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3. März 2009 Jan Brill

Leserreise: Vorbereitungsbriefing Leserreise 2009


Reisefieber in Wien: Mehr als 70 Piloten kommen zum Crewbriefing der Leserreise 2009

Schon lange standen auf dem Vorfeld des Flughafens Wien nicht mehr so viele typische GA-Maschinen, wie am vergangenen Wochenende. Mehr als 70 Piloten waren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist, um sich auf die Leserreise 2009 nach USA und Oshkosh vorzubereiten. Erörtert wurden vor allem die Anforderungen und Routing-Variationen über dem Nordatlantik, Wetterbedingungen in dieser Region, die Anflugverfahren nach Oshkosh und die administrativen Aufgaben, die zu bewältigen sind.

Vorgestellt wurden nicht nur Fliegerei, Reiseroute und Hotels, die Teilnehmer hatten in Wien auch die Gelegenheit sich kennenzulernen und eventuelle Mitflug-Teams und Crew-Gemeinschaften zu bilden. Insbesondere dafür hatten wir ein Abendessen organisiert, bei dem Piloten und Mitfluginteressenten fleissig Kontakte knüpften. Für Pilot und Flugzeug ging es jedoch nicht nur darum Reisefieber zu wecken, die Crews mussten auch genau darüber informiert werden, was fliegerisch auf einer Reise über den Nordatlantik auf Besatzung und Flugzeug zu kommt. Im Unterschied zu den Reisen der letzten Jahre ist die Leserreise 2009 nämlich kürzer und günstiger als der Asien-Flug 2005 oder die Südamerika-Reise 2007. Zu unserer großen Freude interessieren sich daher auch viele Ersttäter für den Trip, die vorangemeldete Flugzeugflotte ist so unterschiedlich wie noch nie. Die Interessenten haben bis zum 20. März Zeit, das Informationsmaterial zu studieren und dann eine hoffentlich wohlinformierte Entscheidung zu treffen: Unternehmen sie den Flug über den Nordatlantik und wenn ja, mit welcher Maschine? Logistische Gegebenheiten und ATC-Infrastruktur entlang der Strecke, lassen eine Gruppengröße von 15 Maschinen als das Maximum für eine entspannte Reise erscheinen. Die Route führt über 9.050 NM von Schottland über Island und Grönland nach Kanada, wo wir in Montreal wieder in die Zivilisation zurückkehren um dann zunächst nach Mackinac Island und dann nach Oshkosh zu fliegen. Die Rückreise führt über Chicago und New York nach Lake Placid, wo die Crews im Adirondacks-Nationalpark nochmals Kraft schöpfen können, um dann via Quebec und den hohen Norden Kanadas den Nordatlantik von West nach Ost zu queren und rechtzeitig am 7. August in Island zur Abschlussfeier mit den Kollegen in Reykjavik zu sein. Für alle, die nicht Teilnehmen wollen oder können werden wir – wie schon 2007 aus Südamerika – wieder live im Internet über den Fortgang der Reise berichten.


  
 
 




4. März 2009: Von Gregor FISCHER an Jan Brill

Alice uns ich selbst haben unseren Termin bei der Botschaft - am 19.ds. müssen wir antreten. Das Interwiev wird sicher spannend, denn Fragen wie 'Wollen sie die USA als Terrorist angreifen' und 'Können sie bestätigen, dass sie nie Prostituierte waren' - sind sicher wie das Amen in der Kirche.

Eine besondere Sorge ist offensichtlich die Beweisführung, dass man dann auch zurückkehren will! Nur das Reiseprogramm von PuF vorzulegen nützt gar nichts! Sie wollen ausdrücklich einen Arbeitsvertrag oder einen Beweis, dass man Haus und Hof im Heimatland besitzt.

Ich weiss, die deutschen Piloten sind mit der ZUP schon abgehärtet - aber wir werden schon lernen, mit den Massnahmen des Patriot Acts zu leben. Für uns brave Schweizer ist es einfach schwierig, solch knüppelgrobe Behandlung ertragen zu müssen, bevor man überhaupt nur an eine einfache Sache, nämlich eine private Flugreise nach dem ehemaligen Pilotenparadies Amerika herantreten kann!

4. März 2009: Von Andreas Heinzgen an Gregor FISCHER
Sehr geehrter Herr FISCHER,

bitte verabsäumen Sie auf keinen Fall, uns hier auch weiterhin über jede noch so kleine Aktivität Ihrerseits auf dem laufenden zu halten, gern auch abseits der Leserreise.

Hin und wieder kommt es nämlich leider vor, daß ich einen der Besuche auf Ihrer Webseite verpasse, die ich üblicherweise mehrmals täglich eingeplant habe, und die Sorge, damit auch etwas aus Ihrem Leben zu verpassen, macht mir schwer zu schaffen.

Voller Hochachtung, Ihr


A. Heinzgen
5. März 2009: Von Gregor FISCHER an Andreas Heinzgen
Danke für ihre (nur teils?) ironische Zuschrift. ''Besuche auf Ihrer Webseite verpasse, die ich üblicherweise mehrmals täglich eingeplant...''

Das sind sie nicht der Einzige, letzten November hatte ich einen Rekordtag mit über 2000 Zugriffen - was für manches Portal einer Tageszeitung ein Traum bleibt. Aber übertreiben müssen sie nicht - einmal reinschauen pro Tag genügt schon!

Aus dem Experiment meiner Personal-Webpage ist übrigens ein Portal geworden, dass offensichtlich vielen Menschen gefällt und sogar teilweise auf ihre Meinung erheblichen Einfluss hat, wie ich aus Kontakten und Zuschriften weiss. Dass sie mir im Umgang mit gewissen Behörden und Lieferanten auch grosse Vorteile verschafft, ist ein unkommentiertes Gerücht...
###-MYBR-###

PS. Im übrigen hat mindestens ein Visa-Interessierter über meine Webseite die Sache mit dem 3-Monate-Bankauszug erfahren und mir dies dankend mitgeteilt.
8. März 2009: Von Juergen Baumgart an Gregor FISCHER
Tag Herr Fischer !

Wären sie Deutscher, würde ihnen das alles leichter fallen...
da bräuchten sie wg. der Kontobewegungen nur auf ihr Finanzamt zu verweisen, das hierzulande schon beliebig auf ihre Kontodaten zugreifen kann.
Für mich ist's ein Grund mit meiner nächsten USA-Reise noch zuzuwarten.... vielleicht wird's irgendwann doch wieder normaler...
9. März 2009: Von Gerd Wengler an Jan Brill
Hallo Herr Brill,

anbei eine Info für Ihre geplante Atlantiküberquerung von einem Ferrypiloten aus einem kanadischen Forum:

”Transport Canada for the last few years has honoured the prior arrangements made with Gander on all routes using sat phones. I guess (Hear Say) in September/October someone unknown bounced across the pond and ran out of sat phone time never made a position report causing SARS to be dispatched now ruining it for us all...

As of an unknown date Transport Canada (TC) will no longer honour any prior permission from the ATS to use a Satellite Phone in-lieu of an HF Radio on All North-Atlantic Routes Except The Far Northern Route! Pilots if you do call Gander ATS and get prior permission Transport Canada will not honour it and may take enforcement action. Pilots you will now get your Oceanic Clearance from Gander on HF the Controller will see you have sat com and number listed on your flight plan and you will be told you can use the Satellite Phone in-lieu of an HF Radio for the duration of the flight while in their Airspace and to monitor proper VHF air to air frequencies. We have not seen any changes from New York or Santa Maria with Sat-Com Usage with prior permission. Shanwick still denies all Sat Com requests.

A have talked with a few ferry pilots that have received Regulatory Infractions from TC even though they had made prior arrangements with Gander. The funny thing is after making prior arrangements with Gander, Gander would accept the flight plan then would issue a clearance then notify the pilot that TC may now issue a regulatory infraction. No NOTAM Nothing to note a change their policy (courtesy). Since I have not been over the Atlantic since November I hear from a few other ferry pilots they now just reject the flight plan if HF is not listed in equipment and no clearance unless confirmed ground check.

I have also been told that anyone that has crossed since the end of October may have got or be getting a letter!!!”

Good luck,
Gerd
9. März 2009: Von Jan Brill an Gerd Wengler
... ja, danke, darüber hatten wir beim Briefing gesprochen.

Betrifft die Gruppe aber zum Glück nicht, da wir ohnehin die Nordroute fliegen.

MfG
jb
14. März 2009: Von Walter Streubel an Jan Brill
Sehr geehrter Herr Brill!
Vor gut 2 Jahren flogen wir über die Nordroute nach Oshkosh. Große Hilfe leistete uns damals ihre PuF-Broschüre.
Die USA-Visum Beschaffung war uns zu aufwändig. Mit den Fahrten nach Wien hätte jeder von uns einen Arbeitstag verloren. Nebenbei wurden wir in der kostenpflichtigen Telefonhotline informiert, dass unsere Einreise trotzdem verwehrt werden könnte, falls es dem Beamten vor Ort so gefiele. (Wird zwar praktisch nicht passieren).
In einer Broschüre der USA-Botschaft gab es aber die Info, dass ein Visum, bei einer Einreise mit dem Auto, nicht notwendig ist.
Wir flogen also zum kanadischen Flugplatz CYAM (Sault-Ste-Marie), direkt an der Grenze zur USA und nahe Oshkosh. Falls es Probleme gegeben hätte, wären wir (traurig) mit dem Auto zum Fliegerevent gefahren.
Mit dem Leihwagen ging es ca. eine halbe Stunde vom Flugplatz zur USA-Grenze. Dort bekamen wir innerhalb von etwa 20 Minuten, ohne jedes Problem, unsere Einreisekarten in den Pass geheftet. Diese berechtigen, innerhalb der 2monatigen Gültigkeitsdauer zum mehrmaligen Ein- und Ausreisen aus den Vereinigten Staaten.
Auf unsere Frage, ob wir zurück nach Kanada fahren können und nun mit dem Flugzeug wieder einreisen, sagte er uns, dass das völlig ok ist.
Um sicher zu sein, dass es keine Probleme gibt, flogen wir in das 6 NM entfernte KANJ (Sault-Ste-Marie (USA)), mit der selben Zolldienststelle wie vorhin und erledigten dort die Flugzeugabfertigung.
Alles ging problemlos mit überaus freundlichen Beamten.

LG
Walter Streubel
17. März 2009: Von Gerd Wengler an Walter Streubel
Prima, daß Du einen Zöllner getroffen hast, der ein bißchen Menschenverstand gezeigt hat. Leider ist das nicht immer der Fall. Ab 18. Mai 2009 muß man sich bei der Einreise in die USA elektronisch vorher anmelden (eAPIS). Das geht nur, wenn man sich einmal hat registrieren lassen, Wochen vorher. Da werden dann alle persönlichen Daten abgefragt, und nochmals dann bei der Einreisegenehmigung (Ausreise übrigens auch). Persönlich finde ich das natürlich völlig übertrieben, aber so ist es nun einmal. Ich jedenfalls würde heute keinem empfehlen, ohne Visum privat in die USA zu fliegen.
Gerd
17. März 2009: Von Oliver Menzel an Gerd Wengler
Richtig. Hier der exakte Wortlaut:

Attention Private Flyers: The Advance Information on Private Aircraft Arriving and Departing the United States Final Rule requires that pilots of private aircraft (or their designees) transmit notices of arrival and/or departure and traveler manifest information to CBP electronically a minimum of 60 minutes prior to departure through eAPIS or another CBP-approved electronic data interchange system.

The new regulations are in effect with a voluntary compliance period ending on May 18, 2009. On this date, electronic transmissions become mandatory.
17. März 2009: Von Walter Streubel an Oliver Menzel
Nach dem von ihnen übermittelten Wortlaut hat diese eAPIS-Prozedur jeder durchzuführen, egal ob Amerikaner oder Ausländer.
Das von mir beschriebene Vorgehen betrifft nur das Visum. Sobald man einmal mit dem Auto in die USA eingereist ist und diese Einreisekarte (das ist kein Visum) bekommen hat, darf man dann innerhalb der 2monatigen Gültigkeit mit jedem Verkehrsmittel (Schiff - Flugzeug) ein- und ausreisen so oft man will.
Der Zoll interessierte sich in erster Linie, ob wir ein Hotel gebucht und genug Geld für unseren Aufenthalt dabei hatten.
Ich habe nirgendwo gehört, dass sich für die Autoeinreise von Kanada etwas geändert hätte - kann aber durchaus trotzdem sein.
Die eAPIS Voranmeldung könnte man dann machen, wenn man wieder in Kanada beim Flugzeug ist.
Mein Beitrag sollte nur eine Alternative aufzeigen, die man sicher vorher auch noch überprüfen müsste - uns hat sie jedenfalls Papierkram und Zeit erspart.
17. März 2009: Von Gerd Wengler an Walter Streubel
“Die eAPIS Voranmeldung könnte man dann machen, wenn man wieder in Kanada beim Flugzeug ist.“

Nein, MUSS man machen, bevor man in die USA einreist. eAPIS geht an eine zentrale Behörde, die Ihre Angaben überprüft. Ob Sie ein persönliches Arrangement mit dem netten Zöllner gemacht haben, ist völlig uninteressant. Die Behörde interessiert es auch gar nicht, ob Sie ein weißes Kärtchen in Ihrem Paß haben oder nicht. Es interessiert nur, daß Sie mit einem Privatflugzeug in die USA fliegen und ob Sie ein Visum haben oder nicht. Leider hat sich die Situation seit vor zwei Jahren grundlegend geändert.

Gerd

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