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65 Beiträge Seite 1 von 3

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21. April 2021 17:39 Uhr: Von Friedhelm Stille an Michael Söchtig
Die genannten 3 Ziele unterschreibe ivh auch.
Der Weg der Grünen ist der der Verbote.
Andere Parteien oder Länder setuen da auf Innovation statt auf Ideologie.
Ich bin für Letzteres.

P.S.
Hätte ich genug Geld für ein eigenes Flugzeug, und sei es eine Million oder mehr, ich würde nur eines mit elektrischem Antrieb und Fuel Cell kaufen.
Nicht mal zehn € für einen Verbrenner.
21. April 2021 17:50 Uhr: Von Achim H. an Friedhelm Stille Bewertung: +5.00 [5]

Mein Land ist jetzt seit 8 Jahren von Grün regiert. Ich wüsste nicht, was mir in der Zeit verboten wurde und mich gestört hat. Also vor Corona...

Meines Erachtens liegt die Zukunftschance der GA in grüner Technologie als Vorreiter für die kommerzielle Luftfahrt. Die ganzen Beharrer werden mit ihrer uralten Technologie zusammen untergehen.

21. April 2021 18:11 Uhr: Von _D_J_PA D. an Achim H. Bewertung: +1.00 [1]
Genau, vor Corona - da schien aber auch 365 Tage im Jahr die Sonne und wirklicher Auseinandersetzung, bis auf klimapolitische Themen, bedurfte es nicht.
Die betriebene bzw nicht betriebene Politik der Grünen während dieser Pandemie war eher enttäuschend - bis auf Boris, der hat mal bisschen links und rechts des Weges geschaut - mehr davon!
21. April 2021 18:28 Uhr: Von Sven Walter an Achim H.

Meines Erachtens liegt die Zukunftschance der GA in grüner Technologie als Vorreiter für die kommerzielle Luftfahrt. Die ganzen Beharrer werden mit ihrer uralten Technologie zusammen untergehen.

Ich denke auch, dass wir hier eine Steilvorlagen mitnehmen müssen. 1 - 2 Elektrodoppelsitzer an jedem Platz, gerade den stadtnahen Plätzen, werden bei der vernünftigen Mitte die Akzeptanz noch erhöhen. Wenn dann in der Fläche der Unternehmer mit seinem Joby-Heli elektrisch mit 60 dB abgeholt wird, dezentrale Verbindungen verbessert werden und die nächste Generation Cirrus mit Brennstoffzelle fliegt, rettet das noch unsere bekanntlich unverwüstlichen Oldtimer.

Insofern ist der Vorschlag für Elektroanschlüsse und Trainer zum Einstieg goldrichtig. Die Schweizer und Franzosen machen es auch gerade.

Und was fliegen dann diese ganzen neu, günstig ausgebildeten Piloten, wenn sie mal auf Strecke wollen? Erstmal unsere Lycosaurier, wenn sie auf Strecke gehen.

Und vielleicht, falls Lilium mit den Mantelstromtaxis doch Erfolg haben sollte, vielleicht hilft es sogar bei der GA um München herum. Um Kleinplätze offen zu halten, beispielsweise.

21. April 2021 18:52 Uhr: Von Michael Söchtig an Sven Walter
Die genannten 3 Ziele unterschreibe ivh auch.
Der Weg der Grünen ist der der Verbote.
Andere Parteien oder Länder setuen da auf Innovation statt auf Ideologie.
Ich bin für Letzteres.

@Friedhelm: Da bin ich ja völlig bei dir. Leider aber versagt gerade die FDP da bislang auf ganzer Linie. Man könnte ja mit Lenkungssteuern und Marktdesign Vorgaben machen. Sie versteht das aber leider eher so dass man möglichst gar keine Vorgaben macht.

Man könnte die Grünen auch an ihrer völligen Ignoranz gegenüber gewachsenen Industriestrukturen und Blue Collar Arbeitern angreifen. Das Zerstören existierender Strukturen allein ist ja noch keine Lösung, und mit "Wir sind hier wir sind laut weil ihr unsere Zukunft klaut" Slogans von FFF kann man auch keine Computer Rechenzentren betreiben die man für das Teilen der Insta Story der Demo aber benötigt.

Ein Tempolimit braucht man auch nicht um den Autoverkehr zu elektrifiizieren. Und Veggieday ebenfalls nicht - ein tatenloses Wegschauen vor der Fleischindustrie aber auch nicht.

Einen wirklichen Fahrplan wie man klimaneutral werden will habe ich von den anderen Parteien aber leider noch nicht gelesen. Auch bei Kleinigkeiten wie Radverkehrsförderung und Co. zeichnen sich andere Parteien leider nicht oft mit Lösungen aus.

Ich fände es tatsächlich gut wenn man für Radverkehrsförderung, Energiewende und Co. nicht mehr Grün wählen müsste weil die anderen Parteien oft nichts anzubieten haben.

Ich bin übrigens wahrlich kein Grünen-Fan.
21. April 2021 20:19 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Sven Walter

Wo kommt der Strom her? Ernstgemeinte Frage. Österreich hat viele Pumpspeicher Kraftwerke mit Bergseen ("Naturbatterien"). Das ist toll. Ich beziehe zuhause nur Ökostrom aus dem Berg-Stausee. Mein Stromanbieter lässt morgens das Wasser ab und liefert mir Ökostrom. Nachts, wenn der Strom in Europa billig ist, kauft er den Atomstrom (wenigstens CO2 frei) auf und pumpt damit das Wasser wieder rauf...

Da könnten wir ja gleich unser Atomkraftwerk in Betrieb nehmen und die Finger (Bagger) von den Bergwelten lassen?

21. April 2021 20:28 Uhr: Von Achim H. an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +2.00 [2]

Patrick, die Diskussion pro/contra Elektro-Batterie-Antrieb ist vorbei, die Sache ist entschieden, jede Diskussion ist nur noch Rückzugsgefecht.

In der Fliegerei und im Schwerlastverkehr hat die Brennstoffzelle mit Wasserstoff eine Chance.

Wenn wir argumentieren "die paar Flieger", "das bisschen verbleites AVGAS" haben wir keine Zukunft. Embrace the future wie der Ami so schön sagt.

21. April 2021 20:31 Uhr: Von Markus S. an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +4.00 [4]

Wenn ich Batterie, Auto und Umweltschutz höre wird mir einfach übel und ich denke dann nur an Ideologie aber nicht an ein durchdachtes Konzept. Wenn man sich wohl fühlen will, mag man das toll finden,.... kann man zur Zeit auch sexy verkaufen aber mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat das nichts und gar nichts zu tun. Bis zur Größe Fahrrad noch okay, max. Smart aber alles darüber hinaus ist reine Ideologie! Wenn dann hat Wasserstoff und die gebundene Form LOHC eine wahre Zukunft, die man in jedem Verbrenner einsetzen könnte auch in unseren Lycos, die übrigens immer noch State-of-the-Art sind was Zuverlässigkeit angeht.

21. April 2021 20:38 Uhr: Von Patrick „Lean-Hard!“ an Achim H.

Kann sein, ich bin für Fortschritt, nur trotzdem alles hinterfragen ;)

21. April 2021 20:55 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll. Nicht für normale PKWs. Es kommt halt schlussendlich auf die Endenergie beim Vortrieb an. Da macht ein Smart oder Twizy zwar am allermeisten Sinn, schon heute, aber der Rest wird sich jetzt vergleichsweise gleichmäßig ausbreiten. Einfach weil die Technik sinnvoll und deutlich nachhaltiger als der Verbrennungsmotor ist. Ganz nüchern ideologiefrei betrachtet.

21. April 2021 20:58 Uhr: Von Sven Walter an Patrick „Lean-Hard!“ Bewertung: +2.00 [2]

PV und Wind, aufgrund unserer Verhältnisse.

Das technische Problem ist gelöst, das politische nicht. Wir müssen massiv ausbauen, konstant, über 30 Jahre.

Wir müssen jetzt nur unsere Flugplatzinfrastruktur hinüberretten, damit eben überregulierende Ideologen sich da nicht verbeißen können. Da hilft uns die Halsstarrigkeit alter PS-Füße aber nicht bei.

Angenommen, ein großer Firmenparkplatz ist überdacht mit PV und bietet tagsüber Gratisladung für Smart, Tesla oder e-Porsche an. Alle außer dem Außendienst fahren im Schnitt 30 km am Tag. Das deckt der Firmenparkplatz ab. Man muss nur die Anreize richtig setzen.

21. April 2021 21:09 Uhr: Von Markus S. an Sven Walter

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll.

Falscher Ansatz Eure Ehren! Die Wandlungsverluste entstehen bereits bei der Schaffung einer neuen Fahrzeuggeneration. Wieviel km Gesamtfahrleistung kommt man wohl mit einem Elektro Auto? Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus...

Mehr Informationen über LOHC

https://futurefuels.blog/in-der-praxis/wasserstoff-speichern-mit-lohc/

https://www.helmholtz.de/transfer/aktuelles/unsere-lohc-technologie-kann-ein-wichtiges-puzzleteil-im-zukuenftigen-erneuerbaren-energiesystem-sein/

21. April 2021 22:05 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

Der "graue Rucksack" ist lange bekannt. Wenn es nur danach ginge, würden wir unsere PKWs so kaufen und fahren wie unsere Flugzeuge. Machen wir aber nicht.

Würdest du heute deinem Kind empfehlen, ein Autohaus zu eröffnen? Natürlich nicht - Direktabsatz wird das Autohaus mehr und mehr verdrängen. Die Werkstätten werden deutlich weniger zu tun bekommen, einfach bauartbedingt. Deutlich weniger Verschleiß.

Die energetische Amortisation fällt massiv zugunsten des E-Antriebs aus. Was auch nur logisch ist. Und auch bei besseren Speichermöglichkeiten (die ich begrüße!) hast du immer noch viel größere Verluste bei der Umwandlung, das ist ganz elementare Physik.

Selbstverständlich brauchen wir grünen Wasserstoff - für die Nischen, wo er unverzichtbar ist. Für PtG (das ist in der Tat keine Nische sondern ein großer Block). Für Langstreckenfliegerei. Als Grundstoff der chemischen Industrie. Für Stahl. Heizen und Mobilität ist die Messe gelesen, das wird größtenteils elektrisch erfolgen.

Wir hätten vor 30 Jahren gleichmäßiger, konstanter und nüchterner anfangen müssen. Jetzt wird es leider deutlich dringlicher.

22. April 2021 10:08 Uhr: Von Wolff E. an Achim H. Bewertung: +11.00 [11]

Mein Land ist jetzt seit 8 Jahren von Grün regiert. Ich wüsste nicht, was mir in der Zeit verboten wurde und mich gestört hat. Also vor Corona...

Das könnte u.a. daran liegen, das Kretschmann ein Realist ist bzw. eher konservativer und Frau Merkel gut fndet. Des weiteren ist ja die CDU auch mit im Boot, die wird das Schlimmste verhindern. Hier in Hessen ist es ähnlich, da ist auch eine geräuschlose Regierung in schwarz/grün aktiv. Man könnte dazu neigen, dass in den Landtagem eher dir grünen Realos sitzen und die Ideologen im Bundestag. Und Ideologie ist im Gegensatz zur Wissenschaft nicht ergebnisoffen. Oft ist es sogar so, das gerade die Besserverdiener Grün wählen um ihr Gewissen zu beruhigen, aber mit dem SUV in den BIO-Markt fahren und 3 x pro JAhr in den Urlaub fliegen und ansonsten in einem 150 qm oder mehr Haus zu viert wohnen. Ich kenne da übrigens auch Piloten, auf die das ganz genauso zutrifft. Grün wählen muss man "bezahlen" können. Und es ist ja nicht so, das CDU/SPD usw nichts für Klima tun.

Und es ist schon so, das z.B. in Stuttgart recht scharfe Fahrverbote für Diese 1-4 l erlassen wurden. In Frankfurt/Hessen gibt es das (noch) nicht. Da dürfen Diesel 4-6 noch uneingeschränkt fahren. Nur weil einige besser Verdiener sich ein E-Auto oder neueres Euro 6 Auto leisten können, ist es nicht so, das "Grün-Regierung" keine Einschränkungen für den Normal-Bürger geschaffen hat, der nicht das Geld hat, sich alle 3-5 Jahre ein neues Auto zu kaufen. Wir Flieger sind bestimmt nicht in dieser Gruppe der einfachen Angestellen... Von Genderwahnsinn und schlechter Bewerten einer Masterarbeit, weil nicht gendergerecht formuliert oder "Indianerhäuptling" als Rassismuss zu bezeichen, davon rede ich gar nicht erst....

22. April 2021 14:22 Uhr: Von Erik N. an Achim H. Bewertung: +2.00 [2]

Technisch bestreitet das keiner, ordnungspolitisch sehr wohl. Kretschmann ist Realist und im Kern nicht links, aber in Berlin sind sie es um so mehr. Das ist keine gute Basis für die effiziente Entwicklung nachhaltiger neuer Technologien. Dafür braucht es ein freiheitliches, wettbewerbsorientiertes Umfeld - das Gegenteil von Staatsdirigismus.

Frau Baerbock hat an der LSE studiert, und wenn es zu einer schwarz-grünen Koalition kommt, kann man nicht mehr hoffen, als dass sie den sozialistischen Mief auslüftet. Gehen sie eine Koalition mit der SPD ein, kannst du schon mal ausreichend Knete für Vermögens- und Sondersteuern zurücklegen.

22. April 2021 15:40 Uhr: Von Sven Walter an Erik N. Bewertung: +1.00 [1]

"Das ist keine gute Basis für die effiziente Entwicklung nachhaltiger neuer Technologien. Dafür braucht es ein freiheitliches, wettbewerbsorientiertes Umfeld - das Gegenteil von Staatsdirigismus."

Die Technik haben wir, was wir haben ist regulatorisches Versagen. Denn level playing field gibt es nur, wenn hier externe Kosten eingepreist werden. Was jahrzehntelang verschlampt und verzögert wurde. Wenn die Preise die Wahrheit sagen, brauchst du keine andere Regulation mehr bei den Emissionen.

22. April 2021 15:46 Uhr: Von Sven Walter an Markus S. Bewertung: +1.00 [1]

https://www.youtube.com/watch?v=f7MzFfuNOtY

Falls du dir die Wandlungsverluste mal graphisch nett untermalt angucken willst. Der graue Rucksack kommt nur einmal am Anfang. Und -wenn der Stahl mittels EE indirekt erzeugt wird, wird der ökologische Fußabdruck nochmals massiv verringert. Musks Gigafactory in der Wüste von Nevada ist da das beste Beispiel für.

Wirkungsgrad BEV: 75%. Wirkungsgrad Brennstoffzelle: 34%. Letzteres geht auf 20 - 25% runter, wenn das H2 nicht vor Ort produziert wird.

Übersicht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft#Wirkungsgrade_in_einer_Wasserstoffwirtschaft

22. April 2021 23:23 Uhr: Von Sven Walter an Wolff E. Bewertung: +1.00 [1]

"Von Genderwahnsinn und schlechter Bewerten einer Masterarbeit, weil nicht gendergerecht formuliert oder "Indianerhäuptling" als Rassismuss zu bezeichen, davon rede ich gar nicht erst...."

Danke Wolff.

Was Hessen und Umweltzonen angeht, Wiesbaden hat leider eine. Anstelle dass sie mal was gegen den Dauerstau machen würden, das ist in der Tat eine krasse Enteignung von älteren Dieselfahrern gewesen. Für mich ein absoluter Skandal.

23. April 2021 07:12 Uhr: Von Stefan Jaudas an Michael Söchtig Bewertung: +2.00 [2]

Tja, die drei genannten Ziele unterschreibe ich teilweise.

1. Energiewende

Durchaus. Die Fossilen werden nicht ewig halten. Nur, ein echtes Konzept wie das funktionieren soll, haben die Grünen so wenig wie unsere aktuelle Regierung. Jede Menge Aktionismus und Schwerpunktaktionen per Brechstange - aber ein langfristiges Gesamtkonzept? Und die Grünen sind da genauso NIMBYg wie alle anderen auch. WKA ja, aber nicht in meinem Landkreis - pfui, "Vogelhäcksler", "Infraschall", "Diskoeffekt", "Verspargelung", usw., usw. Solar ja, aber bitte in Afrika weil da mehr die Sonne scheint. Wasserkraft ja - aber ja rein gar nichhts dafür tun - zudem die Zahl und Höhe der Berge dafür bei uns eh eher begrenzt ist. Und ja gleich gar keine Stromtransportinfrastruktur.

2. Elektromobilität

Eine Schimäre. Das einseitige Festlegen auf Elektro über alles, über alles auf der Welt wird zu nichts führen. Zudem das mit den Batterien auch nicht so toll ist. Zumindest nicht für die Leute, die da z.B. an den Salzseen wohnen wo das Lithium her kommt. Aber das ist ja ganz woanders ganz weit weg.

3. Klimaneutralität.

Siehe 1. - keinerlei Konzept vorhanden. Nur eines kann man sagen: Wenn wir vormachen, wie man es nicht macht, dann wird es uns auch keiner nachmachen.

Und nicht zu vergessen:

4. Abschaffung der individuellen Mobilität, bedingungslose und unbegrenzte Förderung des öffentlichen Verkehrs

Warum das nicht funktionieren wird, darüber könnte man ganze Romane schreiben. Eisenbahnromantik wird da im 21. Jahrhundert nicht weiterhelfen. Die Grünen sind halt im Kern eine Partei der gutbürgerlichen Großstädter. Kleinstadt und Land sind für die etwas, wo man in den Urlaub hinfährt, oder bei einem Städtetrip.

Und dann wird eben wirklich versucht, das über Verbote zu "regeln" - wenn einem nichts weiter einfällt, dann verbietet man halt etwas.

Innovation? Gerne. Aber da sind wir noch weit weg von markfähigen Alternativen. In jeder Hinsicht.

Man könnte die Grünen auch an ihrer völligen Ignoranz gegenüber gewachsenen Industriestrukturen und Blue Collar Arbeitern angreifen. Das Zerstören existierender Strukturen allein ist ja noch keine Lösung, und mit "Wir sind hier wir sind laut weil ihr unsere Zukunft klaut" Slogans von FFF kann man auch keine Computer Rechenzentren betreiben die man für das Teilen der Insta Story der Demo aber benötigt.

Tja, eben diese Kids werden sich wundern, wenn sie dann in 10 Jahren keine netten Jobs bei all unseren produzierenden Mittelständlern mehr finden.

Beim Tempolimit bin ich jetzt völlig enntspannt. 130 auf Autobahnen würde jetzt wirkliich niemandem wehtun. Außer vielleicht ein paar Eidgenossen auf der A81.

Veggieday braucht niemand, stimmt.

Die Zukunft liegt im Fesselflug. Flugplätze werden rund, und in der Mitte ist eine Steckdose für das stromführende Fesselkabel.

23. April 2021 07:33 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter

Kleiner Einwand,

Die Wandlungsverluste in der H2-Produktion sind einfach nur für Nischenanwendungen sinnvoll. Nicht für normale PKWs. Es kommt halt schlussendlich auf die Endenergie beim Vortrieb an. Da macht ein Smart oder Twizy zwar am allermeisten Sinn, schon heute, aber der Rest wird sich jetzt vergleichsweise gleichmäßig ausbreiten. Einfach weil die Technik sinnvoll und deutlich nachhaltiger als der Verbrennungsmotor ist. Ganz nüchern ideologiefrei betrachtet.

wieso eigentlich muss alles Elektro sein, mit der Brechstange? Wir wissen nicht, welche Technologie(n) sich am Ende durchsetzen werden. Wir wissen nicht, was noch alles erfunden und entwickelt werden wird. Wieso also alles auf ein einziges Pferd setzen, das schon über 100 Jahre hinterherhinkt, und alle anderen Pferde erschießen, denen es ganz hervorragend geht?

Brennstoffzellen in Autos? Daran wird auch schon über 25 Jahre geforscht. Dieses Pferd sieht ziemliich tot aus.

Am Ende wird es ein Mix der Energieformen und Antriebsarten werden. Und sich da die besten Pfeile selber aus dem Köcher zu nehmen und ohne jede Not mutwillig zu zerbrechen, wäre ausgesprochen dähmlich. Ach so, wir reden ja von den Grünen ...

23. April 2021 08:28 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +1.00 [3]

"Am Ende wird es ein Mix der Energieformen und Antriebsarten werden. Und sich da die besten Pfeile selber aus dem Köcher zu nehmen und ohne jede Not mutwillig zu zerbrechen, wäre ausgesprochen dähmlich. Ach so, wir reden ja von den Grünen ..."

Na dann fang doch bitte mal mit deinem Beitrag zwei Stellen höher an. Der strotzt vor Unkenntnis. Die Dekarbonisierung ist jetzt von MPI, Fraunhofer und anderen mehrfach und immer wieder nachjustiert durchgerechnet worden, die PDFs kannst du dir runterladen, die technischen wie physikalischen Grundlagen sind alle bekannt. Wir haben wirklich nur noch ein ambitioniertes, langfristiges, überfälliges Programm abzuarbeiten. Schritt für Schritt, Terawatt für Terawatt, Gigawattstunde für Gigawattstunde.

Die passende Technik ergibt sich aus dem Anwendungsfall, nicht aus der Partei, die sich mal endlich damit auseinandergesetzt hat.

Altmaier schafft 180 Seiten Lobbyrecht bei der EEG-Novelle, während die Grünen unter dem Physiklehrer Fell mit 12 Seiten auskamen. Die Interessenlage hat hier nix mit persönlicher Bereicherung eines grünen Abgeordneten vor 20 Jahren zu tun.

Gabriel schützt Kohle - wer mal die Demos aus den 90ern im Kopf noch hat, wo alle Spitzen-SPDler feurige Reden vor Kumpels hielten, die mit "Glück Auf!" endeten, erkennt den Zusammenhang. Moorburg wurde in HH jetzt nur für 5 Jahre oder so betrieben. Für die Planung sollte man einen Vorstand eigentlich wegen Untreue anzeigen, in den Nullerjahren war doch absehbar, wohin die Reise geht. 3 mia € fehlinvestiert.

Wir haben durch die Einspeisevergütung quasi den Startschuss zur Rettung des Planeten gegeben, aber Schwarz-Gelb und Schwarz-Rot haben zwischen 2009 und 2021 unfassbar viel falsch gemacht. Die PV-Elemente kommen jetzt aus China, die europäischen WKA-Hersteller könnten auch besser dastehen, die Schwellenwerte bei der PV wurden hier bereits beklagt, obwohl wir willige Investoren haben. Dazu ist es viel zu bürokratisiert, anstelle anmelde- und gewerbefrei eine Einnahme-Überschussrechnung für Kleinanwender einzuführen, wird es allen erschwert.

Das ist Politikversagen. Ich freue mich auf Baerbock nicht wirklich, ich halte sie nicht für kanzlerinnentauglich, aber bei der Performance von RotSchwarzGelb...

E-Antriebe sind für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst passend. Ganz nüchtern durchgerechnet.

23. April 2021 08:48 Uhr: Von Sven Walter an Stefan Jaudas Bewertung: +3.00 [3]

2. Elektromobilität

Eine Schimäre. Das einseitige Festlegen auf Elektro über alles, über alles auf der Welt wird zu nichts führen. Zudem das mit den Batterien auch nicht so toll ist. Zumindest nicht für die Leute, die da z.B. an den Salzseen wohnen wo das Lithium her kommt. Aber das ist ja ganz woanders ganz weit weg.

A) auch an den Salzseen könnte man die Verdunstung in echten Treibhäusern machen, das Kondensat dann wieder einleiten oder nutzen. Wird aus Geldgründen bislang nicht gemacht. Die Lösung ist aber vorhanden. Ach ja, ich bin auf einem Ferryflug schonmal mit einer Cherokee über Alberta geflogen, was meinst du, wie die Ölsandabbaugegenden so aussehen? Piper Alpha, Amoco Cadiz, Exxon Valdez, Nigerdelta und Deepwater Horizon sagen dir auch was? Niemand kann ernsthaft verlangen, in Laubhütten zu ziehen. Aber Häuser besser zu isolieren, PV auf alle Dächer, Heizen per Wärmepumpe (also auch Strom...), PV über alle Firmenparkplätze sind alles Ingenieurs- und Bauhandwerkerleistungen , die uns 60 - 80 mia per anno ersparen, die wir bislang an überwiegend Kleptokratien für fossile Energie bezahlen.

Ach ja, wo ist nochmal das Zinsniveau?

Wenn es sich energetisch und finanziell binnen 8 - 12 Jahren rechnet, wäre es geradezu bescheuert, das nicht auf breiter Front auszurollen.

Und nicht zu vergessen:

4. Abschaffung der individuellen Mobilität, bedingungslose und unbegrenzte Förderung des öffentlichen Verkehrs

Warum das nicht funktionieren wird, darüber könnte man ganze Romane schreiben. Eisenbahnromantik wird da im 21. Jahrhundert nicht weiterhelfen. Die Grünen sind halt im Kern eine Partei der gutbürgerlichen Großstädter. Kleinstadt und Land sind für die etwas, wo man in den Urlaub hinfährt, oder bei einem Städtetrip.

Klar, und den Stau machen immer nur die anderen... vergleich mal Brüssel und Kopenhagen: Autos sind toll, aber ab einem gewissen Punkt in unseren mittelalterlichen Stadtkernen Opfer des eigenen Erfolges. Der Stau sind nämlich nicht die anderen, sondern wir alle.

Was sind die Lösungen? In Tokio mehr U-Bahnen, in La Paz Seilbahnen, in Phoenix baut man Straßenbahnen (die ist phantastisch! Und ich hätte nie damit in der Wüste dort gerechnet), und bei uns macht das in allen flachen Großstädten sehr viel Sinn. Macht die Straße auch freier für die anderen.

Geht nicht um Abschaffung, sondern Staubeseitigung. Auf dem Land macht der PKW mit Solar vom Parkplatz des Arbeitgebers am meisten Sinn. In einer dichtbesiedelten Stadt oft Bus und Bahn, Fahrrad ist meist noch schneller. Aber doof bei Regen. Ist halt so.

Und auf 300 - 1200 km gibt's nix Geileres und Flotteres als GA. Gerne ohne Flugleiter, mit RNAV-Approaches, Tanken per Kreditkarte oder Landegebühr per App. Einfach vernunftgesteuert. In jedem Verkehrssektor.

23. April 2021 09:40 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter

Na,

Na dann fang doch bitte mal mit deinem Beitrag zwei Stellen höher an. Der strotzt vor Unkenntnis. Die Dekarbonisierung ist jetzt von MPI, Fraunhofer und anderen mehrfach und immer wieder nachjustiert durchgerechnet worden, die PDFs kannst du dir runterladen, die technischen wie physikalischen Grundlagen sind alle bekannt. Wir haben wirklich nur noch ein ambitioniertes, langfristiges, überfälliges Programm abzuarbeiten. Schritt für Schritt, Terawatt für Terawatt, Gigawattstunde für Gigawattstunde.

Danke für die Blumen.

Aber schön, dass da allerhand Institute da irgendwelche Berechnungen machen. Nur leider sind das eben noch lange keine langfristigen Konzepte, welche von der Politik implementiert worden wären.

Es mag ja sein, dass die "die technischen wie physikalischen Grundlagen alle bekannt" sind. Nur ändert das noch lange nichhts am Fehlen von Gesamtkonzepten oder dass diese technischen wie physikalischen Grundlagen auch nur ansatzweise in zuverlässige und nachhaltige Alltagstechnologien umgesetzt wären. Weit gefehlt.Da werden reichlich ungelegte Eier ausgebrütet von Hühnern, die selber erst schlüpfen müssten.

Von wirtschaftlich ganz zu schweigen. Und Wirtschaflichkeit ist eben auch wichtig. Die besten "grüne" Technologie nutzt nichts, wenn die kWh dann 30 Cent kosten würde. Und im Rest von Ezropa dann 10 bis 20 Cent. Ach so, kostet schon 30 Cent ...

Die passende Technik ergibt sich aus dem Anwendungsfall, nicht aus der Partei, die sich mal endlich damit auseinandergesetzt hat.

Nur dass gewisse Parteien ganz genau zu wissen scheinen, was denn die alleinseeligmachende Technik für alle Anwendungsfälle ist und sein wird, bis in alle Ewigkeit, Amen.

Das PV-Desaster gut und schön. Aber wieso sollte das bei Rot-Grün besser gewesen sein? Das fällt alles unter die gleiche Rubrik unter "steuerliche Förderung". Schiffbau- und Schiffahrtsförderung, Filmförderung, und dann eben Solarförderung, alles German Stupid Money.

Das ist Politikversagen. Ich freue mich auf Baerbock nicht wirklich, ich halte sie nicht für kanzlerinnentauglich, aber bei der Performance von RotSchwarzGelb.

Auch wenn ich einen großen Teil der grünen Ideologie nicht mag und deren Politik weitgehend für zukunfts- und innovationsfeindlich halte, Annalena könnte da durchaus überraschen. Das mit dem "nicht kanzlertauglich" hat man seinerzeit auch mal von einer gewissen Angela gesagt.Man wird nicht Kanzlerkandidat (generischer Maskulin, meinetwegen auch Kanzlerkandidat+pause+In) einer Partei ohne einen gewissen Biss.

E-Antriebe sind für eine Vielzahl von Anwendungen äußerst passend. Ganz nüchtern durchgerechnet.

Das bestreitet ja erst mal niemand. Aber es ist eben

  1. nicht das ökologische Win.-Win-Win als das es immer gehypt wird, und auch
  2. nicht die allein seelig- und ökomachende Lösung.

Hätte ich die Kohle und die Möglichkeit, ich würde zusehen, dass ich mich energetisch so weit als möglich autark machen würde. Weil, die Versorgungssicherheit wird nicht besser werden.

23. April 2021 10:04 Uhr: Von Achim H. an Stefan Jaudas Bewertung: +2.00 [2]

Hätte ich die Kohle und die Möglichkeit, ich würde zusehen, dass ich mich energetisch so weit als möglich autark machen würde.

Du willst Dein eigenes Kohlekraftwerk bauen?

23. April 2021 10:06 Uhr: Von Stefan Jaudas an Sven Walter Bewertung: +1.00 [1]

A) auch an den Salzseen könnte man die Verdunstung in echten Treibhäusern machen, das Kondensat dann wieder einleiten oder nutzen. Wird aus Geldgründen bislang nicht gemacht. ...

Tja, eben. Tut man nicht. Wobei das mit dem Kondensieren in der Wüste meist recht schwierig ist. Egal, wie viel man kühlt. Energieintensiv wäre es auch. Und das Wasser findet ja auch nicht in den Untergrund zurück wo es herkommt. Und wenn man es tun würde, würde das die Kostenrechnung der E-Mobilität gleich negativ bbeeinflussen. Da sind die E-Fans selber in einem gewissen Zielkonflikt gefangen.

Ach ja, ich bin auf einem Ferryflug schonmal mit einer Cherokee über Alberta geflogen, was meinst du, wie die Ölsandabbaugegenden so aussehen? Piper Alpha, Amoco Cadiz, Exxon Valdez, Nigerdelta und Deepwater Horizon sagen dir auch was?

Schon klar. Aber eben auch Whataboutism. Ich sage ja nicht, dass mit den klassischen Methoden alles toll wäre. Ich sage nur, dass die "neuen" Methoden eben noch lange nicht soweit sind, das heute oder morgen zu ersetzen. Technisch nicht, und was Gesamtkonzepte angeht schon gleich zweimal nicht.

Eine Minilak FES SL, AS34, oder sowas in der Art, das wäre ein Traum. Aber bis es eine B797voltaic oder A391regenergy geben wird, da ist noch ein weiter Weg.

Ach ja, wo ist nochmal das Zinsniveau? Wenn es sich energetisch und finanziell binnen 8 - 12 Jahren rechnet, wäre es geradezu bescheuert, das nicht auf breiter Front auszurollen.

Das hören wir seit über 20 Jahren über WK und PV ... und kaum laufen die Förderungen aus, fängt das Wehklagen der Betreiber an. Von daher kann ich das mit dem "sich lohnen" einfach nicht mehr ernst nehmen. Da verhalten sich die EE-Betreiber im Prinzip genau wie die KKW- Betreiber oder die Kohlebetreiber. Nur dass der Kohlepfennig seinerzeit noch richtig billig war im Vergleich.


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