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Das neue Heft erscheint am 4. August
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Reise | Reise-Inspiration - Zur Nachahmung strengstens empfohlen  
9. Juli 2020 13:52 Uhr: Von Peter Schneider  Bewertung: +1.00 [1]

Liebe Community, das kurze Youtube-Video soll die Phantasie beflügeln, auch wenn diese 'Achterbahntour' um den Globus heute, 4 Jahre später, wegen der gegenwärtigen Umstände unmöglich wäre.

https://www.youtube.com/watch?v=81u_F60beeY

Zur Vertiefung kann man es aber nachlesen:

www.polflug.com



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Rekordstrecke_Logo.jpg

9. Juli 2020 14:43 Uhr: Von Philipp Tiemann an Peter Schneider

Toll! Buch gekauft.

11. Juli 2020 09:44 Uhr: Von Manos an Philipp Tiemann Bewertung: +1.00 [1]

Sieht spannend aus. Ist natürlich fraglich, wie glaubwürdig, trotz Luftverschmutzungs-Messung, der Slogan "Fight Climate Change" ist, wenn man mit einem Verbrenner einmal um die Welt fliegt?

11. Juli 2020 11:10 Uhr: Von Erik N. an Manos Bewertung: +2.00 [2]

Wie hätte er denn den Trip machen und die Luftverschmutzung deiner Meinung nach messen sollen ? Mit der Montgolfiere ?

11. Juli 2020 13:38 Uhr: Von thomas _koch an Erik N. Bewertung: +3.00 [3]

Überhaupt nicht.

Der wissenschaftliche Wert ist gleich null.

Auf jeden Fall war es eine tolle fliegerische Leistung! Das wissenschaftliche Deckmäntelchen hätte er sich sparen können. Erinnert mich an manchen Sinn suchenden Weltumsegler, der für die Rettung der Meere um die Welt segelt.

11. Juli 2020 13:54 Uhr: Von Erik N. an thomas _koch

Ob es ein Deckmäntelchen ist, sollten Sie den Universitäten überlassen, die es verantworteten und initiierten. Manchmal hilft es halt, ein Buch auch zu lesen, statt nur darüber zu schwadronieren.

11. Juli 2020 14:51 Uhr: Von Friedhelm Stille an Peter Schneider

Buch als einer der Ersten gekauft.

Vom eigentlichen Thema, der Weltumrundung, ganz interessant.

Von der Schreibe her ähnlich ambitioniert wie mein Flugbuch.

Nicht zu vergleichen mit Lindberghs Flug über den Ozean.

Und solch einen Flug ausgerechnet mit dem Kampf gegen den Klimawandel zu verbinden, ist schon sehr gewagt. Verkauft sich in diesen Zeiten aber gut.

Fazit: Nett zu lesen, nach Gebrauch als Spende an eine Bibliothek.

11. Juli 2020 15:58 Uhr: Von Stefan Jaudas an thomas _koch Bewertung: +1.00 [1]

... oder auch nur, sich für die Klimarettung über den Atlantik segeln zu lassen in einer High-Tech-Rennziege ... ;-) ... das ist die Assoziation, die ich da bekomme.

Da macht Klaus Ohlmann deutlich mehr echte Forschung mit seinen Flügen.

Aber es spricht für die Produkte aus Aurora, Oregon.

11. Juli 2020 16:28 Uhr: Von Andreas Müller an Peter Schneider

Das hier ist auch inspirierend:

https://www.onetwozerozero.com/

Wenn der Vater mit dem Sohne...

11. Juli 2020 17:28 Uhr: Von Peter Schneider an Friedhelm Stille Bewertung: +4.00 [4]

Zunächst möchte ich mich herzlich für das Interesse an der Neuerscheinung des Buches 'Nordpol und Südpol im Soloflug' bedanken!

Warum gibt es dieses Buch? Eigentlich sind meine Frau und ich 'Schriftsteller' von Fachliteratur und Wissenschaftler im Bereich der Strahlenmedizin. Man findet meine "gesammelten Werke" z.B. in ResearchGate. Als Pilot und Freund des Weltrekordinhabers Michel haben wir aber erkannt, dass diese Leistung, die der dreifache Erdumrunder erbracht hatte, sich in die Pionierleistungen eines Charles Lindberg einreihen läßt. Er hat sie weitestgehend auf sich allein gestellt finanziert und erbracht. Der Unterschied ist lediglich die bessere Zuverlässigkeit heutiger Technik und die moderne Kommunikationstechnologie, die ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Es ist kein großes Kunststück, vor 1 ½ Jahren mit einer nagelneuen TBM 930 und einer Firma im Kreuz über den Südpol zu fliegen, mal davon abgesehen, dass dieser Flug von der British Antarctic Survey (B.A.S.) unterstützt wurde. Michel wurde 3 Jahre zuvor genau diese Unterstützung verweigert, weil er ein 'Single Engine Plane' flog!

In unserer kurzlebigen Internetwelt geht eine Webseite wie 'Skypolaris.org', auf der im Blog die Rekordreise beschrieben wurde, schnell in die Versenkung, wo sie keiner findet. Die Leistung musste also in ein Buch filtriert werden, obwohl die Gefahr besteht, dass die Halbwertszeit von Büchern auch recht kurz sein könnte. Jedenfalls bleibt etwas physisch Greifbares fürs Regal, das durch sein sichtbares Äußeres und seinen Inhalt Freude bereiten soll.

Um unabhängig zu sein, haben wir das Projekt im Selbstverlag verwirklicht. Als Hobby-Schriftsteller hat uns das zusammen 2 000 Arbeitsstunden gekostet, soviel etwa wie der Bau meines Flugzeuges, einer Kitfox. Das Schöne daran ist, dass bereits sehr positive Rückmeldungen eingehen, obwohl noch keine Werbekampagne angelaufen ist. Und – wir freuen uns bereits jetzt auf die englische Version, die wir bald in Angriff nehmen.

Natürlich ist Kritik am Beitrag zur Umwelterforschung zulässig. Wer aber das Buch gelesen hat, weiß warum dieses 'Deckmäntelchen' unumgänglich war. Michel hätte nämlich ohne das Aethalometer an Bord keine Genehmigung vom Spanischen Polarkomitee erhalten, die Antarktis zu queren. Ohne Genehmigung kein FAI-Weltrekord. So einfach ist die Erklärung! Der Kampf mit diesem Komitee war das Nervenaufreibendste an der ganzen Solo-Aktion und wäre fast verloren gewesen. Gleichzeitig finden ja, wie man leicht herausfindet, touristische Sightseeingflüge bis zum Südpol statt.

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11. Juli 2020 19:26 Uhr: Von Jan R.oth an Peter Schneider

Tolles Projekt. Klingt spannend. Bestellt und freue mich auf die neue Urlaubslektüre. Danke fürs Posten hier.

11. Juli 2020 19:38 Uhr: Von Erik N. an Peter Schneider

ist ein tolles Buch !

11. Juli 2020 19:43 Uhr: Von Achim H. an Peter Schneider

Es ist kein großes Kunststück, vor 1 ½ Jahren mit einer nagelneuen TBM 930 und einer Firma im Kreuz über den Südpol zu fliegen, mal davon abgesehen, dass dieser Flug von der British Antarctic Survey (B.A.S.) unterstützt wurde. Michel wurde 3 Jahre zuvor genau diese Unterstützung verweigert, weil er ein 'Single Engine Plane' flog!

Ich kenne die Piloten zufällig sehr gut. Das war ein äußerst schwieriges Unterfangen, wobei die Schwierigkeit ausschließlich darin bestand, die Genehmigung zu erhalten. Die Antarktis gehört niemanden und damit faktisch allen, so dass man von verschiedenen Ländern gleichzeitig eine Genehmigung benötigt. Sie mussten sowohl von den USA als auch von Chile verschiedenste Genehmigungen einholen und das war wohl fast unmöglich. Bis kurz vor Abflug gingen sie nicht davon aus, dass es möglich sein wird.

Die wissenschaftliche Mission war übrigens auch beim TBM-Flug eine Voraussetzung.

12. Juli 2020 11:32 Uhr: Von Peter Schneider an Achim H.

Ich kenne die Piloten zufällig sehr gut. Das war ein äußerst schwieriges Unterfangen, wobei die Schwierigkeit ausschließlich darin bestand, die Genehmigung zu erhalten.

Achim: Hut ab vor den Leuten! Die bürokratischen Hürden sind das Schlimmste bei einem solchen Unterfangen. Ich meinte natürlich, dass es dagegen ein Klacks ist, wenn hervorragende Piloten mit einem brandneuen und hervorragenden Flugzeug sowie einer potenten Firma als Support, nachdem sie diese Hürden gemeistert haben, einmal in der Luft mit größtmöglicher Enstpannung fliegen. Das hat auch immer wieder Michel Gordillo so erlebt.

Reinhold Messner gibt eine interessante Erklärung, warum er 1989/90 am Südpol keine Funkverbindung mit einem US-Funkgerät zu Mario Zucchelli aufnehmen durfte: 'Für die National Science Foundation dürfen nur amtlich geförderte Unternehmen der Unterzeichnerstaaten des Antarktis-Vertrags existieren', 'Abenteurertum sollte entmutigt werden' (Antarktis - Himmel und Hölle zugleich, S. 185, Verlag Fischer). Das hätte Messner und Fuchs fast das Leben gekostet.

18. Juli 2020 17:29 Uhr: Von Peter Schneider an Andreas Müller Bewertung: +1.00 [1]

Beneidenswert!

Zur Alibi-Wissenschaft habe ich noch ein kurzes Video fabriziert. Schade ist, dass die Aethalometer-Daten brachliegen, weil der Abteilungsleiter des Zentrums für Umweltforschung der Universität von Granada sich 'verbessert' hat und dadurch nach kurzer Zeit die Projektleitung gestallt ist.

30. Juli 2020 18:21 Uhr: Von Philipp Tiemann an Peter Schneider Bewertung: +3.00 [3]

Bin gerade (Urlaubslektüre) halb durch mit dem Buch. Macht Spaß!

Interessant im Zusammenhang mit den kürzlichen Zollthemen (Fall Würzburg) ist, dass Michel ja einen ähnlichen Fehler gemacht hat. Hatte Alesund - Sylt geplant und war dann im Flug kurzfristig nach St. Michaelisdonn umgeschwenkt. Kaum gelandet, kam der Zoll an. Aber er hatte Glück - Daten wurden aufgenommen und fertig. Sein Glück, und der Unterschied zum Fall Würzburg war, dass der Flug nach Sylt (einem Zollflugplatz) geplant war und es letztlich eine Art weather diversion war. Ursprünglich hatte er übrigens die Idee gehabt, von Alesund direkt nach Würzburg zu fliegen. Zum Glück hat er es nicht getan; dort hätte es ihn sicher genauso erwischt wie den Schweizer Kollegen...

30. Juli 2020 22:08 Uhr: Von Markus S. an Philipp Tiemann

Langsam blicke ich da nicht mehr durch....wann welcher Flugplatz zu benutzen ist.

Was hat es den mit der Liste Deutscher Zollflughäfen auf sich? Sylt ist da nicht auf der Liste.

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Erfassung-Warenverkehr/Befoerderungspflicht/Zollstrassenzwang/liste_zollflugplaetze.html?faqCalledDoc=297082&faqCalledDoc=297080

30. Juli 2020 23:39 Uhr: Von Philipp Tiemann an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Sylt ist aber "besonderer Landeplatz", kann also mit kurzer Voranmeldung von außerhalb der EU angeflogen werden.

Das ist St. Michel nicht, und Würzburg eben auch nicht, sondern ein "übriger verkehrsrechtlich zugelassener Flugplatz".

https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Erfassung-Warenverkehr/Befoerderungspflicht/Zollstrassenzwang/liste_andere_verkehrsrechtlich_zugelassene_flugplaetze.html?nn=22492

3. August 2020 09:31 Uhr: Von Peter Schneider an Philipp Tiemann

Moin Philipp,

hab's nicht mehr ganz im Hinterkopf, aber der Schweizer hatte ja ein schweizerisches Flugzeug und dadurch Probleme. Michel's RV-8 residiert aber in der EU. Bezüglich des Zolls hatte ich mich vorab bei einem befreundeten Polizisten (auch Pilot) erkundigt, wie das Procedere für Würzburg ist und was unter 'customs available' erwartet wird. Früher hat der Zoll bei Kleinflugzeugen auf ein Erscheinen und Kontrolle verzichtet, wenn die Person bekannt und 'unverdächtig' war. Jetzt residiert der Zoll in Dettelbach und erscheint wohl nicht unbedingt. Habe ich aus der Schweiz kommend mehrfach so erlebt. Aber man muß sich anmelden.

Michel ist ja im Sauwetter nach Sylt geflogen und das war dort nicht unbedingt landbar. Seinen Auftritt bei der AERO wollte er nicht riskieren.

3. August 2020 10:22 Uhr: Von Roland Schmidt an Markus S.

War letztes Wochenende in der Schweiz und habe auf meine Anfrage vom Zoll folgende E-Mail bekommen:

"Sehr geehrter Herr Schmidt,

unter der Voraussetzung, dass Ihr Flugzeug in der EU zugelassen ist, und unter den bereits von Ihnen genannten Voraussetzungen, dürfen Sie

a) von Essen-Mühlheim in die Schweiz ausfliegen, aber nicht

b) nach Essen-Mühlheim einfliegen, ohne eine Einzelbefreiung vom Zollflugplatzzwang
durch das Hauptzollamt Duisburg (vorab) erhalten zu haben.

Sie müssten also entweder eine Einzelbefreiung beantragen oder auf einem Zollflugplatz wie Dortmund oder Düsseldorf (zwischen)landen. Besondere Landeplätze, die auch möglich wären, scheint es in der Nähe nicht zu geben.

Auf Zollflugplätzen ist während der Öffnungszeiten immer der Zoll anwesend.

Soweit die vorstehende Antwort fachliche Ausführungen enthält, begründen diese keine Rechtsansprüche."


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