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Sonstiges | RyanAir - Die Hölle friert zu  
6. August 2018 10:05 Uhr: Von armin mueller 

Ein guter Artikel zu O Learys Hölle

6. August 2018 10:51 Uhr: Von Markus 'Mog Commander' Doerr an armin mueller Bewertung: +4.00 [5]

So ist das im Transportgewerbe. Warum sollte es anders sein als bei den LKW- oder Busfahrern. Nur das Lohnniveau ist hoch für so einen Anlernberuf, das wird auch mit der Zeit korrigiert.

6. August 2018 13:09 Uhr: Von Norbert S. an Markus 'Mog Commander' Doerr Bewertung: +4.00 [4]

6. Thema verfehlt. Davon handelt der o.a. Artikel überhaupt nicht.

"das wird auch mit der Zeit korrigiert" - das haben Neider schon vor 50 Jahren behauptet und es ist nicht gelungen.

Gruß aus dem Ruhestand eines Happy Angelernten mit mehr Qualifikationen als nur 0 und 1.

6. August 2018 13:27 Uhr: Von Markus 'Mog Commander' Doerr an Norbert S.

In manchen Bereichen hat man es schon geschafft mit ähnlichen Methoden. Sozialdumping ist doch heute besonders in der Transport und Lieferbranche üblich. Siehe Servicepartner der Post. Soll ich dazu einen Artikel verlinken?

Der Kunde will billig, ob beim Paketzustelldienst oder beim 19Euro Flug nach London. Den Flug gabs vor 50 Jahren noch nicht.

6. August 2018 14:09 Uhr: Von reiner jäger an Norbert S. Bewertung: +1.00 [1]

Wenn es also mit der Zeit doch nicht korrigiert wurde, dann gibts doch gar nichts zu meckern.

Ausserdem: wer zwingt die armen Piloten bei Ryanair zu arbeiten? Wenn die doch alle so begehrt sind und der Markt leergefegt ist, dann können die sich doch einen besseren Job suchen. Der Markt bestimmt den Preis - war schon immer so.

Natürlich verstehe ich jeden, der seine Gage noch etwas verbessern möchte, was ja auch vollkommen legal ist

6. August 2018 16:40 Uhr: Von Tee Jay an reiner jäger

So so die wundersame Kraft der Märkte. Ich empfehle die Lektüre von Akerlof. Unsere Wirtschaft und sog. freien Märkte sind weder frei noch können sich diese selbst regulieren.

6. August 2018 17:23 Uhr: Von Chris _____ an Tee Jay

Bitte mal einen konkreten Link, am besten zu einer Zusammenfassung. Das Thema "ineffiziente Maerkte" finde ich ziemlich interessant.

6. August 2018 20:49 Uhr: Von Jochen Dimpfelmoser an reiner jäger Bewertung: +2.00 [2]

Ausserdem: wer zwingt die armen Piloten bei Ryanair zu arbeiten? Wenn die doch alle so begehrt sind und der Markt leergefegt ist, dann können die sich doch einen besseren Job suchen. Der Markt bestimmt den Preis - war schon immer so.

Entschuldigung aber Sie haben leider keinerlei Ahnung von der Airline Fliegerei, denn sonst wüssten Sie, dass es für Pilot noch mehrere Hürden gibt warum es nicht so einfach ist eine Airline zu wechseln. Zu vielen privaten Gründen kommt vor allem das Senoritätsprinzip dabei massiv zu tragen. Heute noch als CP bei RyanAir, morgen als FO bei TUIFly oder anderst herum.
Ja es werden Piloten gesuchte, aber gerade mit dem passenden Rating ? Oder vielleicht gibt es die Jobs auch nur im Sandkasten oder Asien.
Auf Grund der erschwerten Wechselproblematik haben Piloten eine deutlich höhere BIndung an Ihre Airline wie jeder CEO der mal 2 oder 3 Jahre am Chefsessel schnuppert.

6. August 2018 22:27 Uhr: Von Tee Jay an Chris _____

Zum Einstieg: Gunther Dueck in seinen Büchern "Schwarmdummheit" und "Flachsinn". Empfehlenswert ist aber auch Richard David Precht "Jäger, Hirten, Kritiker". Ansonsten "The Market for Lemons" und Akerlof in der bevorzugten Suchmaschine eingeben.

6. August 2018 22:57 Uhr: Von Peter Aster an Tee Jay Bewertung: +3.00 [3]

Hier wird leider immer etwas schwammig mit den Begriffen "Markt" und "ineffizient" hantiert, auch in der empfohlenen Literatur. Unsere Märkte sind weitgehend effizient, nur das heisst nicht das das was da heraus kommt, jedem Einzelnen (und nicht mal einer grösseren Gruppe, Gesellschaft, Volk) zu jeder Zeit(Sekunde, Stunde, Tag, Jahr) gefallen muss.

Wären das ineffiziente Märkte, dann hätten wir noch immer die 50er mit all den damaligen Nachteilen, aber auch natürlich den nostalgisch verklärten Vorteilen.

7. August 2018 07:56 Uhr: Von Karpa Lothar an Peter Aster

Das Leben ist nicht perfekt, deswegen ist es im beständigen Wandel

das Perfekte ist tot... oder im Sterben

9. August 2018 04:29 Uhr: Von Tee Jay an Peter Aster Bewertung: +1.00 [1]

Kann Dir nicht folgen. Das ganze menschliche Leben, ja sogar die Natur selbst sind Beispiele für Verschwendung. Egal mit welcher Schablone, ob vom Ressourcen/Energieverbrauch her, ob sozial oder eben wirtschaftlich Du alles betrachtest. Dein komplettes Dasein besteht aus gelebter Ineffizienz wenn man es überspitzt formuliert. Über die Hälfte wird verschlafen und verträumt. Und vom Rest geht mindestens ein Drittel für Aktivitäten drauf, die Dich wirtschaftlich weder reicher oder ärmer machen, noch sozial im Zusammenleben mit anderen einen Vorteil verschaffen, noch evolutionär die Art erhalten.

Schrecklich allein schon der Gedanke, Sex nur zum Sinne der Reproduktion und Arterhaltung zu betreiben findest Du nicht auch? Ganze Industriezweige würden zusammenbrechen, wenn der Mensch in seinem Sein nicht den Drang nach Lust und Unterhaltung suchen würde. Wieviel Lebenszeit aber auch mit Kacken verschwendet wird. Einige wenige verwechseln mitunter da etwas wenn diese in irgendwelchen Online-Foren etwas schreiben.

Andere haben sogar die Beförderung von Menschen in entfernte Orte mit so komischen Geräten, schwerer als Luft zum Beruf. Aus einem mir nicht ersichtlichen Grund werden die soeben Beförderten nach wenige Tagen wieder zurückgeflogen, völlig sinnfrei. Es soll ganze Länder geben, die nur vom Tourismus leben.

Unsere Art zu Leben und zu wirtschaften ist geprägt von Ineffizienz. Und das ist manchmal eben ganz genau auch gut so. Und vielleicht erlebt unsere Generation ja noch die Erfüllung eines Menschheitstraumes: Einem bedingungslosen Grundeinkommen. Denn von eigentlicher Erwerbsarbeit leben immer weniger unterhalb und oberhalb der gesellschaftlichen Mitte. Spätestens dann, wenn die ganzen Datensammler von heute feststellen, daß diese auf einem riesigen Topf persönlicher Daten und Benutzerprofile sitzen, die Menschen dahinter jedoch schlicht nichts einkaufen und konsumieren können.

Automatisierung und KI sind da nur der Katalysator. Alle Branchen werden in den kommenden 10-15 Jahren massiv disruptiert werden. Alle Jobs mit Informationsasymmetrie zwischen Prinzipal und Agent (damit wären wir wieder bei Akerlof und bei ineffizenten Märkten), überall dort wo heute "Bildschirmrückseitenberatung" (Wortschöpfung von Dueck) stattfindet, werden entfallen: Das sind die meisten kaufmännischen Berufe im Handel, bei Banken, Versicherungen, Jobs im Transportgewerbe, in Verwaltungen ja sogar Jobs in der IT-Branche selbst wie Webdesigner und einfache Admins und Programmierer. Zukunft werden nur noch jene Berufe haben, die komplexe Vorgänge managen (zum Beispiel einen Hauptstadtflughafen bauen), integrative Fertigkeiten haben oder direkt am Menschen arbeiten. Grob gesagt überall dort, wo wir keine KI und keinen Computer um uns herum haben wollen, der die Arbeit macht: Pflegeberufe oder Gastronomie, Friseur, Totengräber, Handwerker etc. Das sind die Zukunftsbranchen, weniger die IT (was immer das sein soll und wo aus meiner Sicht die meisten prekären Robo-Click-Worker Jobs stecken, die von einer KI zuerst übernommen werden).

Kurz: Scientifc Management nach Taylor gilt lang als überholt. Daher hinkt Deine Aussage ganz kräftig.

9. August 2018 07:11 Uhr: Von Lutz D. an Tee Jay

Klingt plausibel. Nur - was hat das mit der Ineffizienz des Marktes zu tun?

9. August 2018 07:43 Uhr: Von Karpa Lothar an Lutz D.

Auch die Märkte sind komplex und menschlich geprägt - Preise sind nur ein Faktor für Entscheidungen. Sympathie und Vertrauen oft wichtiger. Selbst im B2B Bereich sind die hübschen Beine der Vertreterin manchmal entscheidend...

im übrigen würde ich es nicht ineffizient bezeichnen, sondern als Würdigung von zusätzlichen Werten...

9. August 2018 07:48 Uhr: Von Tee Jay an Karpa Lothar

Selbst im B2B Bereich sind die hübschen Beine der Vertreterin manchmal entscheidend...

Schmunzel, ich habe da mal eine Arztpraxis als Kunden gehabt, da war das neben einem netten Lächeln das einzige Einstellungskriterium... ist wohl eine Spielart des "hire for attitude, train for skill" ;-)

Apropo, ich müsste jetzt lange überlegen, wann ich zuletzt als Passagier Kabinenpersonal mit einem Alter 50+ gesehen habe...

9. August 2018 07:52 Uhr: Von reiner jäger an Karpa Lothar

Preise sind nur ein Faktor für Entscheidungen

Stimmt. Ich kenne jede Menge Leute, die NUR mit Lufthansa fliegen würden. Der einzige Grund ist der Irrglauben an die Zuverlässigkeit. Ein Image, daß sich LH in den Jahrzehnten aufgebaut hat und immer noch Geld in die Kassen bringt.

Die Wahrnehmung von LH war die einer seriösen Fluggesellschaft, dadurch wurde sie als Aktiengesellschaft auch sehr erfolgreich während andere Pleite gingen, oder insolvent wurden. Schade, daß man die Abkehr von diesem Image vorantreibt. Klar, die Pflege kostet Geld und kurzzeitig wird das die Gewinne steigen lassen.

9. August 2018 08:00 Uhr: Von Sebastian S. an Tee Jay

Dann fliege mal LH Business oder First....., da wird auf Beständigkeit gesetzt!

9. August 2018 08:02 Uhr: Von Karpa Lothar an Sebastian S.

oder Service Qualität

9. August 2018 08:10 Uhr: Von Alexis vC an Karpa Lothar Bewertung: +1.00 [1]

Ja, zum Beispiel wenn die LH die gesamte eingecheckte Sportausrüstung meines Sohnes bei der Rückkehr von einem Trainingscamp verliert - und dann etwa 1/2 des Zeitwertes erstattet, weil er für Equipment und Kleidung keine „originalen Kaufbelege vorlegen konnte“. (Trotz kompletter, detaillierter Liste aller Teile).

Sehr überzeugend und sehr hanseatisch korrekt ...

9. August 2018 08:12 Uhr: Von Tee Jay an Sebastian S.

ich glaube das war einmal, vielleicht ist im Premium der Business Segment noch ein Refugium übrig geblieben, das kann ich nicht beurteilen... für mich sind Airlines ein Musterbeispiel für intransparente, ineffiziente und von der Gesellschaft hoch direkt oder indirekt subventionierte Märkte wo die Marktteilnehmer opportunistisch Ihren Informationsvorsprung ausnutzen und somit hinab in den Akerlofschen Todesspirale in Richtung "preissensible Gäste" trudeln.

Als Kunde fühle ich mich von allen gleich verarscht. Früher gab's für den Inlandflug von Bonn nach Berlin noch Brötchen und Kaffee, das wurde als erstes gestrichen. Dank Internet kann man so manche "interessante" Preiskalkulation aufdecken, wenn die 300,- EUR Tickets der namhaften Premium Marke bei der Noname-Tochter zugleich für 80,- verkauft werden, gleicher Flug, gleiches Flugzeug, gleiche Klasse. Der einzige Unterschied: Im Kleingeruckten der Premiummarke steht dann "dieser Flug ist operated by Eurowings" oder so ähnlich.

9. August 2018 08:31 Uhr: Von Lutz D. an Tee Jay Bewertung: +2.00 [2]

Airlines sind Musterbeispiel für ineffiziente und intransparente Märkte? Erklär mal. Entweder Du nutzt Begriffe der Volkswirtschaftslehre komplett anders als Volkswirte oder ich übersehe da was. Der Markt für den Erwerb diplomatischer Pässe ist intransparent (aber nicht ineffizient), der für Flüge aber ganz sicher nicht. Und Angebot und Nachfrage sind über Preisbildung auch ausgeglichen. Irgendwo ist da ein Denkfehler.

Wenn die Lufthansa Dir für 149€ von Kassel nach Juist keinen Flug mit Tomatensaft anbieten will, ist das keine Ineffizienz.

9. August 2018 12:39 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Tee Jay

Inwieweit subventioniert die Gesellschaft die Airlines? Das interessiert mich jetzt.

9. August 2018 13:18 Uhr: Von Wolff E. an Flieger Max L.oitfelder

@Max, ich denke, du wirst, wie sehr oft bei TJ, keine Antwort bekommen. Ich warte bis heute noch auf die Antwort von TJ, was ein SATfone an navgatorischen Daten liefert, wenn GPS &CO inop sind.

9. August 2018 13:38 Uhr: Von Chris B. K. an Flieger Max L.oitfelder

Inwieweit subventioniert die Gesellschaft die Airlines? Das interessiert mich jetzt.

Na, warum müssen nur wir Privatflieger die Mineralölsteuer auf Flugbenzin/Kerosin bezahlen und nicht auch die kommerziellen Betreiber?

9. August 2018 14:49 Uhr: Von Tee Jay an Chris B. K.

Bravo! richtige Richtung ;-)

Denksportaufgabe: Nenne mir einen Flughafen in Deutschland, der ohne Steuergelder oder staatliche Gesellschafter am Leben erhalten werden kann. Die ganze gewerbliche Fliegerei ist ein Verlustgeschäft wenn man es so betrachtet. Und Flüge für 39 EUR können nicht wirtschaftlich sein dazu braucht man kein BWL-Studium. Und geht mal eine Airline wie AirBerlin platt, wird sofort die Hand aufgehalten und die Preise auf wundersamerweise erhöht.

Entweder wir reden von freien und effizienten Märkten, die ohne staatliche Eingriffe selbsterhaltend und nachhaltig zum Wohle der Menschen (und das sind nicht nur die Shareholder!) agieren können, oder wir gestehen uns endlich ein, daß das alles nur Murcks ist.


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