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BZF Pflicht - ja oder nein?
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80 Beiträge Seite 2 von 4
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Meine Güte, wie kann man nur in so kurzer Zeit so viel Stuss generieren und dabei sogar beim Thema bleiben (ganz untypisch fürs PuF-Forum)...
Also:
- Die Language Proficiency hat nichts mit dem Flugfunk zu tun. Das erste ist eine ICAO-Regel, zuständig hierfür sind die Luftfahrtbehörden (EASA, LBA, RPs). Das zweite fußt auf Regeln der ITU, zuständig hierfür ist daher die BNetzA.
- Die EASA kennt kein AZF/BZF, das ist richtig. Das deutsche Recht kennt es aber. Daher brauchen wir es, §1 Abs. 1 FlugFunkV.
- Die FlugFunkV regelt nicht die Zulassung von Funkgeräten, sondern die Erlaubnis zur Teilnahme am Flugfunkdienst.
- Als Führer eines Segelflugzeugs, eines Ballons oder eines ULs darf ich außerhalb der Lufträume B, C und D funken, siehe §1 Abs. 2 Pkt. 1 FlugFunkV. Als Führer eines Motorflugzeugs brauche ich auf jeden Fall ein Flugfunkzeugnis, um zu funken.
- Als Flugschüler brauche ich bei einem Überlandflug kein Flugfunkzeugnis, siehe §1 Abs. 2 Pkt. 2 FlugFunkV. Sollte die Schule/der Verein eines verlangen, dann ist das eine interne Regelung.
- §133 LuftPersV besagt lediglich, dass ich mein Funkzeugnis in die Lizenz eintragen lassen kann und es dann nicht mehr mitführen muss. Machen und haben muss ich es trotzdem.
- Im Rahmen der LAPL/PPL-Prüfung wird "Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle: Einhaltung der Flugverkehrs- und Sprechfunkverfahren" geprüft (Beim PPL unter 1h, 2a, 3h 4g, 6e).
- Das Flugfunkzeugnis ist erst bei der Ausstellung des PPL/LAPL vorzulegen. Man kann sowohl die theoretische als auch die praktische Prüfung absolvieren, ohne dass man ein BZF/AZF hat. Den PPL/LAPL ausgehändigt bekommt man vom Amt aber erst dann, wenn man dieses vorlegt. (Quelle: Eigene Erfahrung mit dem RP Stuttgart).
- Die Aussage der BNetzA, dass die praktische Prüfung die Flugfunkprüfung ersetzt, wäre mir neu und entspricht nicht der gelebten Praxis. Die Aussage, dass man in der praktischen Prüfung in "deutsch und englisch" geprüft wird, ist so nicht korrekt. Die Prüfung findet einsprachig statt.
Weniger ChatGPT, mehr Blick ins Gesetz hilft bei der Rechtsfindung :-)
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Die BUNDESNETZAGENTUR stellt keine "Flugfunkzeugnisse" (BZF, AZF) aus, willst Du das nicht verstehen?
Edit: das ist so falsch, sie stellt sie - im Aufrag - aus.
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Kannst du nicht wenigstens nach dem Hinweis die Gesetze selbst anschauen anstatt auf ChatGPT zu vertrauen? In der FlugfunkV geht es NICHT um Funkstellen, sondern um die Ausübung des Flugfunks, um Flugfunkzeugnisse und wie man diese bekommt:
https://www.gesetze-im-internet.de/flugfunkv_2008/BJNR174200008.html
Der von dir (bzw ChatGPT) falsch zitierte §125 LuftPersV heißt "Nachweis von Sprachkenntnissen" und handelt auch davon:
https://www.gesetze-im-internet.de/luftpersv/__125.html
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Die BUNDESNETZAGENTUR stellt keine "Flugfunkzeugnisse" aus, willst Du das nicht verstehen?
Doch, tut sie, siehe Anhang.
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Also bis auf den Passus mit Segelflugzeugen oder Ballonen scheint wohl zu stimmen, was ich geschrieben habe ...
Die LLM hat zumindest mehr davon verstanden als der OP :-) Vielleicht hat sie ein BZF.
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Okay, dann halt so:
Die BNetzA stellt die Sprechfunkzeugnisse aus (formal als Behörde im Auftrag). Die LuftPersV regelt die Voraussetzungen zur Durchführung des Flugfunks.
Ob eine Funkstelle zugelassen werden muss, regelt separat die FlugfunkV. Die BNetzA ist für die Ausstellung der Zeugnisse zuständig – nicht für deren Notwendigkeit.
Analogie: Die Stadt/Gemeinde stellt dir den Führerschein aus. Aber die Stadt entscheidet nicht, ob man ohne Führerschein fahren darf. Das regelt die Straßenverkehrsordnung.
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Alexis, das Ausmaß an Schwachsinn, das Du hier verbreitest, ist inzwischen selbst für Deine Verhältnisse echt peinlich. Bitte hör auf, das Forum damit (und mit irgendwelchlem LLM-Müll, den Du offenbar selbst nicht verstanden hast) zuzumüllen.
Nur ein Beispiel:
" §125 LuftPersV (1): Der Flugfunk darf nur von Personen durchgeführt werden, die ein gültiges Sprechfunkzeugnis besitzen. Es gibt wirklich keine weichere Formulierung."
In §125 geht es um ausschließlich um Sprachkenntnisse, und um sonst gar nichts. Das Wort "Sprechfunkzeugnis" kommt in dem ganzen Paragraphen überhaupt nicht vor!
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Falsch.
Der von dir zitierte § 125 LuftPersV behandelt ausschließlich Language Proficiency. Er sagt nichts über die Berechtigung zum Durchführen des Flugfunks.
LP und BZF/AZF sind zwei getrennte Anforderungen:
LP = Sprachnachweis für die Lizenz BZF/AZF = Berechtigung, überhaupt funken zu dürfen
Der LP-Paragraph ersetzt das Funkzeugnis nicht und regelt dessen Erforderlichkeit auch nicht.
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Hallo Thomas,
ja echt sorry, dass du so leiden musst :-)
Der zitierte §125 LuftPersV war ein offensichtlicher Zahlendreher – dort geht es tatsächlich nur um Language Proficiency. Das habe ich inzwischen auch klargestellt.
Das ändert aber nichts am Kernpunkt: LP regelt Sprachkenntnisse, nicht die Berechtigung zum Betrieb einer Luftfunkstelle. Und genau das war meine Aussage.
MEINE, nicht die der LLM.
PS: So ganz ohne persönliche Beleidigung kriegst Du das nicht hin, was?
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Rückmeldung aus der Praxis, beim Umschreiben meines FAA PPL musste ich u.a. das BZF einreichen, das bereits aus dem Segelflugschein (1990) vorlag. Das Luftamt Süd in Bayern hat das als Grundlage für die Umschreibung verlangt. Daher würde ich davon ausgehen, dass bei der Erteilung einer DE Lizenz das ebenfalls der Fall sein sollte.
PPL wird nicht beim LBA geführt, kann die Aussage des LBA daher rühren, nicht beteiligt zu sein?
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> "PS: So ganz ohne persönliche Beleidigung kriegst Du das nicht hin, was?"
Du bist ja nun wahrlich kein Kind von Traurigkeit diesbezüglich... "Willst Du das nicht verstehen?" - "LLM hat es besser verstanden als OP"
Nett geht anders.
OP hätte nicht gefragt, wenn er es wüsste. OP bleibt weiterhin verwundert, dass Fliglehrer, LBA und Bundesnetzagentur ihm gesagt haben, das er kein BZF braucht.
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Na ja, dass LLM mehr davon versteht als Du, die Idee hat sich aufgedrängt. Ich wollte Dich nicht beleidigen, sorry!
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Die BUNDESNETZAGENTUR stellt keine "Flugfunkzeugnisse" aus, willst Du das nicht verstehen?
Diesen Satz in der aggressiven Form in einem Forum rauszuhauen, in dem mindestens jeder Zweite ein von der BNA ausgestelltes AZF in der Tasche hat, und dann auch noch beleidigt zu sein, wenn es Gegenwind gibt...
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Das ist, nach Deinen eigenen Maßstäben, eine "aggressive Form"?
:-)
Da musst Du mal ein paar Beiträge von ThomasR, deinem zweiten Ich, lesen!
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"ein von der BNA ausgestelltes", richtig.
Macht bei Euch die Reisepässe ausstellende Behörde auch die Gesetze dazu? Das ist echt praktisch:-)
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Hier geht es ja wieder drunter & drüber ...
Zunächst mal ein Missverständnis aufzuräumen: PPL, EASA, LBA drehen sich um das Führen von Luftfahrzeugen. Der Betrieb eine Telekommunikationseinrichtung, einer Flugfunkstelle, ist zunächst mal völlig unabhängig von dem Flugzeug und durch die ITU geregelt, mit der BNetzA als Vertreterin. Für den Betrieb der Funkstelle und Teilnahme am Flugfunkverkehr braucht es nach Internationalen Gesetzen der Telekommunikation eine Lizenz.
Die Verwirrung im Flugzeug kam durch die LP Anforderung, die eigentlich nur hiess: sie wollen Sprachkenntnisse um den Piloten am Boden nachher falten zu können und nur deswegen kam es zu dem "darf die Flugzeugprivilegien nur ausüben wenn LP". Dass das nach hinten losging, ist was anderes - aber wichtig zu merken LP=Lizenzausübung und Funkzeugnis=Flugfunkstelle und beide sind unabhängig.
Einige Länder haben dann noch mehr Chaos angerichtet durch nationale Freistellung, wie zB die FAA, die das FCC Funkzeugnis nur ausserhalb der USA braucht.
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Wer diesen Fred als Noch-nicht-Flieger liest, wird sich fluchtartig ein anderes Hobby suchen. Mit Recht.
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Na, da gäb's aber doch bessere Threads, die sicherer wirken!
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Ich habe nicht behauptet, dass § 125 LuftPersV etwas über die Berechtigung zum Durchführen des Flugfunks sagt. Das warst du (bzw. ChatGPT), ganze fünf mal hintereinander, wenn ich mich nicht verzählt habe. Jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt, an dem du zugeben könntest, von ChatGPT-Halluzinationen hinters Licht geführt worden zu sein. Alternativ kannst du natürlich gerne noch nachlegen. Da hinten wirds schon wieder hell.
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Ja, ich habe die ersten zwei Antwirten von CGPT ungeprüft gepostet - und das oben prominent angemerkt, dass ich keine Zeit hatte, alles auf Richtigkeit zu checken.
Den Kern der Angelegenheit hat die LLM korrekt beschrieben, auch wenn Fehler drin waren.
Muss man daraus so ein Theater machen?
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Ja, ich habe die ersten zwei Antwirten von CGPT ungeprüft gepostet - und das oben prominent angemerkt, dass ich keine Zeit hatte, alles auf Richtigkeit zu checken.
Den Kern der Angelegenheit hat die LLM korrekt beschrieben, auch wenn Fehler drin waren.
Muss man daraus so ein Theater machen?
Alexis, bei allem Respekt - kannst du nicht einfach mal zugeben, dass dein behaupteter Zeitmangel zum Checken der Richtigkeit hier einfach nur zu einem unfassbaren Zeitfresser wird, indem du absoluten Blödsinn in gehäufter Menge produzierst? Ernst hat absolut recht, das ist einfach nur abschreckend für Neulinge. Bist du nicht auch Autor und Journalist? Luftfahrtjournalist?
Wie wäre es einfach mal mit "tut mir leid, dass ich so eifrigt in die Tasten gehauen habe, da war ganz viel verwirrrender Blödsinn dabei". Das mit dem Theaterdonner an kumuliertem Blödsinn warst hier eindeutig du.
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Es ist bemerkenswert, wie ein paar kleine Fehler Deinen Blutdruck in die Höhe treiben und wie Du gleichzeitig so wenig Interesse daran zeigst, inhaltlich irgendetwas beizutragen. Und dass du dabei sogar meinen Beruf bemühen musst, um deine Empörung noch etwas künstlich aufzublasen, über wen sagt das etwas aus?
Mich interessiert das Thema.
Ich bin der Meinung, dass man das BZF benötigt, um mit dem PPL solo zu fliegen. Die Ansichten, die der OP dazu (egal von wem) bekommen hat, sind falsch.
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Ein BZF/AZF, das Du nicht hast wird auch nicht in die Lizenz eingetragen.
Wer hat das behauptet? Und meine "falschen" Behauptungen, sind alle durch "angewandte Forschung" belegt. Unser Ausbildungsleiter hat sich diesen Fragen im Alltag und fast jeden Tag zu stellen. Dabei nutzt er kein AI, sondern natürliche. Das in Frankreich unter den Segelfliegern seit Alters her ohne irgendwelche Flugfunklizenzen geflogen wird, hat schon vor jahren Verwunderung ausgelöst.
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Den PPL/LAPL ausgehändigt bekommt man vom Amt aber erst dann, wenn man dieses vorlegt. (Quelle: Eigene Erfahrung mit dem RP Stuttgart).
Das betriifft anscheinend wirklich nur RP Stuttgart. @all oder?
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