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3. Oktober 2005 Jan Brill

Technik: JAVELIN JET


Der Javelin-Jet fliegt!

Some guys have all the fun! Was aussieht wie die abgespeckte Low-Budget-Version Version einer F/A-18 Hornet, ist die neueste zivile Jet-Entwicklung für sehr, sehr eilige Privatpiloten. Am 30. September hob der ATG-Javelin vom Centennial Airport in Englewood, Colorado zum Erstfug ab.


Erstflug des Javelin Jet
© ATG 
Der Javelin (Speer) bringt die Perofmance von Militärtrainern in den zivilen Markt. Daher lesen sich die Parameter des Erstfluges auch ein wenig ungewöhnlich für ein Flugzeug der Allgemeinen Luftfahrt:
„Mit 2,800 Fuss pro Minute stieg der zweistrahlige Jet auf 12.000 Fuß und dies trotz dauerhaft ausgefahrenem Fahrwerk und den auf 10° arretierten Klappen“, berichtet Testpilot und Vice President von ATG Rob Fuschino.
Während des 35-minütigen Erstfluges wurde die Geschwindigkeit von 180 KTAS nicht überschritten, später allerdings soll der Javelllin seine beiden Insassen mit über Mach 0,9 durch die Luft schießen. Nach Angaben von ATG verlief der Erstflug entsprechend den Erwartungen.

Mitbewerber für L-29 und L-39 Jet-Trainer

In den USA gibt es einen erheblichen zivilen Markt für leichte Jets aus dem Militärtrainerbereich. Wurde dieser Markt bisher vor allem von den tschechicschen Aero L-29 und L-39 Trainern und einigen angestaubten Fuga-Magister abgedeckt, bringt der Javelin ein aktuelles Zellendesign mit zeitgemäßer Avionik zusammen.


Cockpit des Jet-Trainers mit Standard-Avionik
© ATG 
Ausgerüstet ist der Jet mit einem Avidyne Glascockpit, demselben System, das bei Cirrus oder Lancair Verwendung findet. Für den Antrieb sorgen zwei Williams FJ33-4-17M Strahltriebwerke.

Mit 290 USG Treibstoffkapazität projektiert ATG eine Endurance von dreieinhalb Stunden. Der Jet erhält eine Druckkabine mit 8,3 PSI Differenzdruck, was Flughöhen bis 45.000 ft erlaubt. Mit +6 und -3 G sollen sowohl Zelle als auch die Triebwerke voll kunstflugtauglich sein. Bei angekündigten 10.000 fpm Steigleistung ist man dann auch zügig auf der Reiseflughöhe.
Die projektierten 1,200 NM IFR-Reichweite des Javelin würden den Zweisitzer allerdings nicht nur für Trainings-, Kunstflug-, oder Fun-Missionen geeignet machen. Auch als persönliches Transportmittel für sehr eilige Menschen wäre der Jet geeignet.
Noch gibt es von ATG allerdings keine Zahlen zu den voraussichtlichen Start- und Landebahnlängen. Mit einer Stallspeed von 101 Knoten kann man allerdings davon ausgehen, dass der Javelin nicht unbedingt ein Kurzstarter wird.
Gegenüber Pilot und Flugzeug äußerte ein Vertreter von Javelin auf dem Aerosalon in Paris auch die Hoffnung des Unternehmens, im Bedarfsflugverkehr, beispielsweise für Organtransporte Fuß zu fassen. Ob ein Flugzeug mit derart spezialisierten Eigenschaften hier auf Akzeptanz stößt, bleibt allerdings abzuwarten.

Auch eine militärische Variante ist geplant


Mit FADEC und Avidyne/Garmin-Avionik soll der Mach 0.9 Flieger auch für Normalpiloten erlernbar sein
© ATG 
Vielmehr scheint man bei ATG den gehobenen (und zahlungskräftigen) Privatkunden anzusprechen. Mit Avidyne PFD/MFD, Garmin GNS-Serie und vollautomatischer Triebwerks-FADEC soll der nach FAR-23 zertifizierte Javelin auch für geübte „Normalpiloten“ handhabbar sein.
Der Jet benötigt wie jedes andere Flugzeug dieser Klasse ein Type-Rating, und dieses soll für geübte Multiengine-Piloten mit 1.500 oder mehr Flugstunden unproblematisch zu erwerben sein, so ATG.
Aber gänzlich will man sich bei ATG doch nciht auf den zivilen Markt stützen: Mit dem AJT (Advanced Jet Trainer) entwickelt das Unternehmen aus Englewood Colorado eine militärische Variante für die Pilotenausbildung.
Partner in dieser Entwicklung ist die IAI (Israel Aircraft Industries), mit der ATG auch auf dem Aerosalon in Paris gemeinsam auftrat.
ATG stellt den Regierungskunden hier deutlich reduzierte Anschaffungs- und Betriebskosten in Aussicht.

Für Spielverderber: Lärmwerte und RVSM?

Eine RVSM-Zulassungs soll der Jet erhalten, über Lärmwerte oder andere Details, die für gestresste Piloten im EU-Luftraum von Bedeutung sein könnten, ist seitens ATG nocht nichts bekannt.
In Europa wird der „Jet-on-Steroids“ von Air Touring Biggin Hill und der Mönchen­gladbacher RAS und deren Chef Graf von Schaessberg vertrieben. Nach Angaben des Unternehmens haben sich aber auch hierzulande schon interessierte Kunden gemeldet.


  
 




4. Oktober 2005: Von Gerhard Uhlhorn an Jan Brill
Mach 0,9?!? Sind das so 580 Knoten?

http://jumk.de/calc/geschwindigkeit.shtml


Nachtrag:
Die Mach-Zahl ist von der Temperatur abhängig, nicht vom Luftdruck. Daher müsste man die Temperatur in Flughöhe ermitteln, um dann die Schallgeschwindigkeit festlegen zu können. Anschließend kann man die Geschwindigkeit ausrechnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mach-Zahl


Nachtrag 2:
Bei 20 °C beträgt die Geschwindigkeit demnach 600 kts und bei -75 °C (in 45.000 ft bei ICAO-Normatmosphäre) immerhin noch 493 kts. Das ist schon einiges.

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-schallgeschw.htm
7. Oktober 2005: Von Armin Mueller an Jan Brill
Und wieder ein Kapitel mehr im Buch "Flugzeuge die niemand braucht".
Während der Bodensatz der Fliegerei sich mit ölendem Schrott aus den 50ern herumärgert und 17Ltr Avgas auf 100km in amerikanischen Fluganachronismen verballert, entwickeln die Techniker zweisitzige 400kt Flugzeuge für Leute die sonst schon alles haben.
Vielleicht kommt irgendwer mal auf die Idee funktionierende Flugzeuge für Otto Normalverbraucher zu bauen....
11. Oktober 2005: Von Intrepid an Armin Mueller
Es kommt nicht selten vor, das ein Kleinflugzeug sich verfliegt, insbesondere, wenn der Pilot im Fliegen nicht seinem Beruf nachgeht, sondern einem (leider zu selten gefröntem) Hobby. Die mangelnde Praxis sorgt dafür, und das um so mehr, je weiter der Flug über die heimatlichen Gefilde hinaus führt.

Und das stelle ich mir jetzt mit mehreren Meilen pro Minute vor. Überall werden sie sein, die schnellen Jets, nur nicht dort, wo sie dürfen. Irgendwie lustig und traurig zugleich.
16. Oktober 2005: Von Erwin Schlawuttke an Intrepid
So ein Quatsch!

Leute, die sich so einen Jet kaufen, werden wohl nicht nur über einen VFR-Schein verfügen und damit kleine "Sonntagsflüge" machen.
So ein Flugzeug ist nur was für IFR-Piloten und ich glaube auch kaum, dass sich ein VFR-Flieger überhaupt traut, damit zu fliegen.
Verbreiten Sie doch im Übrigen nicht die Mär, von den ach so unendlich vielen umherirrenden VFR-Hobbypiloten, damit schaden Sie nämlich nur der allgemeinen Luftfahrt.
Ich nehme mal an, Sie zählen sich nicht zu dieser "unterqualifizierten" Luftfahrer-Gruppe...?!?

Gruß Erwin
17. Oktober 2005: Von Intrepid an Erwin Schlawuttke
Wenn Sie das meinen. Meine Erfahrung ist eine andere, und ich habe nicht gesagt, alle finden nicht den Weg, sondern es kommt nicht selten vor, das ein Pilot nicht sattelfest in seiner Navigation ist.

Und wenn darüber reden der Sache schadet, dann schweigen wir lieber (wäre vielleicht auch in einem eigenen Thread besser aufgehoben).
17. Oktober 2005: Von Erwin Schlawuttke an Intrepid
Hallo Herr Müller,

natürlich kann und sollte man über die Ausbildung und diesbezüglich über Probleme bei der Navigation von unerfahrenen Piloten sprechen.
Aber dann doch bitte sachlich und nicht mit einem pauschalen "überall werden sie umherirren, die schnellen Jets...nur nicht da wo sie sollen".

Grundsätzlich stimme ich zu, dass es Defizite gibt; ich finde aber, die liegen mehr beim Sprechfunk und der Kommunikation mit Info/Tower.


Gruß Erwin
17. Oktober 2005: Von Wolff Ehrhardt an Erwin Schlawuttke
Below 10.000 ft max 250 kn IAS und nicht 4 oder 500 kn. Habt Ihr das vergessen?
27. November 2005: Von Horst Zerbel an Intrepid
Haben Sie bei Ihrem Rundumschlag gegen die
GA-piloten Ihre eigenen Fähigkeiten als Maßstab genommen?
Dann sind Sie momentan vom Kurs abgekommen und als Geisterflieger im Airspace "C" unterwegs.

M.f.G.
27. November 2005: Von Intrepid an Horst Zerbel
Hallo Herr Zerbel,

meine eigenen Erfahrungen habe ich zugrunde gelegt, in den verschiedensten Funktionen erlebt. Aber ich bin ja schon dafür gescholten worden und man hat mir geraten, nicht so schlecht über die Piloten der GA zu reden.
28. November 2005: Von Walter Pohl an Horst Zerbel
Der Schelte schließe ich mich gerne an. Ich kenne nämlich mindestens einen Piloten der GA, der seine Fliegerei bis heute überlebt hat, und schon zu Zeiten, als es noch kein GPS gab, den ein oder anderen Flughafen nicht nur durch puren Zufall gefunden haben soll. Dann soll es dem Hörensagen nach noch eine Gruppe von GA-Piloten geben, die dieses Jahr sogar unfallfrei bis Laos, Hongkong und Co. gefunden haben sollen, aber wahrscheinlich halten Sie die PuF-Leserreise ebenso für einen Mediengimmick wie die Mondlandung damals.

Lieber Kilroy, fliegen Sie doch weiter mit den stahlharten Profis, die es immerhin mit ausgefahrenem Fahrwerk bis kurz vor die Piste in Wien schaffen, bevor ihnen der Sprit ausgeht. Das sind die wahren Könner.

Guten Flug
LFC
28. November 2005: Von Walter Pohl an Walter Pohl
Tschuldi,
habe natürlich Intrepid gemeint, nicht Kilroy.
LFC
29. November 2005: Von Intrepid an Walter Pohl
Hallo Herr Pohl,

auf welches Schneebrett bin ich denn da getreten, dass fast eine Lawine daraus wird. Warum fühlen sich so viele in diesem Forum auf den Schlipps getreten. Gibt es denn wirklich kein großes Gefälle im Handlungswissen der Piloten der allgemeinen Luftfahrt? Sollten meine Eindrücke, die ich im Laufe der Zeit bekommen habe, so einseitig sein, dass sie niemals repräsentativ sein können?

Es ist doch kein Widerspruch, wenn ich glaube, ein nicht unerheblicher Teil der Piloten der GA hat ein Defizit bei den navigatorischen Fähigkeiten während es anderen gelingt, sicher um die halbe Welt zu fliegen.

Ich fürchte nur, wenn in den Fachartikeln und in der Werbung es immer nur um "SCHNELLER, WEITER, HÖHER" geht, ein "gewöhnlicher" Pilot der GA zu den falschen Flugzeugen strebt. In meinen Augen hat z.B. eine Cessna 172 von den Flugleistungen her immer noch ihre Berechtigung. 100 Knoten sind für viele halt genug, mehr macht die Sache nur unsicher. Und eine Stallspeed von 35 Knoten ist genial. Bei der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit muss natürlich noch viel getan werden!

Es werden oft die Piloten vergessen, die mit Minimum ihre Lizenz erhalten. Und davon gibt es immer mehr. Aber wenn die nicht mehr sind, dann wird noch weniger geflogen und es für die Vielflieger noch schwieriger, offene Plätze zu möglichst langen Zeiten zu finden.
29. November 2005: Von Gerd Wiest an Intrepid
Hallo Herr Müller,

in meinen knappen 130 Stunden mit "normalen" Flugzeugen habe ich mich (noch) nie signifikant verflogen. Dennoch musste ich beim Lesen Ihres ersten Kommentars etwas schmunzeln und ich habe mir vorgestellt, was ich in so einem Ding wohl machen würde - wahrscheinlich nach 30 Sekunden gar nix mehr (ausser verschiedene Kraftausdrücke zu benutzen und - so ich noch dazu käme - vielleicht zu beten). Ja, klar, Einweisung und so - und sie schreiben auch dass mit 1500h Erfahrung eine Einweisung machbar sei; die Quintessenz bleibt m.E. aber gleich - was _wir_ (also ich, meine Freunde, viele andere und wahrscheinlich auch die meisten Plioten mit mehr als 1500h) wirklich brauchen ist was Anderes.

Als noch recht unerfahrener Pilot gebe ich Ihnen recht - für die meisten Piloten dürfte sich das Teil wahrscheinlich verhalten wie ein 230 PS Motorrad - wer's nicht beherrscht fällt irgendwann runter. Auch ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wer so ein (wenn auch sehr faszinierendes) Flugzeug (oder auch das Motorrad) wirklich braucht und wem man sowas in die hand geben sollte (mit sicher nicht :-)

Viele Grüsse

Gerd
29. November 2005: Von Wolff Ehrhardt an Gerd Wiest
Lieder ist es öfters so, das gerade Die, die das Geld für wirklich schnelle Flugzeuge haben, nicht die besten Piloten sind. Leider es es dann meist auch so, das diese sich nichts sagen lassen (das typische Chefproblem) und dann der Fluglehrer sagt, mit dem fliege ich nicht mehr. Dann fliegen die halt alleine rum. So geschehen bei uns mit einer Malibu. Inzwischen hat dieser keinen Schein mehr, hat ein Verfahren wegen Luftraumverletztung laufen und muss seinen Schein neu machen. Man kann nur hoffen, das der Prüfer dies genau untersucht und richtig entscheidet. Den die einhelige Meinung vieler von unserem Platz ist, das die Malibu nichts für Ihn ist (zu aufwendig, zu schnell)

Fazit : Man kann sich mit Geld zwar vieles kaufen, aber können und Kritikfähigkeit nicht.
29. November 2005: Von Gerd Wiest an Wolff Ehrhardt
Heisst das, dass wir weniger ein Ausbildungsproblem haben sondern eine Art "Arroganzproblem"?
29. November 2005: Von Wolff Ehrhardt an Gerd Wiest
Leider ist die Arroganz oft sehr groß. Es fällt halt manchen Menschen schwer, nach dem sie jahrelang das Sagen hatten nun wieder der "kleine Dumme" zu sein, der erst alles lernen muss. Hat aber auch oft was mit mangelnden Selbstbewustsein zu tun und führt zu so Auswüchsen wie im Puf beschrieben (Visitenkarte mit Kapitänstitel, obwohl nicht mal PPL)

Ich habe oft PPL-Anfänger gesehen, die noch nicht mal eine C172 auftanken konnten aber Pilotenjacke, Spiegelsonnenbrille, großer Jeppesen Koffer, AIP und Kartensatz von ganz Deutschland, alle PC-Programme für Flugplanung dabei hatten. Da frage ich mich, was soll das ?

Aus meiner Sicht überlebt und lernt nur der, der selbstkritisch an alles rangeht. Wenn ich alle Fehler, die ich in meiner Fliegerlaufbahn schon gemacht habe, aufzählen würde, gäbe das einen langen Absatz. Verschweigen tue ich diese Fehler nicht, sondern versuche es beim nächsten Mal besser zu machen bzw. frage auch jemanden. Ich denke das kennt jeder.

Und noch was, wenn jemand über seine Fehler redet und andere hören zu, haben alle was davon.

Was hat das mit dem Javelin zu tun ? Viel, wer so ein Ding fliegen will, sollte das dann auch oft tun und nicht nur alle 4-6 Wochen einmal, um am Wochenende auf Mallorca aufzuschlagen. Denn da ist Luftvorfall schon vorprogrammiert (Zitat meines IFR Lehrer Freimut Gorchs: da fliegt dann das Flugzeug mit dem Piloten weg und nicht umgekehrt)

Also wer sich so ein Ding kauft und viel bewegt kann ich nur viel Spaß wünschen, denn den wird er haben.
2. Dezember 2005: Von Walter Pohl an Intrepid
Servus Intrepid,

danke, daß Du Dir Zeit für den Herrn Pohl genommen hast. In vielen Foren wird auf derartige Form nicht viel Wert gelegt.

Beim Schneebrett ging es mir auch hauptsächlich um die Pauschalierung, und mit meinem Beispiel wollte ich ja nur darauf hinweisen, daß es Künstler und mehr oder weniger Begabte nicht nur unter "Hobby-" sondern auch unter Linienpiloten gibt.

Wie's Leben halt so spielt: Kaum wirft man sich für die Privatpiloten in die Bresche, lädt ein Flugschüler ohne Schein Pasagiere ein und demoliert beim Rollen mit Vollgas einen Motorsegler. Da hilft nur noch rote Karte und lebenslängliche Sperre! Wie HT einmal so schön schrieb: Das größte Sicherheitsrisiko beim Fliegen befindet sich unter dem Kopfhörer.

Gruß, nichts für ungut und schönes Wochenende!
LFC
12. Dezember 2005: Von Hubert Eckl an Wolff Ehrhardt
Hallo,

das ist ein guter Beitrag! Das ist aber ein Phänomen unserer Passion. Sie zieht Profilneurotiker bis Borderliner an wie Scheisse die Fliegen. Ich wette mit Euch allen, dass mindestens 10% aller Minimalpiloten massive Flugangst haben. Diese Flugangst wird nur durch die Geltungssucht übertroffen.

Mit Sicherheit jedoch sind die Käufer eines Javelin-Jets jedoch über das Stadium der Flugangst, der Erfahrung geschuldet, hinaus. Mit der Geltungssucht wäre ich mir da nicht so sicher. Könnte mir vorstellen, dass ein sehr reiches Erbensöhnchen aus dem Schatten von Papa tritt mit sowas...

FLiegen würde ich diesen Jet auch gerne können wollen. Aber so reich könnte ich gar nicht sein, dass nicht der Verstand Oberhand behielte...

Liebe Grüße

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