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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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23. August 2010: Von Thore L. an Christian Kück
Das sind genau die Plätze, die wir hier brauchen.

Mal in die Runde: wie können wir sowas erreichen? Wen müsste man ansprechen? Politik? Verwaltung? Gerichte? Gesellschaft?

Politik stelle ich mir hart vor: da ist doch jeder Luftfahrtbefürworter leicht in die "Der hilft ja nur den Reichen" Ecke verschwunden. Das ist sicher - selbst für unsere Freunde - ein zu heisses Eisen (dass das natürlich Unfug ist, ändert da nichts dran).

Mithilfe der Verwaltung könnten wir versuchen, die bestehenden Gesetze so auszulegen, dass sie nicht mehr so übertrieben restriktiv angewandt werden, sondern im Gegenteil möglichst freizügig sind.

Gerichte? Kann ich vielleicht als Pilot gegen einen Flugplatzbetreiber (oder die Genehmigngsbehörde) klagen, weil er durch Öffnungszeiten steuer- (also gesellschaftlich-) mitfinanzierte Infrastruktur willkürlich einschränkt?

Gesellschaftlich müssen wir alles tun, fliegen aus der Reichenecke rauszuholen und die Faszination weit in die Köpfe und Sehnsüchte der Menschen zu tragen. Reportagen, Magazine, Mitfluggelegenheiten so viele es geht, damit die Akzeptanz für die Fliegerei steigt.

Als vielversprechendsten Ansatz kann ich mir durchaus den Verwaltungsweg vorstellen. Wie käme man denn an die Leute ran? Kann ein Magazin wie PuF vielleicht mal ein Interview mit den Verantwortlichen in einer Bezirksregierung führen? Bessere Ideen?
24. August 2010: Von Gerhard Uhlhorn an Thore L.
Eine Chance das zu schaffen haben wir nur dann, wenn wir der nicht selbst fliegenden Bevölkerung die Fliegerei so darstellen wie sie ist. Und das bedeutet, dass wir kräftig gegen die falsch darstellende Berichterstattung in den Massenmedien – irrtümlich als „Qualitätspresse“ bezeichnet – an arbeiten müssen!

Also Werbung schalten, Gute Artikel schreiben, Internetseiten machen, und vor allem Leute mitnehmen und sie sachlich in die Fliegerei einführen. Man sollte keine Gelegenheit auslassen Werbung für die Selbstfliegerei zu machen. Es gibt an jedem Flugplatz Kinder, die mit dem Papa oder der Mama (oder beiden) am Zaun stehen und zusehen. Einfach einen Schnupperflug anbieten und die Gelegenheit nutzen alle Falschdarstellungen und Klischees richtig zu stellen.

Gut, das kostet zwar immer ein bisschen, aber es ist besser auf diese Art Stunden zu sammeln, als sinnlos alleine um den Kirchturm zu fliegen. ;-)

Also ich noch ein eigenes Flugzeug hatte, habe ich das sehr oft gemacht. Denn es waren sehr oft interessierte Zuschauer am Platz, und die haben einen kurzen und kostenlosen Schnupperflug bekommen. :-) Und dann kamen ungläubige Fragen wie:

• Dürfen Sie einfach so starten?
• Müssen Sie den Tower nicht um Erlaubnis fragen?
• Müssen Sie keinen Flugplan aufgeben?
usw.

Und als Antwort auf den Verbrauch: „8,1 l auf 100 km bei 270 km/h Durchschnitt, und das mit Technik von 1960 (Mooney M20A). Vergleichen Sie das mal mit ihrem Auto!“

Es ist immer wieder schön falsche Klischees zu zerstören! :-)

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