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Sonstiges | Currency Training bei Twins wie oft empfehlenswert?  
11. Dezember 2019 13:43 Uhr: Von George Morales  Bewertung: +1.00 [1]

Hallo,

ich versuche mal wieder als Pilotenanfänger, wenn doch noch nicht fliegerisch, dann zumindest geistig vom Forenwissen zu profitieren.

Wie oft braucht man eurer Meinung nach ein currency training auf meinem Beispielflugzeug C340, unterstellt dass CPL/IR bereits vorliegt?

Im Nachbarthread hatte ja Bernhard S. einen Kostensatz von 600EUR/h für eine C340 genannt, was andere Foristen als realistisch ansahen. Nach meinem Verständnis war da aber noch kein currency training berücksichtig, um von eventuellen Sicherheitsvorteilen einer C340 ggü. einer P210 zu profitieren.

Angenommen man macht das halbjährlich mit einer Dauer von je 3 Tagen, dann müsste man ja mit An-/Abreise zum Trainingsort neben direkten Trainings- und Übernachtungskosten noch bis 10 Kalendertagen jährlich als Opportunitätskosten auf den Stundensatz umlegen.

Unter https://airfactsjournal.com/2012/04/considering-a-twin/ heißt es, bei nur jährlichem currency training, wäre man nur "marginally competent". In Linienflugzeugen wird wohl mindestens quartalsweise geschult. Rechtlich vorgeschrieben ist wohl außerhalb AOC gar kein currency training, außer Mindestflugstunden ohne bestimmte Trainingsinhalte. Ziel ist natürlich mehr als "marginally competent" zu sein, denn sonst könnte man sich nach dem Autor im verlinkten Artikel ne Twin auch gleich sparen.

Wie handhabt ihr das, sofern ihr das zugeben könnt/wollt?

11. Dezember 2019 13:55 Uhr: Von Achim H. an George Morales Bewertung: +5.00 [5]

Überhaupt keines würde ich sagen wenn man selber fit ist und übt, vielleicht mal einen anderen Piloten mitnimmt zum Training, einen guten Simulator zu Hause aufbaut und Grenzsituationen trainiert, etc. Nach EASA muss man jedes Jahr einen Prüfungsflug machen, der dauert 1h und wenn man das (seltene) Glück hat, einen MEP-Experten als Prüfer zu haben, kann man davon profitieren.

Die üblichen grenzwertigen Dinge wie single engine go around macht heute eh keiner mehr, da gefährlich. Wenn Du mal in den Tümpeln vor der Schwelle in Straubing tauchen gehst, findest Du vermutlich einige Twins.

11. Dezember 2019 14:09 Uhr: Von Willi Fundermann an Achim H. Bewertung: +2.00 [2]

"Die üblichen grenzwertigen Dinge wie single engine go around macht heute eh keiner mehr, da gefährlich."

Das heißt, alle Prüfer bescheißen beim jährlichen Check, bei dem das zwingend vorgeschrieben ist? Ich sehe auch nicht, was daran per se gefährlich sein sollte.

11. Dezember 2019 14:16 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Achim H. Bewertung: +5.00 [5]

Single Engine Go Around gehört zum Prüfungs- programm und Proficency Check. Nur macht man das nicht unter 500ft AGL.

11. Dezember 2019 14:22 Uhr: Von Achim H. an Mich.ael Brün.ing Bewertung: +2.00 [2]

Genau, damit kann man das in sicherer Höhe auch selbst oder mit Fliegerkumpel machen.

11. Dezember 2019 14:36 Uhr: Von Andreas Ni an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]

Anstelle des Tümpels haben wir Nibelungen den Rhein-River. Beim Single-Engine-Durchstarten wäre ich da beinahe auch mal reingefallen, allerdings weil mir ein Mickey während des Drehens in den Querabflug über den noch laufenden Motor in den anderen, linken Motor fliegen wollte. Beherztes Eingreifen des Checkers bewahrte das Mickey vor dem Prop, und uns davor, in den Rhein neben den Nibelungenschatz zu fallen (der Prüfer meinte, wir wären trotz Mickey wahrscheinlich -einmotorig- weitergeflogen).

Warum ich das -mal wieder- erwähne? Das Mickey war offensichtlich noch auf die 06 angeflogen, hatte wahrscheinlich überhört, dass die Landerichtung einige Minuten zuvor gedreht wurde wegen wechelnder Windrichtung. Und kam uns somit direkt entgegen. Man kann nicht oft genug mit eindringlicher Stimme(!) Positionsmeldungen im Platzbereich abgeben. Und hoffen, dass sie alle die Ohren aufsperren und mitdenken....

Achim, mit Deiner Stationierung Deines Fliegers "bei den Großen" in Stuttgart dezimierst Du dieses Risiko natürlich drastisch.

11. Dezember 2019 15:59 Uhr: Von Thomas Magin an Andreas Ni Bewertung: +2.00 [2]

Ich kann Deine Schilderung gut nachvollziehen, verstehe nur den Bezug zu Mickey nicht. Sowas passiert immer viel zu oft wieder und hat mit vielen Ursachen zu tun. Aber nicht notwendigerweise mit der Flugzeugklasse.

11. Dezember 2019 16:42 Uhr: Von Andreas Ni an Thomas Magin Bewertung: +1.00 [1]

Der Bezug zu Mickey? Es ist der objektiv eingetretene Fall, bei dem es eben ein Mickey war, welches mir in den linken Quirl zu fliegen trachtete. Andere mögen Wäschespinnen bevorzugen, dieses hier wollte in einen Lycoming-Schüttler-getriebenen Hartzell-Dreiblatt. Natürlich hätte das auch mit irgend was anderem Fliegenden passieren können, tatsächlich sind es aber überdurchschnittlich oft Luftsportgeräte der M-Klasse.

Sorry, es gibt keine bessere Message. Schon wieder Mickey-Bashing mag der Ein oder Andere nun denken. Was fliege ich auch da lang, wo doch genau dort das Mickey falschrum nach Worms will.......

P.S.: es sass übrigens ein Mickey-Fluglehrer mit drinnen. Und es war Januar 2018.

11. Dezember 2019 17:03 Uhr: Von Wolff E. an George Morales Bewertung: +16.67 [18]

George, ich werde jetzt mal etwas deutlicher und sehr sachlich. Ein altes Sprichwort sagt, dass man erst den Bär erlegen sollte, bevor man sein Fell verkauft. Soll heißen, mache erst mal deinen PPL, fliege 50 Stunden als PIC und fange IR an. Dann fliege damit rum und sammel IR und VFR Praxis. Da hast du locker erstmal 1-2 Jahre und 30-40.000 Euro zu tun. In der Zeit kann viel passieren, ggf merkst du, daß es Sachen gibt, die wichtiger sind, dir das Geld dann doch zu schade ist oder du doch eine MEP willst. Zeigt sich alles nach und nach. Aber jetzt von Eiern zu reden die eventuell erst in 1-2 Jahren vom Huhn gelegt werden, ist aus meiner Sicht reine Zeitverschwendung.

11. Dezember 2019 17:25 Uhr: Von Wolff E. an Wolff E. Bewertung: +10.00 [10]

George, da du eben meinen Beitrag und Inhalt negativ und den Stil positv bewertet hadz, zeigt eindeutig, wie du denkst und bist so auf dem besten Weg, so richtig ins offene Messer zu laufen. Sei es drumm, ist dein Geld und deine Zeit. Allerdings ist Beratungsresistent in der Fliegerei ziemlich gefährlich bzw kann es dann sehr teuer werden.

11. Dezember 2019 17:58 Uhr: Von Sven Walter an Wolff E.

Wobei das durchaus um Klassen günstiger geht, aber wahrscheinlich ist das nicht, wenn man später auf C340 mit Druckkabine, also ME/IR abzielt.

Ich gehe jetzt sicher von Trollerei aus. Das Votum des FI(A) aus dem ersten Teil des Unterrichts wäre psychologisch jetzt ganz reizvoll.

11. Dezember 2019 18:02 Uhr: Von J. D. an George Morales Bewertung: +1.00 [1]

Lass dich nicht entmutigen und ziehe dein Dingen durch.

Ggfs. holst du dir die eine oder andere Beule, aber so what. Manche Erfahrungen muss man selbst machen - das nennt man Leben.

Wenn wir alle immer auf den vermeintlich "guten" Rat hören würden, würden wir alle nichtstuend im Bett liegen bleiben.

Außerdem sind die Motive mancher Aussagen so verschieden wie die EASA Rules einheitlich - weitermachen und die richtigen Schlüsse ziehen!

Wenn dir jemand als letztem Ausweg mit "Erfahrung" droht, bist du auf dem richtigen Weg!

11. Dezember 2019 18:34 Uhr: Von Sven Walter an J. D. Bewertung: +1.00 [1]

Ich denke, wir warnen hier eher vor Extremen. Sein Geld kann jeder verjallern, wie er mag. He who dares wins, alles richtig. Beratungsresistenz führt halt nur meist aus Sturköpfigkeit nicht zum Ziel, die wenigen, die es schaffen und besser machen als alle die "Naysayers" vorher, haben entweder besseres Timing, oder Beharrungsvermögen war die entscheidende Kardinaltugend, oder Glück, oder mehr Können als alle anderen.

Amundson hatte Fehlschläge aufgrund derer er zu Schlittenhunden kam, am Südpol der Erste war, Scott war tod, Amundson starb deutlich später bei etwas anderem Riskantem. Hier geht's gerade nur ums Geld, nicht um die Folgen von Umkehrkurven. Das Erfahrungswissen wurde engagiert beigetragen, und dann kommt das Renitente des OP; kann gut gehen, und man wünscht ihm alles Gute, wir brauchen mehr idealistische MEP-Eigner. Neugierige. Flieger aus Leidenschaft. Und jeder von uns verrennt sich mal, denkt Käse und publiziert den dann auch. Der entscheidende Unterschied ist, a) wie gehe ich mit Fehlern um und b) wie lerne ich vorher aus den Fehlern anderer. Gewissen Verhaltensweisen wie rote Fleißsternchen auf einmal und eine gewisse Dickschädeligkeit lassen einen halt leichte Zweifel äußern.

Ein Freund kam aus Nordhessen an die Ostsee. Kaufte sich die erste Jolle mit Liegeplatz im Wasser, bevor er den Segelschein hatte. Jedes Jahr ein neues Boot: Zwotes Jahr größere Jolle, drittes Jahr Kielschwerter, viertes Jahr kleine Kielyacht, später (junger Berufsträger) mal ein gutes Kabinenboot. Aufgrund der investierten Summen, der seglerischen Reichweite, des nüchternen Risikomanagements war das zwar ungewöhnlich, aber solide. Wenn du das Beispiel hier aber anwenden wolltest, hätte er im ersten Jollenkurs das eisgängige Boot aus Metallrumpf für die Nordwestpassage gekauft oder dafür geplant. Ist ja sinnvoll, wenn man drauf wohnen will und es sich leisten kann. Aber damit zur Bank zu gehen und zu sagen, warum man den Konsumkredit jetzt gerne mit Goldbullionen abgesichert haben wollte, bei Anzahlung eines Bruchteils vor Erhalt des Jollenscheines? Geht, aber... äh... jedem das Seine. Kann er machen. Aber dann bitte nicht fragen, warum die anderen Atlantiksegler denn die Banken verstehen könnten, die sowas nicht mittragen wollen und verschnupft reagieren, warum man genau wie die meisten Bänker die Stirn runzelt.

Jeder Fischer am Nachbarsteg würde ganz deutlich, kurz und bündig mitteilen, was daran ein wenig die Demut vor der Hohen See vermissen lässt. Ähnlich dürfte der Bankier denken. Nur höflicher, diplomatischer reagieren. "Dumm Tüch. Kauf dir 'ne Jolle."

P.S.: Wenn es sich von Anfang an nutzen lässt für Training = Geschäftsreise, kann man vor mir gerne mit einer King Air oder G650 anfangen. Aber der Fall wird hier anders geschildert.

11. Dezember 2019 18:58 Uhr: Von J. D. an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

ich habe George nicht als beratungsresistent wahrgenommen - er hat eine These, ein Vorhaben und mit jenen geht er ins Rennen. Er holt sich Infos ein, bleibt am Ball. Kommuniziert sachlich und freundlich. Dass er sich von "gut gemeinten Ratschlägen" nicht von seinem Traum(!) abhalten lässt, macht ihn für mich sympathisch.

Vielleicht weil ich damals, als ich mir mit 24 mein erstes eigenes (jeder Cent selbstverdient!) Flugzeug gekauft hatte, auch nicht auf die gut gemeinte Ratschläge der Altvorderen am Platz gehört habe - während sie zum Kuchenessen an den benachbarten Platz flogen, flog ich in drei Steps und zwei Tagen zum Atlantik - mit 130 km/h Reise! Wir übernachteten in Auxerre im Terminal auf einer Ledercouch unter solchen silbernen Rettungsdecken! :-)
Auch damals wollten mich alle nur vor einem riesigen "Fehler" bewahren - letztlich war es blanker Neid, der aus den "Ratgebern" sprach.

11. Dezember 2019 19:09 Uhr: Von Sven Walter an J. D. Bewertung: +1.00 [1]

In der Fallkonstellation hätte ich dich damals aber voll bestärkt. Ich würde auch jeden Fluganfänger, der schon mal einen Rasenmäher repariert hat und Spaß daran empfand, zwei Schnupperflüge gemacht hat und weiß, dass das sein Ding ist, zum Kauf einer C152 oder Cherokee 140 beglückwünschen und bestärken. Wenn er es flüssig hat, einschließlich Reparaturreserve.

Die Kirchturmflieger in ihren Sonnenstühlen am Vereinsstammtisch sind hier aber nicht vergleichbar mit den Eignern von Druckkabinenmaschinen mit zwei Motoren, die mit Sicherheit mehr Eigner hiervon und Idealisten sehen wollen und mit offenen Armen begrüßen. Mit dem richtigen Coaching und Lehrer kann eine SR22G7 oder Bonnie von '53 das richtige erste Flugzeug sein. Nur wird die Finanzierung der C340 hier aus gutem Grund zum Stirnrunzler. Nicht mehr, nicht weniger.

LH hat jahrzehntelang mit Bonnie/ SR20/ Queen Air/ King Air/ Cheyenne/ Citation ausgebildet, fast unfallfrei. Die Luftwaffe setzt 19-jährige in Texan II und T-38, dann aufs Einsatzmuster, geht alles, keine Frage. Kann man sich auch selbst so basteln. Nur ohne "Use Case" ab dem ersten Tag ist es im Regelfall nicht sinnvoll. Wenn dann die Finanzierung aus der Praxis raus auch aus Sicht der hiesigen Banken begründet wird, kommt es beratungsresistent rüber. Alles Gute für ihn, gerne, ergibt aber nur Sinn mit Lehrer vor Ort, tiefen Taschen und unbedingtem Erfolgswillen. Ansonsten ist das anvisierte Wirtschaftsgut nicht fungibel genug. Und daher ergibt eine Finanzierung keinen Sinn, aus Bankensicht und Erwerbersicht. Dem Verkäufer wird's recht sein. Uns anderen auch, ist nicht unser Geld.

11. Dezember 2019 19:48 Uhr: Von J. D. an Sven Walter

Stirnrunzeln und seine Bedenken äußern ist ja auch völlig ok - seine Erfahrungen mitteilen ebenfalls. Insofern liegen WIR nicht weit auseinander.

Aber alles in die Richtung "ich habe 120 Jahre Erfahrung, höre unreflektiert auf mich", was hier andere regelmäßig zum besten geben, ist nicht mein Fall.

11. Dezember 2019 20:11 Uhr: Von Lutz D. an J. D. Bewertung: +3.00 [3]

Ich finde Deine Bewertung unfair. Das was Du beschreibst, gibt es in ganz vielen threads, aber nicht in diesem. In diesem thread geht es um die konkrete Frage der Kreditfinanzierung einer älteren MEP, wenn es außer der MEP keine belastbaren Sicherheiten gäbe und das gesichert erscheinende Einkommen nicht für einen Konsumentenkredit ausreicht.
Es gab zahlreiche Beiträge hier von Bänkern oder Leuten mit beruflicher Erfahrung in der Finanzwirtschaft (me included), sowie zahlreiche Beiträge von Haltern, die etwas beitragen konnten.

Das Fazit aller war, dass ein solches Vorhaben in Deutschland von keiner Bank angenommen werden wird. Das ist im Übrigen eine falsifizierbare These, es kann ja jeder den Gegenbeweis antreten.

Das hat mit Silberrücken etc. nichts zu tun, sondern nur mit der Frage von Verständnis der Mechanismen in der deutschen Kreditindustrie.

Andernfalls steht es Dir wie George ja frei, Fehler in der Argumentation aufzuzeigen. Das ist nicht geschehen.

Ich kenne außerdem niemanden, der eine MEP betreibt, der nicht den cash flow hat, um nicht jedes Jahr 20-25% des Wertes anzusparen. Einfach, weil das nicht anders geht, wenn man eine MEP betreiben will. Und mit einem solchen freien Cash Flow ist es natürlich auch möglich, einen Kredit zu bekommen. Die Besicherung des Flugzeuges wird dabei in Deutschland dennoch keine Rolle spielen.

11. Dezember 2019 20:30 Uhr: Von J. D. an Lutz D. Bewertung: +2.00 [2]

Der Titel des Threads lautet

Currency Training bei Twins wie oft empfehlenswert

Falls das entgangen sein sollte.

Ich habe nicht bestritten, dass es sachlich vernünftige Beiträge (im Nachbarthread!) gab - in diesem gibt es aber eben auch "diese anderen", von oben herab..

11. Dezember 2019 20:39 Uhr: Von Sven Walter an J. D.

Soweit zu gut, aber bevor hier Lutz mit zweierlei Maß gemessen wird:

Was hat...

"ich habe George nicht als beratungsresistent wahrgenommen - er hat eine These, ein Vorhaben und mit jenen geht er ins Rennen. Er holt sich Infos ein, bleibt am Ball. Kommuniziert sachlich und freundlich. Dass er sich von "gut gemeinten Ratschlägen" nicht von seinem Traum(!) abhalten lässt, macht ihn für mich sympathisch.

Vielleicht weil ich damals, als ich mir mit 24 mein erstes eigenes (jeder Cent selbstverdient!) Flugzeug gekauft hatte, auch nicht auf die gut gemeinte Ratschläge der Altvorderen am Platz gehört habe - während sie zum Kuchenessen an den benachbarten Platz flogen, flog ich in drei Steps und zwei Tagen zum Atlantik - mit 130 km/h Reise! Wir übernachteten in Auxerre im Terminal auf einer Ledercouch unter solchen silbernen Rettungsdecken! :-)
Auch damals wollten mich alle nur vor einem riesigen "Fehler" bewahren - letztlich war es blanker Neid, der aus den "Ratgebern" sprach."

... mit der Anzahl an Sicherheitstrainings MEP per anno zu tun? Man kehre vor der eigenen Tür ;-).

11. Dezember 2019 20:51 Uhr: Von J. D. an Sven Walter

Das hat damit zu tun, dass George in diesem Thread, nach meinem dafürhalten, für seine Hartnäckigkeit, von oben herab, angegangen wird.

Meine Bewertung, wie Lutz es nannte, bezog sich eben nicht auf den Nachbarthread, sondern auf diesen - und da auch nur auf bestimmte Beiträge.

"Man kehre vor der eigenen Tür ;-)." Na dann mal los... ;)

11. Dezember 2019 21:44 Uhr: Von Sven Walter an J. D.

Gerne, gerne nochmal, und wenn ich dann hier den Deutsch-Oberlehrer-Ruf bekommen sollte, halt durch Wiederholung:

"ich habe George nicht als beratungsresistent wahrgenommen - er hat eine These, ein Vorhaben und mit jenen geht er ins Rennen. Er holt sich Infos ein, bleibt am Ball. Kommuniziert sachlich und freundlich. Dass er sich von "gut gemeinten Ratschlägen" nicht von seinem Traum(!) abhalten lässt, macht ihn für mich sympathisch.

Sein Vorhaben ist also Erwerb einer MEP, anteilig kreditfinanziert, und allein die Aufrechterhaltung des Trainingszustandes (und da haste natürlich recht, sehr sachlich beschrieben), ist das, worauf du dich mit diesen exakten Worten beziehst? Klar. Das drängt sich geradezu auf und muss einleuchten (Ironie wieder aus). Er hat also eine These (MEP-Finanzierung, hier hat er nämlich nur sinnigerweise nach dem Trainingsbedarf, um fit zu bleiben, gefragt, und keine These geäußert), ein Vorhaben (Kauf MEP), und - auch hier soll sich das beide Male auf den Trainingsstand beziehen? Bitte lies es nochmal durch. Der Bezug ist sprachlich eindeutig und unmissverständlich auf den Erwerb bezogen. Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür.


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