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140 Beiträge Seite 1 von 6

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8. Juli 2019 11:59 Uhr: Von Erik N. an Flieger Max L.oitfelder

Ja, aber keiner bearbeitet diese Akkus mit dem Messer im Flieger, oder ?

Es gibt seltene Fälle, wo die Akkus defekt sind, einen inneren Bruch haben, etwa weil sie mal hingefallen sind. Im Flieger haben will man sie nicht und wie merkt man, dass der Akkus in dem Container brennt ? Weil, ihn erst reinzulegen wenn er brennt ist zu spät oder ?

8. Juli 2019 12:05 Uhr: Von Alexis von Croy an Erik N.
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 12:17 Uhr: Von Erik N. an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Dafür müsste.er glaube ich komplett entladen sein. Die Leistungsdichte erlaubt auch bei zB 10% immer noch volle Last, also reicht es auch für einen Brand bei Kurzschluss... vermute ich.

8. Juli 2019 12:23 Uhr: Von Alexis von Croy an Erik N.
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 12:28 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Erik N.

Alexis wird seinen Akku nicht mit dem Messer bearbeiten, aber ob der Akku intern defekt ist sieht er frühestens wenn sich der (Akku, nicht Alexis..) aufbläht und wenn der Akku verbaut ist nicht einmal das.

Man sollte das einfach mal ausprobieren, immer wenn ein Kollege aus der Kabine Zeit hat lade ich ihn gern ein, das in der Theorie Gelernte in der Praxis auszuprobieren. Das erhellt.

8. Juli 2019 12:37 Uhr: Von Alexis von Croy an Flieger Max L.oitfelder
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 13:25 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Die wissen das. Um den Preis eines solcherart modifizierten Akkus kannst Du Dich mit dem Helicopter abholen lassen, da brauchst Du keinen Scooter mehr.

8. Juli 2019 15:06 Uhr: Von Erik N. an Alexis von Croy

Ich werde den Akku in einem Wassertank, in einen Vakuumbeutel eingeschweisst, transportieren :-)

Die Idee mit dem Wasser ist echt der "Burner"... oxygen rich environment.

8. Juli 2019 15:30 Uhr: Von Alexis von Croy an Erik N.
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 16:17 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Erik N.

Stimmt. Ich nehme immer Wasser als Grillanzünder..

8. Juli 2019 17:32 Uhr: Von Erik N. an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Österreicher ?

8. Juli 2019 18:04 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Erik N.

Deutscher? Ironiebefreit?

8. Juli 2019 18:40 Uhr: Von Christof Edel an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Warum versenkt dann die holländische Polizei brennende e-Autos in Wassertanks?

Zur Kühlung derjeningen Teile, die noch nicht brennen, und zum Schutz der näheren Umgebung.

Die einzelne brennende Zelle ist praktisch unlöschbar, da unter anderem die Bestandteile der Zelle miteinander reagieren. Die ganze Batterie besteht aus tausenden Zellen, und durch Kühlung hofft man, das Übergreifen des Brandes auf die anderen Zellen zu mindest zu Verzögern. Auch verhindert es, dass der Rest des Wagens in Brand gerät.

Und bei intensivem Feuer können auch Gegenstände in der Nähe durch Strahlungshitze entzündet werden.

Klar könnte man das Ding einfach ausbrennen lassen (hin ist der Wagen eh'), aber nur dann wenn nix in der Nähe ist.

8. Juli 2019 18:57 Uhr: Von Alexis von Croy an Christof Edel
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 18:59 Uhr: Von Christof Edel an Alexis von Croy Bewertung: +4.00 [4]

Eher weniger. Halon (und luftdichte Verpackung) entziehen der Verbrennung den Sauerstoff, bei einem Batteriebrand ist aber nur ein Teil der Wärmeentwicklung Verbrennung an der Luft.

Beim Verbrennen der Batterie finden zwei Reaktionen statt:

1. Lithium wird mit dem in der Batterie vorhandenen (gebundenen) Sauerstoff oxidiert (dieselbe Reaktion wie bei einer Tiefstendladung)

2. Der Kohlenstoff der Anode verbrennt mit Luftsauerstoff.

Die zweite Reaktion kann man mit Halon oder Abdeckung verhindern, die erste nicht. Und die alleine ist heiss genug.

8. Juli 2019 19:50 Uhr: Von Alexis von Croy an Christof Edel
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 20:29 Uhr: Von Matthias F. an Alexis von Croy

Nur zur Info: Je öfter und weiter Du den Lithium Akku komplett entlädst, desto geringer wird seine Kapazität. Als goldene Regel sollte man immer nur bis zu 80% entladen und Temperaturen über 40 Grad vermeiden, um den Akku zu schonen und die Kapazität zu erhalten.

Im übrigen weiß ich nicht, ob der Ladestatus des Akkus relevant ist. Wenn der Thermal Runaway erstmal in Gang gekommen ist, läuft der Prozess chemisch ab.

https://www.youtube.com/results?search_query=faa+lithium+battery+video+

8. Juli 2019 20:42 Uhr: Von Christof Edel an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Egal ob das Ding kurz oder lang brennt, der Rauch alleine kann Dir den Tag verderben... am besten Notabstieg und dann Fallschirm so spät es geht.

Aber glücklicherweise gehen Batterien nicht einfach so in Flammen auf, sondern aufgrund einer Überhitzung, entweder durch zu schnelles Entladen / Kurzschluss hervorgerufen, oder durch mechanische Beschädigung.

Bei Kleinteilen bis iPad-grösse mache ich mir keine Gedanken - die allgemeine Lebenserfahrung sagt, dass die nicht wirlich feuergefährlich sind, und wenn doch, dann wird das recht schnell bekannt (siehe Galaxy Note 7).

Bei so einem E-Fahrrad kann ich mir durchaus vorstellen, dass durch Ungeschick im Flug das Ding eingeschaltet wird, und dann evtentuell mit blockiertem Rad überhitzt. Dahere würde ich Persönlich das nur mitnehmen, wenn ich die Batterie komplett isolieren könnte. Wenn die Batterie abgeklemmt ist und nicht beschädigt wird, ist dass erheblish sicherer als das Allgemeinrisiko des PPL-Einmot-Fliegens.

8. Juli 2019 20:49 Uhr: Von Alexis von Croy an Matthias F.
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 20:54 Uhr: Von Christof Edel an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Hängt alles von der Chemie ab.

Ein Lithium-Ionen-Akku funktioniert so, dass die Lithium-Ionen durch das Elektrolyt von der Anode zur Kathode wandern, und deren Elektronen den Umweg durch die Stromeitung nehmen und dabei Arbeit verrichten.

Auf der Kathodenseite bilden sie ein Oxid in Verbindung mit einem anderen Metall, z.B. Nickel, Cobalt, Magan, oder auch Eisenphosphat, also z.B. Mn2-O2 + Li --> Li-Mn2-O2. Der Trick ist, dass diese Reaktion durch Anlegen des Ladestroms umkehrbar ist, also Li-Mn2-O2 --> Li + Mn2-O2, und die genaue Kombination von Metallen an der Kathodenseite ist das Geheimnis der spezifischen Kapazität...

Wenn man die Entladung übertreibt, dann geht es leider weiter, und es bildet sich Lithiumoxid (Li + Li-Mn2-O2 --> Li2-O + Mn2-O), und das ist nicht so einfach umkehrbar, und die Kapazität geht runter.

In der Praxis verhindert die Elektronik eine solche Entladung, allerdings bildet sich bei jedem Entladezyklus ein bischen vom unerwünschten Lithiumoxid, daher nimmt die Batteriekapazität mit der anzahl der Entladezyklen ab. Dass ist auch der Grund dafür, dass Batterien, die nicht oft weit entladen werde (also solche im typischen Nachts-An-Der-Steckdose-Tesla), recht lange halten.

8. Juli 2019 21:15 Uhr: Von Christof Edel an Alexis von Croy Bewertung: +1.00 [1]

Am Ende werde ich beim Klapprad enden :-) Oder mir wieder ein Firmenauto an den Flugplatz stellen ...

Ich empfehle das Klapprad. Hilft dann auch beim Medical...

8. Juli 2019 21:17 Uhr: Von Alexis von Croy an Christof Edel
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 21:24 Uhr: Von Erik N. an Alexis von Croy

Kannst du dich nicht von einem euerer Angestellten abholen lassen, oder ne alte gebrauchte Mühle / Moped an den Flugplatz stellen ?

8. Juli 2019 21:36 Uhr: Von Alexis von Croy an Erik N.
Beitrag vom Autor gelöscht
8. Juli 2019 21:53 Uhr: Von Jürgen Scheiwe an Alexis von Croy Bewertung: +2.00 [2]

Wenn du mit dem eScooter mit entladener Batterie in CZ oder Kroatien am Flugplatz ankommst ist das auch nur bedingt hilfreich.


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