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16. Mai 2024 09:06 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an F. S. Bewertung: +2.00 [2]

Sorry, was Chuck Norris hier mit zu tun hat, erschließt sich nicht!

Damit keine Mißverständnisse aufkommen:

  1. Michael hat absolut richitg gehandelt, gute Flugvorbereitung - "mentales" Auseinandersetzen mit dem Flug vorab ("Frequenzen aufschreiben") - Nachfragen nach dem Verfahren zum VFR-Anflug in EDDH - etc.!
  2. Schade, dass in der PPL/LAPL-Ausbildung "große" Verkehrsflughäfen kaum mehr angeflogen werden, da die Meisten von den hohen Kosten abgeschreckt werden. Es ist eben ein Unterschied, ob ich nach Kassel, Memmingen, Erfurt fliege, statt nach Düsseldorf, Köln, Hamburg (Mal Frankfurt, München ausser Acht gelassen ;-)
  3. meine weitere Aussage bezog sich - im positiven Sinne (!) - darauf, dass gewisse "Tätigkeiten" (wie Frequenz aufschreiben etc.) mit zunehmernder Erfahrung einem gewissen Automatismus folgen werden, was es später entbehrlich macht/machen wird.
  4. Es ist nichts "schlimmes" diese aufzuschreiben, es ist aber auch kein "Heldentum" wenn man dies nicht macht/machen muss *)
  5. Dies wird und sollte man an sich mit zunehmdender Erfahrung feststellen ("Hey, sonst habe ich mir die Frequenzen alle aufschreiben müssen, mittlerweile habe ich Routine darin, mir Frequenzen, Squawks, etc. zu merken und reinzudrehen")
  6. Die Erkenntnis, dass die Fliegerei i. d. R. einem standartisierten Bild folgt, sollte sich mit zunehmender Erfahrung festigen, viele Abläufe folgen dem gleichen Muster, etc. - dazu gehören (auch) Frequenzen. Beispielsweise: Aufforderung zum Frequenzwechsel (fast immer) kurz vor der FIR-Boundary (neue Frequenz und Grenze zum Wechsel in der Karte/Tablet schon abzulesen, ggf. auch durch "Zuhören" bei Anderen die nächste Frequenz antizipieren, ...)
  7. Sollte man nach Jahren der Flugerfahrung diese Erkenntnis NICHT haben, Abläufe nicht so weit verinnerlicht haben, etc., empfiehlt es sich, hier weiter zu trainieren (z. B. für längere Flüge, Verkehrsflughäfen etc.) einen FI oder CRI mitzunehmen.
    Es geht dabei mehr um Airmanship, als das bloße Merken einer Frequenz, etc.

*) bei einigen Pilotenkollegen nach der Ausbildung zu beobachten, dass die neue Frequenz - nach ATC-Aufforderung - erst umständlich aufgeschrieben (Kugelschreiber suchen, Papier bereitmachen, ggf. Licht anschalten) wird, bevor man sein "Readback" absetzt und sie eindreht. Anderes Beispiel: junger neuer Kellner im Restaurant, schreibt die (kleine) Bestellung auf den Block; kommt der Wirt und nimmt ihm den Block weg: "lerne, Dir zu merken, was der Gast will" - das wirkt am Ende viel kundenfreundlicher und souveräner...


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