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Herr Korndoerffer,
Ihre meinung schätze und verstehe, teile ich jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Herr Nüse spricht davon, dass ER ("ich") bestimmte Verfahren festlegt. Allein ER entscheidet, ob ggf. eine Anhörung/ Beratung mit dem Beschuldigten stattfindet. Ein Beamter, der solches äußert ist zwingend namentlich zu nennen, da er sich durch seine eigenmächtige Entscheidung zu verantworten hat.
Üblicherweise werden solche Entscheidungen im Benehmen mit dem Betreiber oder (ggf. den untergeordneten zuständigen Behörden) getroffen. Das ins Benehmen setzen erfordert keine Zustimmung der Angehörten, vermeidet aber grobe fachliche Fehler ohne die Zuständigkeit aufzuweichen.
"Hochachtungsvoll" =)
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Behörden Briefe werden grundsätzlich mit den "ich" Form geschrieben ... z.B. beim Regierungspräsidium als ob es vom Präsident selbst geschrieben worden ist.
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vielleicht sollten wir uns ein beispiel an der FAA nehmen (bzw. unsere BfL's und Türmer): - der oberste FAA'ler (Luftverkehrschef) geht, bei dem kleinsten NASA-nap aus dem hintersten Montana - die Lotsen werden alle "ausgestockt", sofern sich der service am piloten nicht bessert (wohl eine arabische schurken-tradition, das ausstocken?)
hier die komplette story: https://www.aero.de/news-12527/FAA-Luftverkehrschef-nimmt-seinen-Hut.html
ich hoffe her nüse liest mit ... und für hangelar auf ein unfallfreies aufeinandertreffen von piloten und türmer
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Dem schließe ich mich vollinhaltlich an. Wenn der Herr Nüse in der "Ich-Form" auftritt, ist er selbstverständlich mit voller Namensnennung zu zitieren - es könnten sonst ja Unschuldige als Verantwortliche für diesen bodenlosen Unsinn verdächtigt werden. Aber selbst, wenn er "Wir" statt "Ich" gesagt hätte, müsste man bei diesem Herren wohl davon ausgehen, dass es sich um einen Fall von Pluralis Majestatis handelt.
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Hallo Herr Crepaz,
leider muss ich hin und wieder selbst Erklärungen, Einschützungen und Stellungnahmen abgeben. Ich verantworte auch gewisse Dinge, das bringt die Tätigkeit nun mal mit sich.
ICH sichere mich ab, indem zu den Themen Gremien zusammengerufen werden, in dessen Mitte eine Entscheidung entsteht, mindestens jedoch legitimiert wird. Dann bediene ich mich des "wir" ohne gleich Anspruch auf irgendeine Krone zu erheben. Klar grenze ich meine Aussagen durch die Verwendung der ersten person singular von denen einer Organisation oder eines Gremiums ab. Damit kann ich alleinverantwortlich irgendeinen Unfug erzählen und bringe nicht gleich den ganzen Club in Misskredit. Anderseits verleihe ich mit dem Plural Worten das Gewicht, das sie haben eben WEIL sie nicht ausschließlich meine Gehirndünste darstellen, der Enstehungsprozess dieser Gedanken etwas komplexer ist.
So oder so, finde ich namentliche Nennung im Zusammenhang mit Verantwortung geradezu geboten! Die Schreibtischtäterei findet ihren Gipfel in "elektronisch verfassten Schreiben, die daher keine Unterschrift tragen". Unpersönlicher geht es kaum. Die Amis lehrten mich "for the people, by the people".
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Ich gebe Ihnen da vollkommen recht, Herr Stöhr, ich habe auch nichts grundsätzlich gegen die Nennung des Namens - der Brief ist ja auch tatsächlich mit Namen versehen und hängt in EDKB so aus. es ist aber ein Unterschied, ob ich den Namen nutze, um in eine Diskussion einzutreten, oder ob ich jemanden zum Zentrum einer Glosse mache. Aber schon klar, Herr Nüse hat ja nicht unerheblichen Anteil daran.
Zu Ihrem Beitrag, Herr Wertz: Was Sie da über Feinde und Feindschaft schreiben ist dermassen erbärmlich, dass ich das nicht weiter kommentieren will. Es zeugt nur davon, dass Sie nie gelernt haben, den Sandkasten zu verlassen und Konflikte im politischen Raum auf zivilisierte Weise auszutragen.
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