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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Sonstiges | Höhenwindanlagen mit langen Kabeln  
Vorgestern 06:29 Uhr: Von Sven Walter 

https://efahrer.chip.de/news/stromkosten-halbiert-schweizer-ernten-hoehen-windkraft-mit-drohnen_106126

Nicht ganz neu, eine Firma von vielen, die da forschen. Aber wenn ich mir das so ansehe, hoffe ich auf viele Taxidrohnen, die uns den Luftraum freihalten, sonst haben wir nur Rettungshelis und Bundeswehr auf unserer Seite, wenn wir irgendwann unsere Nutzung des Luftraumes schützen wollen.

Sieht aber perfekt aus für abgelegene Inseln mit Dieselgeneratoren. Bei uns würde aufgrund der geflogenen Achten die Dichte zueinander ja automatisch begrenzt sein.

Ein MW bei 16 qm Abmessung ist andererseits schon ganz schön eindrucksvoll.

Vorgestern 08:07 Uhr: Von Heiko Heiko Bauer an Sven Walter

Eigentlich schon eine alte Idee, auf eine ähnliche Weise (mit Lenkdrachen) wollte man mal bei Frachtschiffen auf dem Meer für zusätzlichen Schub sorgen um Treibstoff zu sparen.

Vorgestern 08:18 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Zumindest besteht hier eine Aussicht darauf, dass Flugzeuge die Leinen Kappen können wenn die Dinger in 2500ft über AGL rumschwirren.

Vorgestern 08:21 Uhr: Von Markus S. an Heiko Heiko Bauer

Eigentlich schon eine alte Idee, auf eine ähnliche Weise (mit Lenkdrachen) wollte man mal bei Frachtschiffen auf dem Meer für zusätzlichen Schub sorgen um Treibstoff zu sparen.

Finde ich von der Idee ziemlich gut, siehe Kite Surfen.

Vorgestern 09:59 Uhr: Von Sven Walter an Markus S.

In so ein Dyneemaseil mit der Zuglast möchte ich mit einer SEP aber garantiert nicht reinkrachen.

Vorgestern 12:31 Uhr: Von Dominic L_________ an Sven Walter

Hmm, wenn ich dieses Zitat lese: "Windräder werden nur an sehr wenigen Standorten auf der Welt rentabel betrieben, da die hohen Kosten für die Turbine und die Installation nur an Standorten mit guten Winden in angemessener Höhe wirtschaftlich sind.", dann frage ich mich allerdings schon, was die Leute da so rauchen. Ich würde sagen, dass Windenergie, wenn nicht die günstigste, dann auf jeden Fall eine der günstigsten Formen der Energiegewinnung ist - so ziemlich überall. Daher erhalten die Anlagen ja auch die geringsten Subventionen von allen.

Das schlägt wieder in die gleiche Kerbe wie die ganzen Newcomer auf dem Markt der Flugzeughersteller. Selten hat mal einer Erfolg, aber noch seltener die, die erst einmal verkünden, dass alles, was schon da ist, Müll sei, jetzt komme aber zum Glück ihr Produkt. Sie müssen es nur noch schnell entwickeln. Am besten gibt man ihnen ganz viel Geld dafür.

Vorgestern 12:41 Uhr: Von Sven Walter an Dominic L_________

Magst recht haben. Aber auch wenn ich ein Windfan bin, so sind die Höhenwinde außerhalb oder am Rande der Bodenreibung im jeden Fall ergiebiger, und diese Art von Anlage wird mit geringeren Material- und Kapitalkosten modularer einsetzbar werden. Wir erreichen die Marktfähigkeit ja auch nur, weil wir bei Fossilen die realen Kosten nicht einpreisen und den EE Bereich reguliert erst ermöglicht haben. Wenn so eine Anlage jetzt mit 3 ct/ kWh produziert, keinen einzigen Vogel (außer Rettungshelis) tangiert und das Volk den "Drachen" gerne Achten ziehen sieht, kann das unseren Luftraum schon ganz schön einengen.

Vorgestern 13:10 Uhr: Von Dominic L_________ an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

Es ist ja nicht der erste Versuch, den Höhenwind mit einer Art Drachen zu nutzen. Bislang waren jedenfalls die technischen Herausforderungen zu hoch. Die bestehenden Windkraftanlagen sind mechanisch einfach gehalten und sind ein millionenfach bewährtes Erfolgskonzept. Sich da so weit aus dem Fenster zu hängen, zu sagen, dass man zum halben Preis herstellen kann, sobald man mal eine große Anlage herstellen kann, was man kann, sobald man mal den Schritt gegangen ist, eine mittelgroße Anlage zu bauen, was man aber auch noch nicht gemacht hat, weil alles, was man hat, eine kleine Anlage als Prototyp ist, an der man gerade rumprobiert, ist doch sehr unseriös. Da haben schon einige kluge Köpfe drüber gequalmt, haben Leute teilweise 10 Jahre ihres Lebens für diesen Traum geopftert und sind gescheitert.

Diese ganzen Drachen sind einfach zu komplex und sie automatisch fliegen zu lassen offenbar sehr aufwändig. Da schon die Kosten zu nennen für ein System, was noch niemand hingekriegt hat, ist einfach komplett unseriös. Ich weiß nicht, warum die Leute verlernt haben, zu sagen, dass man halt mal versucht, erfolgversprechende neue Ideen hat, und schaut, wie weit man kommt und man den Erfolg nicht versprechen kann. Vermutlich, weil Investoren ebenfalls den Kontakt zur Realität verloren haben. Zu viel Geld, zu viel Gier, zu wenig Wissen. Realität ist halt langweilig. Ich bestreite nicht, dass man etwas träumen können muss, um es zu schaffen, aber manche Träume sind doch zu verworren.

Vorgestern 16:40 Uhr: Von Johannes Döhnert an Dominic L_________ Bewertung: +1.00 [1]

Derartige Anlagen sind in Deutschland bereits fertig entwickelt und werden aktuell nach Mauritius, Asien, Indien, etc. verkauft. Wer gerade in Schleswig Holstein unterwegs ist kann sich die Testanlage in Klixbüll ja mal von oben ansehen.

https://www.youtube.com/watch?v=X6Q4gxQgfjQ

Entwickler und Hersteller (Skysail) ist der selbe, der vor 10-15 Jahren das erwähnte Containerschiff erfolgreich mit Kite ausgestattet hatte (die Beluga).

Meiner Meinung nach wird die Technik z.b. wegen der geringen Leistung (0,5 MW) und der Lebensdauer der Drachen und Seile (welche garantiert kürzer als >20 Jahre einer normalen Anlage ist) erst einmal ein Nischendasein fristen. Ein profitabler Betrieb scheint allerdings möglich.

Vorgestern 18:03 Uhr: Von Dominic L_________ an Johannes Döhnert

Ich bin der letzte, der Skysails nicht gutes Gelingen wünschen würde! Die sind da schon sehr lange dran und es gibt durchaus etwas vorzuweisen, aber dennoch sprechen wir hier immer noch nicht von praktisch sinnvollen Anlagen. Also sinnvoll in dem Sinne, als sie unsere Energieprobleme lösen können. Der Platzbedarf ist doch aktuell viel zu groß.

Interessant wäre eher, wie weit man das skalieren kann. Viele kleine Anlagen scheinen mir persönlich unwartbar. Wenn man da 200 zu einem Park zusammenfasst, kommt man aus dem Reparieren doch gar nicht raus und wenn ein Drachen amok fliegt, beschädigt er gleich auch noch 3 Nachbaranlagen - denn eng beieinander stehen müssen die Dinger, um den Platzverbrauch auch nur halbwegs erträglich zu halten.

Demzufolge wären Anlagen mit mehreren Megawatt, wenn nicht Gigawatt Leistung sehr viel interessanter. Und die bekommen dann ein Flugbeschränkungsgebiet, warum nicht. Aber dafür gibt es dann wirklich auch nur ein paar davon. Interessant ist sicherlich, dass so ein Drachen Mensch und Tier kaum stört. Allerdings wird es im gesamten Einzugsgebiet auch unmöglich, Menschen mit dem Hubschrauber zu retten.


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