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23. Januar 2026 18:27 Uhr: Von Alexander Callidus an F. S. Bewertung: +3.00 [3]

"Ob der Vorschlag es besser macht ?!?
- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.
Ein Medizinstudent - wenn auch ein "pfiffiger" - soll entscheiden dürfen "die Akte ist nicht vollständig,
deswegen ist der Pilot erst mal 6 Monate gegroundet, bis er a, b und c beigebracht hat". Das halte ich für eher schwierig."

Man kann sich die Hose auch mit der Kneifzange anziehen.

"Entscheiden" habe ich nicht gesagt, sondern vorbereiten und zuarbeiten. Und was spricht dagegen, wenn der Pilot und sein Fliegerarzt mit gleicher Post am Tag nach dem Eingang vom LBA Mail und Post bekommen mit der Bitte, diesen oder jenen Arztbrief oder Befund von dann und dann bitte noch nachzureichen? Zwei Tage später sind die Sachen beim LBA und drei Tage später hat der Pilot seine Entscheidung, fertig ist die Laube.

"- Die Fälle nach Komplexizität einteilen kann ein AME.
Was ist der Unterschied zu heute?"
Ich meinte ein AME im LBA, der dem Aeromedical Assessor die Fälle vorstrukturiert.

"- sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation
Hier ist "der Böse" eindeutig mal nicht das LBA, sondern die EASA bzw. die Kommission"

Es ist wie beim Beton: kommt drauf an, was [das LBA] draus macht.
Wenn bei einer einfachen Erkrankung der AME wg EASA konsultieren oder verweisen muß, obwohl er das medizinisch nicht für notwendig hält, dann ist das doch auch für das LBA eine einfache Sache - und das kann man dem Aeromedical Assessor wunderbar vorbereiten.

"Zudem sollte man das - ganz im Sinne der Kritik von Fr. Coppik wenn dann eher einem "pfiffigen Jurastudenten" überlassen."

Ich will das jetzt nicht ein Oxymoron nennen ...
Meiner Meinung nach sind Juristen und durch sie geprägte Mediziner ein Teil des Problems und nicht die Lösung.


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