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Avionik | G500TXi vs. GoPro Framerate  
7. Mai 2021 12:20 Uhr: Von Laro Kreuznach 

Hallo!

Wenn ich mit der GoPro meine Flüge filme, mache ich das mit einer Framerate von 24 fps. Der Grund ist, dass ich zwei GoPros habe, eine Hero 4 und eine Hero 8, und witzigerweise ist das der einzige Wert, den beide anbieten.

Leider scheinen die 10"-G500 TXi-Displays eine sehr ähnliche Framerate zu haben. Manchmal führt das zu einem tollen stehenden Bild, aber leider gibt es auch immer wieder 5 oder mehr Minuten lange Abschnitte, wo der Bildschirm im Video komplett schwarz bleibt. Da scheint die GoPro nur die kurze Schwarzphase der Bildschirme aufzunehmen. Ist natürlich meistens in den spannenden Phasen...

Witzigerweise sind die GTN-Displays durchweg zu lesen, wenn auch mit dauerndem schnellen Flackern. Das 7"-Garmin-EIS-Display flackert hingegen langsam, ist aber jedenfalls durchgehend abzulesen.

Ich habe testweise auch mal Aufnahmen mit anderen Framerates probiert, aber das führt bei dem G500 auch zu schrecklichem Flackern. Die Avioniker sagen, dass sie nichts wissen von einer Framerate-Einstellung in den Garmin-Geräten.

Hat jemand mit viel Film-Erfahrung dafür vielleicht eine brauchbare Lösung gefunden? Danke für Euren Rat!

7. Mai 2021 14:28 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Laro Kreuznach
Du kannst mit dem Low-Light Modus experimentieren, damit die Verschlusszeiten auch im Videomodus verlängert werden. Dazu eignen sich ND-Graufilter vor der Linse oder in der Dämmerung/Nachts die Helligkeit der Bildschirme so weit wie möglich reduzieren. Das Problem lässt sich nur mit LCD-Screens zufriedenstellend lösen.
7. Mai 2021 15:02 Uhr: Von Dominic L_________ an Laro Kreuznach

In jedem Fall sind die Verschlusszeiten das Problem, nicht die Bildrate. Es ist nur so, dass die Verschlusszeiten natürlich auch ein bisschen mit der Bildrate zusammenhängen. Beim Fliegen gibt es ja im Wesentlichen zwei Dinge, die auf den ersten Aufnahmen stören. Das eine ist der Propeller, der allzu sichtbar herumflackert und das andere sind die ein- und ausblendenden Bildschirme. Beides resultiert daraus, dass die Verschlusszeit zu kurz ist und somit zu sehr eine Momentaufnahme zeigt. Beim Propeller will man diesen lieber verwischt haben und bei den Bildschirmen lieber ein Bild über mehrere Bilder der Bildschirme aufnehmen, also braucht es - wie schon richtig gesagt, einen ND-Filter. Dann sollte sich eigentlich alles von selber regeln. Nur, welche Stärke der haben muss, das kann ich Dir leider nicht sagen.

7. Mai 2021 15:46 Uhr: Von Nicolas Nickisch an Dominic L_________

interessanter Aspekt.

Die wegfliegenden Propellerblätter bekommt man wohl tatsächlich mit so einem Graufilter weg.

Ich meine mich an viele Videos im netz zu erinnern, wo zwar der Bidlschirm vom Glascockpit nicht komplett schwarz bleibt (über mehr oder weniger laneg Zeiträume), aber zumindest ein dunkler oder andersfrabiger Streifen durch das Bild läuft.

Ist das derselbe Effekt?

Erstaunlicherweise sieht man auf youtube-Videos eben NICHT bei allen Aufnahmen Balken oder Störungen. Genauso wie wegfligende Propellerblätter

7. Mai 2021 18:24 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Nicolas Nickisch
..weil es auch Kameras mit variable shutter gibt, es wird nicht alles mit GoPro gedreht.
Digicams und DSLR sind bedeutend besser
5. Oktober 2021 12:19 Uhr: Von Laro Kreuznach an Dominic L_________ Bewertung: +1.00 [1]

Als Abschluss, falls jemand dasselbe Problem hat: Ein Graufilter ND32 löst das Problem für mich.

6. Oktober 2021 06:32 Uhr: Von Johannes B. an Laro Kreuznach
Hast du es mal mit 60 FPS ausprobiert? Das reduziert den Propeller Effekt deutlich und sollte das Display auch flüssig darstellen. Ein Angleichen der Einstellungen beider Kameras ist normalerweise nicht nötig, die Schnittprogramme können damit umgehen.
6. Oktober 2021 07:19 Uhr: Von T. Magin an Johannes B.
A propos Schnittprogramme: was benutzt Ihr denn zur Nachbearbeitung (Ton und Bild)?
6. Oktober 2021 08:56 Uhr: Von Johannes B. an T. Magin

Ich nutze Adobe Premiere Elements.

6. Oktober 2021 12:06 Uhr: Von Stefan W. an T. Magin

LumaFusion auf iPad

6. Oktober 2021 16:56 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Johannes B.
Wenn es darum geht die Bildschirme (wenn CRT) nicht flackern zu lassen brauchst Du längere Verschleißzeiten, der Nachtmodus kann da helfen. LCD-Displays sind natürlich weit besser, ideal ist eine Camera mit variable shutter.
7. Oktober 2021 13:55 Uhr: Von Olaf Musch an T. Magin

Ich nutze DaVinci Resolve von Blackmagic Design. Ist (nur mit geringen Einschränkungen) kostenfrei verfügbar und selbst in der Vollversion mit 300USD (inkl. lebenslanger Updates!) recht günstig. Kann alles, hat alles, muss man aber lernen (wollen).

7. Oktober 2021 16:47 Uhr: Von Wolfgang Lamminger an Olaf Musch

Das Problem mit den Propellern lässt sich - je nach RPM - bei Verschlußzeiten länger als 1/120 bis 1/80 Sekunde gut wegbekommen - sowohl bei Video als auch Foto. Voraussetzung ist natürlich eine Kamera mit einstellbaren Verschlußzeiten (Shutter-Speed - Modus "S"), und diese nicht im "Automatik"-Mode zu betreiben

Der Graufilter bei Gopro/Smartphone etc. "gaukelt" der Kamera ja nur eine schlechte Umgebungsbeleuchtung vor, so dass diese in der Automatik die Verschlußzeit verlängert.

Bei CRT-Monitor habe ich das Problem auch schon (gelegentlich) gehabt, kenne aber nicht die Frequenz dieser Monitore bzw. habe noch nicht durch Ausprobieren versucht, den Effekt wegzubekommen

9. Oktober 2021 22:32 Uhr: Von Lennart Mueller an Flieger Max L.oitfelder

Wenn es darum geht die Bildschirme (wenn CRT) nicht flackern zu lassen

Auch LCDs machen gern Probleme auf Videos. Manchmal sind es Polarisationsfilter in den Kameras (dann sind die Displays permanent dunkler oder schwarz) oder die Hintergrundbeleuchtung der Displays erzeugt Flackern: Bei CCFL-Röhren älterer LCDs ist das durch die Inverterfrequenz nicht vermeidbar; bei LED-Hintergrundbeleuchtungen kann das Flackern durch das Dimmen der Beleuchtungsstärke per PWM hervorgerufen werden - da hilfts manchmal, die Hintergrundbeleuchtung auf volle Lichtstärke einzustellen.

10. Oktober 2021 19:13 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Lennart Mueller
Ich habe eine gegenteilige Erfahrung gemacht: Dimmen so weit wie möglich damit die Verschlußzeiten verlängert werden und das Flackern war weg.

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