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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Flugzeugkauf | Von N auf D umregistrieren  
21. Oktober 2020 11:09 Uhr: Von Andreas Schlager 

Hallo zusammen,

ich plane, eine Beech F33A aus den USA zu importieren.
Aktuell ist der Flieger noch N-reg, will das aber auf D umregistrieren (ja.)

Gibt es so jemanden hier im Forum, oder kann mir jemand einen Tipp geben, mit wem / welchem Unternehmen ich das machen könnte?

Vielen Dank!

21. Oktober 2020 11:22 Uhr: Von Wolff E. an Andreas Schlager Bewertung: +1.00 [1]

ACG Allendorf Eder....

21. Oktober 2020 12:21 Uhr: Von Andreas Schlager an Wolff E.

Boah - Wahnisnn - hatte den Finger quasi noch über der Enter-Taste, und schon eine Antwort!

Vielen Dank für den Tipp!

21. Oktober 2020 15:13 Uhr: Von Guido Frey an Andreas Schlager

Vermutlich ist das schon bedacht worden, aber der Vollständigkeit halber schlage ich vor, auch als Alternative die Anmeldung über einen Trust in den USA zu bedenken? Dies würde eine Umregistrierung ersparen und bietet in manchen Bereichen Vereinfachungen (Maintenance, verfügbare STC etc.), in anderen wird es evtl. auch komplexer (Pilotenlizensierung).

21. Oktober 2020 15:22 Uhr: Von Sven Walter an Guido Frey Bewertung: +4.00 [4]

Ich vermute sein "(ja.)" war eindeutig, um die Debatte nicht zu haben...

21. Oktober 2020 16:11 Uhr: Von Malte Höltken an Guido Frey Bewertung: +2.00 [2]

In der Wartung bietet NReg keine Vorteile mehr ggü DReg. STC können auch einfach anerkannt werden.

21. Oktober 2020 17:08 Uhr: Von Philip K. an Malte Höltken

Hallo Malte,

kann man pauschal sagen, wie groß der Aufwand (auch finanziell) ist, ein FAA-STC hier anerkennen zu lassen?

VG!

21. Oktober 2020 19:04 Uhr: Von Wolff E. an Malte Höltken

Meines Wissens reicht unter N eine 100h Annual Kontrolle im privaten Bereich. Keine 50h usw...

21. Oktober 2020 20:06 Uhr: Von Guido Frey an Sven Walter

Das hatte ich mir auch schon fast gedacht, aber ich wollte die Möglichkeit zumindest nicht unerwähnt lassen...

21. Oktober 2020 23:48 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Wolff E.

N reg privat = nur annual nötig (kein maintenance program erforderlich). 100h Kontrolle nur bei Schulung/Vermietung.

In der Praxis aber wie Malte schon sagte nicht mehr viele Unterschiede.

22. Oktober 2020 08:56 Uhr: Von Aristidis S.i.s_s.i.0.s an Guido Frey

Solange ich mit EASA-PPL nicht weltweit mit N-Reg. fliegen darf, was bringt mir dann das. Bevor ich die FAA Lizenz dafür erwerben und auch pflegen müsste, würde lieber umregistrieren.

P.S. Bin nicht in so eine Sache involviert, habe nur meine Gedanken aufgeschrieben.

22. Oktober 2020 09:03 Uhr: Von Achim H. an Aristidis S.i.s_s.i.0.s Bewertung: +3.00 [3]

P.S. Bin nicht in so eine Sache involviert, habe nur meine Gedanken aufgeschrieben.

Ja, bei genauerer Betrachtung relativiert sich das mit der FAA-Lizenz nämlich auf einmal Aufwand und alle 2 Jahre ein Flug.

Ich habe einiges an Erfahrung in beiden Regimes und ich würde meist ein Flugzeug dort lassen, wo es ist. Umregistrierungen sind immer ein Risiko und fast immer schmerzhaft. Bei EASA hat sich für leichte Flugzeuge viel getan aber es klafft noch ein großer Spalt zwischen textueller Theorie und praktischer Wirklichkeit. Das wird sich über die Zeit vermutlich geben.

Bei meinen EASA-Flugzeugen habe ich die 50er-Kontrollen immer selbst gemacht ohne Werft/Prüfer und auch selbst abgezeichnet. Ob ich das wirklich durfte, konnte ich nie ermitteln. Die dafür notwendigen Tätigkeiten waren aus meiner Sicht alle mit dem IHP kompatibel.

Um zur Frage zurückzukommen: unbedingt eine Werft nehmen, die das schon mehrfach getan hat und deren Protagonisten der englischen Sprache sehr gut mächtig sind (und da waren es nur noch 10%). ACG Allendorf ist sicherlich eine gute Wahl, außer man möchte montags landen...

22. Oktober 2020 09:47 Uhr: Von Wolff E. an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]

...ACG Allendorf ist sicherlich eine gute Wahl, außer man möchte montags landen...

Das mit dem PPR ab Oktober bis März und den zum Teil starren Landezeiten ist echt ein kleines Hindernis. Aber wenn man es weiß, kann man sich da gut anpassen. Und einen IR-Anflug gibt es auch (zum Teil allerdings PPR). Bin seit 2013 dort und kann mich überhaupt nicht beklagen, es klappt alles, keine Überraschungen, gute Kommunikation. Mehr geht nicht.....

22. Oktober 2020 10:33 Uhr: Von Sebastian G____ an Aristidis S.i.s_s.i.0.s Bewertung: +4.00 [4]

Bevor ich die FAA Lizenz dafür erwerben und auch pflegen müsste, würde lieber umregistrieren.

Ich hatte zwei EASA PA46 und eine N-reg PA46. Inzwischen hat sich vielleicht einiges vereinfacht aber ich bekomme jetzt noch graue Haare wenn ich an die D-reg denke. Nur einige Erlebnisse:

- Viele Überholungsbetriebe in den USA haben keine EASA Zulassung, damit kann man dann bei korrekter Handhabung utopisch teure Teile nur neu kaufen.

- Das gleiche gilt für gebrauchte Teile aus den USA. N-reg kann ich mir ein gebrauchtes Triebwerk bei Rocket Eng kaufen und einfach einbauen. Bei D-reg quasi unmöglich.

- Zwingende Kontrollen nach 100 Stunden. Mit N-reg kann man auch noch eine Hand voll Stunden fliegen bis das annual ansteht. D-reg muss nur ein unwichtiges Teil zeitlich auslaufen und der Flieger steht.

- Man wird von dieser RegTP wegen dieser Funkurkunde traktiert

- LBA ACAM

- On condition ging für Motor + Prop aber darüber hinaus wurde es oft kompliziert, inkl. IHP Änderung etc.

- Allein der Quatsch mit diesen IHP. Nützt und kostete unendlich Zeit, Nerven und Geld.

- Bei N-reg kann man Dinge einfach on condition machen während das beim D-reg immer ein neues IHP bedingte.

- Zwingende Wägung bei D-reg alle 4 Jahre

- Bei Reparaturen kann der Prüfer bei N-reg viel mehr nach Standards abschreiben. Habe mal 9000 Euro netto für ein Minor Change bezahlt und N-reg wäre das wohl einfach so gegangen.

D-reg kommt mir nicht mehr ins Haus...

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22. Oktober 2020 12:24 Uhr: Von Malte Höltken an Sebastian G____ Bewertung: +6.00 [6]

Bezogen auf eine nach teil-ML betriebene Maschine:

- Viele Überholungsbetriebe in den USA haben keine EASA Zulassung, damit kann man dann bei korrekter Handhabung utopisch teure Teile nur neu kaufen.

Stimmt nur bedingt. Diese Betriebe können einen Motor z.Bsp. nicht überholen, aber durchaus reparieren.

- Das gleiche gilt für gebrauchte Teile aus den USA. N-reg kann ich mir ein gebrauchtes Triebwerk bei Rocket Eng kaufen und einfach einbauen. Bei D-reg quasi unmöglich.

Das stimmt nicht, jeder Wartungsbetrieb kann Gebrauchtteile einbauen.

- Zwingende Kontrollen nach 100 Stunden. Mit N-reg kann man auch noch eine Hand voll Stunden fliegen bis das annual ansteht. D-reg muss nur ein unwichtiges Teil zeitlich auslaufen und der Flieger steht.

In Europa gilt mindestens 100h/einmal im Jahr ein MIP. Toleranzen sind +-10h. Nach der erfolgten 100h-Kontrolle muß man in Europa nicht noch extra nach einer Handvoll Stunden ein Annual machen, sondern fliegt bis zu den nächsten 100h einfach weiter.

- On condition ging für Motor + Prop aber darüber hinaus wurde es oft kompliziert, inkl. IHP Änderung etc.

On-Condition geht mit jeder Komponente, die keine Lebensdauerbegrenzung in der Zulassung stehen hat (also TCDS, Airworthiness Limitations Section). Man muß das im IHP nur einmal benennen.

- Allein der Quatsch mit diesen IHP. Nützt und kostete unendlich Zeit, Nerven und Geld.

Das IHP ist ein Kommunikationsmittel. Man kann auch jedesmal gefragt werden, wie man das Flugzeug warten möchte und wovon man abweichen möchte. Wenn man sich etwas auskennt kostet das wenige Stunden Arbeit und muß erst geändert werden, wenn man z.bsp. eine LTA aufnimmt oder sich anders entscheidet.

- Bei N-reg kann man Dinge einfach on condition machen während das beim D-reg immer ein neues IHP bedingte.

Das ist falsch. War auch falsch.

- Zwingende Wägung bei D-reg alle 4 Jahre

Die gibt es schon länger nicht mehr.

- Bei Reparaturen kann der Prüfer bei N-reg viel mehr nach Standards abschreiben. Habe mal 9000 Euro netto für ein Minor Change bezahlt und N-reg wäre das wohl einfach so gegangen.

Das ist ein Europa identisch, nur halt mit mehreren Standards zur Auswahl (AC43-13, Fiberglas Flugzeug Flick Fibel, etc.). Minor Changes benutzt man nicht für Reparaturen, sondern für Änderungen.

22. Oktober 2020 12:33 Uhr: Von Malte Höltken an Philip K. Bewertung: +3.00 [3]

kann man pauschal sagen, wie groß der Aufwand (auch finanziell) ist, ein FAA-STC hier anerkennen zu lassen?

Nein, das kommt aufs STC an. Bei Flugzeugen bis 2730 kg. also irgenwas zwischen 250€ bei einfachen STC bis zu 6500€ bei komplexen, signifikanten Änderungen an HPA.

24. Oktober 2020 15:15 Uhr: Von bernhard faul an Andreas Schlager

dankbarerweise läuft grad eine diskussion zur umregistrierung, da möchte ich mich gerne mit einer frage anhängen:

im endeffekt interessieren mich natürlich die kosten, aber diese frage hier zu stellen ist meines erachtens völlig sinnlos weils halt für das individuelle objekt völlig unterschiedliche ausgangpositionen gibt.

aaaaaaaaaber: mir wäre schon sehr gehofen zu wissen welche tasks denn eine umregistrierung eigentlich ausmachen. was ist da zu erledigen um von N-reg auf D-reg zu wechseln? gibts da eine checkliste dafür?

vielen dank im voraus,

lg bernhard

24. Oktober 2020 20:12 Uhr: Von Timm H. an Malte Höltken

Und das für jedes einzelne Stc. Und da gibt es ganz schnell dutzende. Für jedes nicht factory GPS, COM, etc. jeder non factory fuel drainer, Sonnenblenden (zB ROSEN), Landescheínwerfer, etc. etc. etc.

Hatte das auch leicht unterschätzt und nur an große Dinge gedacht wie zB STOL-Kits, anderer Motor.

24. Oktober 2020 20:33 Uhr: Von Achim H. an Timm H.

Beim Wechsel von N auf D können die bestehenden STCs aber direkt übernommen werden, da gibt es irgendein Abkommen.

26. Oktober 2020 09:56 Uhr: Von Andreas Schlager an bernhard faul

Hallo Bernhard,

aktuell hangle ich mich von einem Punkt zum nächsten.

Ich mache aber eine kleine Dokumentation dazu, kann ich dir dann nach (einem hoffentlich erfolgreichen) Abschluß gerne per PM als Hilfestellung (ohne Gewähr) zur Verfügung stellen.

27. Oktober 2020 19:18 Uhr: Von bernhard faul an Andreas Schlager

servus andi!

erstens: sorry für die späte antwort! zweitens: ich bitte darum! das wäre echt sehr hilfreich damit ich eine vorstellung aufbauen kann. ich wünsch dir noch alles gute für den verbleibenden vorgang.

lg bernhard

29. Oktober 2020 08:56 Uhr: Von Christof R. an Andreas Schlager

Servus Andreas,

ich wäre auch sehr Dankbar über deine Dokumentation.

Viel Erfolg bei der Umregistrierung.

Christof


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