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189 Beiträge Seite 1 von 8

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Unfälle und Zwischenfälle | Absturz Eurofighter in Mecklenburg  
24. Juni 2019 15:04 Uhr: Von Alexander Thiel 
24. Juni 2019 17:53 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Alexander Thiel Bewertung: -1.00 [1]

2 x 100mio eur futsch...

.

das ist halt eine körperliche und geistige belastung so ein training! und wenn mal

der geist hinterher hinkt situationsbedingt....dann trifft man eine kleine entscheidung

zu spät.

wieviele f-104 sind kaputtgegangen?

mfg

ingo fuhrmeister

24. Juni 2019 18:06 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Alexander Thiel Bewertung: +2.00 [2]

Tragisch. Und es ist natürlich ungemein hilfreich, dass die Verteidigungsministerin und der Innenminister MV zur Unfallstelle reisen.

24. Juni 2019 18:17 Uhr: Von Alexander Thiel an ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister

Na hoffentlich ist die Von der Leyen gut versichert, nur leider hilft das dem verstorbenen/gefallenen nix mehr.

Die F104 war zwar für damalige Verhältnisse voll gepackt mit Technik. Aber einer der modernsten jets sollte doch mehr zu bieten haben für solche annäherungen. Naja wer weiß was da passiert ist....

24. Juni 2019 18:57 Uhr: Von Alexis von Croy an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +1.00 [1]

Ja, ich finde (auch?), dass das hilfreich ist - zumindest für die Angehörigen des toten Piloten.

24. Juni 2019 19:09 Uhr: Von Aristidis Sissios an Alexis von Croy

Im DLF Radio heute wurde im Raum auch die Äußerungen geworfen, in welcher Richtung die internen Ermittlungen auch laufen werden, die Eurofighter Piloten könnten aus der Übung gewesen sein. Durch die Ersatzteilprobleme die Flieger bleiben länger am Boden und die Kampfpiloten kommen garnicht dazu, die vorgeschriebenen Übungsstunden abzusolvieren.

24. Juni 2019 19:09 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Alexis von Croy

Das ist es, bei der Trauermesse / -feier, zu erscheinen. Nur sind die Bilder nicht ganz so telegen wie im Helikopter vor Ort. Aber vielleicht sind sie ja dann auch dabei.

24. Juni 2019 19:11 Uhr: Von Alexis von Croy an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +2.00 [2]

Ich finde: Sie hat alles richtig gemacht. Und ich kann mir die Posts hier vorstellen, wäre sie in Berlin geblieben.

24. Juni 2019 19:13 Uhr: Von ingo.fuhrmeister@freenet.de fuhrmeister an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +3.00 [3]

so hart es klingen mag - aber mein vater, der selber bei mbb gearbeitet hat, sagte mir immer als wieder

eine f104 abstürzte, daß es besser ist beim training und üben, als im krieg selber.

.

mfg

ingo fuhrmeister

24. Juni 2019 19:14 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Alexis von Croy

Besser fände ich die Nachricht: Alle in Berlin stationierten Hubschrauber (sofern vorhanden und funktionierend) für die Flugbereitschaft der Bundeswehr wurden kurzfristig für die Suche nach dem Piloten von ihren Buchungen durch die Politik befreit.

P.S. In keiner Weise möchte ich unterstellen, dass das *nicht* geschehen wäre - ich weiß es nicht.

24. Juni 2019 19:29 Uhr: Von Uwe Kaffka an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +3.00 [3]

Und es ist natürlich ungemein hilfreich, dass die Verteidigungsministerin und der Innenminister MV zur Unfallstelle reisen.

Es mag vielleicht nicht hilfreich wirken, aber als Chefin da nicht sofort hinzueilen hätte von massiven Desinteresse gezeugt und wäre erst recht kritikwürdig gewesen! In meiner Bodengebunden BW-Zeit habe ich innerhalb von zwei Übungen den Tod von 3 Soldaten miterlebt, einmal zum Glück nur direkt. Es ist und bleibt ein gefährliches Geschäft und das auch ohne Waffen.

24. Juni 2019 19:41 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Uwe Kaffka

Zur Klarstellung: es ist selbstverständlich in Ordnung, als Entscheidungsträger empathisch zu sein und den Angehörigen auch physisch nahe zu sein. Aber an der Unfallstelle selbst hat außer den Rettungskräften und den Unfallermittlern mMn niemand etwas zu suchen der nicht zur Aufklärung der Ursache beitragen kann, im schlimmsten Fall richtet er für die Untersuchung Schaden an.

Bilder wie der CEO von Ethiopean zwischen den Trümmern der abgestürzten 737 sind aus mehreren Gründen ein No-Go.

24. Juni 2019 19:54 Uhr: Von Alexis von Croy an Flieger Max L.oitfelder

Sah nicht so aus (heute) als ob sie direkt IN der Absturzstelle gestanden wäre.

Mit dem Ethiopian CEO hast Du recht. Das muss nicht sein.

24. Juni 2019 19:57 Uhr: Von Willi Fundermann an Flieger Max L.oitfelder Bewertung: +2.00 [2]

"Bilder wie der CEO von Ethiopean zwischen den Trümmern der abgestürzten 737 sind aus mehreren Gründen ein No-Go."

Ich erinnere mich dabei z.B. auch an den Absturz der LAUDA AIR in Thailand und - Nicki an der Absturzstelle im Urwald. So what? So lange sie sich dort unter "Aufsicht" der Verantwortlichen bewegen und keine Spuren vernichten! Ich denke hierbei auch an zahlreiche Anschlags-Tatorte, bei denen ich selbst vor Ort war: z.B. die Morde an Herrhausen, Rohwedder etc.. Immer kamen natürlich auch Politiker, meist die jeweiligen Innenminister, persönlich an den Tatort. Wir als Polizei konnten damit sehr gut leben. Ich habe dabei aber auch nie erlebt, dass ein Politiker ohne Begleitung durch uns den Tatort betreten und dabei irgendwelche Spuren beeinträchtigt hätte.

Letztlich geht es doch auch um Symbolik. Und, wie Alexis m.E. richtig bemerkte: den "shitstorm" wenn die Ministerin nicht dahin geht, kann man sich sehr leicht ausmalen. Außerdem wird die Ministerin vermutlich keine Spuren vernichtet haben. Die FAZ schreibt: "Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist in das Unglücksgebiet gereist. Einige hundert Meter von einer der beiden Absturzstellen sagte die CDU-Politikerin, es werde eine genaue Aufklärung des Unglücks geben."

P.S: Bei Ethiopean hätte ich vor allem den CEO von Boeing erwartet!

24. Juni 2019 20:25 Uhr: Von Sven Walter an Willi Fundermann

Sehe ich genauso. Hingehen, ohne Presse, mit Aufpasser, damit man nix zertrampelt. Führen tut man von vorne. Es sei denn man stört (im Katastrophenlagezentrum zB, wenn dadurch die Profis ihre Arbeit nicht mehr machen können). Zu Ethiopian kann ich nichts sagen, ob Spohr in die frz Alpen geflogen ist, weiß ich auch nicht. Da wäre die "Mutprobe" auch eher wie Clinton zu den Angehörigen der Opfer zu gehen (war in NY, vielleicht der Swissair-Absturz?).

24. Juni 2019 20:50 Uhr: Von Flieger Max L.oitfelder an Sven Walter

"ohne Presse"....

Daran glaube ich eher nicht

24. Juni 2019 20:52 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Flieger Max L.oitfelder

Tagesschau 20:00 Uhr, Minute 1:01 etwa: Nein, natürlich musste der Heli der Flugbereitschaft in Berlin oder wo auch immer bleiben, denn der musste ja die Ministerin mit Kamerateam dahin fliegen.

Mein Vorschlag für einen Politikknigge: Die Angehörigen des Opfers fragen, ob sie zum Ort wollen oder nicht. Wenn ja, es ihnen unter der eigenen Begleitung ermöglichen.

24. Juni 2019 20:58 Uhr: Von Willi Fundermann an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu Bewertung: +3.00 [3]

"... natürlich musste der Heli der Flugbereitschaft in Berlin oder wo auch immer bleiben, denn der musste ja die Ministerin mit Kamerateam dahin fliegen..."

Was hätte der denn auch sonst an der Absturzstelle machen sollen? Weder die Helis der Flugbereitschaft noch deren Besatzungen dürften für SAR-Einsätze ausgerüstet bzw. ausgebildet sein. Außerdem waren die Piloten längst geborgen - einer leider tot. Ich vermute, es macht wenig Sinn, in einem solchen Fall alle Helis der Bw am Unglücksort einzusetzen.

"Mein Vorschlag für einen Politikknigge: Die Angehörigen des Opfers fragen, ob sie zum Ort wollen oder nicht. Wenn ja, es ihnen unter der eigenen Begleitung ermöglichen."

Ein nachdenkenswerter Vorschlag! Aber ich habe dienstlich zahlreiche Abstürze und deren Opfer sehen müssen. Ich würde i.d.R. den Hinterbliebenen entschieden davon abraten, den Unglücksort zu besuchen - zumindest so lange die Opfer nicht geborgen sind.

24. Juni 2019 21:16 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Willi Fundermann

Was hätte der denn auch sonst an der Absturzstelle machen sollen? Weder die Helis der Flugbereitschaft noch deren Besatzungen dürften für SAR-Einsätze ausgerüstet bzw. ausgebildet sein.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Liveticker-Toedlicher-Eurofighter-Absturz-bei-Malchow,liveticker818.html

15:30 Uhr: Dritter Eurofighter soll an der Übung beteiligt gewesen sein. Laut Bundesverteidigungministerium sind sowohl zivile als auch militärische Hubschrauber im Einsatz. Suche nach zweitem Piloten läuft.

Für das "Search" von SAR fällt mir eigentlich nur die Wärmebildkamera ein. Die dürfte heute aber am Nachmittag bei 30 Grad nicht wirklich hilfreich gewesen sein. Sprich: Es waren wohl eher Augen und Helis, welcher Art auch immer, gefragt.

24. Juni 2019 21:43 Uhr: Von Alexander Thiel an Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu

In dem Bericht vom NDR wird erwähnt das jetzt die Bundeswehr die Unfallstelle übernimmt. Kann das sein ? Wird die BFU nicht involviert?

Mal schauen was dabei raus kommt......

24. Juni 2019 21:53 Uhr: Von Tobias Schnell an Alexander Thiel

Wird die BFU nicht involviert?

Nein, es war ja kein ziviles Luftfahrzeug involviert.

24. Juni 2019 22:16 Uhr: Von Alexander Thiel an Tobias Schnell

Stimmt schon, haben wir uns in den letzten Jahren aber nicht genug mit unseren Verteidigungsapperat in aller Öffentlichkeit blamiert? Gerade bei der Luftwaffe.

Wer soll da diese Ermittlungen führen?

Haben wir überhaupt eine Stelle intern, oder muss diese erst einmal noch geschaffen werden.

24. Juni 2019 22:18 Uhr: Von Wolff E. an Willi Fundermann

Willi, genau über dieses Thema "unfallort" hatten wir beide vor ca 6 Wochen gesprochen und ich gebe dir recht. Die Opfer müssen geboren sein, erst dann sollten die Verwandten dort hin gehen...

24. Juni 2019 22:23 Uhr: Von Tobias Schnell an Alexander Thiel Bewertung: +1.00 [1]

Wer soll da diese Ermittlungen führen? [...] Haben wir überhaupt eine Stelle intern

Klar - der General Flugsicherheit der Bundeswehr, BG Peter Klement.

https://tinyurl.com/yye8jvrl

24. Juni 2019 22:36 Uhr: Von Georg v. Zulu-eZulu-schwit-Zulu an Tobias Schnell

Die Vorstellung, dass die Trümmerteile der Jets einschließlich der Elektronik in eine von der BfU angemietete Lagerhalle verbracht werden, die durch ein "Hier wache ich (wuffwuff)"-Schild geschützt wird, findet das Militär vermutlich auch nicht so prickelnd.


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