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Das neue Heft erscheint am 1. April
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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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7. April 2008 Klaus L. Schulte

Technik


Boeing Fuel Cell Demonstrator fliegt

Fast so, als ob wir bei Pilot und Flugzeug bereits etwas geahnt hatten: Am 3. April, also unmittelbar nach Erscheinen unseres Beitrags über das Fliegen mit Elektropower erhalten wir Nachricht von Boeing und dem Fuel Cell Hersteller Intelligent Energy über die ersten erfolgreichen Flüge des Boeing Fuel Cell Demonstrators.

Das Flugzeug, ein umgebauter Dimona Motorsegler mit 16,3 m Spannweite, erhält seine Energie aus dem Verbund eines Lithium-Ionen-Akkupacks und einer PEM-Brennstoffzelle vom Projektpartner Intelli-gent Energy. Beide treiben im Verbund einen Elektromotor an, der wiederum seine Leistung für den Vortrieb an einen MT-Verstellpropeller herkömmlicher Bauart abgibt.

Ohne Beteiligung der Öffentlichkeit fanden bereits in Februar und März drei Testflüge vom Flugplatz Ocana südlich von Madrid statt. Der Pilot stieg dabei jeweils auf 3.300 ft Altitude. Beim Start und im Steigflug wurde wegen der geringen Leistungs-dichte der Brennstoffzellen stets zusätzlich die Energie des Akkupacks eingesetzt.

Im Level Cruise flog der Pilot danach jeweils für 20 Minuten mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h, wobei hierfür die Energie angeblich ausschließlich aus den Brennstoffzellen stammte.Wer Interesse hat, kann sich den Erstflug auf der Boeing Website in Form des üblichen Mäusekinos ansehen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren umfangreichen Bericht zum Thema fliegen mit Elektropower in der aktuellen Pilot und Flugzeug Ausgabe 2008/04.


  
 
 




8. April 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Klaus L. Schulte
Fliegen mit freier Energie!

Jetzt muss man nur noch das in der Brennstoffzelle entstehende Wasser in Tanks sammeln und Photovoltaikzellen auf die Tragflächen kleben. Nach der Landung stellt man das Flugzeug in die Sonne und durch Aufspaltung (Elektrolyse) bekommt man das Flugzeug langsam wieder aufgetankt.

Allerdings nimmt beim Fliegen das Gewicht zu, nicht ab. Aber im Notfall kann man ja das gesammelte Wasser bedenkenlos ablassen. Interessantes Konzept. ;-)
13. April 2008: Von Mueller Manfred an Gerhard Uhlhorn
Na ja Herr Uhlhorn, Ihre Phantasie in Ehren .....
aufladen über Solarzellen auf der Fläche, haben Sie vergessen in welchen klimatischen respektive solaren Breiten wir hier leben, der nächste 50sm lange Flug dann vielleicht in 2 Wochen.
Das nur nebenbei: die Brennstoffzellenentwicklung ist noch weit weg von einer real brauchbaren Anwendbarkeit, das kann man zur Genüge auf dem Autosektor beobachten, wo der Weight/Performance Factor nicht unbedingt die Rolle spielt wie in der Aviation. Das Boeing Projekt ist doch nur eines der üblichen Alibi-Vorzeige-Veranstaltungen zu Umwelt/Klimahysterie. In 20 Jahre kann PUF ja noch mal über den Stand der Dinge berichten.
13. April 2008: Von Oliver Giles an Mueller Manfred
Hi there,
die Boeing fuel-cell soll im wesentlichen als APU zum Einsatz kommen,dementsprechend ist der Demo-flieger nicht so sehr als Proof-of-concept für fuel-cell Primärantrieb zu verstehen.
Das Ding dient mehr der Höhen-u.Zuverlässigkeitserprobung der B-Zelle.
Nicht alles was auf dem Sektor alternativer Antriebe u. Treibstoffe passiert ist von der Klimahysterie motiviert,
es gibt auch vernünftige Gründe sowas zu versuchen....

mfG OLVIS
13. April 2008: Von Gerhard Uhlhorn an Mueller Manfred
Ja, ohne Phantasie und Träume wird die Welt nicht verändert. ;-)

Die Photovoltaik macht auch Fortschritte. Schon heute kann man mit der Kollektorfläche eines Flugzeugrumpfes und der Tragflächen einiges an Energie abgreifen. Ein ausklappbares Windrad (immer Wind am Platz) könnte den Vorgang noch beschleunigen.

Außerdem fliegen viele Leute nur am Wochenende ein wenig. Dafür reicht’s. Und für Leute die mehr fliegen könnte man einen Ladestecker bereitstellen, über den man den Rest schnell nachladen könnte.

Es müsste mal überschlägig durchgerechnet werden. Vielleicht ist es ja tatsächlich noch nicht sinnvoll. Aber wer weiß …
13. April 2008: Von Herold an Gerhard Uhlhorn

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29. Dezember 2010: Von Peter Schneider an Klaus L. Schulte
Lange ist die EC-DD3 wohl nicht geflogen, denn sie steht seit mindestens Sommer vor einer F86 Sabre im Museo de Aeronáutica y Astronáutica am LECU-Flugplatz (Cuatro Vientos), wo ich ein Bild von ihr gemacht habe.

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