtungen entstanden sein. Die Bilder vom letzten Wochenende zeigten das Hochwasser sehr anschaulich.
AAS im Osten, der TWR etc standen im Wasser, die Keller sind sicherlich voll gelaufen.

Was ich nicht verstehe und vielleicht kann mir das jemand erklären, wieso man , nachdem die Rollwege und die Bahn wieder frei geräumt war, kein Flugbetrieb stattfinden darf / kann? Luftraum D könnte deaktiviert und Flugbetrieb nach FoF nur für VFR stattfinden.
Tankstelle könnte auch temporär geschlossen bleiben.
Offiziell bleibt EDMA bis zum nächsten Wochenende geschlossen.

5. Juni 2024 14:09 Uhr: Von Alexander Wolf an Alfred Obermaier Bewertung: +1.00 [1]

Gestern schien der Tower noch nur per Boot erreichbar.

5. Juni 2024 14:32 Uhr: Von F. S. an Alfred Obermaier

Es wird sicher jemand untersuchen müssen, ob Bahn und Rollwege noch stabil sind. Könnten ja irgendwo unterspült worden sein. Währe sehr unpraktisch, wenn gerade beim Aufsetzen die Bahn unter einem um nen Meter nachgibt ...

Welche Versicherung zahl eigentlich Hochwasserschäden an abgestellten Flugzeugen?

5. Juni 2024 14:33 Uhr: Von Alfred Obermaier an Alexander Wolf

Danke und zu was brauche ich den TWR für FoF VFR only ?

5. Juni 2024 14:41 Uhr: Von Chris _____ an F. S.

>> Es wird sicher jemand untersuchen müssen, ob Bahn und Rollwege noch stabil sind.

Sperrt man auch die Straßen in der Gegend, bis sie auf Stabilität überprüft worden sind? Oder liegt es im eigenen Ermessen der Autofahrer, dies herauszufinden?

5. Juni 2024 15:01 Uhr: Von Lui ____ an Alfred Obermaier Bewertung: +7.00 [7]

Hypothetische Gründe warum ein Flughafen nach einem Jahrhunderthochwasser ein par Tage geschlossen bleibt:

  • Feuerwehr ist mit abgesoffen und dann wird es mit dem Rettungskonzept und eventuellen Auflagen etwas schwer
  • Infrastruktur (elektrische Anlagen,...) betroffen und Schadenshöhe und -umfang unklar (man könnte Strom brauchen für den Funk)
  • Mitarbeiter des Flugplatzes sind persönlich vom Hochwasser betroffen und kämpfen um die Existenz

Ich habe in Unterwössen selbst einmal ein Hochwasser am Flugplatz erlebt - das hinterlässt bei den Menschen im Umkreis schon ziemlich tiefe Spuren... Sogar damals habe ich mir als Teenager das "ok und wann geht der Flugbetrieb jetzt wieder schnellstmöglich los" verkneifen können...

5. Juni 2024 15:17 Uhr: Von Alexander Wolf an Alfred Obermaier Bewertung: +5.00 [5]

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.



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2024-06-04EDMA.jpg

5. Juni 2024 15:22 Uhr: Von Chris _____ an Alexander Wolf

Landen erscheint möglich, und wenn man sich am Flugplatz mit dem Boot abholen lässt, steht dem doch nichts entgegen.

5. Juni 2024 15:23 Uhr: Von Marco Scheuerlein an Alfred Obermaier
Beitrag vom Autor gelöscht
5. Juni 2024 16:21 Uhr: Von Marco Scheuerlein an Alfred Obermaier

Sieht übel aus auf dem Bild..

Aktuell ist wohl bis auf Drehtor der Strom abgestellt und Bodenpersonal nur via. Tel erreichbar..

5. Juni 2024 16:29 Uhr: Von Alfred Obermaier an Lui ____ Bewertung: +2.00 [4]

Danke Lui für Deinen Beitrag, nur Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.
Unterwössen, ein Segelfluggelände das unter Wasser steht und erst wieder nutzbar ist wenn alles abgetrocknet ist, solange ist kein Flugbetrieb möglich. Das kenne ich aus meiner fliegerischen Heimat EDFG.

Augsburg, ein Verkehrslandeplatz mit vollständiger Infrastruktur für IFR/VFR Verkehr, mit befestigten Bahnen mit hoher Tragkraft. Weshalb sollte hier VFR Only / Daylight / < 2 t MTOW mittels FoF nicht möglich sein. Es bedarf keiner bodenseitiger Elektrizität. Viele Hallentore sind manuell zu öffnen / zu schließen. Tankstelle temporär geschlossen.

5. Juni 2024 16:30 Uhr: Von Markus Layr an Marco Scheuerlein

EDMV hat es leider auch schlimm erwischt.

5. Juni 2024 18:07 Uhr: Von F. S. an Chris _____ Bewertung: +1.00 [1]

Genau! Jetzt haben die sogar extra ne 25L/07R eingerichtet und was passiert? Nur weil irgendein Bürokrat meint, Wasserflugzeuge dürften trotzdem nicht landen, weil das nicht in der Betriebsgenehmigung steht, darf die wieder nicht genutzt werden. Skandal !!!!

5. Juni 2024 19:20 Uhr: Von Marco Scheuerlein an Markus Layr

Ja, hab Bilder auf FB gesehen...

5. Juni 2024 19:25 Uhr: Von Mike G. an Alfred Obermaier Bewertung: +1.00 [3]

Ergänzung: Zu was brauche ich den TWR für FoF VFR/NVFR/IFR non commercial only?

5. Juni 2024 20:40 Uhr: Von Heiko Schäfer an Alfred Obermaier Bewertung: +5.00 [5]

Wenn die Situation und das Leid der Betroffenen in der Region nicht so übermäßig traurig wären, würde es dieser Beitrag definitiv in meine Top 10 für unfreiwillige Realsatire schaffen.

5. Juni 2024 21:08 Uhr: Von Chris _____ an Heiko Schäfer Bewertung: +4.00 [4]

Das Leid der Betroffenen wird nicht geringer durch eine unnötige Flugplatzschließung. Die Ablehnung einer solchen Entscheidung als übertrieben ist nachvollziehbar und weder Realsatire noch unanständig.

Zu Corona-Zeiten hat Bayern auch die Sonderlandeplätze geschlossen. Das Argument war sogar ähnlich. "Solidarität".

5. Juni 2024 21:15 Uhr: Von Heiko Schäfer an Chris _____ Bewertung: -3.00 [5]

Zum Mitmeisseln: Corona hatte absolut nix mit der Luftfahrt zu tun. Inwieweit Aviation allerdings einen Beitrag zum Klimawandel ( falls du zu der Gruppe der Klimaleugner gehörst, ist der Diskurs für mich ohnehin an dieser Stelle beendet), ist zumindest open for discussion. Daher auch Realsatire. Fast schon wie ein Lungenkrebs Patient, der sich im Krankenhaus Gedanken macht, wie er an Zigaretten kommt.

5. Juni 2024 21:27 Uhr: Von Chris _____ an Heiko Schäfer Bewertung: +4.00 [6]

Ich bin ganz sicher kein "Klimaleugner" und halte absolut nichts davon, mit Andersmeinenden "Diskussionen zu beenden". Das führt zur Bildung von Informationsblasen.

Die blinde Verknüpfung von Hochwasserkatastrophen mit dem Klimawandel und dieser wieder unmittelbar mit der kleinen Privatfliegerei halte ich allerdings für einen gedanklichen Kurzschluss. Die Sachverhalte sind komplexer.

Um nur einen der dabei übersprungenen Faktoren zu nennen, google mal "Donau-Flutpolder", und du wirst erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass viele Anwohner vor wenigen Jahren gegen präventive Maßnahmen waren.

5. Juni 2024 21:34 Uhr: Von F Mad an Heiko Schäfer

Das ist ja genau, was Chris sagt, es ist nämlich für einen Lungenkrebs Patienten völlig unerheblich, ob und wie viel er raucht.... Such dir also ein passendes Beispiel

5. Juni 2024 21:43 Uhr: Von Chris _____ an F Mad Bewertung: +4.00 [4]

Hm. "Lungenkrebs" steht für die Flutkatastrophe, "rauchen" für die Fliegerei? Richtig?

Meinst du, die Überschwemmung geht schneller weg, wenn jetzt keiner mehr nach Augsburg fliegt?

5. Juni 2024 21:46 Uhr: Von Heiko Schäfer an F Mad

Ich sage "fast", suche dir also selber ein passendes Beispiel, wenn du dich so sehr danach verzehrst.

5. Juni 2024 21:48 Uhr: Von Heiko Schäfer an Chris _____

Nein, das glaube ich natürlich nicht. Ist auch nicht der Punkt, daher auch der zarte Hinweis in Richtung Realsatire.

5. Juni 2024 21:50 Uhr: Von Heiko Schäfer an Chris _____ Bewertung: -1.00 [5]

Komplex ist hier gar nix. Aktuell schlägt die Tonne CO2 mit ca. 45 Euro zu Buche. Die derzeit effizienteste CCS Technologie liegt bei Faktor 10. Wenn dieser Preis jetzt unmittelbar auf Erdgas, Avgas, Mogas umgelegt würde, hätte sich diese kleinbürgerliche Diskussion an dieser Stelle für die meisten (womöglich auch dich) aus wirtschaftlichen Gründen ohnehin erledigt. Also am besten freuen, dass wir aktuell auf "Krisse Krisse" durch die Gegend fliegen, ab und zu mal innehalten und sich in den Fällen wie aktuell EDMA sanft an den Hinterkopf kratzen und nachdenken, wie lange uns das wohl in dieser Form noch vergönnt ist.

5. Juni 2024 21:58 Uhr: Von Chris _____ an Heiko Schäfer Bewertung: +8.00 [10]

Also du bist dafür, Erdgas wesentlich teurer zu machen? In einem Industrieland, dessen Wohlstand zu einem gewissen Teil von der chemischen Industrie kommt, wo Erdgas ein zentraler Rohstoff ist (nicht nur Wärmelieferant) und deren Produkte zum großen Teil exportiert werden? Richtig verstanden?

Der Netto-Effekt wäre, dass Kunststoffe, Dünger usw. eben im Ausland produziert würden. Fürs Klima wäre NICHTS gewonnen (und ich meine tatsächlich "nichts"). Nur Deutschland würde weiter deindustrialisiert, mit bekannten Folgen.

Die Zusammenhänge sind eben doch komplex.

Und den Zertifikatehandel halte ich für nur geringfügig moralisch besser als Kryptowährungen. Bei beidem ist nicht drin, was draufsteht.


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