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Sehr geehrter Herr Dr. med. Kretzschmar,
Ich vertrete die Ansicht, dass jeder Fliegerarzt wissen sollte, welche Personen im Falle der Konsulation oder Verweisung die weitere und vielleicht aufwendigere flugmedizinische Tätigkeit weiterführt. Auf diesen Weg lernt der Fliegerarzt dazu, und umgekehrt. Die vielen niedergelassenen Fliegerärzte bilden in meiner ( autistischen ) Vorstellung ein Team, vergleichbar mit dem Flugkapitän und sein Copilot zusammen mit dem Flugsicherung - Radarlotsen. Teamarbeit ist in manchen Fällen unumgänglich, wenn ein Fliegerarzt einen flugmedizinisch komplexen Fall vor Entscheidungen steht.
Ich habe mich aus flugmedizinisch - logistischen Überlegungen gleich zu Anfang entschieden, meine flugmedizinische Untersuchungen in Tschechien zu machen. Tschechien hat nur ein flugmedizinisches Zentrum, www.ulz.cz welches zugleich ein allgemeines Gesundheitszentrum für die Normalbevölkerung ist. Ich bin ein flugmedizinisch nicht ganz einfach zu behandelner Bewerber um eine Fliegertauglichkeit. ( Migräne und Autismus ) In Tschechien habe ich erfahren, wie eine Flugmedizin ökonomisch und zeitlich für alle Beteiligte in einen vernünftigen Rahmen zu Ergebnisse im Sinne der EU 1178/2011kommt. Dazu ist auch hier zu berichten, dass der entscheidungstragende Arzt, vergleichbar mit dem früheren Dr. Kirklies im Luftfahrtbundesamt, im Gesundheitszentrum, gegenüber dem Psychologen in der Abteilung für Psychiatrie, sein Dienstzimmer hat. Die kommunikative fliegerärztlichen Übertragungswege sind kurz, ich würde sagen, von Gesicht zu Gesicht. Der oberste Fliegerarzt kann sich solch schwere Fälle ich ich es darstelle, persönlich ansehen. Zweimal hat dieser sogar mein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis gestempelt und unterschieben.
Ansonsten hatte ich ein interessantes Wochenende in den französischen Alpen auf 2000 Meter, neben dem eigentlichen Skifahren konnte ich ein Tauchgang unter 60 cm dicken Eis und 70 cm Schneedecke eines zugefrohrenen Gebirgssees machen. ( Chamrousse )
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Ich glaube, mittlerweile sollte jeder hier im Forum wissen, dass Du ein "nicht ganz einfacher Fall" bist und Dein Medical in Tschechien ausgestellt wird.
Weitere Wiederholungen in diesem Medium nicht erforderlich! Danke!
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Vielleicht gibts Prämien für Angeworbene Medicals in Tschechien :)
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hoffentlich hast du den grönlandhai im gebirgssee nicht erschreckt....sonst kommt noch der entzug der gebirgsseetauchlizenz für den armen hai...aber war bestimmt ein tolles erlebnis!
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Der Aerokurier meldet, dass das Referat L 6 unter neuer Leitung steht. Ob sich da was ändert?
https://www.aerokurier.de/praxis/luftfahrt-bundesamt-neue-leitung-fuer-referat-l6/
Statt Versprechen wioll die fliegerische Öffentlichkeit Taten sehen.
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Wie kann ein Jurist namens Patrick Meinecke in flugmedizinische Verfahrensabläufe aktiv eingreifen, um Verbesserungen bei Konsultationen oder Verweise zu bringen? Welche Macht und Befugnisse hat der Inhaber Leitung Abteilung L 6 im Luftfahrtbundesamt? Der Mann ist Jurist, und hat,soweit ich das aus den Veröffentlichungen lese, keine medizinische Ausbildung. Damit aber in flugmedizinische Verfahrensabläufe aktiv und verändernd eingegriffen werden kann, muss ein Jurist eigenverantwortlich über humanmedizinische Kenntnisse verfügen, um ohne weitere fremde Hilfen unabhängig Anderer bei medizinische Abweichungen von EU 1178/2011 Entscheidungen über Fliegertauglichkeit, der jeweiligen Klasse, treffen zu können, besser definiert, er muss ärztliche Entscheidungen innerhalb des Luftfahrtbundesamt anzweifeln können und dürfen, wenn das nach neusten Stand der Medizinwissenschaft angebracht ist.
Warum dauern Verweise oder Konsultationen oft bis ein Jahr? Ich denke, die Verfahrensabläufe sind in Deutschland zu bürokratisch und daher zeitlich zu lang.
Wenn Arztbriefe für die Verwendung bei flugmedizinische Untersuchungen, insbesondere bei Konsultationen oder Verweise fehlen, ist das oft der Grund zu monatelange Verzögerungen, und daraus kommt die Kritik gegenüber dem Luftfahrtbundesamt. Warum braucht man überhaupt diese Arztbriefe? Eine neue Untersuchung bringt doch auch das Ergebniss über Fliegertauglichkeit oder Untauglichkeit?
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"Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand..." hoffen wir, dass es hier anders ist.
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Ich denke mal erst die Neubesetzung Mendel wird ein Signal werden können - Chancen für was Positives?
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Der Aerokurier hat hier mal deutliche Worte gefunden. Der Spruch eines höheren Beamten "interessiert mich nicht so sehr, wer unter mir Minister ist" scheint auch hier zu gelten.
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Die Reaktion dort jetzt erst einmal einen Juristen hinzusetzen, finde ich schon nachvollziehbar. Die Aufarbeitung der Vergangenheit wird wahrscheinlich über Gerichte stattfinden müssen und die Defizite sind augenscheinlich mehr auf der Verwaltungs- und Organisationsebene, als auf der reinen Fachebene. Es wird allerdings alles stehen oder fallen mit der obersten Leitung.
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Was soll und kann dieser neue Jurist besser machen als Frau Coppik? Ich persönlich vermute bei dem LBA Flugmedizin auch eine Art posttraumatische Belastungsstörung, ausgelöst durch den Germanwingsunfall mit den folgenden gerichtliche Auseinandersetzungen. Daher vermute ich bei dem LBA Abteilung Flugmedizin auch solche Folgereaktionen, bei der Frau Coppik, trotz aller beste Bemühungen einer Korrektur, gescheitert ist.
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Ich werde mich ab sofort vom "Bergdoktor" flugmedizinisch betreuen lassen. Wie man der Folge letzten Donnerstag entnehmen konnte, macht der diese Untersuchungen - so ganz nebenbei - auch. Und das in einer wunderschönen Umgebung. Das ist doch mal eine Reise wert.
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ist des beim haselwanter R. in der nähe????
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Ich hab mir mal im stillen Kämmerlein überlegt, wie man einen derartigen Behördensaustall, einen wahren Augiasstall, ausmisten könnte.
Die kreativste Lösung, auf die ich gekommen bin, für den öffentlichen Dienst in einer netten Großstadt in einem Mangelberuf mit eher piefigem Umfeld bin ich nur auf eine Lösung gekommen:
- 2 vereidigte Dolmetscher fest anstellen und gleich mal 6 - 10 Flugmedizinier aus dem ärmsten EASA-Staat (Bulgarien? Hab jetzt nicht genauer gesucht) direkt anstellen. Arbeitsvertrag je 5 Jahre.
- Alle bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung können sich eine neue Stelle suchen oder werden sehr eng demnächst geführt. Berufliche Alternativen haben alle von denen, also entweder machen die beim "change management" mit oder sie bekommen eine durchgetaktete Arbeit mit Performancebewertung, die an manch Arbeitgeber aus den 70ern erinnert.
- Fliegendes Personal kann auf Englisch 1178-konform behandelt werden ohne Dolmetscher oder auf Deutsch mit Dolmetscher. Bearbeitungsdauer wird online ausgewiesen.
Die Gehälter liegen im öD hier eh nach der Besoldungsordnung fest, Anreize für besseres Personal gibt es also nicht. Das inhaltliche Thema ist Flugmedizin also physiologisch fachwissenschaftlich universell. Das dt. Verwaltungsrecht ist der allerkleinste Faktor im Ganzen.
Das Abarbeiten des Saustalles dauert vermutlich nur 6 - 15 Monate. Es hängt immer an den Köpfen selbst, der Leitung, und der Trägheit des Systems. Es könnte eine positische Ausstrahlung auf andere Abteilungen in gewissen Häusern haben, aber ja, ich habe keine Fieberträume: Passieren wird da - nüscht. Es wird ausgesessen werden. Das VG Braunschweig wird weiterhin ignoriert werden. Die Massenträgheit wird weiterhin leitendes Prinzip sein. Dem Verkehrsministerium wieder Presse, wie dem vorhandenen Personal wird es weitestgehend egal sein.
Es bleibt nur ausflaggen.
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Sie bräuchten gar nicht mal den Umweg über das Ausland gehen, sie müssten nur wollen.
Die Flugmedizin ist fachlich keine unüberliche Herausforderung und durch die Easy Access Rules for Medical Requirements fast kochbuchartig strukturiert und standardisiert.
Man könnte alle Aufgaben, die inhaltlich keinen Aeromedical Assessor erfordern, nach unten delegieren:
- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.
- Die Fälle nach Komplexizität einteilen (sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation / Ermessensspielraum / medizinisch etwas komplexer, für die Erkrankung zuständige fachärztliche Expertise erofderlich / medizinisch komplex, Einarbeitung und eventuell Hinzuziehen von externen Experten erforderlich) kann ein AME.
- Wenn der die triagierten Fälle strukturiert und auf die Kernfrage runterbricht, dann bekommt der Aeromedical Assessor mundgerecht serviert die no-brainer-Fälle, die Abwägungs-Sachen und ich wette nicht mehr als 20% Fälle, die etwas mehr Nachdenken erfordern. Wenn er dann langsam ist, braucht er im Schnitt ... na mehrere pro Stunde sollte er schon schaffen.
Die AMEs würden sich der Erfahrung in meinem Umfeld nach finden lassen, wenn man den aus Altersgründen ihre Praxis aufgebenden/die Lust verlierenden niedergelassenen AMEs online-Jobs auf Stundenbasis bei freier Zeiteinteilung anbieten würde.
Eine solche Delegation ist keine unerhörte bahnbrechende Neuerung, sondern in jedem Krankenhaus Routine. Wenn sie also nicht so arbeiten, dann wollen sie nicht. Womit wir wieder beim Führungsversagen sind (ich weiß allerdings nicht, was beamtenrechtlich möglich ist. Wahrscheinlich müsste man umstrukturieren/verlagern oder auflösen und mit anderer Struktur neu aufbauen).
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Ob der Vorschlag es besser macht ?!?
- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.
Ein Medizinstudent - wenn auch ein "pfiffiger" - soll entscheiden dürfen "die Akte ist nicht vollständig, deswegen ist der Pilot erst mal 6 Monate gegroundet, bis er a, b und c beigebracht hat". Das halte ich für eher schwierig. Zudem sollte man das - ganz im Sinne der Kritik von Fr. Coppik wenn dann eher einem "pfiffigen Jurastudenten" überlassen.
- Die Fälle nach Komplexizität einteilen kann ein AME.
Was ist der Unterschied zu heute? Der AME (bzw. in einigen Fällen das AMC) macht doch genau das. Und in der absolut überwiegenden Zahl der Fälle entscheidet der AME ja auch direkt. Verweisungen finden nur dann statt, wenn der AME in der Triage entschieden hat, dass der Fall eben nicht einfach von ihm zu beurteilen/entscheiden ist.
- sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation
Hier ist "der Böse" eindeutig mal nicht das LBA, sondern die EASA bzw. die Kommission: Warum gibt es überhaupt Fälle, in denen es eh keinen Ermessensspielraum gibt und deswegen die Konsultation "rein formal" ist?!? Das ist reine juristische Schikane. Um keinen Ermessensspielraum auszuüben braucht man kein LBA und keinen AMA - keinen Ermessensspielraum kann jeder AME vor Ort wunderbar ausüben...
Es wird manchmal übersehen, dass die Kritik von Fr. Coppik im Wesentlichen nicht die medizinische Kompetenz betraf, sondern vor Allem die juristische! Hier fordert sie ja sogar eine zusätzliche juristische Prüfung für die beteiligten Ärzte(!). In so fern ist die Neubesetzung der Referatsleitung L6 mit einem Juristen auch genau eine Entscheidung im Sinne dieser Kritik.
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"Wenn sie also nicht so arbeiten, dann wollen sie nicht"
Ich würde sagen, dass diese Vorgehensweise von L6 seit Jahren bekannt ist und weiterhin gilt.
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" In so fern ist die Neubesetzung der Referatsleitung L6 mit einem Juristen auch genau eine Entscheidung im Sinne dieser Kritik."
Yvonne Dams war auch Juristin.
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Ich glaube der neue Behördenleiter wäre gut beraten, wenn er sich fachlich qualifizierte Berater von Austrocontrol hinzuzieht. Vielleicht wäre er auch gut beraten in einen Beirat Nina Coppik zu holen.
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Das Luftfahrtbundesamt, Abteilung Flugmedizin, hatte in der Vergangenheit fachliche Beratung/Hilfestellung von Austrocontrol bekommen. Das wurde mir telefonisch in einer Plauderminute von einer Sachbearbeiterin Austrocontrol so gesagt. Worauf sich diese Beratungsgespräche zwischen Luftfahrtbundesamt und Austrocontrol in Detail bezogen haben, weis ich nicht.
Falls ein Mitarbeiter des Luftfahrtbundesamt diese Beiträge hier lesen tut, möchte ich diesen LBA Mitarbeiter bitten, sich auch in Prag bei dem dortigen flugmedizinischen Zentrum beraten zu lassen. www.ulz.cz
Die jeweiligen ärztliche Behördenleiter treffen sich meiner Information zwei mal im Jahr bei der EASA in Köln, dort bitte ich höflichst, dass der deutsche LBA Behördenleiter Flugmedizin, das ist ein Arzt der humanmedizin studiert und erfolgreich abgeschlossen hat, sich mit seinen tschechischen ärztlichen Kollegen fachlich - organisatirisch austauscht. Wenn das nicht schon geschehen ist.
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Ich verstehe das Problem nicht, weshalb sich L6 von Austrocontrol "beraten" lässt. Wenn man nicht arbeiten will, dann kann auch Austrocontrol nicht helfen. Und fehlende Verwaltungsrechtskenntnisse kann AC auch nicht kompensieren, da es in Österreich sowie eigentlich allen anderen Ländern dieses Rechtsgebiet gar nicht gibt. Dort wird das normal zivilrechtlich (BGB-Äquivalent, soweit nich durch die EU-Verordnunggebung ersetzt) geregelt.
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Das Luftfahrtbundesamt hat 10 externe Ärzte vertraglich für die Abarbeitung von Konsultationen und Verweise beauftragt.
Ich habe mit einen dieser 10 Ärzte telefoniert, und geplaudert. Auf meine Frage, warum Konsultationen manchmal über ein Jahr dauern, sagte mir dieser Vertragsarzt, wenn Bewerber um eine Fliegertauglichkeit die angeforderten ärztliche Unterlagen nicht einsenden, dann kann der Vertragsarzt zusammen mit dem Luftfahrtbundesamt nicht weiter die Konsultation abarbeiten.
Das alles gleitet in Details, mir ist nicht klar, warum fehlende ärztliche Unterlagen so wichtig sind?
Das Luftfahrtbundesamt leidet meiner laienhaften Einschätzung unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst die den Germanwingsabsturz. Es ist für einen Behördenleiter auch nicht emotional einfach, ständig vor juristische Gerichte gezerrt zu werden. Durch den Germanwingsabsturz wurden deutsche Klasse 1 medicals bei den EASA Mitgliedstaaten vorübergehend nicht anerkannt.
Auf jeden Fall tue ich den deutschen Fliegerärzten/innen und dem LBA - Flugmedizin einen Gefallen, meine Bewerbung um eine Fliegertauglichkeit nicht im Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu stellen, und meine Pilotenlizenz ausserhalb dem Geltungsbereich des deutschen Grundgesetz zu halten.
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Die Lösung wäre eigentlich super simpel: die Privatfliegerei ausnehmen oder mindestens analog zur US "Basic Med" behandeln. Beim Auto und auf dem Schiff geht das ja auch.
Das würde automatisch Kapazitäten Freistellen für die Berufspiloten, die dann von kürzeren Antwortzeiten profitieren würden.
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In der Schweiz müssen Autofahrer ab 75 Jahre alle 2 Jahre zu einer medizinischen Kontrolluntersuchung, um die Fahreignung zu überprüfen. https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=m%C3%BCssen+in+der+Schweiz+autofahrer+zum+medizinischen+test
Alle diese Vorschläge bitte an die EASA senden.medical@easa.europa.eu
Der dort arbeitende Flugmediziner ist dankbar, wenn Vorschläge von den Piloten kommen. Da ist die richtige Adresse, bitte dort schreiben. Man kann auch telefonieren.
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Basic Med?
Wird leider nie passieren.
Egal, wer vorne dirigiert ...
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