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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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18. Januar 2026 16:19 Uhr: Von P.B. S. an Eberhard Lulay Bewertung: +1.00 [1]

Ich denke mal erst die Neubesetzung Mendel wird ein Signal werden können - Chancen für was Positives?

19. Januar 2026 00:13 Uhr: Von Alexander Callidus an P.B. S.

Der Aerokurier hat hier mal deutliche Worte gefunden. Der Spruch eines höheren Beamten "interessiert mich nicht so sehr, wer unter mir Minister ist" scheint auch hier zu gelten.

20. Januar 2026 10:43 Uhr: Von Sven Walter an Alexander Callidus Bewertung: +1.00 [1]

Ich hab mir mal im stillen Kämmerlein überlegt, wie man einen derartigen Behördensaustall, einen wahren Augiasstall, ausmisten könnte.

Die kreativste Lösung, auf die ich gekommen bin, für den öffentlichen Dienst in einer netten Großstadt in einem Mangelberuf mit eher piefigem Umfeld bin ich nur auf eine Lösung gekommen:

- 2 vereidigte Dolmetscher fest anstellen und gleich mal 6 - 10 Flugmedizinier aus dem ärmsten EASA-Staat (Bulgarien? Hab jetzt nicht genauer gesucht) direkt anstellen. Arbeitsvertrag je 5 Jahre.

- Alle bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung können sich eine neue Stelle suchen oder werden sehr eng demnächst geführt. Berufliche Alternativen haben alle von denen, also entweder machen die beim "change management" mit oder sie bekommen eine durchgetaktete Arbeit mit Performancebewertung, die an manch Arbeitgeber aus den 70ern erinnert.

- Fliegendes Personal kann auf Englisch 1178-konform behandelt werden ohne Dolmetscher oder auf Deutsch mit Dolmetscher. Bearbeitungsdauer wird online ausgewiesen.

Die Gehälter liegen im öD hier eh nach der Besoldungsordnung fest, Anreize für besseres Personal gibt es also nicht. Das inhaltliche Thema ist Flugmedizin also physiologisch fachwissenschaftlich universell. Das dt. Verwaltungsrecht ist der allerkleinste Faktor im Ganzen.

Das Abarbeiten des Saustalles dauert vermutlich nur 6 - 15 Monate. Es hängt immer an den Köpfen selbst, der Leitung, und der Trägheit des Systems. Es könnte eine positische Ausstrahlung auf andere Abteilungen in gewissen Häusern haben, aber ja, ich habe keine Fieberträume: Passieren wird da - nüscht. Es wird ausgesessen werden. Das VG Braunschweig wird weiterhin ignoriert werden. Die Massenträgheit wird weiterhin leitendes Prinzip sein. Dem Verkehrsministerium wieder Presse, wie dem vorhandenen Personal wird es weitestgehend egal sein.

Es bleibt nur ausflaggen.

Gestern 20:27 Uhr: Von Alexander Callidus an Sven Walter Bewertung: +2.00 [2]

Sie bräuchten gar nicht mal den Umweg über das Ausland gehen, sie müssten nur wollen.

Die Flugmedizin ist fachlich keine unüberliche Herausforderung und durch die Easy Access Rules for Medical Requirements fast kochbuchartig strukturiert und standardisiert.

Man könnte alle Aufgaben, die inhaltlich keinen Aeromedical Assessor erfordern, nach unten delegieren:

- Die Vollständigkeit einer Akte kann ein pfiffiger Medizinstudent kontrollieren.

- Die Fälle nach Komplexizität einteilen (sonnenklar, kaum Ermessensspielraum, rein formale Konsultation / Ermessensspielraum / medizinisch etwas komplexer, für die Erkrankung zuständige fachärztliche Expertise erofderlich / medizinisch komplex, Einarbeitung und eventuell Hinzuziehen von externen Experten erforderlich) kann ein AME.

- Wenn der die triagierten Fälle strukturiert und auf die Kernfrage runterbricht, dann bekommt der Aeromedical Assessor mundgerecht serviert die no-brainer-Fälle, die Abwägungs-Sachen und ich wette nicht mehr als 20% Fälle, die etwas mehr Nachdenken erfordern. Wenn er dann langsam ist, braucht er im Schnitt ... na mehrere pro Stunde sollte er schon schaffen.

Die AMEs würden sich der Erfahrung in meinem Umfeld nach finden lassen, wenn man den aus Altersgründen ihre Praxis aufgebenden/die Lust verlierenden niedergelassenen AMEs online-Jobs auf Stundenbasis bei freier Zeiteinteilung anbieten würde.

Eine solche Delegation ist keine unerhörte bahnbrechende Neuerung, sondern in jedem Krankenhaus Routine. Wenn sie also nicht so arbeiten, dann wollen sie nicht. Womit wir wieder beim Führungsversagen sind (ich weiß allerdings nicht, was beamtenrechtlich möglich ist. Wahrscheinlich müsste man umstrukturieren/verlagern oder auflösen und mit anderer Struktur neu aufbauen).


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