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12. April 2010 Jan Brill

Events: AERO 2010 Stimmungsbild


Die jährliche AERO in schwierigem Fahrwasser – ein Stimmungsbild

Zwanzig Prozent weniger Aussteller, ganze Branchen nicht vertreten, deutlich weniger Besucher und die Gebrauchtflugzeugmesse IMAS praktisch nicht existent. Dazu unangebracht hohe Gebühren des Flughafens Friedrichshafen für anfliegende Besucher. Die zum ersten Mal jährlich abgehaltene AERO in Friedrichshafen fand in einem schwierigen Umfeld statt. Auch wenn die Quantität deutlich hinter den letzten Jahren zurückblieb, zeigten sich doch viele Aussteller zufrieden über die Qualität des Publikums. Ein Stimmungsbild von der AERO 2010.


Silvia Behnert (links), Karin Keller (rechts) und Isabella Lang hielten die Stellung am Stand, während die Redakteure Klaus Schulte, Nils Kramer und Jan Brill das Gespräch mit Ausstellern und Kunden suchten.
Das größte Ärgernis kam für fliegende Besucher gleich zu Beginn: 65 Euro "Servicegebühr" verlangte der Flughafen Friedrichshafen für Flugzeuge bis zwei Tonnen. Darin enthalten seien "Anflug, Abstellung für 24h, Wetterdaten, Flugplan und Handling". Nicht enthalten war die Eintrittskarte zur Messe. Gegenüber dem Vorjahr, wo in der Pauschale von rund 40 Euro noch die Eintrittskarte enthalten war, stellt dies also praktisch eine Erhöhung um 100% dar.

Der Flughafen begründet diese Erhöhung mit den zusätzlichen Kosten durch das Verkehrsaufkommen der AERO sowie mit der Weigerung der Messegesellschaft sich an den Infrastrukturkosten durch den Messeverkehr zu beteiligen.

Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden, die AERO ist eben vor allem eine Messe für Piloten und Flugzeughalter, und die kommen eben gern auch durch die Luft, das machte in der Vergangenheit die Attraktivität der Messe für die Aussteller aus.
Wenn hier für einen CT-UL oder eine DA-20 "Handling"-Gebühren verlangt werden die eher an den Aerosalon in Le Bourget erinnern, dann gräbt sich die Veranstaltung ihre wichtigste Ressource ab: Flugzeughalter und Piloten!


Jährlicher Turnus

Der jährliche Rhythmus der Messe stieß bei den Ausstellern auf ein geteiltes Echo. Der dramatische Abfall der Ausstellerzahlen von 625 im Jahr 2009 auf 497 in diesem Jahr ist nicht allein durch die wirtschaftliche Situation zu erklären. Offensichtlich können oder wollen es sich nicht alle Unternehmen leisten jährlich in Friedrichshafen präsent zu sein. Ganze Branchen fehlten in diesem Jahr: Die Segelflughersteller waren gar nicht vertreten, große Firmen insbesondere aus dem Avionik-Bereich (z.B. Aspen) beschränkten ihre Präsenz auf Minimal-Stände.

Andere befürworten den jährlichen Turnus. Pilot und Flugzeug beispielsweise konnte wie in den letzten Jahren auch zahlreiche neue Abonnenten gewinnen und für das umfangreiche positive, kritische und konstruktive Feedback unserer Leser am Messestand in Halle A4 bedanken wir uns ausdrücklich.

Allen von uns befragten Ausstellern war jedoch gemeinsam, dass das jährliche Engagement auf der AERO zu deutlichen Kürzungen oder Verzicht bei anderen Veranstaltungen – insbesondere der ILA in Berlin – führt.

Die Besucherzahlen fielen ebenfalls merklich geringer aus als im letzten Jahr. Den Donnerstag und Sonntag empfanden wir als außerordentlich schwach, am Freitag und Samstag herrschte hingegen üblicher AERO-Betrieb. "Weniger Leute, aber hochwertige Kontakte" war ein typischer Kommentar von Ausstellern.


Für die vielen interessanten Gespräche, sowie das positive, kritische und konstruktive Feedback bedanken wir uns herzlich bei den Besuchern des Pilot und Flugzeug Standes in Halle 4. Wir bedanken uns auch für die vielen neu abgeschlossenen Abos!
Die AERO ist und bleibt eine Messe vor allem für das Business. Wer hierher kommt kann und will Geld ausgeben oder sich für zukünftige Investitionen informieren. Das macht die Messe attraktiv. Manche Aussteller äußerten jedoch Zweifel, ob Flugzeughalter die sich über aktuelle Avionik informieren oder Unternehmer, die sich auf dem Freigelände hochwertiges Fluggerät zeigen lassen, wirklich begeistert sind, gleich am Eingang der Halle 3 von den blanken Pobacken zweier Reizwäschemodelle begrüßt zu werden.



Reinfall bei der IMAS

Als kompletten Reinfall muss man leider die IMAS werten. Die Gebrauchtflugzeugmesse wartete mit nicht mehr als einer Handvoll Flugzeugen auf. Für die deftigen Ausstellungspreise (über 500 Euro z.B. für eine Zwei-Tonnen-Twin) waren die Flugzeuge indes noch nicht einmal gesichert. Personal, das unbedarfte und fachunkundige Messebesucher z.B. daran gehindert hätte ein Höhenruder als Parkbank zu verwenden, fand sich kaum. Ein Aussteller präsentierte uns handfeste Beschädigungen an seinem Flugzeug.

Für einiges Kopfschütteln sorgte auch der Auftritt der DFS. Ausgerechnet die Präsentation des FIS (Flight Information Service), der ja für viele VFR-Piloten die wichtigste Schnittstelle zur deutschen Flugsicherung darstellt, war am Stand der DFS GMBH nicht vertreten. Wer suchte, der fand die beliebte FIS-Repräsentanz dann im Kongresszentrum Ost, komplett mit FIS-Arbeitsplatzsimulation und FIS-Mitarbeitern zum Gespräch.

Den Kontakt und den Informationsaustausch zwischen den beiden Seiten des Funks zu pflegen ist nach unserer Ansicht aber sehr viel wichtiger und spannender als Karten auszustellen oder iPhone-Gadgets zu präsentieren. Warum die DFS hier ausgerechnet ihre wichtigsten Frontleute im Kontakt mit den Piloten ins Kongresszentrum verbannt war für viele Besucher vollkommen unverständlich.


Messe internationalisiert sich


Gähnende Leere am Sonntag auf dem Static-Display. Das kennt man von der AERO so nicht. Während Donnerstag und Sonntag enttäuschten, herrschte am Freitag und Samstag normeler Besucherverkehr. Die Ausstellerzahlen reduzierten sich jedoch von 625 (2009) auf 497 (2010).
Deutlich zu erkennen ist die Internationalisierung der Messe. Der Anteil der internationalen Besucher stieg an. Traditionell zahlreiche amerikanische Aussteller und auch Firmen aus der EU wie z.B. Tecnam geben inzwischen den Ton an. Den Status der AERO als primäre europäische GA-Messe unterstrich auch die amerikanische und internationale AOPA (IAOPA): Präsident Craig Fuller persönlich war mit hochrangigen Mitarbeitern nach Friedrichshafen gekommen, ASF-Chef Bruce Landsberg hielt Vorträge und AOPA-Pilot Chefredakteur Tom Haines unterstrich durch seinen Besuch auch die Bedeutung der Veranstaltung für das amerikanische Publikum.

Die Deutsche AOPA bemühte sich intensiv um den Erhalt von Fürstenfeldbruck und konnte angesichts der finanziellen Erpressung durch die bayrische Landesregierung und BMW einen wichtigen Erfolg bei der weiteren Finanzierung des Kampfes um den Münchner GA-Airport verbuchen.


Lesen Sie unseren ausführlichen Messebericht zu den Neuerungen und Innovationen sowie das Pilot und Flugzeug Interview mit Craig Fuller in der Mai-Ausgabe von Pilot und Flugzeug am 30. April 2010.


  
 




12. April 2010: Von Thomas Gojowy an Jan Brill
moinmoin
...na zumindest subjektiv volle Hallen, ob sich aber die Shoots mit meist "leichtbekleideten" Damen (i.d.R. vor osteuropäischen Produkten) auch auf die Verkaufszahlen auswirken werden, wird wahrscheinlich ein Geheimnis der Hersteller bleiben...

Freitag (vormittag) schlug dann die Stunde der Seiten- und Rückenwind-Spezis (welche Bedingungen müssen eigentlich für einen Wechsel der Anflugrichtung erfüllt sein ??) und dazu noch "schön" trübe...

leider haben dann Viele am Samstag auch schon den "Abflug" gemacht, wahrscheinlich aufgrund der unklaren Wettervorhersage für Sonntag (war eigentlich der schönste Tag), und schön war auch die individuelle "Interpretation" der Abflugrichtung nach dem Start vonna Graspiste, welche einige unser meist "lauteren" Kameraden zu einer Tiefflug-Einlage über den Parkplatz am Ost-Ausgang veranlasste...
13. April 2010: Von M Schnell an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

Ich empfand die Messe in diesem Jahr als sehr angenehm und die Kontakte als hochwertig und erfolgversprechend.
Leider mußte ich aber feststellen was ich lange schon vermutete..Alteingesessene Deutsche Tratitionsunternehmen als auch die großen Hersteller wie Piper und Cessna glänzten vorallem mit Ignoranz gegenüber den Besuchern...die Auskünfte waren entweder sehr und zurückhaltenbzw bescheiden bescheiden oder man wurde einfach Ignoriert.
Bei den Ul's Hingegen hat man scheinbar den Markt besser begriffen und ging auf die Messe Besucher zu,warb für seine Produkte und scheute sich auch nicht davor 150Kg Schwergewichte aufzufordern Platz zu nehmen...
Was für mich persönlich als sehr enttäuschend darstellte war die Tatsache das am Samstag lediglich das "übliche" was man auf jeder airshow zu sehen bekommt in der Luft zu sehen war..Auch wenn man Uli und Macho immer gerne zu sieht..auf einer Messe ist Kunstflug einfach am falschen Platz..da Interessieren ja wohl eher Demo Flüge der Aussteller...

Mfg: Sf23

Anmerkung: das LBA war so kompetent vertreten das ich den Stand glatt übersehen habe... ;-)
13. April 2010: Von  an M Schnell
LBA? ist das nicht das größte deutsche unbeleuchtete hinderniss an einem flugplatz???

die messe war ok - da kunden in den letzten 20 jahren doch recht viele edms gekauft haben, wird jetzt auf die tft-kampfwertgesteigerte version mit bonuspack geplant als trade in für das alte gerät.

ich konnte sehr gute kontakte knüpfen und bestehende vertiefen etc. - auch mit den damen im string....

mal ehrlich - ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, daß die besucher bei den flugzeugherstellern nicht beachtet wurden. uns ggü war air-alliance und dort war ein kommen und gehen - mit flugzeugzeigen etc.

mfg
ingo fuhrmeister
13. April 2010: Von M Schnell an 
Air alliance nicht das stimmt...
Ich Persönlich stieß bei Piper /Centurion / Cessna und Tecnam auf eine Servicewüste...und da ich um die Flieger nun ganz anders rum bin wie der "schaulustige" ist bei den Ul's ja auch aufgefallen...
Von Seitens der Zubehör Händler (bayerdynamik zb) war ein auf den Besucher zugehen zu erkennen..mehr noch mein Headset hat nun zwei neue frisch Gravierte Teile dran...
sowohl bei scan Avation als auch bei Adamsaviation wurde ich (bzw wir) direkt angesprochen und auch kompetent beraten...
auch bei TL / Leitner / und den Herren mit ihrer "Easy camo" Software..ebenso wie bei den Werkzeugherstellern...

Aber im großen und ganzen muß ich sagen ist diese Messe mal etwas Zielführendes..nun muß Sie nur noch signalisieren das die AL unterhalb der Geschäftsfliegerei noch zukunft hat..
13. April 2010: Von Mathias Göschl an M Schnell
vorneweg: Der Rahmen und Anspruch der Messe schien mir ok. Ich fand es im Detail auch gehaltvoll und mit der von Jan Brill schon angesprochenen Internationalisierung und Freiraum für Themen wie E-Flug, LSA, Helis, etc. prinzipiell auch offen für die Zukunft.

Allerdings erschien mir in weiten Bereichen die Implementierung 'lustlos'. Das fängt bei der Airshow mit stetig umherpurzelnden Kunstfliegern an (AL ist mehr als Extra & Yak. Gottseidank hat sich eine wunderschöne Softdrink-P38 im Geradeausflug unser erbarmt) und endet beim 'static' display. Viel statischer ging's wohl nimmer, sei denn man gönnt sich den Spass und mimte einmal rege Kaufabsichten. Ist denn keiner der Aussteller / Organisatoren auf die Idee gekommen das fliegende Spektrum von UL/SEP bis hin zu MET mal der Öffentlichkeit im Flug zu demonstrieren ?

Ebenso 'lustlos' mutet der Versuch an finanzielle Querelen zwischen Messegesellschaft und Flugplatz an die anfliegenden Piloten (neben den Ausstellern wohl die Protagonisten der Veranstaltung, oder hab ich was übersehen ?) durchzureichen. Eigentlich müsste es den Herren von der US AOPA und zahlreichen Tann/Oshkosh Veteranen speiübel geworden sein, bei derlei Zuständen.

Zitat: "nun muß Sie nur noch signalisieren das die AL unterhalb der Geschäftsfliegerei noch zukunft hat.."

Ich fürchte es lohnt sich nicht darauf zu vertrauen bis 'Sie' (die Messe) erkennt, dass die Signalbirne ausgewechselt werden müsste. Budgetäre 'Ausrutscher' wie Samedan, AERO, etc. einfach mal von der Destination-Liste streichen und darauf vertrauen, dass die Aussteller, welche den direkten Kontakt zu Ihrer Clientel suchen, sich auch auf Events wie Tannkosh (low-end) oder EBACE (high-end) einfinden werden. Reine Imagepflege und heisse Luft kann man dann ja immer noch in (leeren) Hallen zelebrieren, alleine schon damit die leicht bekleideten 'unique features' nicht frieren müssen.

happy landings,
Mathias
15. April 2010: Von Markus Hitter an M Schnell
nun muß Sie nur noch signalisieren das die AL unterhalb der Geschäftsfliegerei noch zukunft hat.

Diese Zukunft hat die AL ganz sicher, doch ob die Aero daran teilhaben wird halte ich für nicht ganz so sicher. Natürlich bekommen gemeinnützige Verbände wie DAeC oder OUV die Stände von der Messe und osteuropäische Hersteller die Stände von der EU gesponsort. Doch wer in keine der förderungswürdigen Kategorien fällt, für den ist die Standmiete schnell mal in ähnlichen Regionen wie der Gesamtpreis des darauf ausgestellten Fliegers.

Aus unserer (DULSV-)Sicht war die Messe ein guter Erfolg. Die "120-kg-Klasse" war in aller Munde. Das früher noch gelegentlich gesehene Kopfschütteln gegenüber unseren Aktivitäten fehlte entsprechend. Man nimmt dieses heftige Gewichtshandicap in Kauf um die Freiheit wieder zu finden.

"Mehr Sicherheit durch weniger Regeln" fand beinahe ausnahmslos zustimmendes Kopfnicken. Bei den Hundertzwanzigern ist das bereits Realität.

Bei den Verbänden machte sich die Erkenntnis breit, dass die Segelflieger inzwischen nicht mehr die zahlenmässig grösste Spezies (ca. 30.000 Piloten) ist, sondern von den Gleitschirmfliegern (etwas mehr) überholt wurde.

Bei den elektrischen Antrieben sind die Chinesen offensichtlich führend. Deren Flieger verspricht eine Reichweite von rund 500 km, das ist für die Sight-Seeing Fliegerei bereits ausreichend.
15. April 2010: Von Alexander Stöhr an Markus Hitter
Das sind ja schöne Aussichten. Jetzt muß nur noch ein UL-Schein für deutlich unter 3KEUR zu machen sein, damit wieder mehr Jugend fliegen kann. 120er und Deregulierung sind sehr gute Werkzeuge dafür. Je mehr Menschen in die Luft befördert werden, desto besser steht es um das Verständnis für die (kleine) Luftfahrt. Hier zählt Masse! Im Lobby-Bereich sind Zahlen sehr wichtig: Umsatz und beteiligte Personen (Arbeitsplätze+Nutzer=).

Eines gefällt mir in Deutschland überhaupt nicht, das ist das Sektieren zu Kategorien. (UL vs. Echo vs. Gleitschirm usw.) Aber vielleicht werden wir irgendwann so wenige, daß sich ein Motorflieger freut, einen Gleitschirmpiloten am Tresen zu finden, weil sonst keiner für den hangar talk zur Verfügung steht.
15. April 2010: Von Peter Wertz an Jan Brill
Reinfall bei der IMAS
________________________________________________________
Kein Wunder!

1. Antwort auf meine Anfrage zur Ausstellung einer 2-mot(3to):




"anbei erhalten Sie das Anmeldeformular zur IMAS 2010.

Wir freuen uns darauf, Sie als Aussteller begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nadine Schmitz
Messe Friedrichshafen GmbH
Projektreferentin"


Das Anmelde-Formular mit 10 Seiten Kleingedrucktem enthielt nicht eine Zeile darüber , was ich denn für meine 500 € (natürich Vorkasse ohne Vertrag!) bekomme.Diese Handhabung kenne ich nur von Heiratsvermittlern,Prostituierten und Schönheitschirurgen.Deshalb meine Nachfrage:

"
Sehr geehrte Frau Schmitz

bitte reichen Sie noch nach:

- die Vereinbarung,daß ich das Recht erwerbe,eine gut sichtbare und von allen Besuchern gut erreichbare Abstellfläche für die Dauer der Ausstellung zu benutzen

- die "Allgemeinen Teilnehmerrichlinien"

- einen Plan mit der IMAS-Ausstellungsfläche

Gibt es dort Stromversorgung ?

mit freundlichen Grüssen"



Einige zeit später er hielt ich dann eine Antwort , aus der sich immer noch nicht ergab , ob überhaupt und ggfls. welche Leistung ich nach Zahlung von 500€ zu erwarten hätte :



"anbei erhalten Sie nochmals die Anmeldeunterlagen zur IMAS 2010 mit den "Allgemeinen Teilnahmerichtlinien".
Den Plan mit der IMAS-Ausstellungsfläche senden wir Ihnen mit der Zulassung. Strom können wir auf der Standflächen
leider keinen anbieten.

Bezüglich Ihrer Standfläche möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir keine Vorabreservierungen annehmen und auch
keine Standplatzzusagen machen. Die Standflächen werden vor Ort zugeteilt je nach Ankunft.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Nadine Schmitz
Messe Friedrichshafen GmbH
Projektreferentin"



Und wenn die Zuschauer das Flugzeug beshädigt haben , weil der Veranstalter nicht für Sicherung gesorgt hat , ist man selber schuld (siehe AGB ): Wer den Schaden hat , spottet jeder Beschreibung.
15. April 2010: Von  an Peter Wertz
HALLO herr wertz,

tztztz...wenn das jan brüll liest...500 eur für prostituierte...und das in FN!

oder meinten sie heiratsvermittler für prostituierte???

mfg
ingo fuhrmeister
den heut der schalk reitet...
16. April 2010: Von Peter Wertz an 
Das war mir schon klar , daß man diese Steilvorlage nicht ungenutzt lassen kann.Es geht um Heiratsvermittler für Prostituierte beim Schönheitschirurgen!

Aber im Ernst : bei denen mag das Sinn geben , weil die ihren Lohn nicht oder nur schwer einklagen können.Wenn aber die Messe mit einem Flugzeugeigner nur dann einen Vertrag schließt , wenn vorab kassiert wird und ohne auch nur im Mindesten ihre Leistung zu beschreiben , so wundert es nicht,wenn Keiner ausstellt.

Auf die Propbleme , daß die Austellungsstücke nicht gegen Spielzeugwippen- oder Picknick-Mißbrauch geschützt sein könnten , bin ich offen gesagt gar nicht gekommen;sollte man sich merken.

Für derartige Informationen sollte man PUF immer im Auge behalten.
16. April 2010: Von  an Peter Wertz
hallo herr wertz,

ja...das hat man gesehen...auf einer C90 auf dem beech-stand....pappas mit langen haaren und turnschuhen und rothhaarige frauen mit "atomkraft - nein danke"-aufklebern auf den schon etwas älteren wollpullis aus der varusschlacht standen ganz außen auf den flächen und haben gewippt...während der arme herr obermeier im sanka im ER zur REANIM war....

bzgl. heiratsvermittler: laut gesetz ist die prostitution ein legales geschäft/gewerbe. man kann die leistungen einklagen - aber wo kein kläger - da kein henker (würde man in bayern sagen). dieses gesetz ist trotz veröffentlichung im BA noch nicht bis bayern durchgedrungen - obwohl es zum steueraufkommen beitragen würde - aber mir san ja papst und in bayern papstpapst, und der kommt noch aus der tiefsten provinz am alpenrand, wo inzest lt. playboy immernoch ein spiel für die ganze familie ist - deswegen hat der mediamarkt den ort gekauft und in media-marktl ungetauft....

.....soweit für heute....

mfg
ingo fuhrmeister
16. April 2010: Von Romeo Adaci an Jan Brill
Hallo Zusammen!

Am Samstag sind wir (meine Frau und ich) eigentlich mit der
Absicht nach Friedrichshafen mit unserer eingenen Maschine
hingeflogen um uns ein neus Schätzchen anzulachen, gedacht
haben wir eigentlich an eine 2-Mot.
Bei Piper hat man uns keines Blickes gewürdigt, obwohl ich eine alte Piper-Cap
auf hatte und nicht gerade wie ein Penner gekleidet war,
trotz minutenlangem >Rumtiegern und blöd Rumstehen< um die Seminole
hat sich keiner erbarmt mit uns zu reden.
Das selbe Spiel bei Beech, die Baron war abgesperrt.

Einzig am Stand von Vulcanair hat man uns freudig empfangen
und auch kompetent beraten. Die P68 VR hat es uns da richtig
angetan!
Die Gebühren für Anflug und Abstellen sind zwar happig, aber
immer noch besser als im Stau den gesammten Bodensee entlang
zu stehen.
Dass man auf Messen geschröpft wird ist doch fast schon normal.

Bei den Kontrolern der FIS (JWD) waren wir bewusst, weil wir
die netten Kontroler mal persönlich kennen lernen wollten und
auch wirklich interessante und sehr nette Gespräche geführt haben.

Was die PinUp's am Eingang betraf, also bitte meine Herren,
gehen Sie mal auf ne Automesse!

War doch ein Farbtupfer und Hingucker.

Die IMAS war ein Witz! Bei 500 € würde ich meine Gebrauchte
auch nicht da hin stellen!
So kann man auch eine Messe platt machen, aber die habens
wohl nicht mehr nötig!

Grüße
RomeoA
17. April 2010: Von  an Romeo Adaci
wenn man das alles dem herrn bosch erzählt...er betreut ja jetzt wieder die aero - dann könnte da was geändert werden. sicher - es sind nagelneue hallen, die müssen sich irgendwie finanzieren - das muß man auf der andren seite auch berücksichtigen!

das mit dem nichtbeachten bei piper stimmt mich nachdenklich. leider ist dr. dreßler nicht mehr dort zuständig - er hatte immer alles gut im griff.

mfg
ingo fuhrmeister
21. April 2010: Von Andrius Diksaitis an Romeo Adaci
Ich bin "froh" das zu hören... denn uns erging es nicht anders an den meisten Ständen der grossen Hersteller. Es herrschte fette Zufriedenheit und blasierte Arroganz. Als ob man es nicht nötig hätte mit potenziellen Kunden zu sprechen. Einzig bei Cirrus war es anders. Man offerierte sogar die Möglichkeit einen Demoflight am selben Tag noch zu bekommen.

Just my 2 pennies,

Andrius Diksaitis

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