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Das neue Heft erscheint am 22. Dezember
Die Allgemeine Luftfahrt und das schlechte Gewissen
International fliegen in COVID-Zeiten
Ausflug an die Alpensüdseite - Locarno (LSZL)
Mit dem Elektroflugmoped zum Bäcker?
Unfallstatistiken und Risiken in der Luftfahrt
Unfall: Alle Sicherheitssysteme gerissen
Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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9. März 2009: Von Jan Brill an Gerd Wengler
... ja, danke, darüber hatten wir beim Briefing gesprochen.

Betrifft die Gruppe aber zum Glück nicht, da wir ohnehin die Nordroute fliegen.

MfG
jb
14. März 2009: Von Walter Streubel an Jan Brill
Sehr geehrter Herr Brill!
Vor gut 2 Jahren flogen wir über die Nordroute nach Oshkosh. Große Hilfe leistete uns damals ihre PuF-Broschüre.
Die USA-Visum Beschaffung war uns zu aufwändig. Mit den Fahrten nach Wien hätte jeder von uns einen Arbeitstag verloren. Nebenbei wurden wir in der kostenpflichtigen Telefonhotline informiert, dass unsere Einreise trotzdem verwehrt werden könnte, falls es dem Beamten vor Ort so gefiele. (Wird zwar praktisch nicht passieren).
In einer Broschüre der USA-Botschaft gab es aber die Info, dass ein Visum, bei einer Einreise mit dem Auto, nicht notwendig ist.
Wir flogen also zum kanadischen Flugplatz CYAM (Sault-Ste-Marie), direkt an der Grenze zur USA und nahe Oshkosh. Falls es Probleme gegeben hätte, wären wir (traurig) mit dem Auto zum Fliegerevent gefahren.
Mit dem Leihwagen ging es ca. eine halbe Stunde vom Flugplatz zur USA-Grenze. Dort bekamen wir innerhalb von etwa 20 Minuten, ohne jedes Problem, unsere Einreisekarten in den Pass geheftet. Diese berechtigen, innerhalb der 2monatigen Gültigkeitsdauer zum mehrmaligen Ein- und Ausreisen aus den Vereinigten Staaten.
Auf unsere Frage, ob wir zurück nach Kanada fahren können und nun mit dem Flugzeug wieder einreisen, sagte er uns, dass das völlig ok ist.
Um sicher zu sein, dass es keine Probleme gibt, flogen wir in das 6 NM entfernte KANJ (Sault-Ste-Marie (USA)), mit der selben Zolldienststelle wie vorhin und erledigten dort die Flugzeugabfertigung.
Alles ging problemlos mit überaus freundlichen Beamten.

LG
Walter Streubel
17. März 2009: Von Gerd Wengler an Walter Streubel
Prima, daß Du einen Zöllner getroffen hast, der ein bißchen Menschenverstand gezeigt hat. Leider ist das nicht immer der Fall. Ab 18. Mai 2009 muß man sich bei der Einreise in die USA elektronisch vorher anmelden (eAPIS). Das geht nur, wenn man sich einmal hat registrieren lassen, Wochen vorher. Da werden dann alle persönlichen Daten abgefragt, und nochmals dann bei der Einreisegenehmigung (Ausreise übrigens auch). Persönlich finde ich das natürlich völlig übertrieben, aber so ist es nun einmal. Ich jedenfalls würde heute keinem empfehlen, ohne Visum privat in die USA zu fliegen.
Gerd
17. März 2009: Von Oliver Menzel an Gerd Wengler
Richtig. Hier der exakte Wortlaut:

Attention Private Flyers: The Advance Information on Private Aircraft Arriving and Departing the United States Final Rule requires that pilots of private aircraft (or their designees) transmit notices of arrival and/or departure and traveler manifest information to CBP electronically a minimum of 60 minutes prior to departure through eAPIS or another CBP-approved electronic data interchange system.

The new regulations are in effect with a voluntary compliance period ending on May 18, 2009. On this date, electronic transmissions become mandatory.
17. März 2009: Von Walter Streubel an Oliver Menzel
Nach dem von ihnen übermittelten Wortlaut hat diese eAPIS-Prozedur jeder durchzuführen, egal ob Amerikaner oder Ausländer.
Das von mir beschriebene Vorgehen betrifft nur das Visum. Sobald man einmal mit dem Auto in die USA eingereist ist und diese Einreisekarte (das ist kein Visum) bekommen hat, darf man dann innerhalb der 2monatigen Gültigkeit mit jedem Verkehrsmittel (Schiff - Flugzeug) ein- und ausreisen so oft man will.
Der Zoll interessierte sich in erster Linie, ob wir ein Hotel gebucht und genug Geld für unseren Aufenthalt dabei hatten.
Ich habe nirgendwo gehört, dass sich für die Autoeinreise von Kanada etwas geändert hätte - kann aber durchaus trotzdem sein.
Die eAPIS Voranmeldung könnte man dann machen, wenn man wieder in Kanada beim Flugzeug ist.
Mein Beitrag sollte nur eine Alternative aufzeigen, die man sicher vorher auch noch überprüfen müsste - uns hat sie jedenfalls Papierkram und Zeit erspart.
17. März 2009: Von Gerd Wengler an Walter Streubel
“Die eAPIS Voranmeldung könnte man dann machen, wenn man wieder in Kanada beim Flugzeug ist.“

Nein, MUSS man machen, bevor man in die USA einreist. eAPIS geht an eine zentrale Behörde, die Ihre Angaben überprüft. Ob Sie ein persönliches Arrangement mit dem netten Zöllner gemacht haben, ist völlig uninteressant. Die Behörde interessiert es auch gar nicht, ob Sie ein weißes Kärtchen in Ihrem Paß haben oder nicht. Es interessiert nur, daß Sie mit einem Privatflugzeug in die USA fliegen und ob Sie ein Visum haben oder nicht. Leider hat sich die Situation seit vor zwei Jahren grundlegend geändert.

Gerd

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