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24. Oktober 2020 18:10 Uhr: Von Markus Heiss an Achim H.

Der Flieger ist nicht unter Camo.

Der bisherige Halter hat ein von LBA genehmigtes IHP geführt.

24. Oktober 2020 19:21 Uhr: Von Wolff E. an Markus Heiss

Markus, ich kann mich nur wiederholen. Weg von dieser Werft, du wirst da nicht glücklich!

24. Oktober 2020 19:33 Uhr: Von Achim H. an Markus Heiss Bewertung: +1.00 [1]

Wenn Du keine CAMO hast, bist Du selbst für die LTA Verfolgung zuständig und verantwortlich.

24. Oktober 2020 20:20 Uhr: Von Wolff E. an Achim H.

Trotzdem muss/sollte die Werft den Kundenwunsch /Auftrag berücksichtigen bzw befolgen. Macht sie das nicht, taugt die Werft leider wenig!

24. Oktober 2020 20:31 Uhr: Von Achim H. an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

Ich denke letztlich geht es um die Frage, wer die Freigabe für die Arbeiten erteilt hat. Eine Werft kann nicht einfach von sich aus tätig werden und alles machen was sie für angebracht hält.

Ich würde die Rechnung teilweise begleichen und dann eine genaue Auflistung der Arbeiten und der Begründung verlangen.

Aber der Halter hat hier viel falsch gemacht, zuerst beim Kauf und dann bei der Beauftragung der Werft. Man muss sich inhaltlich auseinandersetzen mit den zu erledigenden Arbeiten und den Entscheidungen. Hinterher ist es ziemlich spät.

25. Oktober 2020 10:53 Uhr: Von Harald Görres an Markus Heiss

Hallo Markus,

wenn die Werft festgestellt hat, dass verbindlich durchzuführende ADs/LTAs nicht durchgeführt waren, muss sie diese vor Ausstellung eines ARC durchführen. Ohne diese ADs ist das Luftfahrzeug nicht lufttüchtig und darf folglich auch kein ARC erhalten.

Hinweis: SBs sind nicht verbindliche Empfehlungen des Herstellers. Ob sie durchgeführt werden sollen oder nicht, entscheidet der Halter. Wenn der Halter unsicher ist, ob eine SB durchgeführt werden sollte, sollte ihn die Werft beraten. Lehnt der Halter die SB ab, sollte die Werft dies auch entsprechend dokumentiert (z.B. in der unten angeführten AD-Liste).

Für den Nachweis der durchgeführten ADs/LTAs muss zwingend eine entsprechende Freigabebescheinigung im Bordbuch eingetragen werden.Sonst würde sich ja im nächsten Jahr und bei ggf. einer anderen Werft das Problem erneut stellen. Es muss sich also aus dem Eintrag der Freigabebescheinigung der Werft ergeben, welche ADs im einzelnen durchgeführt wurden. Sind mehrere Arbeiten und u.a. die ADs durchgeführt worden, so dass der Eintrag im Bordbuch unübersichtlich würde, kann in der Freigabebescheinigung auch auf einen Work Report (datiert) verwiesen werden. Dann muss der Work Report aber Teil der Dokumentation in der Lebenslaufakte sein (sonst hätte man ja wieder das Problem der Nicht-Nachvollziehbarkeit).

Der EASA-Teil ML [genauer ML.A.305 (d) (1)] verlangt eine Übersicht über der aktuellen Status der ADs zu führen. Das ist Aufgabe desjenigen, der die Lufttüchtigkeit führt (also des Halters oder einer CAMO). Eine gute Werft wird das auch tun, schließlich muss sie sich ja von der vollständigen Durchführung aller ADs überzeugen; dabei fällt die Liste quasi als Nebenprodukt an, macht aber bei der Ersterstellung wirklich erheblich Arbeit, wenn gar nichts existiert.

Um also festzustellen, welche ADs durchgeführt wurden, schau ins Bordbuch. Wenn dort auf einen Work Report verwiesen wird, schau dort nach. Wenn der nicht in der L-Akte ist, verlange ihn von der Werft - sonst ist die Dokumentation der durchgeführten Arbeiten für Dich unvollständig!

Wenn keine AD-Liste in der L-Akte existiert, frag die Werft, was sie für eine Erstellung verlangt. Wenn die nicht existiert und Du wechselst die Werft, muss Du die Arbeit ggf. nochmal bezahlen (oder alternativ selbst tätig werden, was aber für einen Laien je nach Alter des Flugzeugs fast aussichtslos ist).

Grüße

Harald

25. Oktober 2020 11:45 Uhr: Von Mich.ael Brün.ing an Harald Görres

Dazu noch eine Ergänzung:

Die erste Arbeit ist es herauszufinden, ob eine LTA überhaupt für das Flugzeug und die darin verbauten Teile zutrifft. Das können über ein ausgedehntes Fliegerleben schonmal mehr als 30 theroetisch auszuführende LTAs sein. Tatsächlich auszuführen sind dann nur relativ wenige und deren Bestätigung sollte man im Bordbuch und in der L-Akte finden.

Man braucht aber beides: eine Liste der durchgeführten LTAs und eine Liste der nicht zutreffenden LTAs mit Angabe des Grundes, warum diese nicht auszuführen sind.

Die Basis, um zu prüfen, ob LTAs auszuführen sind, ist eine Liste der verbauten Teile mit Part-No und Seriennr. und deren Betriebszeit, eben die Betriebszeitenübersicht.

Beides kann viel Arbeit kosten, wenn man nicht auf einer verlässlichen Liste aufsetzen kann.

26. Oktober 2020 11:35 Uhr: Von Markus Heiss an Mich.ael Brün.ing

Danke an alle für die Kommentare bzgl. meines Problems.

Es zeichnet sich nun eine Lösung bzw. Klärung der Situation ab, die zu einer beidseitigen Einigung führen könnte.

Gruß

Markus

26. Oktober 2020 12:22 Uhr: Von Wolff E. an Markus Heiss Bewertung: +1.00 [1]

Ggf hat die betroffene Werft hier mit gelesen. Wirkt oft...

26. Oktober 2020 18:52 Uhr: Von Mark J. an Markus Heiss Bewertung: +3.00 [3]

Hier noch ein paar Infos zur Dokumentation der LTAs bzw. ADs.

Meine Werft dokumentiert die Durchführung (bzw. ob eine AD nicht zutreffend ist) in Old-School-mäßig im Logbook meiner Zelle bzw. Motors (ich verwende die Logbücher der UK-CAA, diese haben am Ende spezielle Seiten für diesen Zweck, siehe ersten Bild). Auf diese Weise kann man auch genau sehen, wann welche AD durchgeführt bzw. wann geprüft wurde, ob sie für den Flieger/Motor zutreffend ist. Jede AD wird schön abgestempelt und unterschrieben, dass wird später dann kaum jedmand hinterfragen.

Viele Werften legen ein separates Dokument an (häufig Teil der Betriebszeitenübersicht) an, siehe zweites Bild. Die Methode find ich nicht ganz so toll, da hier nicht unterschrieben bzw. abgestempelt wird. Allerdings gibt es in Deutschland ja nur die "Bordbücher" gibt und keine Logbücher für Motor und Zelle.

Viele Grüße

Mark




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Dokumentation der ADs/LTAs im Logbook von Airframe bzw. engine (mein Favorit)



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