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79 Beiträge Seite 1 von 4

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Unfälle und Zwischenfälle | Absturz 737 im Iran  
8. Januar 2020 08:05 Uhr: Von Rolf Winterscheidt 
8. Januar 2020 08:52 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Rolf Winterscheidt

Welchen meinst Du? MH17?

8. Januar 2020 09:17 Uhr: Von Michael Söchtig an Flieger Max L.oitfelder

(Zynismus) Dreijährige Boeing 737 fallen schließlich nicht einfach so vom Himmel (Zynismus Ende).

Man sollte sich wie immer mit Spekulationen zurückhalten, aber ein Szenario könnte sein, dass die Iraner die Maschine abgeschossen haben, weil sie nach den Angriffen auf die Basen im Irak einen Vergeltungsschlag gefürchtet haben und die Maschine für eine US Drohne gehalten haben.

Zumindest legt die Aussage der Iraner, es war ein technischer Defekt, das nahe. Die Maschine ist laut Twittervideos brennend abgestürzt. Das spricht doch sehr für Bombe, Raketentreffer oder strukturelles Versagen.

8. Januar 2020 09:22 Uhr: Von Rolf Winterscheidt an Michael Söchtig

So ist es, ich wollte auch keine Spekulation anzetteln, sorry. Wir sollten insbesondere bei einem solchen ernsten Thema wissen, wie wir damit umgehen und erstmal Fakten abwarten. Dennoch nimmt mich jeder Flugzeugabsturz mit und die Frage nach der Vermeidbarkeit kommt schnell hoch. Und dafür ist dieses Forum ja auch da, nehme ich an.

8. Januar 2020 09:31 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Michael Söchtig

Das ist schon sehr weit hergeholt, eine 737 beim Start in IKA für eine US-Drohne zu halten, noch dazu bei CAVOK.
Auf dem Video ist auch zu sehen dass die 737 nicht in der Luft zerlegt hat sondern zwar teilweise in Brand aber mit vergleichsweise moderater Sinkrate aufgeschlagen hat. Die derzeitigen Spekulationen betreffend Triebwerksbrand sind mMn nicht von der Hand zu weisen.
Jedenfalls tragisch was da passiert ist (und in der Region wohl noch weiter passieren wird).

8. Januar 2020 09:45 Uhr: Von Andreas KuNovemberZi an Flieger Max L.oitfelder

Bilder des iranischen Staatssenders ISNA:

Das Fluzeug kam in unzähligen kleinen, teils verkohlten Teilen herunter, von denen viele relativ regelmäßige kleine Löcher von außen nach innen enthielten, darunter auch Zelle und Leitwerk. Offenbar war mit der Explosion auch sofort das Transpondersignal weg. Das sieht für mich nach Abschuss und Schrapnell aus, auch wenn die ukrainische Botschaft in Teheran von einem Triebwerksausfall spricht.

Die Iraner sind gerade dermaßen nervös mit dem Finger am Abzug, da kann ich mir so einen tragischen Fehler gut vorstellen.

Dass bei der aktuellen Sicherheitslage der letzten Tage da überhaupt eine ausländische Airline fliegt, ist bemerkenswert.

Es gibt auch eine interessante Diskussion dazu bei PPRuNe. Ob ich die verlinken dürfte, weiß ich nicht.

8. Januar 2020 09:50 Uhr: Von Erik N. an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Es gibt ein Video auf Twitter:

Hier: https://twitter.com/gabrielbresciax/status/1214762388538478593?s=21

Zufall ? Im Zweifel eher mal nicht, zumal wohl sehr / zu schnell technisches Versagen verlautbart wurde.

EDIT: Al Hadath berichtet mittlerweile, die Maschine sei versehentlich von einer iranischen Rakete getroffen worden. Und die Ukraine sagt, alles nur technischer Defekt.

Da ist was gewaltig faul.

8. Januar 2020 13:14 Uhr: Von Alexander Callidus an Erik N.

"EDIT: Al Hadath berichtet mittlerweile, die Maschine sei versehentlich von einer iranischen Rakete getroffen worden. Und die Ukraine sagt, alles nur technischer Defekt."

Es gibt da so Organisationen, die mal hochgesicherte Industrieanlagen gehackt haben ....

8. Januar 2020 14:10 Uhr: Von Markus Doerr an Alexander Callidus

Das ist doch sehr seltsam. Da weiß man schon die Ursache, wenn die Trümmer noch rauchen. Das wäre der erste Flugzeugabsturz der so schnell aufgeklärt ist. Die Nachricht von der Ursache war ja schon raus bevor der Flugschreiber geborgen war.

Damit ist das eine politsche Ursachenaussage. Da wird ja schnell aufgeräumt werden und einige Teile nicht mehr auffindbar sein.

Ich bin schon mehrmals von AUI geflogen worden. Die Maschinen sind relativ neu und in sehr gutem Zustand soweit man das sehen kann.

8. Januar 2020 15:32 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Erik N.

da wird wohl hinter den kulissen eilig verhandelt...not to retaliate....

die amis haben ja auch einen iransichen airbus damals so 1988 im persischen golf abgeschosssen und keiner

wußte warum...

mfg

ingo fuhrmeister

8. Januar 2020 17:02 Uhr: Von Gerald Heinig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

die amis haben ja auch einen iransichen airbus damals so 1988 im persischen golf abgeschosssen und keiner

wußte warum...

Das war ganz einfaches Versehen. Die USS Vincennes hat den Airbus fälschlicherweise für eine angreifende F-14 der Iranischen Luftwaffe gehalten und hat sofort reagiert.

Gibt's eine Wikipedia Seite darüber.

8. Januar 2020 17:52 Uhr: Von Willi Fundermann an Gerald Heinig

Das passt doch zu keiner Verschwörungstheorie.

8. Januar 2020 18:08 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Willi Fundermann

ich geh mal eben einen verschwörungsthread eröffnen...gute gelegenheit....

hatten die iraner f14? damals noch flugfähig nach den 52 geiseln?

mfg

ingo fuhrmeister

8. Januar 2020 18:14 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Gerald Heinig Bewertung: +0.67 [1]

Diese Aktion damals war eines "zivilisierten westlichen" Staates unwürdig, auch die Vorgeschichte dazu. Offenbar ist es nicht so einfach in diesem Konfliktherd das Gute vom Bösen zu unterscheiden.

8. Januar 2020 20:00 Uhr: Von Gerald Heinig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

hatten die iraner f14? damals noch flugfähig nach den 52 geiseln?

Die Iranische Luftwaffe fliegt die Dinger meines Wissens nach noch heute.

Offtopic, aber meines Erachtens ist die Tomcat das geilste Jagdflugzeug, das jemals gebaut wurde. Schade daß sie ausgemustert wurde. </Offtopic>

8. Januar 2020 20:03 Uhr: Von Gerald Heinig an Willi Fundermann

Das passt doch zu keiner Verschwörungstheorie.

Nicht direkt, aber indirekt schon. Es gab Theorien, wonach der Iranische Geheimdienst hinter dem Lockerbie-Attentat des Pan-Am Jumbos war, indem er einer Palästinensischen Splittergruppe die Bombe geliefert und logistische Unterstützung geleistet hat (wird im Wikipedia Artikel erwähnt).

Da aber zu dem Zeitpunkt die Amerikanische Regierung unbedingt den Frieden zwischen den Israelis und der PLO vorantreiben wollte, passte die Nachricht ganz und gar nicht und es wurde den Libyern in die Schuhe geschoben.

Soweit die Theorie...

8. Januar 2020 20:12 Uhr: Von Gerald Heinig an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +2.00 [2]

Diese Aktion damals war eines "zivilisierten westlichen" Staates unwürdig, auch die Vorgeschichte dazu. Offenbar ist es nicht so einfach in diesem Konfliktherd das Gute vom Bösen zu unterscheiden.

Selbst ein "zivilisierter westlicher Staat" macht Fehler, insbesondere wenn scharf geschossen wird und es um die Wurst geht, was damals bei der USS Vincennes der Fall war. Das Schiff wurde dauernd von Iranischen Schnellbooten angegriffen und war in Reichweite von Bodengestützten Antischiffraketen. Die Amerikaner hatten ein paar Jahre zuvor schon 37 Mann auf der USS Stark verloren und beinahe das ganze Schiff mit, als sie von 2 Exocet Raketen der Irakischen Luftwaffe versehentlich getroffen wurde.

Die Situation war daher auf der Vincennes extrem angespannt und es hat leider jemand zu schnell auf den Feuerknopf gedrückt, als ein Flugobjekt sich in Richtung des Schiffs bewegte.

Apropos "Gut" und "Böse": ich kann mir keine Situation vorstellen, in der ich die Iranische Regierung als "Gut" ansehen würde.

8. Januar 2020 20:40 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Gerald Heinig

stimmt....ich habe im rahmen einer firmenschulung im jahr 1988 von miramar aus 2 flüge. 1 x mit 2 landungen auf

der uss saratoga mit starts....und viel heißer luft...

aber 1988 iranische f14...die hatten doch keine ersatzteile bekommen soweit ich weis...

mfg

ingo fuhrmeister

8. Januar 2020 20:44 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Gerald Heinig

Der Beschuss der Vincennes könnte damit zusammenhängen dass sie sich in iranischen Gewässern befand.. Es wurden für meinen Geschmack zu viele Dinge anfänglich falsch dargestellt inklusive Notfrequenz, Sqawk, etc. bis der eindeutig ungerechtfertigte Abschuss eines gemäß Flugplan operierenden Zivilflugzeugs doch geklärt und Schadenersatz geleistet wurde.

Der Kapitän der Vincennes wurde dann auch noch ausgezeichnet.

8. Januar 2020 21:00 Uhr: Von Gerald Heinig an Flieger Max L.oitfelder

Der Beschuss der Vincennes könnte damit zusammenhängen dass sie sich in iranischen Gewässern befand..

Ich meine zu erinnern, daß das nicht geklärt war. Die Amerikaner behaupteten natürlich, sie wären in internationalen Gewässern unterwegs gewesen. Du magst aber Recht haben.

Es wurden für meinen Geschmack zu viele Dinge anfänglich falsch dargestellt inklusive Notfrequenz, Sqawk, etc. bis der eindeutig ungerechtfertigte Abschuss eines gemäß Flugplan operierenden Zivilflugzeugs doch geklärt und Schadenersatz geleistet wurde.

Zugriff auf den Flugplan hatte die Vincennes auf keinen Fall. Ich verstehe dagegen nicht ganz, warum ein Zivilflieger nicht um heiße Konfliktgebiete rumgevectored wird. Wäre ich Fluglotse, würde ich das auf jeden Fall versuchen.

Ein ähnliches Argument gilt für MH17, obwohl die Maschine viel höher flog als die Iran Air A300.

Aber wenn etwas übles passiert wie oben, oder MH17 oder auch die Korean Air, die von den Sowjets abgeschossen wurde, wird immer zuerst Bullshit in alle Richtungen gefeuert. Da sind die Amis nicht besser als die Sowjets, bzw. die Russen.

Der Kapitän der Vincennes wurde dann auch noch ausgezeichnet.

Wofür, weiß man nicht, aber das sieht natürlich nicht so toll aus. Auch, wenn sich der damalige Präsident (Bush senior) geweigert hat, sich dafür zu entschuldigen - was die Sowjets bzw. Russen übrigens auch nicht gemacht haben. Nicht, daß es die Sache besser macht, aber sollte man auch nicht vergessen.

8. Januar 2020 21:14 Uhr: Von Gerald Heinig an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

aber 1988 iranische f14...die hatten doch keine ersatzteile bekommen soweit ich weis...

Soweit Du weißt... :)

Es gibt ein Buch von einem ex-Mossad Agenten namens Viktor Ostrovsky ("Der Mossad") in dem er behauptet, die Israelis hätten den Iranern wärend des Iran-Irakkriegs sehr geholfen, unter anderem mit Ersatzteillieferungen für Militärgerät, daß der Shah bei den Amerikanern eingekauft hatte. Das ging so weit, daß sich angeblich Iranische Jägerpiloten von Israelischen Militärpiloten in Deutschland auf Phantom-Jägern ausbilden ließen.

Laut Ostrovsky war der damalige Ministerpräsident Barschel informiert und als er drohte, den Deal auffliegen zu lassen, wurde er von einem Mossad-Mordkommando eliminiert.

Verschwörungstheorie vom feinsten... Das Buch ist allerdings richtig gut, kann ich empfehlen. Wenn nur die Hälfte stimmt, dann ist die Realität schräger als jeder Roman.

8. Januar 2020 21:24 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Gerald Heinig

Das war 1988, ich weiß nicht ob es damals in der Region schon Radar für ATC gab. Griechenland zB hatte das noch lange nicht, deshalb muss man wohl damalige Maßstäbe anlegen.

Krisengebiete werden ja erst seit MH17 nicht mehr überflogen, früher hat man alle Lichter und das Wetterradar aufgedreht und flog drüber.

9. Januar 2020 00:48 Uhr: Von Papa Fox an Rolf Winterscheidt

rough guess: erinnert mich an den concorde unfall in paris

gegenstände auf der fahrbahn, triebwerk ggf. fläche alles nach V1 und der rest ist geschichte

9. Januar 2020 07:10 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Gerald Heinig

ha...was wäre, wennn...

eine entführte EL-AL-maschine über deutschland von deutschen eurofighter abgeschossen würde, weil...

wer würde was alles dementieren...ein horrorszenario...

aber das buch such ich mal...und kopiers in den verschwörungsthread rein - dens garnicht gibt...

eine schöne vorosterzeit...noch 82 tage bis zur aero...

mfg

ingo fuhrmeister

9. Januar 2020 10:21 Uhr: Von Erik N. an Papa Fox Bewertung: +3.00 [3]

- Ein 3 Jahre altes (sprich: nagelneues) Flugzeug
- gerade erst inspiziert
- stürzt direkt nach dem Start brennend ab und zerlegt sich
- zufällig genau dann, wenn die iran. Luftabwehr sekündlich auf US Drohnen und/ oder Kampfflugzeuge wartet
- viele der Teile weisen kleine Löcher auf, die an Schrapnell erinnert, ähnlich wie in der Ukraine,
- die Crew hatte keine Gelegenheit zum mayday
- 1h nach dem Unfall wird es als technischer Defekt deklariert
- aber die LF Behörde gibt den Flugschreiber nicht heraus

Wenn es wirklich ein technischer Defekt war, gibt es keinen Grund, den Flugschreiber zurückzuhalten, und die Crew hätte gefunkt. Was sie übrigens in Paris auch getan hat. Scheinbar machen Bomben und Raketen die Piloten oftmals sprachlos.


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