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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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23. Januar 2026 07:20 Uhr: Von F. S. an Alexander Callidus

Ob der Vorschlag es besser macht ?!?

- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.

Ein Medizinstudent - wenn auch ein "pfiffiger" - soll entscheiden dürfen "die Akte ist nicht vollständig, deswegen ist der Pilot erst mal 6 Monate gegroundet, bis er a, b und c beigebracht hat". Das halte ich für eher schwierig. Zudem sollte man das - ganz im Sinne der Kritik von Fr. Coppik wenn dann eher einem "pfiffigen Jurastudenten" überlassen.

- Die Fälle nach Komplexizität einteilen kann ein AME.

Was ist der Unterschied zu heute? Der AME (bzw. in einigen Fällen das AMC) macht doch genau das. Und in der absolut überwiegenden Zahl der Fälle entscheidet der AME ja auch direkt. Verweisungen finden nur dann statt, wenn der AME in der Triage entschieden hat, dass der Fall eben nicht einfach von ihm zu beurteilen/entscheiden ist.

- sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation

Hier ist "der Böse" eindeutig mal nicht das LBA, sondern die EASA bzw. die Kommission: Warum gibt es überhaupt Fälle, in denen es eh keinen Ermessensspielraum gibt und deswegen die Konsultation "rein formal" ist?!? Das ist reine juristische Schikane. Um keinen Ermessensspielraum auszuüben braucht man kein LBA und keinen AMA - keinen Ermessensspielraum kann jeder AME vor Ort wunderbar ausüben...

Es wird manchmal übersehen, dass die Kritik von Fr. Coppik im Wesentlichen nicht die medizinische Kompetenz betraf, sondern vor Allem die juristische! Hier fordert sie ja sogar eine zusätzliche juristische Prüfung für die beteiligten Ärzte(!). In so fern ist die Neubesetzung der Referatsleitung L6 mit einem Juristen auch genau eine Entscheidung im Sinne dieser Kritik.

23. Januar 2026 11:35 Uhr: Von Peter Meier an Alexander Callidus

"Wenn sie also nicht so arbeiten, dann wollen sie nicht"

Ich würde sagen, dass diese Vorgehensweise von L6 seit Jahren bekannt ist und weiterhin gilt.

23. Januar 2026 11:37 Uhr: Von Peter Meier an F. S. Bewertung: +1.00 [1]

" In so fern ist die Neubesetzung der Referatsleitung L6 mit einem Juristen auch genau eine Entscheidung im Sinne dieser Kritik."

Yvonne Dams war auch Juristin.

23. Januar 2026 12:55 Uhr: Von Markus S. an Peter Meier Bewertung: +1.00 [1]

Ich glaube der neue Behördenleiter wäre gut beraten, wenn er sich fachlich qualifizierte Berater von Austrocontrol hinzuzieht. Vielleicht wäre er auch gut beraten in einen Beirat Nina Coppik zu holen.

23. Januar 2026 13:38 Uhr: Von Horst Metzig an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Das Luftfahrtbundesamt, Abteilung Flugmedizin, hatte in der Vergangenheit fachliche Beratung/Hilfestellung von Austrocontrol bekommen. Das wurde mir telefonisch in einer Plauderminute von einer Sachbearbeiterin Austrocontrol so gesagt. Worauf sich diese Beratungsgespräche zwischen Luftfahrtbundesamt und Austrocontrol in Detail bezogen haben, weis ich nicht.

Falls ein Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamt diese Beiträge hier lesen tut, möchte ich diesen LBA Mitarbeiter bitten, sich auch in Prag bei dem dortigen flugmedizinischen Zentrum beraten zu lassen. www.ulz.cz

Die jeweiligen ärztliche Behördenleiter treffen sich meiner Information zwei mal im Jahr bei der EASA in Köln, dort bitte ich höflichst, dass der deutsche LBA Behördenleiter Flugmedizin, das ist ein Arzt der humanmedizin studiert und erfolgreich abgeschlossen hat, sich mit seinen tschechischen ärztlichen Kollegen fachlich - organisatirisch austauscht. Wenn das nicht schon geschehen ist.

23. Januar 2026 13:46 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

Ich verstehe das Problem nicht, weshalb sich L6 von Austrocontrol "beraten" lässt. Wenn man nicht arbeiten will, dann kann auch Austrocontrol nicht helfen. Und fehlende Verwaltungsrechtskenntnisse kann AC auch nicht kompensieren, da es in Österreich sowie eigentlich allen anderen Ländern dieses Rechtsgebiet gar nicht gibt. Dort wird das normal zivilrechtlich (BGB-Äquivalent, soweit nich durch die EU-Verordnunggebung ersetzt) geregelt.

23. Januar 2026 13:55 Uhr: Von Horst Metzig an Peter Meier

Das Luftfahrtbundesamt hat 10 externe Ärzte vertraglich für die Abarbeitung von Konsultationen und Verweise beauftragt.

Ich habe mit einen dieser 10 Ärzte telefoniert, und geplaudert. Auf meine Frage, warum Konsultationen manchmal über ein Jahr dauern, sagte mir dieser Vertragsarzt, wenn Bewerber um eine Fliegertauglichkeit die angeforderten ärztliche Unterlagen nicht einsenden, dann kann der Vertragsarzt zusammen mit dem Luftfahrtbundesamt nicht weiter die Konsultation abarbeiten.

Das alles gleitet in Details, mir ist nicht klar, warum fehlende ärztliche Unterlagen so wichtig sind?

Das Luftfahrtbundesamt leidet meiner laienhaften Einschätzung unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst die den Germanwingsabsturz. Es ist für einen Behördenleiter auch nicht emotional einfach, ständig vor juristische Gerichte gezerrt zu werden. Durch den Germanwingsabsturz wurden deutsche Klasse 1 medicals bei den EASA Mitgliedstaaten vorübergehend nicht anerkannt.

Auf jeden Fall tue ich den deutschen Fliegerärzten/innen und dem LBA - Flugmedizin einen Gefallen, meine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit nicht im Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu stellen, und meine Pilotenlizenz ausserhalb dem Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu halten.

23. Januar 2026 15:00 Uhr: Von Chris _____ an Horst Metzig Bewertung: +4.00 [4]

Die Lösung wäre eigentlich super simpel: die Privatfliegerei ausnehmen oder mindestens analog zur US "Basic Med" behandeln. Beim Auto und auf dem Schiff geht das ja auch.

Das würde automatisch Kapazitäten Freistellen für die Berufspiloten, die dann von kürzeren Antwortzeiten profitieren würden.

23. Januar 2026 15:25 Uhr: Von Horst Metzig an Chris _____

In der Schweiz müssen Autofahrer ab 75 Jahre alle 2 Jahre zu einer medizinischen Kontrolluntersuchung, um die Fahreignung zu überprüfen. https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=m%C3%BCssen+in+der+Schweiz+autofahrer+zum+medizinischen+test

Alle diese Vorschläge bitte an die EASA senden.medical@easa.europa.eu

Der dort arbeitende Flugmediziner ist dankbar, wenn Vorschläge von den Piloten kommen. Da ist die richtige Adresse, bitte dort schreiben. Man kann auch telefonieren.

23. Januar 2026 16:56 Uhr: Von Stefan Jaudas an Chris _____

Basic Med?

Wird leider nie passieren.

Egal, wer vorne dirigiert ...

23. Januar 2026 18:05 Uhr: Von Markus S. an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Mag bei unserer Bürokratie in der EU gut sein, aber es würde tatsächlich viel Spielraum lassen wie Chris meint.

23. Januar 2026 18:25 Uhr: Von Sven Walter an Markus S.

Vor allen Dingen könnte man das lange vorher ausgründen an Beliehene, machen wir beim TÜV ja auch - Hoheitsakt durch solide kontrollierte Akteure des Privatsektors. Dann würden halt die Verbände die Lizenzen herausgeben und sich womöglich deutlich schlanker organisieren, als das die öffentliche Hand oft tut. Mit der British Gliding Association hatte ich früher nur gute Erfahrungen gemacht, von Bearbeitungsdauer bis Gebührenhöhe.

Analog UL, wobei da DAeC und DULV nach meiner kursorischen anekdotischen Erfahrung mit der BGA nicht mithalten können.

23. Januar 2026 18:27 Uhr: Von Alexander Callidus an F. S. Bewertung: +3.00 [3]

"Ob der Vorschlag es besser macht ?!?
- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.
Ein Medizinstudent - wenn auch ein "pfiffiger" - soll entscheiden dürfen "die Akte ist nicht vollständig,
deswegen ist der Pilot erst mal 6 Monate gegroundet, bis er a, b und c beigebracht hat". Das halte ich für eher schwierig."

Man kann sich die Hose auch mit der Kneifzange anziehen.

"Entscheiden" habe ich nicht gesagt, sondern vorbereiten und zuarbeiten. Und was spricht dagegen, wenn der Pilot und sein Fliegerarzt mit gleicher Post am Tag nach dem Eingang vom LBA Mail und Post bekommen mit der Bitte, diesen oder jenen Arztbrief oder Befund von dann und dann bitte noch nachzureichen? Zwei Tage später sind die Sachen beim LBA und drei Tage später hat der Pilot seine Entscheidung, fertig ist die Laube.

"- Die Fälle nach Komplexizität einteilen kann ein AME.
Was ist der Unterschied zu heute?"
Ich meinte ein AME im LBA, der dem Aeromedical Assessor die Fälle vorstrukturiert.

"- sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation
Hier ist "der Böse" eindeutig mal nicht das LBA, sondern die EASA bzw. die Kommission"

Es ist wie beim Beton: kommt drauf an, was [das LBA] draus macht.
Wenn bei einer einfachen Erkrankung der AME wg EASA konsultieren oder verweisen muß, obwohl er das medizinisch nicht für notwendig hält, dann ist das doch auch für das LBA eine einfache Sache - und das kann man dem Aeromedical Assessor wunderbar vorbereiten.

"Zudem sollte man das - ganz im Sinne der Kritik von Fr. Coppik wenn dann eher einem "pfiffigen Jurastudenten" überlassen."

Ich will das jetzt nicht ein Oxymoron nennen ...
Meiner Meinung nach sind Juristen und durch sie geprägte Mediziner ein Teil des Problems und nicht die Lösung.

25. Januar 2026 07:24 Uhr: Von Horst Metzig an Jan Brill

Hier eine Podiumsdiskussion bei der Aero 2024. Interessant als Informationsquelle: https://www.youtube.com/watch?v=tmqvc1tVWmc

Offensichtlich gibt es bei den EU Mitgliedstaaten prägende Unterschiede, so hört man, dass auch in Finnland einiges nicht optimal ist.

Nachdem ich diese Podiumsdiskussion angehört habe, erkenne ich Parallelen zu der hemmenden Bürokratie in Deutschland, welche nicht nur Kosten der Gesellschaft in die Höhe treibt, sondern auch Industriebetriebe auswandern lässt, auf jeden Fall Produktionsbereiche in Deutschland behindern.

Hier im Forum können nur Informationen veröffentlicht werden, Entscheidungen trifft die EU Kommission auch mit Zusammenarbeit der EASA. Bei der EASA habe ich einen gut motivierenden Fliegerarzt am Telefon kennen lernen können, der ein offenes Ohr für Medicalkritik von Piloten hat.

Stichwort intraokulare Linsen, hier hat die Schweiz per Gesetz den Fliegerärzten vorgegriffen. https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=intraokulare+Linsen

Hier eine andere interessante Diskussion zu Fliegertauglichkeit. https://www.youtube.com/watch?v=vUHLCkb3AOw

Hier ein interessantes Gespräch mit dem LBA: https://www.youtube.com/watch?v=cEIaHO8W8h4

25. Januar 2026 13:55 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

"Hier ein interessantes Gespräch mit dem LBA: https://www.youtube.com/watch?v=cEIaHO8W8h4"

Abgestandener alter Mist. Dieses "Video" ist billigste Propaganda des ehem. LBA-Präsidenten mit inszenierten "Fragen" wie z.B. die auf blödmans-Hessisch gestellte Frage "..äh warum äh dauert die Bearbeitung in der flugmedizinischen Verwaltung so lange?", "...äh muss isch zu de Amtsarzt gehe?" und weitere Blödsinn.
Immerhin, das Video stammt aus 2022, das Eingeständnis, dass das Problem seit damals nicht behoben wird, womit sich dieser "Präsident" jeglicher Verdienste enthoben hat, dafür jetzt im Alter von 63!! aber seine B3-Ruhebezüge genießt, für die der Steuerzahler mangels Rücklagen buckeln darf.

25. Januar 2026 15:04 Uhr: Von Manni Fold an Peter Meier Bewertung: +1.00 [3]

Der "Interviewer" ist ein narzistisch primitiver Clickbaiter. Sein Gesicht ist das Hauptmotiv. Schaut mal all seine Videos an. Saukomisch, er hat eine VL3 geleast und war bass erstaunt, daß er das schöne Flugzeug wieder abgeben musste...

25. Januar 2026 15:18 Uhr: Von Horst Metzig an Manni Fold

Immerhin hat der Präsident des Luftfahrtbundesamt diesen narzistisch primitiven Clickbaier ( diese Wortwahl habe ich so von Manni Fold übernommen ) einige Stunden seiner kostbare Arbeitszeit für dieses öffentlichkeitswirksame Gespräch eingeplant. Das muss jemand als Einzelperson mal fertig bringen, wenn nicht einmal Fliegerärzte Zugang bekommen.

Hier im Forum kann man meiner Meinung das Problemfeld Luftfahrtbundesamt immer wiederholend aus den unterschiedlichsten Betrachtungen aufzeigen. Ich würde das mal mit der Vorgehensweise der Flugunfallermittler vergleichen, ein komplexer Flugunfall wird nach der Ausschlussmethode abgearbeitet. Die Organisationsstruktur der Flugmedizin im Luftfahrtbundesamt stellt, analytisch aufklärerisch betrachtet, die Komplexheit des Germanwingsabsturz in den Hintergrund. Flugunfallermittlung ist Teamarbeit, hier im Forum könnte eine ähnliche Struktur von Teamarbeit möglicherweise dem Drama LBA Abhilfe schaffen. Hier im Forum schreiben zum teil hochqualifizierte Menschen von den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Durch ständiges Wiederholen und menthales Durchkauen vieler Einzelfallschicksale und Vorgehensweisen im Luftfahrtbundesamt lässt sich möglicherweise die Stelle finden, bei der Veränderungen zum Wohle einer praxisgerechten Durchführung einer Flugmedizin, hier Konsultationen und Verweisungen, angegangen werden kann. Also die Stelle finden, wo man die Brechstange ansetzen kann.

Beginnen möchte ich mit dem Direktor des Luftfahrtbundesamt, welche menthalen Fähigkeiten besitzt dieser Mann, um von seiner Position Verbesserungen in der Flugmedizin seiner Dienststelle zu bewirken: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg-Werner_Mendel

Vier Jahre leistete Herr Mendel seiner Schulzeit in Schweden, also ist Herr Mendel sprachbegabt. Die Flugunfallermittler schauen sich auch die Akten der verunfallten Piloten an.

Meine Frage, sind die Fähigkeiten des Herrn Mendel alleinig ausschlaggebend für die zu langen Bearbeitungszeiten bei Konsultationen und Verweisungen? Ober wirken da noch andere Kräfte, bei welchen Herr Mendel kein Einfluss hat? Vielleicht übersehe ich etwas?

25. Januar 2026 16:26 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig Bewertung: +1.00 [1]

Immerhin hat der Präsident des Luftfahrtbundesamt diesen narzistisch primitiven Clickbaier ( diese Wortwahl habe ich so von Manni Fold übernommen ) einige Stunden seiner kostbare Arbeitszeit für dieses öffentlichkeitswirksame Gespräch eingeplant. Das muss jemand als Einzelperson mal fertig bringen, wenn nicht einmal Fliegerärzte Zugang bekommen.

Das hat Mendel nicht getan, weil er so großzügig mit seiner kostbaren Arbeitszeit ist, sondern weil das Video eine unerträgliche und billige Selbstvermarktungspropaganda darstellt.
Hätte er sich damals und auch danach besser kritischen Diskussionsrunden mit Fliegerärzten und Piloten gestellt, wäre das was anderes gewesen. Jedoch - nicht scheut das LBA und hier L6 mehr als den direkten Kontakt mit Piloten und Fliegerärzten.

25. Januar 2026 16:49 Uhr: Von Joachim P. an Manni Fold Bewertung: +3.00 [3]

Bei der präzisen Beschreibung muss ich nicht mal den Link klicken um zu wissen, auf welchen Kanal ich landen würde ;))

25. Januar 2026 16:54 Uhr: Von Horst Metzig an Peter Meier

Sind Piloten und Fliegerärzte böse Menschen? Hat die Abteilung L 6 des Luftfahrtbundesamt Ängste? Könnte da eine posttraumatische Belastungsstörung die Ursache sein? Immerhin gab es persönliche Treffen mit dem Deutschen Aeroclub. Die vertreten Piloten.

25. Januar 2026 17:06 Uhr: Von Horst Metzig an Joachim P.
6. Februar 2026 11:37 Uhr: Von Horst Metzig an Horst Metzig

Ich habe heute mit dem Luftfahrtbundesamt, Abteilung Flugmedizin, telefoniert. Ich sprach mit einer Sachbearbeiterin, welche Konsultationen koordiniert und Fragen zu Konsultationen beantwortet.

Auf meine erste Frage, ob der LBA personell unterbesetzt ist, sagte mir die freundliche Stimme des LBA, darüber darf sie nichts sagen, ich solle meine Frage schriftlich einreichen.

Die zweite Frage zur Vorgehensweise einer Konsultation in meinen Fallbeispiel einer Migräne, sagte mir die Sachbearbeiterin, der untersuchende Fliegerarzt stellt bei dem LBA eine Konsultation. Darauf erteilt das LBA eine Empfehlung an den Fliegerarzt. Einschränkung zu dieser Empfehlung, bei Verweisungen Klasse 1 gibt es keine Empfehlung.

Neugierig wie ich bin, habe ich bei der Definition Empfehlung weitere telefonische Fragen gestellt. Ich wollte mir diesen ganzen Vorgang Konsultation möglichst bildlich vorstellen. Die LBA Sachbearbeiterin sagte mir, das Fliegerarzt müsse warten, bis das LBA eine Empfehlung zu diesen betreffenden flugmedizinischen Fall schriftlich übermittelt. Dann unterstellte ich dieser Sachbearbeiterin des LBA, "Dann gehe ich davcon aus, dass der Fliegerarzt von dem LBA freie Hand zur Entscheidungsfindung bekommt."

Deren Antwort, nur bei Konsultationen.

Im Beispielfall Migräne muss dann der untersuchende Fliegerarzt aufgrund seiner ärztlichen Berufserfahrung und dem Wissen als Fliegerarzt nach den EASA Vorgaben eigenständig entscheiden. Diesen Satz habe ich mehrfach am Telefon wiederholt. Diese Tatsache würde alles was bisher hier im Forum über Wartezeiten Flugmedizin LBA unter einer anderen Betrachtungsweise stellen. hier zu EASA Flugmedizin https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A02011R1178-20250804

Inzwischen gibt es zur EU 1178/2011 einige Änderungen, hier die aktuellste: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:02011R1178-20250804

So ein Fliegerarzt muss eigentlich in seinen Köpfchen eine Menge an Wissen und Verordnungen umwälzen, und das möglichst fehlerfrei.

Zusammengefasst, wenn ein Fliegerarzt von dem Luftfahrtbundesamt, Abteilung für Flugmedizin, eine schriftlich ausgestellte Empfehlung zu seiner Konsultation bekommt, dann wird das LBA bei der flugmedizinischen Entscheidungsfindung entlastet und belastet den Fliegerarzt, alles fehlerfrei zu machen. Weitere Entscheidungen trifft dann der Fliegerarzt auf Grundlage dieser LBA Empfehlung. Wie weit darf der Fliegerarzt diese Empfehlung interpretieren, anders auslegen? Deutlich hervorgehoben hat die LBA Sachbearbeiterin ein Vorgehen nach der EASA EU 1178/2011 und deren aktuellsten Ausfertigungen. Somit kann jeder Fliegerarzt die EU 1178/2011 so anwenden, wie andere ausländische EU Fliegerärzte.

Die abschliessenden Worte dieser netten LBA Sachbearbeiterin waren, auch bei einen sehr kleinen Sportflugzeug können grosse Gefahren zum Schaden unbeteiligter ausgehen, so meine Erinnerung aus dem Telefongespräch.

fff

18. Februar 2026 15:10 Uhr: Von Horst Metzig an Jan Brill

Ich möchte allen hier im Forum mitteilen, dass bei der Jahreshauptversamlung des Deutschen Aeroclub auch Vertreter aus den Bundesverkehrsministerium anwesend waren. Zum einen war es Herr Staatssekretär Schnorr und Herr Kamp als Referatsleiter LF 18 im Bundesverkehrsministerium. https://www.daec.de/news/news-detail/daec-hauptversammlung/

Zum anderen wurde mir aus gesicherter Quelle mitgeteilt, dass ein vom Luftfahrtbundesamt in Vertrag genommener externer Gutachter seine Tätigkeit wieder beendet hat, weil seine Tätigkeit in keinen Verhältnis zwischen Zeitaufwand und Entgeld gestanden hat. Von einen anderen exzernen LBA Gutachter wurde mir aus seiner Arztpraxis am Telefon ähnliches berichtet, auch dieser hat seine externe LBA Tätigkeit beendet.

Es werden bei dem LBA Köpfe rollen.

18. Februar 2026 19:37 Uhr: Von ingo fuhrmeister an Horst Metzig Bewertung: -1.00 [1]

nicht das sven jetzt fragt, ob das LBA nach saudi arabien aut-ge-sourct wird...:-)))

es muß halt was passieren...so kann es nicht weitergehen, mit einer sog. schlüsselbehörde...oder#

ist das LBA von insubordinatoren infiltriert?

20. Februar 2026 17:08 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

Ich möchte allen hier im Forum mitteilen, dass bei der Jahreshauptversamlung des Deutschen Aeroclub auch Vertreter aus den Bundesverkehrsministerium anwesend waren. Zum einen war es Herr Staatssekretär Schnorr und Herr Kamp als Referatsleiter LF 18 im Bundesverkehrsministerium. https://www.daec.de/news/news-detail/daec-hauptversammlung/

Dir ist klar Horst, dass das am 01.12.2025 war, also lange her und hat nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun?


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