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29. April 2021 09:42 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas

Wasserstoff, da gibt es nichts an Infrastruktur.

Exakt. Aber wenn das nur an den Endhaltepunkt eines Provinzbahnhofes neben die Dieseltanks, den einen oder anderen VLP und erstmal norwegischen Provinzflughafen, Busdepot und Fuhrparktankstelle kommt, ist der Aufwand dort darstellbar. Aber auch nur da sinnvoll.

Und die vorhandenen Stromleitungen sind halt auf aktuelle (!) Verbräuche ausgelegt. Wenn da jeder im Wohngebiet einen Stromer dranhängen würde, dann würde spätestens im Verteilerknoten die Sicherung rausfliegen.

Stimmt, das würde heute auch schon passieren, wenn alle gleichzeitig den Fön anschalten. Tun sie aber nicht. Selbst die boarischen EVUs sind damit klargekommen, dass jahrzehntelang die Hausfrauen sonntagmorgens um 11.00 den Ofen für den Braten angeworfen haben. Die Tageslast können wir auch mit EE abbilden, saisonal auch mit Erdgas, später PtG. Bei den dezentralen Erzeugungen kommt auch oft kein oder kaum Veränderung dazu. Ein Betrieb packt PV aus Dach und spart sich den Strom tagsüber - Problem haste nur noch Samstag und Sonntag. Ein Kieswerk lässt eine PV auf dem Baggersee schwimmen - gleiches Thema. Dein Arbeitgeber überdacht den Firmenparkplatz, ihr bekommt eure e-Smarts tagsüber immer gratis geladen - zuhause reicht die Wallbox. Oder die paar Parkplätze im Viertel, die elektrifiziert wurden.

Gegen Netzausbau wehrt sich praktisch jeder NIMBY. Seit wann sollte der Südlink schon in Betrieb sein?

Sind a) reine Kohllekraftwerkvermeidungstrassen und b) auch nur die dicken, großen Leitungen. Bei der Mittellast wird nie gemotzt, da sieht es, da denzentral, jeder NIMBY ein oder sammelt nicht die kritische Masse, als irgendetwas anderes als ein Querulant wahrgehommen zu werden.

Tja, das gilt aber auch für alle anderen Netze, das mit dem Ausbauen.

Exakt, ist immer eine Frage der regulativen Kompetenz. Da hat die Dame im Kanzleramt jetzt 16 Jahre eine schwache drei abgeliefert, in Schulnoten. Flankiert vom "Bermudadreieck der Energiewende", von denen auch gleich zwei korrupt waren. Unterstützt von Altmaier, auf dessen ersten Job nach der ministeriellen Karenzzeit ich gespannt bin. Der auf einmal bei den neuen Umfrageerfolgen der Grünen reagiert, nachdem er vorher Lobbyrecht für die Dinosaurier der EVUs gemacht hat. Von denen immerhin RWE jetzt massiv in Offshore global investiert. Und es ist ja nicht nur Altmaier, Rösler und Gabriel haben sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.


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