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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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23. Januar 2026 13:38 Uhr: Von Horst Metzig an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Das Luftfahrtbundesamt, Abteilung Flugmedizin, hatte in der Vergangenheit fachliche Beratung/Hilfestellung von Austrocontrol bekommen. Das wurde mir telefonisch in einer Plauderminute von einer Sachbearbeiterin Austrocontrol so gesagt. Worauf sich diese Beratungsgespräche zwischen Luftfahrtbundesamt und Austrocontrol in Detail bezogen haben, weis ich nicht.

Falls ein Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamt diese Beiträge hier lesen tut, möchte ich diesen LBA Mitarbeiter bitten, sich auch in Prag bei dem dortigen flugmedizinischen Zentrum beraten zu lassen. www.ulz.cz

Die jeweiligen ärztliche Behördenleiter treffen sich meiner Information zwei mal im Jahr bei der EASA in Köln, dort bitte ich höflichst, dass der deutsche LBA Behördenleiter Flugmedizin, das ist ein Arzt der humanmedizin studiert und erfolgreich abgeschlossen hat, sich mit seinen tschechischen ärztlichen Kollegen fachlich - organisatirisch austauscht. Wenn das nicht schon geschehen ist.

23. Januar 2026 13:46 Uhr: Von Peter Meier an Horst Metzig

Ich verstehe das Problem nicht, weshalb sich L6 von Austrocontrol "beraten" lässt. Wenn man nicht arbeiten will, dann kann auch Austrocontrol nicht helfen. Und fehlende Verwaltungsrechtskenntnisse kann AC auch nicht kompensieren, da es in Österreich sowie eigentlich allen anderen Ländern dieses Rechtsgebiet gar nicht gibt. Dort wird das normal zivilrechtlich (BGB-Äquivalent, soweit nich durch die EU-Verordnunggebung ersetzt) geregelt.

23. Januar 2026 13:55 Uhr: Von Horst Metzig an Peter Meier

Das Luftfahrtbundesamt hat 10 externe Ärzte vertraglich für die Abarbeitung von Konsultationen und Verweise beauftragt.

Ich habe mit einen dieser 10 Ärzte telefoniert, und geplaudert. Auf meine Frage, warum Konsultationen manchmal über ein Jahr dauern, sagte mir dieser Vertragsarzt, wenn Bewerber um eine Fliegertauglichkeit die angeforderten ärztliche Unterlagen nicht einsenden, dann kann der Vertragsarzt zusammen mit dem Luftfahrtbundesamt nicht weiter die Konsultation abarbeiten.

Das alles gleitet in Details, mir ist nicht klar, warum fehlende ärztliche Unterlagen so wichtig sind?

Das Luftfahrtbundesamt leidet meiner laienhaften Einschätzung unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst die den Germanwingsabsturz. Es ist für einen Behördenleiter auch nicht emotional einfach, ständig vor juristische Gerichte gezerrt zu werden. Durch den Germanwingsabsturz wurden deutsche Klasse 1 medicals bei den EASA Mitgliedstaaten vorübergehend nicht anerkannt.

Auf jeden Fall tue ich den deutschen Fliegerärzten/innen und dem LBA - Flugmedizin einen Gefallen, meine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit nicht im Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu stellen, und meine Pilotenlizenz ausserhalb dem Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu halten.

23. Januar 2026 15:00 Uhr: Von Chris _____ an Horst Metzig Bewertung: +4.00 [4]

Die Lösung wäre eigentlich super simpel: die Privatfliegerei ausnehmen oder mindestens analog zur US "Basic Med" behandeln. Beim Auto und auf dem Schiff geht das ja auch.

Das würde automatisch Kapazitäten Freistellen für die Berufspiloten, die dann von kürzeren Antwortzeiten profitieren würden.

23. Januar 2026 15:25 Uhr: Von Horst Metzig an Chris _____

In der Schweiz müssen Autofahrer ab 75 Jahre alle 2 Jahre zu einer medizinischen Kontrolluntersuchung, um die Fahreignung zu überprüfen. https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=m%C3%BCssen+in+der+Schweiz+autofahrer+zum+medizinischen+test

Alle diese Vorschläge bitte an die EASA senden.medical@easa.europa.eu

Der dort arbeitende Flugmediziner ist dankbar, wenn Vorschläge von den Piloten kommen. Da ist die richtige Adresse, bitte dort schreiben. Man kann auch telefonieren.

23. Januar 2026 16:56 Uhr: Von Stefan Jaudas an Chris _____

Basic Med?

Wird leider nie passieren.

Egal, wer vorne dirigiert ...

23. Januar 2026 18:05 Uhr: Von Markus S. an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [1]

Mag bei unserer Bürokratie in der EU gut sein, aber es würde tatsächlich viel Spielraum lassen wie Chris meint.

23. Januar 2026 18:25 Uhr: Von Sven Walter an Markus S.

Vor allen Dingen könnte man das lange vorher ausgründen an Beliehene, machen wir beim TÜV ja auch - Hoheitsakt durch solide kontrollierte Akteure des Privatsektors. Dann würden halt die Verbände die Lizenzen herausgeben und sich womöglich deutlich schlanker organisieren, als das die öffentliche Hand oft tut. Mit der British Gliding Association hatte ich früher nur gute Erfahrungen gemacht, von Bearbeitungsdauer bis Gebührenhöhe.

Analog UL, wobei da DAeC und DULV nach meiner kursorischen anekdotischen Erfahrung mit der BGA nicht mithalten können.


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