in der Tat, alles eine Frage der individuellen Einschätzung. Der Nordatlantik Guide von PuF und auch Nordatlantik-Seminare der AOPA helfen da schon ziemlich weiter.
Grundsätzlich muss man, wie eigentlich bei jedem Flug, aber hier ganz besonders, Wetter, Wind, Optionen, Öffnungszeiten von Airports etc. ganz genau beobachten.
Vor Jahren haben wir zB. einen Gruppe Schweizer Piloten in BIRK getroffen. Der Leader - ehemaliger Swiss Kapitän - flog mit einer Jodel (!) regelmäßig VFR (!) Schweiz-Oshkosh-Schweiz. Sogar Boeing Stearman PT17 wurden schon auf eigenen Flügeln überführt.
Grundsätzlich ist die Empfehlung mindestens SEP mit Turbolader nicht verkehrt. Oder, ich hörte Mal davon, dass früher einem hier sehr bekannten Pilotenkollegen auf die Frage "what would you recommend to cross the North Atlantik" geantwortet wurde: "Twin Turbine".
Und, ganz wichtig: Zeit (und Geld) mitbringen. Beispielsweise ggf. mal einige Tage in Grönland West (BGSF, BGGH) aussitzen können (verbunden mit $$$) bis die Bedingungen über dem Eiskap Richtung Kulusuk oder Reykjavik passen.
O g Seminar oder Guide sollten schon Mal grundsätzliche Infos bringen, dazu kommt natürlich auch eine gewissenhafte eigene Vorbereitung, verbunden mit eigenen Erfahrungn in "remote aereas", plötzlichen Wetteränderungen, Berechnung von "Point of equal time" und vieles mehr.