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77 Beiträge Seite 1 von 4

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Sonstiges | Empfehlung Schule EN-IR  
6. Januar 2019 15:51 Uhr: Von Jörg Janaszak 

Hallo zusammen,

ich weiß, dass das Thema schon öfter diskutiert wurde. Habe auch einige gute Beiträge dazu lesen können.

Ich habe mir nun in den Kopf gesetzt, das EN-IR anzugehen. Positiv / negativ...gibt viele Meinungen. Ich bin mir sicher, für mich ist es das Beste.

Daher würde ich mich über Empfehlungen bzgl. Schulen sehr freuen.

Für mich muß in erster Linie „die Chemie“ stimmen. Ich bin ganz umgänglich (hahaha).

Ich würde gerne innerhalb von ein oder zwei Wochen die Praxis „am Stück“ machen. Das scheint bei dem Pensum lt. anderer Beiträge auch gut zu funktionieren.

Wohne im Norden und würde dazu auch quer durch die Republik reisen. Bin ich vom PPL ja schon gewohnt :-)

Klar, anrufen kann ich überall. Da ich geschäftlich aber von Empfehlungen lebe und sich dies als „eine sehr gute Basis“ herausgestellt hat, bin ich dafür sehr offen.

Als erstes möchte ich im Februar am Kickstarter teilnehmen. Und dann weiter...

Ich Danke vorab für eure Kommentare und am besten....für Empfehlungen :-)

Gruß,

JJ

6. Januar 2019 16:10 Uhr: Von Florian S. an Jörg Janaszak Bewertung: +2.00 [2]

IFR-Flugschule in Reichelheim. Sehr flexibel und kundenorientiert - bisher nur gute Erfahrung gemacht.

6. Januar 2019 16:32 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Florian S. Bewertung: +1.00 [1]

kann ich nur zustimmen. Die praktische Ausbildung war sehr gut.

Ich würde da sganze von einer anderen Seite betrachten:

Mit der Flugschule bindest Du Dich AFAIK auch an deren Theoriekonzept, will heissen die Lernsoftware.

Von den 80h Theorie bist Du 72h mit Dir allein. Die 8h Präsenz kannst Du in der Pfeife rauchen. Ausbildungswert nada! Ich habe wahrscheinlich eher 350h mit googeln, lernen und lesen verbracht. Die sog. Lernsoftware war eher hinderlich. Insofern würde ich die Flugschule nach deren Software auswählen und ein bestimmtes Fabrikat Software gezielt meiden. Das mag eine sehr subjektiv gefärbte Einschätzung sein und ich kann natürlich nicht nachweisen, daß das STudium mit einer anderen Software den Zeitbedarf bis zur Prüfungsreife dramatisch reduziert hätte. Immerhin hat es auch so funktioniert.

Hast Du eingeplant, einen Großteil (75% glaube ich) der Schulung mit einem "eigenen" Lehrer und "eigenenm" FLugzeug zu machen? Da hast Du einfach wesentlich mehr EInfluß auf die "Chemie" und auch auf die Zeitplanung. Das hat mir sehr geholfen.

Gerade wenn Du vor hast, das "duchzuziehen" muss es ja richtig gut klappen mit Chemie und Organisation.

Für EN-IR musst Du "nur" 15h schulen, das sollte in einer Woche zu schaffen sein; perfekte Organisation, Planung und Absprachen vorausgesezt. Also keine unveorgesehenen Defekte oder 50h-Kontrollen.

6. Januar 2019 16:54 Uhr: Von Thomas Magin an Jörg Janaszak Bewertung: +1.00 [1]

Wenn fuer Dich die IFR-Flugschule in Reichelsheim in Frage kommen sollte, schick mir ne PM. Ich hab dort 2017 cbIR gemacht.

6. Januar 2019 17:08 Uhr: Von Jörg Janaszak an Nicolas Nickisch

Hallo Nicolas,

vielen dank dafür. Schiet, hatte vergessen zu erwähnen, dass ich die Theorie für PPL per Boeing EXAM gemacht hatte. Das mit dem googeln kenne ich. Aber ich fand es nicht erschreckend (kenne ja bis dato nichts anderes).

Hat aber geklappt.

Eigenes Flugzeug habe ich leider nicht. Und auch mit einem Lehrer wird’s schwer.

Daher bin ich auch für „perfekte“ Orga :-) Vielleicht fahre ich vor dem „Kickstarter“ da mal vorbei. Ist ja nicht sooo weit :-)

6. Januar 2019 17:16 Uhr: Von Jörg Janaszak an Thomas Magin

Hast PN ;-)

6. Januar 2019 17:17 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Jörg Janaszak Bewertung: +1.00 [1]

Okay. Wenn Du die Theorie schon hast, dann hast Du das Schmlimmste schon hinter Dir.

Unter "eigen..." ist im weitesten Sinne ein selbstorganisierter Schulungsablauf zu verstehen. Machbar wäre ein z.B. ein gecharterter Flieger (eigener, Verein, privat-Charter).

Schick mir eine PM; mir fällt da was ein.

6. Januar 2019 17:44 Uhr: Von Jörg Janaszak an Nicolas Nickisch

Nee, die Theorie für IR habe ich noch nicht. Ich kenne es vom PPL her....

Ich „darf“ dir laut System keine Nachricht schicken :-( Aber ich bin für (fast) alle Schweinerein offen :-)

...damit meinte ich Ideen..

6. Januar 2019 18:00 Uhr: Von Matthias Reinacher an Jörg Janaszak Bewertung: +2.00 [2]

wo denn im Norden?

Ich habe PPL und CB-IR bei Flugschule Ardex in Kyritz gemacht und kann die nur empfehlen. Blockweise Ausbildung ist auch kein Problem, Pension ist gleich in der Flugschule ;-)

6. Januar 2019 18:08 Uhr: Von Jörg Janaszak an Matthias Reinacher

EDHL

Meine Schule hat leider keine IFRßFlieger und bildet dies daher nicht aus.

Aber: Empfehlung, also rufe ich da mal an ;-)

danke dir!

6. Januar 2019 18:50 Uhr: Von Marco Schwan an Jörg Janaszak Bewertung: +1.00 [1]

Ich habe auch bei der IFR-Flugschule mein EIR gemacht.

Theorie und Praxis musste du nicht an der selben Schule machten, kannst es aber. In Reichelsheim habe ich jeweils ein getrennten Vertrag für Theorie und Praxis unterschrieben.

Ich habe beides auch bewusst getrennt bearbeitet. Erst nach der Bestanden Theorie in ein Flugzeug gesetzt für den Prktischen Teil.

Ich fand die Theorie auch der deutlich aufwendiger Teil der Ausbildung.

7. Januar 2019 06:59 Uhr: Von Roland Schmidt an Jörg Janaszak Bewertung: +4.00 [4]

Gute Entscheidung :-)

Ich mache auch gerade das EIR (Theorie). Ich habe mich bei der Flugschule Marl angemeldet. Die macht einen symphatischen, familiären und kompetenten Eindruck. Bei Fragen ist Peter Luthaus ansprechbar. Das haben mir vorher auch andere gesagt.

Theorie läuft bei Cranfield Aviation in Dortmund. Ebenfalls positiver Eindruck bisher. Im Bedarfsfall wird auf individuelle Wünsche gern eingegangen. So kam ich am letzten WE in den Genuss von Einzelunterricht :-)

Praktische Ausbildung dann später bei der Flugschule Marl.

7. Januar 2019 07:47 Uhr: Von Jörg Janaszak an Roland Schmidt

Hallo Roland,

vielen Dank für den Hinweis.
Dann habe ich noch etwas, was es abzuchecken gilt ;-)

Viel Erfolg beim büffeln ;-)

Gruß,

JJ

7. Januar 2019 07:49 Uhr: Von Erik N. an Jörg Janaszak Bewertung: +1.67 [3]

EIR mag auf den ersten Blick irgendwie Sinn machen, weil man noch meint, es wäre IFR mit „nur“ 15h Praxis. De Facto wird auf den zweiten Blick hin das CBIR sinnvoller, weil der Umfang der Theorie gleich ist, und der Abflug oder Anflug durch IMC möglich wird. Mit EIR darfst nicht durch eine geschlossene Wolkendecke um zu landen oder zu starten, was in unseren Breiten wenig hilft.

Frag mich woher ich das weiß. Das EIR ist im Endeffekt eine Art EASA Version des britischen cloud rating und der Praxiswert letztendlich gering. Ich wollte auch erst EIR machen, habe das aber schnell revidiert.

just my two cents.

7. Januar 2019 08:53 Uhr: Von Jörg Janaszak an Erik N.

Hallo Erik,

jupp, die Gedanken habe ich mir natürlich auch gemacht.

Allerdings habe ich noch keine 50 Std., die Voraussetzung dafür sind.

VMC bei A und B, dennoch auf der Strecke legal durch die Wolken finde ich dennoch sehr charmant. Es ist schon nervig, bei "längeren" Strecken Achterbahn zu fahren (fliegen).

Zudem sind die dann angesammelten Stunden ja nicht für die Katz.

Das es so oder so ein Sicherheitsgewinn ist und mich im persönlichen sicherer macht, ist für mich unbestritten.

Aber schauen wir mal, was bei den Gesprächen mit -bis dato- 3Schulen herauskommt.

Aber im Endeffekt haben wir schon die gleichen Gedanken und ich gebe dir recht.

Gruß,

JJ

7. Januar 2019 09:01 Uhr: Von Achim H. an Jörg Janaszak Bewertung: +4.00 [4]

Ich finde EN-IR nicht falsch.

Die Schwierigkeit beim IFR liegt in den Prozeduren, das ist wirklich nicht einfach zu lernen, braucht Zeit und Geld. Das Fliegen enroute in IMC ist sehr einfach zu lernen und ein enormer Komfortgewinn bei Auslandsflügen.

Wenn CB-IR zu viel auf einmal ist, würde ich das EN-IR sofort machen. Die Prozeduren kann man ja (in VMC oder mit IFR-Pilot) trotzdem fliegen und sich so weiterbilden. Dann wird es später einfacher.

Frag mich woher ich das weiß.

Ich fliege ziemlich viel IFR und ich fliege bei jedem Wetter und habe in den letzten 12 Monaten keinen Flug abgesagt oder auch nur verschoben. Es ist wirklich selten, dass am Start/Ziel nicht wenigstens marginal VMC ist. Vielleicht in 20% der Fälle.

7. Januar 2019 09:14 Uhr: Von Jörg Janaszak an Achim H.

Genau, so sind meine Vorstellungen.

Wie es nachher ist, wird sich dann ja zeigen.... Natürlich ist Geld ein wesentlicher Faktor. Zeit für mich gar nicht mal so sehr. Und EIR soll ja auch nicht das Letzte sein ;-)

7. Januar 2019 09:51 Uhr: Von Alexis vC an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]

Nicht für jeden ist das Fliegen in IMC anfangs leicht zu lernen, vor allem für Piloten die schon lange VFR geflogen sind ist vor allem die psychische Belastung dabei am Anfang hoch und es dauert etwas bis die Anspannung nachlässt. So war es jedenfalls bei mir.

WENN man IFR in IMC fliegen will, dann muss man das vor allem regelmäßig tun.

7. Januar 2019 10:18 Uhr: Von Erik N. an Jörg Janaszak Bewertung: +1.00 [1]

Wir sind uns wahrscheinlich alle einig. EIR ist für Flüge ins Ausland und längere Strecken natürlich schon mal besser als VFR. Und es hängt viel davon ab, ob der Heimatflughafen IFR Procedures anbietet oder man hauptsächlich von einem VFR Platz startet. Ich fliege zB ab EDLN, da bietet sich CB IR einfach an.

Ich kann als Rat nur geben, erst die Theorie komplett abzuschliessen, und nicht zu versuchen, Theorie und Praxis parallel zu verhackstücken. Die Praxis sollte stringent von 0-100 durchgezogen werden, um alles in Übung zu behalten, und das geht Dir verloren, wenn Du dann pausieren musst, weil die Theorie nicht fertig ist. Das unterschätzt man leicht... frag mich woher ich das weiß :).

Ebenso sind meines Wissen die Missions zur Erlangung des CBIR am Anfang anders aufgebaut als diejenigen für das EIR (da bei letzterem keine An- und Abflugverfahren dabei sind). Das bedeutet, Du benötigst für das CBIR, falls es Dein Langfristziel ist, mehr Missions und mehr Stunden, wenn der Plan ist, vorher das EIR quasis als "Etappenziel" zu machen.

Sollte der Plan sein, irgendwann doch mal CBIR zu machen, ist eine Flugschule mit Simulator / Verfahrenstrainer das Mittel der Wahl, weil der erheblich Zeit spart, da man die Anflüge mehrfach üben kann, preisgünstiger ist und man 25h von 45h darauf anrechnen kann.

In jedem Fall ist die Entscheidung, IR zu machen, egal ob E oder CB, sehr gut, weil es eine ganz neue Welt des Fliegens eröffnet, dieses erheblich vereinfacht, und auch, so nervig die Theorie ist, erheblich das Wissen und vor allem die Procedures verbessert.

Good luck !

7. Januar 2019 11:15 Uhr: Von Florian S. an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

Absolut - auch und gerade für längere VFR-Flüge macht ein E-IR das Leben oft einfacher. Zudem ist es ein guter Schritt in eine gute Richtung: Man kann später ja immer noch ein volles IR machen.

Auch mit Y-Flugplänen zu VFR Plätzen hat das ja seine Berechtigung. Beispiel letzter Freitag: Aus der Schweiz zurück nach EDFE. Aus den vorhergesagten SCT020 sind dann nachmittags doch BKN020 geworden. Mit „vollem“ IR gar kein Thema: Auf den Approach in Mannheim und dann unter den Wolken entscheiden, ob man nach FE rechts abbiegt oder halt da landet und überlegt, ob man VFR oder ICE nach Hause fliegt.

Mit E-IR gehen einem halt schneller die guten Optionen aus: Oberhalb canceln und durch ein Loch runter fliegen war legal schlicht nicht möglich. Also entweder nach Charlie oder Metro und dort im hold runter shutteln in der Hoffnung, die Basis kommt vor der MRVA. Wär wohl gegangen, aber schon ein Umweg (nicht so schlimm, wenn das Wetter nicht auch noch zuzieht)

Das tolle am E-IR: Man gewinnt Erfahrung mit der IFR-Fliegerei und kann für sich selber entscheiden, ob/wann der nächste Schritt sinnvoll.

Deswegen an den OP: Viel Spaß dabei!

7. Januar 2019 12:11 Uhr: Von Willi Fundermann an Florian S. Bewertung: +1.00 [1]

"Auf den Approach in Mannheim und dann unter den Wolken entscheiden, ob man nach FE rechts abbiegt oder halt da landet ..."

Oder - quasi zu Hause - den in EDDF abfliegen und, wenn´s passt, links nach EDFE abbiegen. Ist dann deutlich kürzer nach Hause, nur eine eventuell in EDDF erforderliche Ausweich-Landung wird geringfügig teurer als in EDFM.

7. Januar 2019 12:35 Uhr: Von Florian S. an Willi Fundermann

Absolut! Wenn ich eh aus Süden komme nehm ich aber wenn es das Wetter zulässt Mannheim - ist nicht nur „geringfügig“ billiger falls man sich doch zur Landung entschließt, sondern auch entspannter...

7. Januar 2019 12:47 Uhr: Von Jörg Janaszak an Erik N. Bewertung: +3.00 [3]

super, vielen Dank an alle.

bestärkt mich, auf dem richtigen Weg zu sein. Was nachher im Endeffekt wird....werde ich sehen.

Da bin ich ja wie ein kleines Kind. Kurz vor Zugriff auf den Muffin dann doch die Torte gewählt :-)

Mal sehen ;-)

7. Januar 2019 14:39 Uhr: Von Erik N. an Jörg Janaszak Bewertung: +1.00 [1]

Naja, du sagst dir einfach, wenn ich schon die ganze Theorie jetzt durchgemacht habe, kann ich auch gleich CBIR machen... du hast dann so viel über Anflüge, ILS, Approaches, Abflugverfahren, etc etc etc. gelernt, das Du es auch in der Praxis umsetzen willst. Man will dann die Theorieperle nicht vor die EIR-Sau werfen.

War zumindest bei mir so :)

7. Januar 2019 16:04 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Erik N. Bewertung: +4.00 [4]

Man will dann die Theorieperle nicht vor die EIR-Sau werfen.

Ich weiß nicht, was Du damit sagen willst. Die Theorieprüfung muss man nur einmal ablegen. Wenn man später von E-IR auf CB-IR upgradet, braucht man keinen erneuten Theorielehrgang oder eine Theorieprüfung. Natürlich besteht die Gefahr, dass man viel vergißt, wenn man 3 bis 5 Jahre nach dem Theorielehrgang wieder mit den Verfahren von neuem beginnt. Aber das scheint mir - aus Lehrersicht - das geringere Problem zu sein.


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