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57 Beiträge Seite 1 von 3

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Sonstiges | Landegebühren EDDB  
24. November 2020 09:51 Uhr: Von Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck 

War seit der Eröffnung von Berlin Brandenburg schon jemand mit SEP < 2 Tonnen in EDDB ? Ich werde irgendwie aus der Gebührenordnung nicht recht schlau. Während die Lande- und Parkgebühren relativ moderat scheinen würde GAT und Handling richtig reinhauen mit > 300 €. Hat schon jemand Erfahrung mit der wahren Preisgestaltung?

24. November 2020 10:02 Uhr: Von Michael Söchtig an Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck

Bei EDDH.de gibt es einen aktuellen Pirep Eintrag:

Zitat:

" Wir haben für eine DA62 (2300 kg MTOM) mit einer Übernachtung und Handling (über BAS) knapp 1100 € bezahlt! "

Näheres findest Du aktuell hier: https://www.eddh.de/info/pireps_08days.php

Ob es stimmt, kann ich nicht beurteilen. Klingt aber teuer.

24. November 2020 10:03 Uhr: Von Joachim P. an Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck

einer hats schon ausprobiert: https://eddh.de/info/lande_pireps.php?pi_icao=EDDB

edit: Michael war schneller ;)

24. November 2020 10:16 Uhr: Von Wolff E. an Joachim P. Bewertung: +1.00 [1]

Ähnlich wie EDDF, die wollen "uns" nicht...

24. November 2020 10:28 Uhr: Von Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck an Wolff E.

Damit dürfte die Sache gegessen sein. Dann einmal low approach und ab nach Schönhagen..

24. November 2020 10:55 Uhr: Von Rolf A. an Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck

Ca. 560 EUR für IFR Anflug, Parken für 5h u. Handling mit der C206 - lief unter "Bucket list fürs Flugbuch" - für den Tagesgebraucht ist das natürlich nichts. Dagegen ist EDDL mit 172 EUR für die gleiche Leistung ein Schnäppchen.

24. November 2020 11:10 Uhr: Von Rick G. an Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck

Ich bin letzte Woche am BER gewesen. Terminentgelt i.H.v. von 360 € wird fällig. Uns hat man anschließend auf eine andere Position geschoben - natürlich nicht für Nüsse. Handling ist auch nicht ganz günstig.

https://www.pilotundflugzeug.de/img/ud/2020/11/24/11/1000533/036979-Bildschirmfoto2020-11-24um11.16.24.png

24. November 2020 11:53 Uhr: Von Wolfgang Kaiser an Rick G.

Die 25,- € auf der Rechnung für eine komplette Flugzeugwäsche wg.Sars finde ich aber fair. Wieviel Reinigungskräfte waren denn im Flieger beschäftigt? War das auch Aussen? Man packt ja schließlich den Flieger beim Ausstiegen an. :-)

24. November 2020 12:17 Uhr: Von Rick G. an Wolfgang Kaiser

Hab niemanden gesehen. ;-)

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das remote parking (somit auch die Kosten) seit Eröffnung vom BER obligatorisch.

Trotzdem sind die Gebühren schon sehr schmerzlich, für das Geld kann man mit einer 1 oder 2 mot schon einen schönen Ausflug unternehmen.

Aber wir haben daraus gelernt und fliegen diese Woche nach Strausberg.

24. November 2020 13:05 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Jürgen Dr.J. Schwarz-Boeck

Hat sich denn an den GAT Verfahren und den Gebühren etwas seit Umbenennung des IATA-Codes etwas geändert?

Dass das "neue" Terminal jetzt für Linienflüge geöffnet ist, sollte für die allgemeine Luftfahrt unerheblich sein.

24. November 2020 14:08 Uhr: Von Michael Söchtig an Mich.ael Brün.ing

Bleibt wirklich die Frage, wer solche grotesken Gebührenordnungen genehmigt...

24. November 2020 14:11 Uhr: Von Dirk Weske an Michael Söchtig Bewertung: +8.00 [8]

Die gleichen, die erst den Ausschluß der kleinen GA aus MUC genehmigen und dann FFB dicht machen ...

24. November 2020 15:59 Uhr: Von Andreas KuNovemberZi an Mich.ael Brün.ing Bewertung: +1.00 [1]

Im November 2019 waren es bei mir noch ca. 500 EUR (C510) und quasi identisch wie mit der C421 zuvor.
Ich werde da sicher nur noch im äußersten (Not-) Fall landen. Politisches Ziel erreicht, sogar schon jetzt, wo aktuell eh kaum ein Flug mit Passagieren dort stattfindet.

Natürlich ist jetzt der IFR Approach auf Schönhagen besonders interessant, allerdings war mir das Wetter damals für EDDB sympathischer.

28. November 2020 00:37 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Michael Söchtig Bewertung: +1.67 [3]

1100€ für eine DA62 (light twin) für einen Tag... fällt das nicht unter Wucher Tatbestand? (!)

Edit: Ist das "Downvote" so zu verstehen dass hier jemand FÜR unverhältnismäßig hohe Landegebühren ist?

Kann man diese Gebühren irgendwie rechtfertigen (Baukosten des BER wieder reinverdienen)?

28. November 2020 10:48 Uhr: Von Wolfgang Kaiser an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +1.00 [1]

Kann man diese Gebühren irgendwie rechtfertigen (Baukosten des BER wieder reinverdienen)?

Klar, der RRG-Berliner Senat hat errechnet, dass es nur 425 Jahre dauern wird, bis die "kleinen" Planungsfehler ihrer Vorgänger, von den Millionären in ihren Cessna 150 bezahlt sind. Ist nichts schön aber sexy.

28. November 2020 10:55 Uhr: Von Erik N. an Wolfgang Kaiser Bewertung: +1.00 [1]

Man könnte die Gebühren auch Müller-Wowereit Gebühr nennnen.

28. November 2020 12:44 Uhr: Von Achim H. an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

Ich vermute, dass es eine nur sehr geringe Preiselastizität gibt. Die große GA landet dort, egal was es kostet und die kleinere GA kommt praktisch nicht, egal was es kostet. Im Gegensatz zu München haben wir brauchbare Alternativen, vor allem wenn Strauberg auch noch einen Instrumentenanflug bekommt (ist mir viel lieber als Schönhagen, wo ich immer an das Lied von Rainald Grebe denken muss).

Dass aus dem billigen und misswirtschaftenden Berlin irgendwann eine Weltmetropole wird, war abzusehen.

28. November 2020 14:27 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Achim H.

Danke für den Link. Schmunzel.

Woher kommt die GA Aversion in Europa an "standard" (=nicht Sportflugplatz) Airports?

28. November 2020 16:43 Uhr: Von Erik N. an Patrick „Lean-Hard!“

kleine Flugzeuge, mit Avgas, stören das Getriebe der commercial aviation. Sie möchten wenig zahlen, sind eher langsam im Approach, meist VFR, und die Flughäfen zahlen drauf. Und seitens der Regierung kommt kein Widerstand. Siehe Fraport in Griechenland. München. Berlin. Etc.

28. November 2020 17:43 Uhr: Von Achim H. an Patrick „Lean-Hard!“

So groß ist die Aversion nicht, man kann doch landen. In Boston ist es ähnlich teuer wie in Berlin, nur gibt es in den USA meist gute Alternativen, teilweise mit langer Anreise wie bei uns. NYC ist z.B. gar nicht so einfach/billig mit GA und DC auch nicht.

München ist schrecklich, der Rest in Deutschland eigentlich ganz OK was GA betrifft. Man landet auch nicht in Schwechat, wenn man nach Wien möchte, und nicht in CDG/Orly/Bourget für Paris, außer Geld spielt keine Rolle. Genauso in London, Biggin ist komplett am Anus Mundi und dazu nicht günstig.

28. November 2020 17:43 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Erik N. Bewertung: +2.00 [2]

Diese Argumentation ist bekannt. Aber ist sie auch zutreffend? Für die "rush hour" kann ja ein NOTAM mit 160kts/4nm ausgegeben werden. Diese Fantasiepreise zur Abwehr von GA sind bedauernswert und wirken sittenwidrig.

28. November 2020 17:47 Uhr: Von Tobias Schnell an Patrick „Lean-Hard!“

Diese Fantasiepreise zur Abwehr von GA sind bedauernswert und wirken sittenwidrig

Bedauernswert sind sie in jedem Fall. Sittenwidrig - hm, naja. Nehmen wir doch mal das oben diskutierte "Terminalentgelt" am BER von 360 €. Letztlich geht es nur um dieses, denn alle anderen Gebühren dort scheinen mir im normalen Rahmen zu liegen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass man eine Vollkostenrechnung für den Betrieb des GAT aufmachen könnte und es dann selbst mit diesen Gebühren nicht kostendeckend zu betreiben ist. Nehmen wir mal an, der BER hat (hätte) im Durchschnitt 10 GA-Flugbewegungen pro Tag. Also jeden Tag, 365 Tage im Jahr. Dann macht das GAT einen Jahresumsatz von 1,3 Mio. €. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Betrieb eines 24/7-GAT inklusive Security für m/w Kosten in dieser Größenordnung verursacht. Dass die Mehrkosten beim Bau des Flughafens nun über die GA refinanziert werden sollen, ist schon etwas weit hergeholt. Da sind die Hebel ganz woanders (Mieteinnahmen aus Handel und Gewerbe, Parkhäuser, ...), aber alles das braucht Großluftfahrt, nicht Kleinfliegerei. Wohl und Weh des BER entscheidet sich nicht über die GA.

Das Problem ist eher, dass man hier eine Infrastruktur bezahlen muss, die vielleicht der Gulfstream-Klientel nutzt bzw. die eine solche auch erwartet, aber die für den durchschnittlichen Privatflieger so überflüssig wie ein Kropf ist. Frech im Falle BER ist auch, dass in der Gebührenordnung klar formuliert ist, dass dieses Terminalentgelt "unabhängig von der tatsächlichen Nutzung" für jede Landung anfällt. Da könnten AOPA & Co. mal ansetzen - eine Diskussion bezüglich der Höhe halte ich nicht für zielführend.

28. November 2020 17:55 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]

In JFK kostet ne Landung in ner SEP 25 USD, plus 100 USD "peak surcharge" wenn man in der rush hour kommt. FBO fee kommt weg wenn man tankt. Alles in allem so 150 USD. Nochmal, JFK, wo am Tag mehr Widebodies starten/landen als in BER pro Monat. Wenn ein BER also 1000€ ausruft für ein Kleinflugzegu würde ich schon von Aversionspreis sprechen, und nicht davon irgendwelche vermeintlichen Kosten zu decken. Mich interessiert einfach woher dieser Schwachsinn kommt.

28. November 2020 18:02 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Achim H.

In Wien ca. 170€-250€ je nach Zeit, und das GA Terminal dort kann sich sehen lassen. Leider kein "Ramp Transfer" möglich (horrender Preis), aber ok, wir wollen mal Bescheiden bleiben.

28. November 2020 18:09 Uhr: Von Achim H. an Patrick „Lean-Hard!“

Boston waren vor 2 Jahren ca $600 mit TBM.


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