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Luftrecht und Behörden | Medical Class 1 - Verweisung/LBA  
11. November 2022 18:53 Uhr: Von Sinan Yayla 
Beitrag vom Autor gelöscht
12. November 2022 15:14 Uhr: Von Horst Metzig an Sinan Yayla

Ich habe mich wegen dieser zeitlich zu langen Verweisen/Konsultationen an die Politik gewendet, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Von dort wurde mir geschrieben, dass die Situation für Piloten sich verbessert hat. Allerdings, nach meinen telefonischen Anfragen quer durch Deutschland bei Fliegerärzten hat sich nichts wensentliches geändert. Oft wird mir mitgeteilt, dass die Wartezeiten höchst unterschiedlich sind.

Mein Vorschlag, schreibe Deine Situation direkt an den Bundestagsabgeordneten Herr Oliver Luksic. Dort liegen einige Beschwerden bezüglich zu lange Bearbeitungszeiten für Konsultationen/Verweise an das Luftfahrtbundesamt. Nun sollten sich auch dorthin betroffene Piloten wenden. https://www.oliver-luksic.de/

Allerdings muss man den Fliegerärzten in Deutschland und dem gesamten Fliegerarztsysten, damit ist die Arbeitsweise im Luftfahrtbundesamt gemeint, zugute halten, dass die Verantwortlichen unter dem Andreas Lubitz Syndrom leiden, meiner Einschätzung eine Art posttraumatische Belastungsstörung. Fliegerärzte, und die Mitarbeiter der Abteilung Flugmedizin im Luftfahrtbundesamt sind auch nur Menschen, in diesen Fall vermute ich eine Art posttraumatische Belastungsstörung, ausgehend von Andreas Lubitz. Damals wurden deutsche medical Klasse 1 in Europa nicht anerkannt. Die Auswirkungen bekommen die Piloten zu spüren, welche eine Krankheit haben, um deren Entscheidung auch das AeMC nicht alleine entscheiden kann, hier muss die Behörde entscheiden. Meine Vermutung ist, die Mitarbeiter der Abteilung Flugmedizin im Luftfahrtbundesamt wollen nach den Erfahrungen mit Andreas Lubitz, Pilot bei Germanwings, nicht noch einmal die diese dumme Situation kommen, wie bei Andreas Lubitz. Die schauen nun mehrfach genau hin, bevor eine Entscheidung getroffen wird.




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22. November 2022 09:47 Uhr: Von Leo Kotschenreuther an Sinan Yayla

Ich war auch Mitte August beim AeMC in Stuttgart, bei mir hat es aber fast einen Monat gedauert bis klar wurde dass ich eine Verweisung brauche. Der Brief vom LBA welcher den Erhalt meiner Unterlagen für die Verweisung bestätigt war auf Mitte September datiert. Ich warte auch noch.

Bei meinem Fall frage ich mich ob es da wirklich keinen besseren Prozess als eine Verweisung gab.

Ich hatte schon ein Klasse 2 Medical, das war aber auf zwei Jahre Gültigkeit beschränkt weil der Augenarzt der Meinung war ich müsse nach zwei Jahren erneut untersucht werden. Bei der Klasse 1 Untersuchung wurden aber keinerlei Probleme mit meinen Augen festgestellt. Der limitierende Eintrag vom Klasse 2 Medical konnte aber nicht vom Arzt aus dem System entfernt werden. Jetzt warte ich darauf dass das LBA irgendwann meine Verweisung bearbeitet.

Soweit ich das Ganze verstehe sind sich bisher alle Ärzte einig dass ich flugtauglich bin, der Einzige Unterschied ist dass der erste Augenarzt meint ich brächte in der Zukunft eine Brille. Insbesondere ärgerlich dass mit einer Verweisung die Rechte des schon bestehenden Medicals nicht mehr genutzt werden dürfen.

Hoffentlich arbeitet das LBA daran die Wartezeiten zu reduzieren.

22. November 2022 09:51 Uhr: Von Milan Kamenz an Sinan Yayla

Hallo,

meine Bearbeitungszeit betrug 17 Monate (April 2021 - August 2022) mit dem Ergebnis "untauglich für alle Klassen". Ich bin seit 1995 Privatpilot mit ca. 750h und wollte das Klasse 1 Medical erhalten. Ende August wechselte ich zur AustroControl und bin nun tauglich Klasse 1.

Fliegergruss

Milan

22. November 2022 16:33 Uhr: Von Maik Toth an Milan Kamenz
Glückwunsch zum Class 1 Medical! Aber wie kann das sein, die Kriterien sollten doch für D wie auch für Ö identisch sein.
22. November 2022 17:02 Uhr: Von Tim Walter an Maik Toth
Beitrag vom Autor gelöscht
22. November 2022 17:22 Uhr: Von Tim Walter an Maik Toth
Ist auch so.
Interessant.
Österreich weiß von der Verweigerung in Deutschland? Sonst wäre das jetzige medical auch nicht Gültig
22. November 2022 17:38 Uhr: Von Milan Kamenz an Tim Walter

Dank EAMR-Datenbank ist alles transparent.

22. November 2022 17:41 Uhr: Von Tim Walter an Milan Kamenz
Dann Glückwunsch :)
23. November 2022 08:36 Uhr: Von Milan Kamenz an Maik Toth

Die EU-Verordnung 1178/2011 ist für Alle gleich. Das Aeromedical Center Prag, das flugmedizinische Institut unserer deutschen Luftwaffe sowie die Ärzte der AustroControl sind sich in meinem Fall einig, dass ich die Anforderungen der Klasse 1 erfülle.

Dem Referat L6 fehlt es an wirklich qualifiziertem Fachpersonal. Sowohl die Arbeitseinstellung als auch die flugmedizinische Beurteilungskompetenz haben viel Entwicklungspotential nach oben.

25. November 2022 09:54 Uhr: Von Dr. Thomas Kretzschmar an Tim Walter

Wenn das Medical in Österreich neu gemacht wird, wird dort auch auf dem Antragsformular gefragt, ob bis dato eine Tauglichkeit irgendwo verweigert wurde. Wenn da gelogen wird, ist das österreichische Medical auf gaaanz dünnem Eis. Man fliegt ggf. illegal. Kann böse enden.

Die Datenbank, die das Doctorhopping europaweit verhindern soll, ist noch nicht komplett funktionsfähig.

25. November 2022 10:31 Uhr: Von Milan Kamenz an Dr. Thomas Kretzschmar

Das stimmt. Wer lügt, hat in der Fliegerei eh ein Problem.

In meinem Fall wurden die gesamten medizinischen Daten per Transferprozedur vom LBA zur AustroControl übertragen. Zusätzlich dazu habe ich eine komplette Erstuntersuchung in Wien durchlaufen, da die Untersuchungsergebnisse -vor Ausstellung des Medicals- nicht älter als ein halbes Jahr sein dürfen.

Das Eis ist also dick genug.

Viele Grüße!

P.S.: Mir ging es primär auch nicht ums doctor-hopping. Meine Fliegerärzte in Deutschland waren bisher allesamt hervorragend unterwegs. Leider fehlte -für meinen Fall- diese Kompetenz im Referat-L6. Deshalb war ich gezwungen, eine -in Bezug auf die flugmedizinische Bewertungskompetenz- funktionierende Luftfahrtbehörde zu finden.


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